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Viele Firmen hatten ihre Bikes mit Avinox M1 noch nicht mal richtig im Handel, als Avinox den neuen Super-Motor M2S (hier im Test) vorgestellt hat. Sind viele E-MTBs damit veraltet, bevor sie überhaupt verfügbar waren? Nein! Denn die Anschraubpunkte der beiden Motoren sind identisch. Theoretisch passen also in alle Rahmen, die für den M1-Motor entwickelt wurden, auch die neuen M2S-Motoren rein. Die meisten Bike-Hersteller gönnen ihren frischen E-MTBs also direkt ein Update. Statt mit M1-Motor sollen die Bikes künftig mit M2S in die Läden rollen. Wir geben den Überblick. In der Bildergalerie gibt’s alle Bikes en block und im Artikel die detaillierten Infos:
Commencal hatte sein Avinox-Bike bereits auf der Eurobike 2025 präsentiert, bislang war es jedoch noch nicht erhältlich. Nun steht fest: Das Meta Power SX DJI wird mit dem neuen Avinox M2S ausgestattet. Der Direktversender aus Andorra kombiniert den aktuellen Antrieb mit etablierten, praxiserprobten Eigenschaften seiner Meta-Plattform.
Wie bei allen Modellen des Herstellers setzt Commencal auch beim neuen Bike konsequent auf einen Aluminium-Rahmen. Geometrie und Hinterbau orientieren sich an den bekannten Meta-Designs und zielen auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Laufruhe, Kontrolle und Agilität. Für ein sensibles und zugleich effizientes Federungsverhalten kommt das bewährte VCS-System (Virtual Contact System) zum Einsatz.
Das Meta Power SX DJI bietet 160 Millimeter Federweg an Front und Heck. In Kombination mit den Mullet-Laufrädern (29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten) positioniert es sich als vielseitiger Allrounder für anspruchsvolles Gelände – geeignet für sportliche Bikepark-Einsätze ebenso wie für technisch fordernde Alpentouren. Der 800er Akku ist fest im Unterrohr integriert, das Schnellladegerät ist bei allen Modellen ab Werk mit dabei.
Velduro ist ein neuer Akteur im E‑Bike‑Markt und positioniert sich mit einem klaren Fokus auf Avinox‑Motoren. Mit dem E‑Enduro Rogue will das neuseeländisch‑chinesische Unternehmen einen ambitionierten Markteintritt im Performance‑Segment realisieren. Technisch im Mittelpunkt steht der Hinterbau mit hohem Drehpunkt und Kettenumlenkung: Je nach Setup soll das System zwischen 165 und 172 Millimetern Federweg bereitstellen. Velduro bezeichnet dieses Konzept als „Mid‑Pivot‑Design“.
Für eine präzise Anpassung an Einsatzbereich und Fahrstil setzt Velduro auf mehrere Flipchips. Damit lassen sich sowohl die Progression der Hinterbaufederung als auch die Laufradgröße am Heck variieren – wahlweise 29 Zoll oder 27,5 Zoll. Ein weiterer relevanter Aspekt für erfahrene Nutzerinnen und Nutzer: Das Rogue wird nicht nur als Komplettbike, sondern auch als Rahmenset angeboten und eignet sich damit gezielt für individuelle Selbstaufbauten.
Auf der Eurobike 2025 zeigte Steppenwolf mehrere Bikes mit Avinox-Motor, damals noch unter dem Label DJI. Und das E-MTB-Fully Tundra steht auch schon eine Weile im Handel. Stück für Stück wird die deutsche Marke die Bikes auf den neuen Avinox M2S updaten. Das Carbon-Fully hat 160 Millimeter Federweg, 29er-Laufräder und den Avinox-Akku mit 800 Wattstunden fest im Unterrohr integriert. für 5199 bzw. 7999 Euro gehen die beiden Modelle über die Ladentheke. Hier geht’s zum ersten Test des Steppenwolf Tundra 10.0.
Wer auf ein preislich attraktives E-MTB mit Avinox-Motor gewartet hat, sollte das Megamo Reason (hier im Test) genauer in Betracht ziehen. Auch Megamo stellt die komplette Palette auf M2S-Motoren um. Durch die Option auf einen Aluminium-Rahmens bleiben die Einstiegspreise mit 4.999 Euro für die Fullys besonders wettbewerbsfähig. Diesen Preisbereich erreichen die exklusiveren Marken innerhalb der Avinox-Bike-Kategorie in der Regel nicht. Auch die leichteren Carbon-Modelle starten mit 5.999 Euro auf einem moderaten Niveau. Neben dem Update auf den neuen Motor ist auch die Größe XL neu im Programm.
Megamo verfolgt beim Reason einen zweigleisigen Ansatz. Das Avinox-Fully ist sowohl als robuste AM- bis Enduro-Variante, als auch als gewichtsoptimierte Light-Version (Reason Air) erhältlich. Beide Ausführungen unterscheiden sich hinsichtlich Ausstattung, Federweg und Gesamtgewicht.
