Cane Creek Invert TuxedoGravelgabel im limitierten Edel-Look

Florentin Vesenbeckh

 · 22.10.2026

Schwarz auf weiß: Das ist die Cane Creek Invert Tuxedo.
Foto: Cane Creek
Cane Creek legt seine Gravel-Federgabel Invert als limitiertes Sondermodell Tuxedo auf. Glänzendes Weiß trifft auf champagnerfarbene, harteloxierte Lower-Legs und schwarze Akzente. Laut Hersteller entstehen nur 50 Exemplare, die jeweils in Fletcher im US-Bundesstaat North Carolina von Hand gefertigt werden.

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Der Name passt zum Auftritt: „Tuxedo“ bedeutet Smoking. Statt einer neuen Federungstechnik steht bei dieser Invert der edlere Look im Mittelpunkt. Die Sonderauflage richtet sich damit vor allem an Gravel-Fahrer, die das ungewöhnliche Upside-Down-Konzept mit einer exklusiven Optik kombinieren möchten. Eine technische Neuentwicklung kündigt Cane Creek für die Edition nicht an.

Weißes Oberteil, harteloxierte Lower-Legs

Das auffälligste Merkmal der Invert Tuxedo ist die Farbkombination. Der obere Gabelbereich glänzt in Weiß, die unteren Gabelbeine setzen sich mit einem als „Champagne“ bezeichneten Naturton ab. Dabei handelt es sich um eine harte Eloxalschicht. Schwarze Details, zum Beispiel an den Führungen für die Bremsleitungen, ergänzen den Kontrast und machen den Gala-Look komplett.

Mit den „Lower-Legs“ sind hier die unteren, zur Achse führenden Gabelbeine gemeint. Bei der Upside-Down-Bauweise sitzen die schlankeren, eintauchenden Rohre unten, die größeren Außenrohre oben.

​Fakten zur Cane Creek Invert Tuxedo

  • Bauweise: Upside-Down-Konstruktion
  • Einsatzbereich: Gravel
  • Federweg: wahlweise 30 oder 40 Millimeter
  • Stückzahl: weltweit 50 Exemplare
  • Preis: 1.199,99 US-Dollar
  • Farbgebung: weißer oberer Gabelbereich, champagnerfarbene, harteloxierte untere Gabelbeine und schwarze Details
  • Federung: Luftfeder, über den Luftdruck an das Fahrergewicht anpassbar
  • Climb Switch: straffere Einstellung, um Wippen im Wiegetritt einzudämmen
  • Reifenfreiheit: bis 700 × 50 Millimeter
  • Achsmaß: 12 × 100 Millimeter Steckachse
  • Aufbau: laut Hersteller von Hand in Fletcher

50 Exemplare aus Fletcher - “handmade”

Cane Creek begrenzt die Tuxedo auf insgesamt 50 Stück. Jedes Exemplar wird nach Herstellerangaben in Fletcher von Hand aufgebaut. Das gilt für die Montage und den Bau der Gabel, bedeutet aber nicht, dass auch sämtliche Einzelteile dort gefertigt werden.

Bekannte Invert-Technik mit 30 oder 40 Millimetern Federweg

Die Tuxedo ist technisch identisch mit der Gravel-Federgabel Invert CS mit wahlweise 30 oder 40 Millimetern Federweg. Der Climb Switch schaltet auf eine straffere Einstellung, die Gabelbewegungen beim Pedalieren im Wiegetritt reduzieren soll. Die Luftfeder lässt sich per Luftdruck an das Fahrergewicht anpassen.

Zur regulären Invert-Plattform gehören eine Carbon-Gabelkrone und ein Carbon-Schaft, die mit oberen Aluminiumrohren verbunden sind. Für die Tuxedo nennt Cane Creek Platz für Reifen bis 700 × 50 Millimeter sowie eine Steckachse im Format 12 × 100 Millimeter.

Das Upside-Down-Prinzip nutzt Cane Creek inzwischen auch im Mountainbike-Bereich. Die Invert Enduro für den MTB-Einsatz ist dabei eine komplett eigenständige Gabel und darf technisch nicht mit der kurzen Gravel-Federgabel gleichgesetzt werden. Die Upside-Down-Konstruktion haben die beiden Modelle aber gemeinsam.

Preis und Verfügbarkeit

Im US-Onlineshop führt Cane Creek beide Tuxedo-Federwegsvarianten für jeweils 1.199,99 US-Dollar. Das ist der gleiche Preis wie für die klassische Invert CS. In Deutschland kostet dieses Modell meist über 1200 Euro. Wie viele Exemplare der exklusiven Tuxedo-Version den deutschen Markt erreichen, bleibt offen.

Weiß und Champagner am Gravelbike: Würdet ihr die Invert Tuxedo fahren? Schreibt es in die Kommentare!

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Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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