Schaltung | AntriebWorkshop: Umwerfer und Schaltwerk einstellen

BIKE Magazin

 · 1/22/2015

Workshop: Umwerfer und Schaltwerk einstellenFoto: Thomas Thiesen

Bike-Mechaniker Super Dan löst jede Schrauber-Misere. In dieser Folge zeigt er, wie man Umwerfer und Schaltwerk richtig einstellt. Bei Sram Elffach-Schaltungen ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Das Einstellen einer Schaltung mag vielleicht vielen so komplex wie Raketenwissenschaft erscheinen. "Im Grunde ist es total simpel", winkt Super Dan ab. Wer die Grundzüge versteht, bekommt jede Schaltung in den Griff. Im Prinzip gibt es nur ein paar wenige Schrauben, die zum Ziel führen. Schaltwerk und Umwerfer werden über einen Bowdenzug angesteuert, der die Kette über Kettenblätter und Ritzel der Kassette dirigiert. Um zu verhindern, dass die Kette seitlich runterfällt, muss der Schwenkbereich an Schaltwerk und Umwerfer festgelegt werden. Je zwei Schrauben begrenzen den Aktionsradius der Wechsler. Beim Schaltwerk gibt es zusätzlich eine Schraube, die den Abstand des Schaltwerks zur Kassette definiert. Stimmt der Aktionsradius von Umwerfer und Schaltwerk, muss nur noch die Zugspannung am Schalthebel eingestellt werden. Mit mehr Spannung klettert die Kette leichter rauf, mit weniger schaltet man einfacher runter. Fertig!

ZUGSPANNUNG EINSTELLEN

 Nachdem der Schwenkbereich des Umwerfers passt, wird die Zugspannung justiert. Durch Herausdrehen der Schraube (gegen den Uhrzeigersinn) wird die Zugspannung erhöht. Der Umwerfer wandert weiter nach außen und hievt die Kette schneller aufs größere Kettenblatt. Ein Reindrehen der Schraube verringert die Spannung.Foto: Georg Grieshaber
ZUGSPANNUNG EINSTELLEN Nachdem der Schwenkbereich des Umwerfers passt, wird die Zugspannung justiert. Durch Herausdrehen der Schraube (gegen den Uhrzeigersinn) wird die Zugspannung erhöht. Der Umwerfer wandert weiter nach außen und hievt die Kette schneller aufs größere Kettenblatt. Ein Reindrehen der Schraube verringert die Spannung.
UMWERFER AUSRICHTEN

 Falscher Winkel: Das Leitblech des Umwerfers ist nicht parallel zum Kettenblatt ausgerichtet. Bevor es an die Einstellung geht, müssen Winkel und Höhe, also die Position des Umwerfers, stimmen. Der Winkel lässt sich nur noch bei Schellenumwerfern einstellen. Direct-Mount-Umwerfer sind bereits ab Werk parallel ausgerichtet.Foto: Georg Grieshaber
UMWERFER AUSRICHTEN Falscher Winkel: Das Leitblech des Umwerfers ist nicht parallel zum Kettenblatt ausgerichtet. Bevor es an die Einstellung geht, müssen Winkel und Höhe, also die Position des Umwerfers, stimmen. Der Winkel lässt sich nur noch bei Schellenumwerfern einstellen. Direct-Mount-Umwerfer sind bereits ab Werk parallel ausgerichtet.
Richtige Höhe: Der Abstand vom äußeren Leitblech bis zum Kettenblattzahn sollte für geschmeidige Gangwechsel ein bis drei Millimeter betragen. Da die Zähne je nach Kettenblatt unterschiedlich hoch sind, müssen Sie sich am größten Zahn orientieren. Die Höhe des Umwerfers lässt sich bei fast allen Modellen (Ausnahme E-Typ) einstellen.Foto: Georg Grieshaber
Richtige Höhe: Der Abstand vom äußeren Leitblech bis zum Kettenblattzahn sollte für geschmeidige Gangwechsel ein bis drei Millimeter betragen. Da die Zähne je nach Kettenblatt unterschiedlich hoch sind, müssen Sie sich am größten Zahn orientieren. Die Höhe des Umwerfers lässt sich bei fast allen Modellen (Ausnahme E-Typ) einstellen.
SCHWENKBEREICH BEGRENZEN

