Yuccie Junico WaveTiefeinsteiger ab 2.299 Euro

Adrian Kaether

 · 17.10.2026

Yuccie Junico Wave: Tiefeinsteiger ab 2.299 EuroFoto: Yuccie Bikes
Mit dem neuen Tiefeinsteiger Junico Wave will die junge Marke Yuccie Bikes eine noch breitere Zielgruppe erschließen.
Das Yuccie Junico Wave ergänzt die Junico-Familie für das Modelljahr 2027 um einen Tiefeinsteiger. Der neue Rahmen senkt die Hürde beim Auf- und Absteigen, während Heckmotor und das schlanke Urban E-Bike-Konzept erhalten bleiben.

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Bislang konzentrierte sich die junge E-Bike-Marke Yuccie mit Hamburger Wurzeln auf unkomplizierte E-Bikes für den Stadtverkehr mit Diamant-Rahmen. Nun kommt erstmals auch ein Modell mit tiefem Einstieg dazu. Der Preis bleibt fair.

​BIKE-Einschätzung zum Yuccie Junico Wave

Das Junico Wave erweitert ein bekanntes Stadt-E-Bike um einen komfortabler zugänglichen Rahmen. Preis, geringes angegebenes Gewicht und der nach oben entnehmbare Akku machen es auf dem Papier interessant. Unser Praxistest des Junico Active Gent liefert eine gute Orientierung für Antrieb und Alltagscharakter des Bikes. - Adrian Kaether, Redakteur Test & Technik

Neuer Rahmen, vertrautes Antriebskonzept

Yuccie bietet das Junico Wave in den Modellvarianten Active und Flow in den Rahmenhöhen 43 und 51 an. Beide Varianten setzen auf einen Bafang-Heckmotor mit Drehmomentsensor. Er erfasst die Kraft am Pedal und soll die Unterstützung kontinuierlich daran anpassen. Das Grundkonzept kennen wir vom bisherigen Junico, das wir hier schon getestet haben.

Der Unterschied steckt vor allem im Rahmen: Ohne Oberrohr lässt sich beim Wave leichter auf- und absteigen. Damit der Tiefeinsteiger trotzdem steif bleibt, hat Yuccie nach eigenen Angaben Rohrquerschnitte, Wandstärken und den Tretlagerbereich angepasst. Eine aufrechtere Sitzposition soll zusätzlich den Komfort im Alltag erhöhen.

Yuccie nennt 20 Kilogramm für das Wave Flow und 21 Kilogramm für das Wave Active. Das sind Herstellerangaben, keine Messwerte aus unserem Testlabor. Zum Vergleich: Unser Junico Active Gent brachte im Test 22,3 Kilogramm auf die Waage. Meistens sind Tiefeinsteiger eher etwas schwerer als ihre Pendants mit Diamant-Rahmen. Für ein E-Bike dürfte das Yuccie aber weiterhin auf der leichten Seite bleiben.

Gute DNA: Die Eckdaten des Junico Wave

Beim schon getesteten Junico Active Gent gefielen uns der leise und für die Stadt kräftige Bafang-Heckmotor, das direkte Fahrverhalten und die alltagstaugliche Ausstattung. Darauf kann auch das neue Wave-Modell bauen. Die breit abgestufte Neungang-Kettenschaltung funktionierte sauber und gab dem Rad auch an moderaten Steigungen Reserven. Der entnehmbare Akku war ein weiterer Pluspunkt.

Flow oder Active: Welche Variante passt besser?

Die bekannten Junico-Modelle bei Yuccie geben eine Orientierung für die Wahl: Flow steht für Riemenantrieb, Active für eine Neungang-Kettenschaltung mit etwas höherer Bandbreite. Für flache Pendelstrecken spricht das wartungsärmere Flow-Konzept. Wer regelmäßig Anstiege fährt oder eine größere Gangbandbreite möchte, dürfte mit dem Active besser beraten sein.

ModellGewicht laut YucciePreis ohne GPS-Tracker
Junico Wave Active21 kg2.299 Euro
Junico Wave Flow20 kg2.399 Euro

Zwei Unterschiede sind bereits bestätigt. Beim bisherigen Junico klappte der Akku nach unten aus dem Unterrohr. Beim Wave wird er nach oben entnommen. Das könnte den Ausbau im Alltag erleichtern. Eine Akkukapazität nennt die Pressemitteilung nicht; die 360 Wattstunden und rund 50 Kilometer realistischer Reichweite unseres früheren Tests dürften aber auf das Wave übertragbar sein.

Weil das Oberrohr fehlt, sitzt das Display nun im verstellbaren Vorbau statt im Rahmen. Außerdem soll das Wave mit der Bafang-App kompatibel sein und Navigationshinweise am Rad anzeigen können. Die Yuccie-App bleibt für Nutzer des GPS-Trackers relevant.

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Adrian Kaether fährt am liebsten Mountainbikes auf rumpeligen Enduro-Strecken. Der Tech-Experte und Bike-Tester kennt sich aus mit Newtonmeter und Wattstunde, High- und Lowspeed-Dämpfung. Als Testleiter bei MYBIKE schaut Adrian auch gerne über den Tellerrand und testet Cargo-Bike und Tiefeinsteiger ebenso, wie die neuesten (E-)MTBs.  

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