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Der Scott MTB Comp Schuh zeigt: Style lässt sich kaufen! Jedenfalls, wenn es um die Optik geht. In den Teamfarben des Scott-Sram-MTB-Racing-Teams rund um Style-Idol Bjorn Riley macht der Klick-Schuh eine ausgesprochen gute Figur. Ob hinter dem schnittigen Äußeren auch ein performanter Schuh steckt, haben wir im Test des Scott MTB Comp herausgefunden.
Auf den ersten Blick handelt es sich beim Scott MTB Comp um einen sportlichen Klick-Schuh für Cross-Country-Fahrer. Die Farbe unseres Testmodells passt perfekt zu den XC-Bikes der Scott-Profis. Unser Test zeigt aber: Auch Biker, die nicht im World Cups starten, dürfen zum Scott MTB Comp greifen. Wir haben so einige Testkilometer auf die Treter gespult und überprüft, was für ein Schuh wirklich im Scott MTB Comp steckt.
Der Scott MTB Comp sieht nicht nur schnittig aus, sondern kann auch im Praxistest überzeugen. Der Schuh priorisiert Tragekomfort und Geheigenschaften über schonungslosen Vortrieb. Damit ist er ein passender Fit für tägliche Fahrten mit sportlichem Tempo. Wer ein Wettkampf-Modell für kompromissloses Cross-Country-Racing sucht, sollte sich allerdings ein steiferes Modell suchen. - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur
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Anziehen und vergessen: Über den Cross-Country-Schuh von Scott muss man wenig nachdenken - und das ist gut so. Unserer Testerfahrung nach ist der Scott MTB Comp ein Treter, in den man jeden Tag bedenkenlos hineinschlüpfen mag. Die Schweizer kennzeichnen ihr Mittelklasse-Modell mit dem Steifigkeitsindex Sechs. Im Vergleich ist das ein mittlerer Wert und ein gelungener Kompromiss aus Kraftübertragung und Komfort. Klar, gemessen an dreimal so teuren Race-Schuhen mit Carbon-Sohle ist der MTB Comp nicht ganz so schonungslos auf Vortrieb gemünzt. Bei harten Antritten ist der Flex der Polyamid-Glasfaser-Sohle zu spüren. Dafür bleibt er auch für Nicht-Profis und nach Stunden im Sattel noch bequem.
Der BOA-Verschluss hält den Fuß nicht in einem eisernen Griff fest, sondern beschert in Kombi mit dem weichen Obermaterial einen komfortablen Sitz. Im Vergleich zu Schuhen mit zwei Drehverschlüssen oder in engeren Maschen geschnürten Konzepten wird der Fuß weniger umschließend fixiert - ein Ansatz, den wir bereits von den Gravel-Schuhen von Scott kennen. Für den knallharten Renneinsatz dürften sich Athleten mehr Halt wünschen. Bei Training und Tour überwiegen die Vorteile des legeren Verschlusses. Im Test konnte auch die ergonomisch vorgeformte Innensohle überzeugen. Im Schuh verhindern viele kleine Belüftungslöcher, dass es im Schuh zu schwitzig wird. „Dynamic Airflow Design“ nennen das die Schweizer.
Beim Absteigen bricht man sich nicht gleich die Haxen: Gummierte Stollen sorgen für Grip und gute Geheigenschaften. Sollten Biker in die Verlegenheit kommen ihr Gefährt eine steile Rampe hianaufschieben zu müssen, graben sich je Seite zwei Stollen in den Boden, sodass man sich sicher und effizient abdrücken kann. Insgesamt ist der Scott vielleicht kein Schuh um World Cups zu gewinnen aber einer, den man gerne trägt. Diesen Everyday-Ansatz spiegelt auch der Mittelklasse-Preis von knapp 130 Euro wieder.

Redakteur
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