Die tschechische Marke Crussis stellt seine umfassende Palette an Avinox-Bikes komplett auf den neuen Avinox M2S um. Erstaunlich: Auch die günstigen Modelle kommen mit M2S und nicht dem günstigeren M2. Es gibt verschiedene Fullys und Hardtails, einschließlich Aluminium-Modellen. Das macht die Modelle preislich besonders attraktiv: Aluminium-Fullys gibt’s ab 4.490 Euro, während Hardtails schon ab 3.590 Euro erhältlich sind. Auch die Bikes mit starrem Heck eignen sich für Trails und sind dafür mit einer Teleskopstütze sowie 140 bzw. 130 Millimetern Federweg ausgestattet. Das Crussis e-Full 12.11 konnten wir HIER bereits ausführlich testen.
Am oberen Ende der Skala steht das e-Full 12.11-Pro X für 11.990 Euro. Es bietet eine konsequente Enduro-Ausstattung und ist mit einer Fox Podium Upside-Down-Gabel ausgerüstet. Das leichteste Modell soll weniger als 20 Kilogramm wiegen. Je nach Variante kommen 600er- oder 800er-Akkus zum Einsatz, die jeweils fest im Unterrohr integriert sind.
Unno aus Spanien ist eine besonders exklusive Marke und das Mith ist das Prestige-Objekt von Firmengründer César Rojo und seinem Team. Das edle carbon-Enduro wurde bereits 2025 als eines der ersten Serienräder mit dem DJI Avinox M1 System vorgestellt. Nun folgt kein komplett neues Bike, sondern eine konsequente technische Weiterentwicklung: Der neue Avinox M2S Motor hält Einzug in den markanten Vollcarbon-Rahmen. Und er soll die Leistungsgrenzen im Enduro-Segment spürbar nach oben verschieben. Größtes Problem dieses Bikes bleibt der Preis. Los geht’s erst bei 9995 Euro, das Topmodell wechselt für satte 15 095 Euro den Besitzer.
Das Teewing Flux One ist ein High-Pivot-E-Enduro aus China. Das technische Kernkonzept bildet ein High-Pivot-Fahrwerk mit Kettenumlenkung: Ein hoch positionierter Hauptdrehpunkt erzeugt eine rückwärts gerichtete Raderhebungskurve, während die Umlenkung den für High-Pivot-Konzepte typischen Pedalrückschlag wirkungsvoll reduziert. Mit 180 mm Federweg an der Front und wahlweise 170 oder 178 mm am Heck bewegt sich das Bike in einem Federwegsbereich, der klar auf anspruchsvolle Enduro- und Bikepark-Einsätze ausgelegt ist.
Ein zentrales Merkmal ist die umfangreiche Geometrie- und Setup-Variabilität über ein differenziertes Flip-Chip-System. Lenk- und Sitzwinkel sowie die Tretlagerhöhe lassen sich ebenso anpassen wie der Hinterbau-Federweg. Zusätzlich kann das Flux One entweder als klassischer 29er oder als Mullet-Setup (29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten) gefahren werden; dabei ist auch die Kettenstrebenlänge variabel, was eine gezielte Anpassung zwischen hoher Laufruhe und erhöhter Agilität ermöglicht.
In Summe positioniert sich das Teewing Flux One als leistungsstarkes, vielseitiges Full-Power-E-Enduro, das für harte Einsatzbedingungen vom alpinen Trail bis zum Bikepark konzipiert ist.
Auch die US-Marke Crestline gehörte zu den Herstellern, die auf der Eurobike 2025 ein Avinox-Bike präsentierten. Das Gravity-Bike RS 181 verfügt über einen verstellbaren Federweg von 161 bis 181 mm und ist sowohl mit Mullet- als auch mit 29er-Laufrädern kompatibel. Hinzu kommt eine besondere Lösung beim Energiespeicher: Der DJI-800-Akku soll per „slide out“ nach unten aus dem geschlossenen Unterrohr herausnehmbar sein. Das Rahmenset inklusive Dämpfer soll 6.999 US-Dollar kosten. Kundinnen und Kunden aus Europa müssen den Akku allerdings separat organisieren, da Crestline diesen nicht über den Atlantik versendet.
Forbidden sprang extrem früh auf den anrollenden DJI-Zug auf. Jetzt haben sie die Druid E-Palette auf die neuen Motoren M2 und M2S aufgefrischt. Außerdem bekommt das Druid E mit dem Super-Enduro Dreadnought E einen großen Bruder mit mehr Federweg zur Seite gestellt. Das Druid fährt seitdem nicht mehr zweigleisig, die Untermodelle LitE und CorE sind Geschichte. Es bleibt beim Vollcarbonrahmen mit High-Pivot-Hinterbau und konsequentem Mullet-Setup. Vier Modelle zwischen 7499 und 12 599 Euro stehen zur Wahl, wobei die beiden günstigeren mit dem abgespeckten M2-Motor kommen. Die Batterien sind jeweils fest im Unterrohr verbaut und kommen wahlweise mit 600 oder 800 Wattstunden.

Redakteur CvD