FahrradschaltungDie wichtigsten Tipps für den Frühjahrscheck

Matthias Borchers

 · 10.04.2026

Frühjahrsstimmung Buckewiesen mit Colnago Y1RS
Foto: Wolfgang Papp

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Beim Frühjahrscheck des Fahrrads darf die Schaltung nicht zu kurz kommen. Der Werkstatt-Chef unseres Schwestermagazins TOUR, Hans-Peter Ettenberger, zeigt, worauf es beim Check von elektronischer und mechanischer Schaltung ankommt.

Themen in diesem Artikel

Mechanische Schaltungen funktionieren mit Bowdenzug und Hebelmechanik. Aus diesem Grund können sie verschleißen und benötigen entsprechend Pflege. Aktuelle, elektronische Schaltungen mit Akku und Stellmotoren justieren sich dagegen selbst.

​Akku

Während bei Shimano und Campagnolo ein Zentralakku die gesamte Stromversorgung übernimmt, befindet sich bei SRAM links und rechts in den Schaltgriffen jeweils eine Knopfzelle (CR2032) für die Funkverbindung zur Schaltung. Mit einer Münze lässt sich das Fach öffnen.

Endanschläge

Exakt justierte Endanschläge sind wichtig. Sie begrenzen den Schwenkbereich von Schaltwerk und Umwerfer zwischen dem kleinsten und größten Ritzel bzw. dem kleinen und großen Kettenblatt. Das stellt sicher, dass die Kette nicht rasselt und nicht abspringen kann. Die Einstellung der Endanschläge sollte spätestens beim Tausch von Komponenten im Antriebsstrang kontrolliert und gegebenenfalls justiert werden.

Schaltungzug-Mechanik

Bei älteren mechanischen Shimano-Schaltungen kommt es nach längerer Standzeit häufig vor, dass die Schaltzug-Mechanik aufgrund von verharztem Schmierfett hakt. Etwas WD-40 an dieser Stelle macht die Mitnehmer-Mechanik wieder geschmeidig.

Schaltwerk

Wer sein Rennrad nicht sowieso gut geölt in den Winterschlaf geschickt hat, sollte spätestens jetzt ein paar Tropfen Öl auf die Gelenke von Schaltwerk und Umwerfer träufeln. Dabei mehrmals alle Gänge durchschalten, damit der Schmierstoff überall hinkommt.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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