 Über die mit "L" gekennzeichnete Schraube begrenzen Sie den Schwenkbereich des Umwerfers nach innen Richtung Rahmen. "L" steht für Low und meint die kleinen Gänge bei niedriger Geschwindigkeit. Wenn die Kette auf dem kleinen Kettenblatt liegt und hinten auf dem größten Ritzel, muss sie schleiffrei am inneren Leitblech vorbeilaufen.Foto: Georg Grieshaber
SCHWENKBEREICH BEGRENZEN Über die mit "L" gekennzeichnete Schraube begrenzen Sie den Schwenkbereich des Umwerfers nach innen Richtung Rahmen. "L" steht für Low und meint die kleinen Gänge bei niedriger Geschwindigkeit. Wenn die Kette auf dem kleinen Kettenblatt liegt und hinten auf dem größten Ritzel, muss sie schleiffrei am inneren Leitblech vorbeilaufen.
Die H-Schraube (für High) begrenzt den Aktionsradius des Umwerfers nach außen. Liegt die Kette auf dem großen Kettenblatt und dem kleinsten Ritzel, muss sie gerade so schleiffrei am äußeren Leitblech vorbeilaufen. Der Umwerfer darf sich bei weiterem Druck am Schalthebel nicht weiter nach außen bewegen und so die Kette abwerfen. Foto: Georg Grieshaber
Die H-Schraube (für High) begrenzt den Aktionsradius des Umwerfers nach außen. Liegt die Kette auf dem großen Kettenblatt und dem kleinsten Ritzel, muss sie gerade so schleiffrei am äußeren Leitblech vorbeilaufen. Der Umwerfer darf sich bei weiterem Druck am Schalthebel nicht weiter nach außen bewegen und so die Kette abwerfen. 
Erklärung L- und H-SchraubeFoto: Georg Grieshaber
Erklärung L- und H-Schraube
ZUGSPANNUNG EINSTELLEN

 Nachdem der Schwenkbereich des Umwerfers passt, wird die Zugspannung justiert. Durch Herausdrehen der Schraube (gegen den Uhrzeigersinn) wird die Zugspannung erhöht. Der Umwerfer wandert weiter nach außen und hievt die Kette schneller aufs größere Kettenblatt. Ein Reindrehen der Schraube verringert die Spannung.Foto: Georg Grieshaber
ZUGSPANNUNG EINSTELLEN Nachdem der Schwenkbereich des Umwerfers passt, wird die Zugspannung justiert. Durch Herausdrehen der Schraube (gegen den Uhrzeigersinn) wird die Zugspannung erhöht. Der Umwerfer wandert weiter nach außen und hievt die Kette schneller aufs größere Kettenblatt. Ein Reindrehen der Schraube verringert die Spannung.
UMWERFER AUSRICHTEN

 Falscher Winkel: Das Leitblech des Umwerfers ist nicht parallel zum Kettenblatt ausgerichtet. Bevor es an die Einstellung geht, müssen Winkel und Höhe, also die Position des Umwerfers, stimmen. Der Winkel lässt sich nur noch bei Schellenumwerfern einstellen. Direct-Mount-Umwerfer sind bereits ab Werk parallel ausgerichtet.Foto: Georg Grieshaber
UMWERFER AUSRICHTEN Falscher Winkel: Das Leitblech des Umwerfers ist nicht parallel zum Kettenblatt ausgerichtet. Bevor es an die Einstellung geht, müssen Winkel und Höhe, also die Position des Umwerfers, stimmen. Der Winkel lässt sich nur noch bei Schellenumwerfern einstellen. Direct-Mount-Umwerfer sind bereits ab Werk parallel ausgerichtet.
UMWERFER AUSRICHTEN

