11 Montageständer für Hobby-Mechaniker im Vergleich 11 Montageständer für Hobby-Mechaniker im Vergleich 11 Montageständer für Hobby-Mechaniker im Vergleich

Test Fahrrad-Montageständer

11 Montageständer für Hobby-Mechaniker im Vergleich

  • Stefan Frey
 • Publiziert vor 2 Jahren

Wer oft an seinem Rad schraubt, braucht einen Montageständer. So lassen sich die wichtigsten Arbeiten präzise und ohne Rückenschmerzen durchführen. Schnell aufgebaut, kompakt zu lagern.

Klong. Schon zum dritten Mal klopft mir das Lenkerende meines Bikes gegen den Hinterkopf. Ich knie am Boden und versuche gerade, die Kurbel zu lösen. Doch jedes Mal, wenn ich den Schlüssel ansetze, dreht sich das Vorderrad nach mir um, und der Lenker verpasst mir einen Klaps. Mein Bike will mir wohl sagen: "Besorg’ Dir endlich einen Montageständer!"

Elf Fahrrad-Montageständer zwischen 51 und 420 Euro im Vergleich

Klar, wer nur gelegentlich etwas Luft in die Reifen pumpt und ansonsten das Schrauben dem Fachhändler überlässt, der kommt mit dem Garagenboden als Arbeitsplatz klar. Doch, wer selbst Hand anlegt, macht sich die Arbeit mit einem Montageständer erheblich leichter. Erst, wenn das Bike auf Augenhöhe klemmt, lässt es sich präzise und komfortabel arbeiten. Wir haben an elf Modellen von 52 bis 420 Euro geschraubt und festgestellt: Der teuerste Montageständer ist nicht unbedingt der beste.

Während Werkstatt-Profis meist Modelle bevorzugen, die fest am Boden verankert sind, bietet sich Laien allein aus Platzgründen eher die klappbare Variante an. Sie ist schnell aufgestellt und verschwindet nach getaner Arbeit wieder platzsparend in der Kellerecke. Und weil die Testmodelle, bis auf eines, allesamt auch locker in den Kofferraum passen, kann man selbst im Urlaub oder am Rennwochenende komfortabel an seinem Rad schrauben. Auch wenn das Prinzip bei allen Montageständern gleich ist: Standfüße, Standrohr, Ausleger und Klemmkopf, sind die Unterschiede doch gravierend. Nur, wenn die Standfüße weit gespreizt sind, stehen die Montageständer sicher auf dem Kellerboden. Modelle mit zwei Standbeinen brauchen zudem etwas Vorlage, um nicht zu schnell aus dem Gleichgewicht zu geraten.


Den gesamten Test dieser elf Fahrrad-Montageständer inklusive aller Infos und Noten finden Sie als PDF unten im Download-Bereich:

Test 2019: Montageständer für die Mountainbike-Werkstatt

11 Bilder

Wer regelmäßig an seinem Bike schraubt, braucht einen Montageständer. Erst auf Augenhöhe lassen sich die wichtigsten Arbeiten präzise und ohne Rückenschmerzen durchführen. Schnell aufgebaut und nach der Reparatur möglichst kompakt verstaubar müssen die Modelle sein. Elf haben wir getestet. 

Alternativen zum klassischen Klauenständer

Es muss nicht immer der klassische Klauenständer sein. Das sind die Alternativen für Schrauberarbeiten am Fahrrad:

1. Sie schrauben wirklich nur in der eigenen Werkstatt? Dann wäre vielleicht eine Klaue zur Wand- oder Werkbankmontage, wie die Super B TB-WS35 * für 90 Euro, das Richtige für Sie. Der Vorteil: Da die Klaue fix und wackelfrei montiert ist, können auch Arbeiten mit viel Krafteinsatz zuverlässig erledigt werden.Viele Hersteller haben ein passendes Modell im Sortiment. Preise und Qualitäten variieren ähnlich wie bei den Montageständern.

Hersteller Die Halterung von Super B lässt sich an die Werkbank montieren.

2. Für Arbeiten an empfindlichen Carbon-Rahmen oder an Renn-rädern empfiehlt sich ein Montageständer, der das Bike am Tretlager und den Ausfallenden der Gabel aufnimmt. Das schont den Rahmen. Allerdings muss man hierfür das Vorderrad ausbauen. Arbeiten wie das Einstellen der vorderen Bremse sind somit nicht mehr möglich. Ein besonders bewährtes Modell ist der Elite Race Pro für 220 Euro.

Markus Greber Ein Montageständer mit Tretlageraufnahme: der Elite Pro Race.


Den kompletten Vergleichstest der Fahrrad-Montageständer inkl. aller Daten, Punktetabellen und der Notenübersicht finden Sie in BIKE 2/2019. Als PDF kostet der Vergleichstest 1,49 Euro. Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Hunderttausende Euro jedes Jahr.
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