Radical anders

Stefan Loibl

 · 30.08.2020

Radical andersFoto: Red Bull
Radical anders

600 Höhenmeter, fordernde Hindernisse und eine Kulisse wie im Film: Mit dem Red Bull Radical wird das beliebte Jedermann-Rennformat der Extremläufe aufs Mountainbiken übertragen.

Eine Prise Cross Country, zwei Prisen Ninja Warriors und das Ganze in einer exklusiven Steinbruch-Location bei Wuppertal: Mit dem Radical denkt Red Bull das Thema Mountainbike-Rennen neu und lädt am 24. Oktober 2020 zur Premiere seines neuesten Events. Um es vor dem Zeit-Limit von zwei Stunden ins Ziel zu schaffen, müssen die Teilnehmer neben 25 Kilometern und 600 Höhenmetern auch 22 Hindernisse überwinden. Aus der Talsohle des Steinbruchs windet sich der Kurs mit zahlreichen Kletter- und Downhill-Passagen über die bis zu 30 Meter hohen Stufen. Danach geht’s auf eine Halde hinauf und über Singletrails durch die angrenzenden Wälder in Richtung Ziel. Aufgepeppt wird die Kurbelei mit Trage- und Kletterstellen durch Schlamm, Sand und Wasser sowie Fahrtechnikprüfungen. Hinter jeder Kurve wartet eine neue Überraschung. Wie bei StrongmanRuns gibt’s einen Massenstart, die Anmeldegebühr inkl. Starter-Package liegt bei 49 Euro.

Verlagssonderveröffentlichung

Anmeldung und alle Infos unter www.redbull.com/radical

  Ob Vollvisierhelm oder Halbschale, Hardtail oder Enduro, fahren oder schieben: Beim Red Bull Radical können Biker jeder Spielart teilnehmen. Das macht das Massenstartrennen besonders spannend.Foto: Red Bull
Ob Vollvisierhelm oder Halbschale, Hardtail oder Enduro, fahren oder schieben: Beim Red Bull Radical können Biker jeder Spielart teilnehmen. Das macht das Massenstartrennen besonders spannend.
  Vom tiefsten Punkt im Steinbruch klettert man entlang der Stufen bis auf den Gipfel der Halde.Foto: Red Bull
Vom tiefsten Punkt im Steinbruch klettert man entlang der Stufen bis auf den Gipfel der Halde.
  • 25 Kilometer windet sich der Kurs durch den Steinbruch, die Halde und die angrenzenden Wälder.
  • 600 Höhenmeter klettert man vom tiefsten Punkt im Steinbruch ins Ziel.
  • 22 Hindernisse zum Fahren, Tragen und Schieben stellen sich den Teilnehmern in den Weg.

Die Strecke

  Die Streckenkarte des Red Bull Radical mit seinen Hindernissen, Kletterpassagen und Trails.Foto: Red Bull
Die Streckenkarte des Red Bull Radical mit seinen Hindernissen, Kletterpassagen und Trails.


1 – Direkt nach dem Start wird’s bei einer Wasserdurchfahrt nass.


8 – Die Reifenpyramide ist nicht die einzige Trage- bzw. Kletterpassage.


12 – Im angrenzenden Wald warten ein paar schnelle Singletrails.


14 – Der Rockgarden fordert eine saubere Fahrtechnik bergab.


21 – Die letzte Rampe vor der Ziellinie hat es noch einmal in sich.

FAQ – das musst Du wissen

  1. Laut Reglement darf man mit jedem Rad mit Stollenreifen teilnehmen. Vom Cyclocross- oder Gravelbike würden wir aber abraten. Lieber ein Fully mit 100–130 Millimetern Federweg – z. B. ein Specialized Epic Evo.
  2. Sollte Corona-bedingt ein Massenstart nicht möglich sein, wird in kleineren Gruppen gestartet. Sicherheit wird beim Red Bull Radical großgeschrieben. Bei einer Absage gibt’s das Startgeld zurück.
  3. Achte bei den Reifen auf den nötigen Pannenschutz und ein etwas gröberes Profil, denn der Untergrund ist ziemlich felsig und teilweise sehr lose. Zum Beispiel den Continental CrossKing in der Protection-Variante.
  Der sechsfache Mégavalanche-Sieger René Wildhaber (43) ist ein Bike-Multitalent und wird beim Red Bull Radical mit den Nachwuchsfahrern, die er trainiert, am Start stehen.Foto: Christian Penning
Der sechsfache Mégavalanche-Sieger René Wildhaber (43) ist ein Bike-Multitalent und wird beim Red Bull Radical mit den Nachwuchsfahrern, die er trainiert, am Start stehen.
  Die dreifache Junioren-Weltmeisterin Laura Stigger (19) gilt als größtes Radsporttalent Österreichs und steht auf der Startliste.Foto: Lorenzi Ernst,Red Bull Content Pool
Die dreifache Junioren-Weltmeisterin Laura Stigger (19) gilt als größtes Radsporttalent Österreichs und steht auf der Startliste.

Interview Markus Schulte-Lünzum (Ex-Profi & Sportlicher Leiter)

  Markus Schulte-Lünzum weiß als ehemaliger Worldcup-Racer, was schwere Strecken sind.Foto: Max Fuchs
Markus Schulte-Lünzum weiß als ehemaliger Worldcup-Racer, was schwere Strecken sind.


BIKE: Was ist schwerer, der Worldcup-Kurs in Albstadt oder die Radical-Strecke?

MARKUS SCHULTE-LÜNZUM: Gute Frage: Ich denke, die Strecke in Albstadt ist physisch extrem fordernd, besonders, wenn dort ein schneller Weltcup gefahren wird. Die Strecke im Steinbruch ist etwas ganz anderes: Da sind ganz vielseitige Fahrer gefragt. Es kann auch sein, dass man im Schritttempo oder noch langsamer unterwegs und trotzdem total am Limit ist.


Was macht die Strecke im Steinbruch so fordernd? Die Höhenmeter, der Untergrund oder etwas anderes?

Sicherlich der Untergrund. Aber auch die Hindernisse. Einzigartig wird das ganze Event dann durch das Rennformat und die Location. Das wird cool!


Klettern, schieben, balancieren: Welche Fähigkeiten sind abseits von Ausdauer gefragt?

Willensstärke, allgemeine Athletik und eine saubere Fahrtechnik, damit man keinen Defekt fährt.


Welches der Hindernisse findest Du am spannendsten?

Da will ich noch nicht zu viel verraten: Es werden aber einige spannende und atemberaubende Hindernisse dabei sein. Aber keine Angst: Die Hürden sind natürlich so gestaltet, dass sie für jeden zu absolvieren sind.

  Die Hindernisse haben Namen wie „The Wet Tunnel“, Muddy Bridges“ oder „Tricky Tree Trunks“.Foto: Red Bull
Die Hindernisse haben Namen wie „The Wet Tunnel“, Muddy Bridges“ oder „Tricky Tree Trunks“.

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