Spaß-Bikes: 7 E-Enduros unter 6000 Euro im Vergleich Spaß-Bikes: 7 E-Enduros unter 6000 Euro im Vergleich Spaß-Bikes: 7 E-Enduros unter 6000 Euro im Vergleich

Test 2020/2021: E-Enduros

Spaß-Bikes: 7 E-Enduros unter 6000 Euro im Vergleich

  • Markus Greber
 • Publiziert vor 8 Monaten

Bislang wurden E-Mountainbikes vom Gros der Gravity-Klientel verschmäht. Mit der neuen Generation der E-Enduros dürfte sich das ändern.

Der Uphill im Bikepark Oberammergau ist heute wieder besonders flowig. Den Bügel des Schlepplifts hinter den Sattel geklemmt, lassen wir uns entspannt zum Start der Downhill-Strecke ziehen. Die Uphill-Prüfung haben die Bikes am Vormittag bereits hinter sich gebracht, und die Batterien würden die 240 Höhenmeter, um zum Start des Testkurses zu gelangen, kaum mehr mitmachen. Außerdem sparen wir uns lieber jedes Quäntchen Kraft, um die Bikes auf der anspruchsvollen Abfahrt artgerecht zu bewegen. Uphill-Flow und Reichhöhen sind heute ohnehin Nebensache, denn es geht um maximalen Spaß bergab.

180 Millimeter Federweg, massive Stahlfederdämpfer und robuste Laufräder: Specialized lieferte vor ein paar Jahren – damals noch als Nischenprodukt – mit dem Kenevo die Vorlage, nun kommt eine ganze Generation potenter Enduro-Bikes auf den Markt. Zielgruppe ist weniger das reifere Touren-Fahrer-Publikum, sondern junge, abfahrts- und spaßorientierte Shredder, für die der Motor in erster Linie der eingebaute Lift ist. „The Power to ride more Trails“ – so brachte Specialized die Zielrichtung schon vor Jahren auf den Punkt. Mittlerweile hat die Konkurrenz nachgezogen.

Markus Greber Eingebauter Bikepark? Mit den 625 Wattstunden-Reserven der Bosch-Antriebe kommt man ohne Lift am weitesten.

Wir haben uns für den Test der neuen Enduros kompetente Verstärkung geholt. Markus Reiser ist auf Bikes mit langen Federwegen zu Hause. Drei Jahre lang tourte der 35-jährige Oberammergauer mit der EWS (Enduro World Series) durch die Welt, bevor er sich hauptberuflich seinem Projekt, dem Bikepark Oberammergau, widmete. Das ist auch gleichzeitig Markus’ erster Joker. Denn der ehemalige Bankkaufmann kennt hier jeden Stein, jede Kurve und jeden Sprung, denn er hat alles selbst gebaut. Auf Markus’ Eindrücke zur neuen E-Enduro-Generation waren wir besonders gespannt, denn der Ex-Profi hatte gewisse Vorbehalte gegenüber E-Mountainbikes.

Der Fichtenschreck ist die Downhill-Strecke des Parks und damit der forderndste und technischste Kurs. Auf 1300 Metern sind alle Situationen eingebaut, die sogar echten Downhillbikes alles abfordern: steile, technische und schnelle Linien, weite Sprünge mit Landungen in Wurzelteppichen, Dutzende Steilkurven unterschiedlichster Ausprägung, Wallrides aus Holz und hohe Drops. Punkte sammeln hier vor allem die Bikes mit guter Geometrie und einem potenten Fahrwerk.

Warum diese E-Enduros bergab den ultimativen Kick bieten, lesen Sie im Testbericht. Den kompletten Vergleichstest von sieben E-Enduros unter 6000 Euro aus EMTB 4/2020 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,99 Euro.

Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in EMTB. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.

Test 2020/2021: E-Enduros

26 Bilder

Themen: E-EnduroTest

  • 1,99 €
    E-Enduros unter 6000 Euro

Die gesamte Digital-Ausgabe 4/2020 können Sie in der EMTB-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Test YT Industries Decoy Shred
    YT Decoy Shred – EMTB-Testsieger aus 4/20

    09.10.2020Das Decoy Shred macht seinem Namen alle Ehre: eine Spaß­maschine mit kompakter Geometrie und starkem Fahrwerk. Damit holt sich das E-Enduro von YT Industries den Testsieg in EMTB ...

