Florentin Vesenbeckh
· 12.08.2026
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Das neue Editor Hybrid ist eine konsequente Weiterentwicklung von Cubes beliebtem Pendler-E-Bike. Boschs Nabenmotor lässt das Rad noch deutlich schlanker wirken, der entnehmbare Akku bringt echten Mehrwert. Und auch preislich steht das Bike richtig attraktiv da. - Florentin Vesenbeckh, Testredakteur
Ein leichtes und schlankes E-Bike für die Stadt, längere Pendelstrecken und den Alltag und das zum fairen Preis: Das ist das Editor Hybrid von Cube. Bisher setzten die Oberpfälzer dafür auf den Bosch SX-Motor, das Light-Aggregat der Schwaben. Die Neuauflage für 2027 wird vom Bosch Hub Line Nabenmotor (hier im Test!) angetrieben. Außerdem ist der Akku jetzt entnehmbar. Das neue Editor Hybrid ist noch deutlich schlanker und etwas leichter geworden, behält seine funktionale Ausrichtung ansonsten aber bei.
Optisch fällt der Unterschied sehr deutlich auf. Während der Vorgänger mit voluminösem Unterrohr und üppigem Motorbereich fast wie ein klassisches Power-E-Bike wirkte, steht das 2027er Editor-Modell deutlich schlanker da. Klar, der Motor wandert unauffällig in die Nabe und der Akku ist dünner. 360 statt 400 Wattstunden stecken im Unterrohr. Dafür ist die Batterie jetzt leicht nach unten herausklappbar. Ein klares Plus beim Alltagshandling. Auf ein großes Display verzichten die Editor-Modelle. Am Lenker sitzt der neue LED Controller von Bosch, der neben den Knöpfen zur Bedienung auch LED-Anzeigen für Akku-Stand und Unterstützungsstufe liefert.
Mit Alu-Rahmen, Alu-Starrgabel, Flatbar und 28-Zoll-Laufrädern samt 50-Millimeter-Reifen bleibt die Ausrichtung klar auf den City- und Urban-Einsatz. Schnelle Pendelstrecken sind die Spezialität dieses E-Bikes. Feste Schutzbleche, ein Seitenständer, Front- und Rücklicht sowie ein Gepäckträger sind ab Werk verbaut, dafür steht der Namenszusatz FE wie “fully equipped”. Der Heck-Gepäckträger fällt allerdings kompakt aus. Gepäcktaschen lassen sich unkompliziert anklicken, ein klassischer Fahrradkorb findet aber nicht so leicht Platz.
Wie bei den meisten Alltags-E-Bikes von Cube hat man auch beim Editor Hybrid die Wahl aus Kettenschaltung oder Riemenantrieb. Das Editor Hybrid One 360 FE kommt ganz klassisch mit einer 8-Gang-Kettenschaltung (Shimano Essa) und kostet 1849 Euro (>> hier erhältlich). Das etwas teurere “Pro”-Modell kostet 1999 Euro (>> hier erhältlich) und hat den wartungsarmen Carbonriemen verbaut. Besonderheit: Diese Variante verzichtet aufgrund des Nabenmotors auf eine Schaltung - denn die sitzt bei Riemen-E-Bikes meist in der Nabe. Solch ein Singlespeed-Ansatz ist bei Urban-E-Bikes mit Nabenmotor keine Seltenheit. Anstiege werden dann mit stärkerem Motorschub erledigt, was in bergigem Gelände natürlich seine Grenzen hat.
Neben den beiden Modellen mit Nabenmotor gibt es auch 2027 zwei Varianten Mit Bosch SX-Mittelmotor und 400 Wattstunden. Diese Bikes orientieren sich an den Vorjahresmodellen und kosten 2899 und 3199 Euro.

Redakteur CvD
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