Laurin Lehner
· 03.06.2026
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Die Österreicher haben mittlerweile etliche Flatpedal-Schuhe im Programm. Ihr neuester Wurf: Der Seeker. Besonders: Der Flat-Schuh will nicht nur auf dem Bike eine gute Figur machen, sondern auch als Hiking-Schuh. Soweit die Idee. Den Seeker gibt's in zwei Farben: Cream Purple (Foto) und Dark Matter. Preis: 139,95 Euro >> hier erhältlich.
Der neue Seeker soll auf dem Bike und zu Fuß gleichermaßen funktionieren – ohne Kompromisse bei der Performance. Die Idee dahinter ist simpel – ein Schuh für alles, vom Pedal bis zum Wanderweg.
Ein verstärkter TPU-Fersenkäfig verspricht zusätzliche Stabilität auf unebenem Terrain. Das soll den Seeker auch für Wander-Ausflüge kompatibel machen.
Kern des Seeker ist jedoch die neu entwickelte Venom-Sole mit integriertem Power Link System - was den Komfort auf den Pedale boosten soll. Dazu die Hypergrip-Außensohle, die sich mit den Pins der Pedale verzahnen soll.
Komfort: Er muss auch bei mehrstündigen Ausfahrten bequem sitzen, ohne Druckstellen oder Blasen zu verursachen. Die Sohle muss steif genug sein, damit der Fuss sich bei langen Abfahrten nicht “ums Pedal biegt” und Krämpfe verursacht.
Grip: Die Sohle braucht maximale Haftung auf dem Flatpedal – auch bei Nässe und in technischem Gelände.
Schutz & Robustheit: Verstärkter Zehenschutz, stabile Seitenwände und abriebfeste Materialien sind Pflicht, um Füße vor Steinen, Wurzeln und Stürzen zu schützen.
Belüftung: Keiner will Schweißfüße, daher sollte der Schuh gut belüftet sein und dennoch einen Schauer oder eine nasse Abfahrt überstehen, ohne Feuchtigkeit ins Innere zu lassen.
Haltbarkeit: Hochwertige Verarbeitung und strapazierfähige Materialien sorgen dafür, dass der Schuh auch nach vielen Kilometern noch zuverlässig funktioniert.
Wir haben die Schuh während der letzten drei Wochen ausprobiert - auf dem Weg zur Arbeit auf dem Rad, auf den Trails, im Bikepark, beim Weg zum Supermarkt und auf einer kleinen 600 Höhenmeter Wandertour - denn da will er ja auch glänzen.
Komfort: Check! Der Schuh sitzt bequem am Fuß, lässt sich per Schnürung gut fixieren und die Mittelsohle ist steif genug, um den Fuß auch bei längeren Abfahrten zu entlasten. Im Park spürte ich hier keine Nachteile im Vergleich zu anderen Modellen in der Gewichtsklasse. Selbst beim direkten Vergleich mit dem robusten Fox Union machte der Seeker eine gute Figur. Mein Fuß ermüdete hier tatsächlich nicht schneller.
Grip: Die Sohle baut genug Grip auf. Gibt es noch griffigere Sohlen**?** Bestimmt. Doch die vom Seeker reicht vollkommen aus. Ich habe den Schuh in Verbindung mit den neuen Sixpack-Pedalen und der Shimano Deore XT gefahren.
Schutz & Robustheit: Im Gegensatz zu Modellen wie dem Fox Union besitzt der Seeker keinen ausgeprägten Zehenschutz und auch der Fersenschutz fällt dezent aus.
Belüftung: Hier bin ich vermutlich kritischer als die meisten anderen (meine Füße fangen früh an zu schwitzen). Die Belüftung fällt meiner Auffassung nach – wie bei den meisten MTB-Schuhen – eher mäßig aus.
Haltbarkeit: Hier lässt sich nach nur wenigen Wochen Einsatz kein verlässliches Urteil fällen. Die Farbe ist auch nach Fahrten im Regen noch erstaunlich hell. Der weiche Schaum in der Mittelsohle hat durch Steine und Stöcke schon die ein oder andere Macke abbekommen.
Als Hiking-Schuh: Tatsächlich eignet sich der Seeker auch gut für längere Spaziergänge. Der vordere Sohlenbereich ist flexibel genug, um auch steilere Wanderpfade hochzugehen. Check!
Der Seeker gefällt mir! Der Look ist irgendwie fresh, der Tragekomfort super und Grip besitzt die Sohle auch. Mit 825 Gramm ist das Paar leicht genug. Tatsächlich verspricht First Degree nicht zu viel, wenn sie sagen, dass der Schuh auch für den Hiking-Einsatz funktioniert. Für Trailrides und leichte Park-Laps nehme ich den Schuh gerne her – wird es rauer, greife ich lieber zu anderen mit mehr Zehen- und Fersenschutz (schützt vor Steinen etc.). Die Belüftung ist nur durchschnittlich. - Laurin Lehner, BIKE-Redakteur

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