Cube Editor Hybrid 360 FE 2027Neuauflage des leichten E-Bikes mit Bosch Nabenmotor

Florentin Vesenbeckh

 · 12.08.2026

Das Cube Editor Hybrid PRO 360 FE  kostet 1999 Euro und kommt mit Riemenantrieb ohne Gangschaltung.
Foto: Lars Scharl

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Das Cube Editor Hybrid will als Alltagsrad den idealen Kompromiss aus Komfort, Sportlichkeit und Nutzwert liefern. Für 2027 hat Cube das leichte E-Bike mit Wechsel-Akku und Boschs Nabenmotor Hub Line komplett neu aufgelegt. Wir haben alle Infos zum günstigen E-Bike.

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Fazit der Redaktion

Das neue Editor Hybrid ist eine konsequente Weiterentwicklung von Cubes beliebtem Pendler-E-Bike. Boschs Nabenmotor lässt das Rad noch deutlich schlanker wirken, der entnehmbare Akku bringt echten Mehrwert. Und auch preislich steht das Bike richtig attraktiv da. - Florentin Vesenbeckh, Testredakteur


Ein leichtes und schlankes E-Bike für die Stadt, längere Pendelstrecken und den Alltag und das zum fairen Preis: Das ist das Editor Hybrid von Cube. Bisher setzten die Oberpfälzer dafür auf den Bosch SX-Motor, das Light-Aggregat der Schwaben. Die Neuauflage für 2027 wird vom Bosch Hub Line Nabenmotor (hier im Test!) angetrieben. Außerdem ist der Akku jetzt entnehmbar. Das neue Editor Hybrid ist noch deutlich schlanker und etwas leichter geworden, behält seine funktionale Ausrichtung ansonsten aber bei.

Fakten Cube Editor Hybrid 2027

  • Rahmen und Gabel: Aluminium
  • Motor: Bosch Hubline Nabenmotor
  • Akku: Bosch, 360 Wh, leicht entnehmbar
  • 2 Modelle: “Pro” mit Riemen/Singlespeed oder “One” mit Kettenschaltung
  • Preise: 1999 (Pro) bzw. 1849 Euro (One) >> hier erhältlich
  • Schutzbleche, Seitenständer, Gepäckträger und Lichtanlage inklusive
  • Gewicht: ab 19,2 Kilo

Optisch fällt der Unterschied sehr deutlich auf. Während der Vorgänger mit voluminösem Unterrohr und üppigem Motorbereich fast wie ein klassisches Power-E-Bike wirkte, steht das 2027er Editor-Modell deutlich schlanker da. Klar, der Motor wandert unauffällig in die Nabe und der Akku ist dünner. 360 statt 400 Wattstunden stecken im Unterrohr. Dafür ist die Batterie jetzt leicht nach unten herausklappbar. Ein klares Plus beim Alltagshandling. Auf ein großes Display verzichten die Editor-Modelle. Am Lenker sitzt der neue LED Controller von Bosch, der neben den Knöpfen zur Bedienung auch LED-Anzeigen für Akku-Stand und Unterstützungsstufe liefert.

Voll ausgestattet in den Alltag

Mit Alu-Rahmen, Alu-Starrgabel, Flatbar und 28-Zoll-Laufrädern samt 50-Millimeter-Reifen bleibt die Ausrichtung klar auf den City- und Urban-Einsatz. Schnelle Pendelstrecken sind die Spezialität dieses E-Bikes. Feste Schutzbleche, ein Seitenständer, Front- und Rücklicht sowie ein Gepäckträger sind ab Werk verbaut, dafür steht der Namenszusatz FE wie “fully equipped”. Der Heck-Gepäckträger fällt allerdings kompakt aus. Gepäcktaschen lassen sich unkompliziert anklicken, ein klassischer Fahrradkorb findet aber nicht so leicht Platz.

Modelle und Preise

Wie bei den meisten Alltags-E-Bikes von Cube hat man auch beim Editor Hybrid die Wahl aus Kettenschaltung oder Riemenantrieb. Das Editor Hybrid One 360 FE kommt ganz klassisch mit einer 8-Gang-Kettenschaltung (Shimano Essa) und kostet 1849 Euro (>> hier erhältlich). Das etwas teurere “Pro”-Modell kostet 1999 Euro (>> hier erhältlich) und hat den wartungsarmen Carbonriemen verbaut. Besonderheit: Diese Variante verzichtet aufgrund des Nabenmotors auf eine Schaltung - denn die sitzt bei Riemen-E-Bikes meist in der Nabe. Solch ein Singlespeed-Ansatz ist bei Urban-E-Bikes mit Nabenmotor keine Seltenheit. Anstiege werden dann mit stärkerem Motorschub erledigt, was in bergigem Gelände natürlich seine Grenzen hat.

Neben den beiden Modellen mit Nabenmotor gibt es auch 2027 zwei Varianten Mit Bosch SX-Mittelmotor und 400 Wattstunden. Diese Bikes orientieren sich an den Vorjahresmodellen und kosten 2899 und 3199 Euro.

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Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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