 Falscher Winkel: Das Leitblech des Umwerfers ist nicht parallel zum Kettenblatt ausgerichtet. Bevor es an die Einstellung geht, müssen Winkel und Höhe, also die Position des Umwerfers, stimmen. Der Winkel lässt sich nur noch bei Schellenumwerfern einstellen. Direct-Mount-Umwerfer sind bereits ab Werk parallel ausgerichtet.
Richtige Höhe: Der Abstand vom äußeren Leitblech bis zum Kettenblattzahn sollte für geschmeidige Gangwechsel ein bis drei Millimeter betragen. Da die Zähne je nach Kettenblatt unterschiedlich hoch sind, müssen Sie sich am größten Zahn orientieren. Die Höhe des Umwerfers lässt sich bei fast allen Modellen (Ausnahme E-Typ) einstellen.
SCHWENKBEREICH BEGRENZEN

 Über die mit "L" gekennzeichnete Schraube begrenzen Sie den Schwenkbereich des Umwerfers nach innen Richtung Rahmen. "L" steht für Low und meint die kleinen Gänge bei niedriger Geschwindigkeit. Wenn die Kette auf dem kleinen Kettenblatt liegt und hinten auf dem größten Ritzel, muss sie schleiffrei am inneren Leitblech vorbeilaufen.
Die H-Schraube (für High) begrenzt den Aktionsradius des Umwerfers nach außen. Liegt die Kette auf dem großen Kettenblatt und dem kleinsten Ritzel, muss sie gerade so schleiffrei am äußeren Leitblech vorbeilaufen. Der Umwerfer darf sich bei weiterem Druck am Schalthebel nicht weiter nach außen bewegen und so die Kette abwerfen. 
Erklärung L- und H-Schraube
ZUGSPANNUNG EINSTELLEN

 Nachdem der Schwenkbereich des Umwerfers passt, wird die Zugspannung justiert. Durch Herausdrehen der Schraube (gegen den Uhrzeigersinn) wird die Zugspannung erhöht. Der Umwerfer wandert weiter nach außen und hievt die Kette schneller aufs größere Kettenblatt. Ein Reindrehen der Schraube verringert die Spannung.

Drei Schrauben bringen das Schaltwerk in die richtige Position. Für die optimale Zugspannung sorgt die Justage am Schalthebel. Bei Elffach-Schaltungen ist Feingefühl gefragt.

SUPER DANS TIPP

 Wenn die Schaltung trotz perfekter Einstellung immer noch muckt, kontrollieren Sie, ob die Befes­tigungsschraube richtig angezogen ist. Moderne Schaltwerke mit Reibungsdämpfer (Sram Type 2, Shimano Shadow Plus) neigen dazu, sich häufiger zu lösen. Ein Tropfen Schraubensicherung reduziert die Gefahr. Wenn auch das nicht hilft, erneuern Sie die Züge und Außenhüllen und achten Sie auf möglichst große Radien bei der Verlegung. Foto: Georg Grieshaber
SUPER DANS TIPP Wenn die Schaltung trotz perfekter Einstellung immer noch muckt, kontrollieren Sie, ob die Befes­tigungsschraube richtig angezogen ist. Moderne Schaltwerke mit Reibungsdämpfer (Sram Type 2, Shimano Shadow Plus) neigen dazu, sich häufiger zu lösen. Ein Tropfen Schraubensicherung reduziert die Gefahr. Wenn auch das nicht hilft, erneuern Sie die Züge und Außenhüllen und achten Sie auf möglichst große Radien bei der Verlegung. 
Erklärung L- und H-Schraube, Umschlingung und ZugspannungFoto: Georg Grieshaber
Erklärung L- und H-Schraube, Umschlingung und Zugspannung
SCHALTAUGE ÜBERPRÜFEN

