Sportbrillen für MountainbikerWelcher Brillen-Typ bist Du? 6 Modelle im Schnellcheck

Laurin Lehner

 · 10.06.2026

Bikebrillen sind praktisch - aber auch Fashion-Statement. Hier Profi-Bikerin Steffi Marth mit einem besonders großen Modell.
Foto: Marco Fischer

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Die Brille schützt uns beim Biken vor Steinchen, Staub, Wind und Mücken. Modelle gibt's etliche, doch welche passt zu dir? Wir zeigen 6 Bike-Brillen und verraten ihre Stärken.

Eine Bike-Brille ist mehr als ein Accessoire. Sie ist die Grenze zwischen dir und der Welt. Auf den ersten Blick simpel: Schutz vor Dreck, Steinchen, Insekten-Kamikazes, Windzug und UV-Strahlen. Das Praktische, das Vernünftige. Aber wer ehrlich ist, weiß: Auf dem Bike geht's nicht nur ums Vernünftige.

Eine Brille formt dein Gesicht neu. Sie macht dich aerodynamischer, professioneller, cooler – zumindest im Kopf. Und genau da zählt's. Denn wer sich gut fühlt, fährt besser. Oder zumindest mit mehr Style.

Irgendwo zwischen Schutzausrüstung und Selbstinszenierung bewegen wir uns alle. Die einen mehr zur einen, die anderen zur anderen Seite. Beides ist okay. Beides ist menschlich.

Hauptsache, die Augen bleiben heil – und das Ego auch.

​Die Verwandelbare: Julbo Density Reactiv

Julbo baute schon Brillen, als Bismarck noch Reichskanzler war – seit 1888. Und die Franzosen wissen, was sie tun: Ihre selbsttönenden Gläser nutzen ein Premium-Verfahren mit extra breiter Photochromatik-Spanne. Statt einer Beschichtung ist hier das ganze Material aus dem Photochromatik-Werkstoff. Konkret: Die Density morpht von Kat. 0 bis 3. Sprich: Von Klarglas zu Sonnenschutz satt. Eine Brille, zwei Jobs. Preis: 214,90 Euro >> hier reduziert erhältlich.

Die Julbo Densitiy Reactiv ohne Sonnenlicht....
Foto: Julbo

​Die Individuelle: Naked The Shyft

​Die Österreicher haben ein neues Modell im Programm. Das Besondere: Statt einer Standardgröße kann man sich die Shyft per Webcam-Gesichtsscanner individuell anfertigen lassen – so soll der Rahmen besser zum Gesicht passen. Das funktioniert kinderleicht. Neun Gläser und zwei Rahmenfarben stehen zur Auswahl. Preis: ab 95 Euro.

Naked The Shyft. Preis: 95 Euro.Foto: NakedNaked The Shyft. Preis: 95 Euro.

​Der Klassiker: Oakley Sutro Lite

Oakley ist und bleibt der Mercedes unter den Brillen. Die Sutro mit ihrem stylischen Halbrahmen verkauft sich wie geschnitten Brot – ein echter Dauerbrenner. Das Herzstück: das Prizm-Glas mit seiner gelungenen Kontrastverstärkung. Unsere Empfehlung? Kategorie 2. Die lässt deine Augen zwar nicht komplett verschwinden, dafür kannst du sie praktisch immer tragen – ob Sonne oder Wolken. Preisschild: 188 Euro >> hier reduziert erhältlich.

Oakley Sutro Lite. Preis: 188 Euro.Foto: OakleyOakley Sutro Lite. Preis: 188 Euro.

​Die Scharfe: Uvex Sequenze CV

Uvex hat gerade drei neue Brillen aus dem Hut gezaubert – das Flaggschiff heißt Sequenze CV. Das "CV" steht für Colorvision-Technologie, die laut Uvex Kontraste schärfer macht und Farben knackiger darstellt. Quasi wie ein Insta-Filter fürs echte Leben. Vier Rahmenfarben und Gläser von Kategorie 2 bis 3 stehen zur Wahl. Preis: 119,95 Euro >> hier reduziert erhältlich.

Uvex Sequenze CV. Preis: 119,95 Euro.Foto: UvexUvex Sequenze CV. Preis: 119,95 Euro.

​Die Sauschnelle: 100 Prozent Slendale Pidcock Hiper

​Liegt's am Rad, an den Skills, am Willen – oder doch an der Brille? Tom Pidcock hat sein Signature-Modell von Slendale mit Ultra-HD-Gläsern und knalligem Red-White-Look ausgestattet. Funktioniert im MTB- und Rennrad-Einsatz – vorausgesetzt, du bist damit auch ansatzweise so schnell unterwegs wie Pidcock. Sonst wirkt's eher wie Verkleidung. Preis: 159 Euro.

100 Prozent Slendale Pidcock Hiper. Preis: 159 Euro.Foto: 100%100 Prozent Slendale Pidcock Hiper. Preis: 159 Euro.

​Die Günstige: Alpina Lumin

Wer sagt, dass Markenbrillen teuer sein müssen? Alpina beweist mit der neuen Lumin das Gegenteil: Für faire 69 Euro gibt's stylisches Design, großes Sichtfeld, gummierte Nasenflügel und Bügelenden für viel Halt bei Rumpel-Passagen. In acht Farben erhältlich, Kategorie 3. Unser Fazit: Top Preis-Leistung! Preis: 69 Euro >> hier reduziert erhältlich.

Alpina Lumin für 69 Euro.Foto: AlpinaAlpina Lumin für 69 Euro.
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Laurin Lehner

Laurin Lehner

Redakteur

Der gebürtige Südbadener Laurin Lehner ist laut eigenen Angaben ein lausiger Racer. Vielleicht fasziniert ihn deshalb kreatives, verspieltes Biken. Für ihn zählt nicht, wie schnell man von A nach B kommt, sondern was dazwischen passiert. Lehner schreibt Reportagen, interviewt Szene-Größen und testet Produkte und Bikes - am liebsten welche mit viel Federweg.

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