  • Test 2020: E-Enduros von 150 bis 180 Millimeter Federweg
    Königsklasse: 7 E-Enduros im großen Vergleichstest

    15.04.2020Viel hilft viel. Trifft die These beim E-MTB zu? Oder ist der üppige Federweg an manchen E-Enduros zu viel des Guten? Wie gut schlagen sich die langhubigen Kraftpakete im ...

  • Enduro Special 2020: Übersicht E-Enduros
    Leichtgewichte: 5 E-Enduros im Kurz-Test

    30.07.2020Während konventionelle Enduros dank großer Laufräder, fetter Reifen und massiver Federelemente immer potenter, aber auch immer schwerer werden, sind E-Enduros so leicht wie nie ...

  • Lesertest 2019: E-Enduros mit größerem Federweg
    Mehr Federweg, mehr Fahrspaß: 7 E-Enduros im Test

    10.10.2018E-Enduros mit mehr Federweg müssen für eine viel größere Zielgruppe geeignet sein. Für unseren Enduro-Test haben wir uns deshalb Unterstützung von der Basis geholt. Sieben ...

  • Test 2016: Look 989 X01
    CC-Hardtail Look 989 X01 im BIKE-Test

    09.02.2017Schon wieder: verblüfftes Stehenbleiben. Minutenlanges Bestarren. Dann: "Ähm, mal ’ne Frage: Was genau bringt das denn mit dieser Rahmenform?" Das extravagante Look 989 im Test.

  • Test 2016 – All Mountain Fullys: Ghost SL AMR X7
    Ghost SL AMR X7 im Test

    20.12.2016Eine Plattform, unterschiedliche Spielarten. Die AMR-Baureihe reicht von 130 über 150 bis zu 160 Millimetern Federweg, je nach Zusatz im Modellnamen.

  • Test 2015 Klickpedale: Kategorie Race-Pedale
    4 Klickpedale für MTB Racer im BIKE-Test

    17.04.2016Hier finden sie alle technischen Daten und die Testergebnisse der vier Klickpedale für den Einsatzbereich Race.

  • Test Radbrillen für Touren-Biker: Uvex Sportstyle 700 Vario
    Radbrille Uvex Sportstyle 700 Vario im Vergleich

    07.03.2016Mit ihrem kräftigen Rahmen ist die Uvex sehr markant, doch seitlich kann das Gestell die Sicht stören. Passt ergonomisch zu vielen Gesichtern – das Design ist ausgefallen.

  • Hardtail-Tes 2015: Focus Black Forest 29R 3.0
    Test: Focus Black Forest 29R 3.0

    27.04.2015Das stimmige Design und Details wie innen verlegte Züge verleihen dem Focus Black Forest 29R 3.0 einen wertigen Eindruck mit der Optik eines echten Racers. Das Focus-Hardtail für ...

  • Test YT Industries Decoy Shred
    YT Decoy Shred – EMTB-Testsieger aus 4/20

    09.10.2020Das Decoy Shred macht seinem Namen alle Ehre: eine Spaß­maschine mit kompakter Geometrie und starkem Fahrwerk. Damit holt sich das E-Enduro von YT Industries den Testsieg in EMTB ...

  • Test 2017 – E-Enduros: Flyer Uproc 6 8.70
    E-Enduro Flyer Uproc 6 8.70 im Test

    30.08.2017Die Schweizer E-Bike-Pioniere bauten schon E-MTBs, als andere noch darüber lächelten. Mit dem Konzept zweier Laufradgrößen ist Flyer mit dem Uproc 6 auch wieder der Erste.

  • Test 2020: Highend-Enduros ab 4500 Euro
    8 Highend-Enduros bis 170 mm Federweg im Vergleich

    17.01.2020Für die neue Enduro-Generation gab’s ein Upgrade in die einstige Freeride-Klasse. Mit 170 Millimeter Federweg und ultraflachen Geometrien sind sie bergab so schnell wie nie. Acht ...

  • Test 2016 Einsteiger-Hardtails: Bulls Copperhead 3 RS
    Bulls Copperhead 3 RS im Test

    27.10.2016Dass die ZEG nicht nur Carbon-Rahmen für Renneinsätze von Karl Platt und Co. herstellen kann, sondern auch den Einsteigerbereich ernst nimmt, haben zahlreiche Testsiege in der ...