 Bevor Sie das Schaltwerk einstellen, sollten Sie zunächst einen Blick auf das Schaltauge werfen. Nur, wenn das Schaltwerk hundertprozentig gerade unter dem Ritzelpaket steht, lässt sich das Schaltwerk auch richtig einstellen. Mit einem verbogenen Schaltauge stecken Sie vergebliche Mühe in die Justierung der Schaltung.Foto: Georg Grieshaber
SCHALTAUGE ÜBERPRÜFEN Bevor Sie das Schaltwerk einstellen, sollten Sie zunächst einen Blick auf das Schaltauge werfen. Nur, wenn das Schaltwerk hundertprozentig gerade unter dem Ritzelpaket steht, lässt sich das Schaltwerk auch richtig einstellen. Mit einem verbogenen Schaltauge stecken Sie vergebliche Mühe in die Justierung der Schaltung.
SCHWENKBEREICH BEGRENZEN

 Wie beim Umwerfer gilt es auch beim Schaltwerk, zunächst den Schwenkbereich und damit den Aktionsradius zu begrenzen. Mit der H-Schraube wird das Schaltwerk nach außen beschränkt. Schalten Sie dazu auf das kleinste Ritzel. Die obere Leitrolle des Schaltwerks muss exakt unter dem kleinsten Ritzel stehen.Foto: Georg Grieshaber
SCHWENKBEREICH BEGRENZEN Wie beim Umwerfer gilt es auch beim Schaltwerk, zunächst den Schwenkbereich und damit den Aktionsradius zu begrenzen. Mit der H-Schraube wird das Schaltwerk nach außen beschränkt. Schalten Sie dazu auf das kleinste Ritzel. Die obere Leitrolle des Schaltwerks muss exakt unter dem kleinsten Ritzel stehen.
Um das Schaltwerk nach innen zu begrenzen, schalten Sie auf das größte Ritzel. Auch hier muss die obere Leitrolle wieder exakt unter dem Ritzel stehen. Über die L-Schraube verhindern Sie, dass das Schaltwerk bei erneutem Druck am Hebel noch weiter nach innen wandern kann und die Kette in die Speichen fällt.Foto: Georg Grieshaber
Um das Schaltwerk nach innen zu begrenzen, schalten Sie auf das größte Ritzel. Auch hier muss die obere Leitrolle wieder exakt unter dem Ritzel stehen. Über die L-Schraube verhindern Sie, dass das Schaltwerk bei erneutem Druck am Hebel noch weiter nach innen wandern kann und die Kette in die Speichen fällt.
UMSCHLINGUNG

 Über die Umschlingungsschraube stellen Sie ein, wie weit das Schaltwerk und damit die Kette das Ritzel umschlingt. Schalten Sie dazu auf das größte Ritzel und messen Sie den Abstand zwischen den Zähnen des Ritzels und der Leitrolle. Bei Sram-Schaltwerken sollte der Abstand 12-16 Millimeter (Shimano-Schaltwerke 5-6 Millimeter) betragen.Foto: Georg Grieshaber
UMSCHLINGUNG Über die Umschlingungsschraube stellen Sie ein, wie weit das Schaltwerk und damit die Kette das Ritzel umschlingt. Schalten Sie dazu auf das größte Ritzel und messen Sie den Abstand zwischen den Zähnen des Ritzels und der Leitrolle. Bei Sram-Schaltwerken sollte der Abstand 12-16 Millimeter (Shimano-Schaltwerke 5-6 Millimeter) betragen.
Wenn Schwenkbereich und Abstand zum Ritzelpaket stimmen, wird die Zugspannung justiert. Als Ausgangspunkt beginnen Sie auf dem kleinsten Ritzel. Klettert die Kette mit einem Klick am Schalthebel nur unwillig aufs nächste Ritzel, erhöhen Sie die Spannung, indem Sie die Schraube gegen den Uhrzeigersinn etwas herausdrehen.Foto: Georg Grieshaber
Wenn Schwenkbereich und Abstand zum Ritzelpaket stimmen, wird die Zugspannung justiert. Als Ausgangspunkt beginnen Sie auf dem kleinsten Ritzel. Klettert die Kette mit einem Klick am Schalthebel nur unwillig aufs nächste Ritzel, erhöhen Sie die Spannung, indem Sie die Schraube gegen den Uhrzeigersinn etwas herausdrehen.
SUPER DANS TIPP

 Wenn die Schaltung trotz perfekter Einstellung immer noch muckt, kontrollieren Sie, ob die Befes­tigungsschraube richtig angezogen ist. Moderne Schaltwerke mit Reibungsdämpfer (Sram Type 2, Shimano Shadow Plus) neigen dazu, sich häufiger zu lösen. Ein Tropfen Schraubensicherung reduziert die Gefahr. Wenn auch das nicht hilft, erneuern Sie die Züge und Außenhüllen und achten Sie auf möglichst große Radien bei der Verlegung. Foto: Georg Grieshaber
SUPER DANS TIPP Wenn die Schaltung trotz perfekter Einstellung immer noch muckt, kontrollieren Sie, ob die Befes­tigungsschraube richtig angezogen ist. Moderne Schaltwerke mit Reibungsdämpfer (Sram Type 2, Shimano Shadow Plus) neigen dazu, sich häufiger zu lösen. Ein Tropfen Schraubensicherung reduziert die Gefahr. Wenn auch das nicht hilft, erneuern Sie die Züge und Außenhüllen und achten Sie auf möglichst große Radien bei der Verlegung. 
Erklärung L- und H-Schraube, Umschlingung und ZugspannungFoto: Georg Grieshaber
Erklärung L- und H-Schraube, Umschlingung und Zugspannung
Erklärung L- und H-Schraube, Umschlingung und Zugspannung
SCHALTAUGE ÜBERPRÜFEN

 Bevor Sie das Schaltwerk einstellen, sollten Sie zunächst einen Blick auf das Schaltauge werfen. Nur, wenn das Schaltwerk hundertprozentig gerade unter dem Ritzelpaket steht, lässt sich das Schaltwerk auch richtig einstellen. Mit einem verbogenen Schaltauge stecken Sie vergebliche Mühe in die Justierung der Schaltung.
SCHWENKBEREICH BEGRENZEN

 Wie beim Umwerfer gilt es auch beim Schaltwerk, zunächst den Schwenkbereich und damit den Aktionsradius zu begrenzen. Mit der H-Schraube wird das Schaltwerk nach außen beschränkt. Schalten Sie dazu auf das kleinste Ritzel. Die obere Leitrolle des Schaltwerks muss exakt unter dem kleinsten Ritzel stehen.
Um das Schaltwerk nach innen zu begrenzen, schalten Sie auf das größte Ritzel. Auch hier muss die obere Leitrolle wieder exakt unter dem Ritzel stehen. Über die L-Schraube verhindern Sie, dass das Schaltwerk bei erneutem Druck am Hebel noch weiter nach innen wandern kann und die Kette in die Speichen fällt.
UMSCHLINGUNG

 Über die Umschlingungsschraube stellen Sie ein, wie weit das Schaltwerk und damit die Kette das Ritzel umschlingt. Schalten Sie dazu auf das größte Ritzel und messen Sie den Abstand zwischen den Zähnen des Ritzels und der Leitrolle. Bei Sram-Schaltwerken sollte der Abstand 12-16 Millimeter (Shimano-Schaltwerke 5-6 Millimeter) betragen.
Wenn Schwenkbereich und Abstand zum Ritzelpaket stimmen, wird die Zugspannung justiert. Als Ausgangspunkt beginnen Sie auf dem kleinsten Ritzel. Klettert die Kette mit einem Klick am Schalthebel nur unwillig aufs nächste Ritzel, erhöhen Sie die Spannung, indem Sie die Schraube gegen den Uhrzeigersinn etwas herausdrehen.
SUPER DANS TIPP

 Wenn die Schaltung trotz perfekter Einstellung immer noch muckt, kontrollieren Sie, ob die Befes­tigungsschraube richtig angezogen ist. Moderne Schaltwerke mit Reibungsdämpfer (Sram Type 2, Shimano Shadow Plus) neigen dazu, sich häufiger zu lösen. Ein Tropfen Schraubensicherung reduziert die Gefahr. Wenn auch das nicht hilft, erneuern Sie die Züge und Außenhüllen und achten Sie auf möglichst große Radien bei der Verlegung. 

Meistgelesene Artikel