Schaltung | Antrieb

Einstellung: Der Weg zum Sorglos-Antrieb

BIKE Magazin

 · 06.10.2005

Einstellung: Der Weg zum Sorglos-AntriebFoto: Unbekannt

Die Kette hüpft, schleift oder rutscht: Wir zeigen ihnen, wie Sie die Mountainbike-Schaltung mit wenigen Handgriffen einstellen. Außerdem: So wechseln sie Kette, Zughüllen und Ritzelpaket.


Wir zeigen in dieser Fotostrecke folgende Schrauber-Arbeiten am MTB-Antrieb:

  • Eine ältere Shimano-Schaltung am Mountainbike richtig einstellen
  • Kette wechseln
  • Schaltzüge- und -seile erneuern
  • Kassette montieren
DIE RITZEL MONTIEREN

Zur Demontage des Ritzelpaketes entfernen Sie den Schnellspanner. Setzen Sie den Ritzelabzieher ein und legen Sie die Kettenpeitsche an. Drehen Sie den Ritzelabzieher wie eine normale Schraube nach links. Mit der Kettenpeitsche halten Sie gegen, sonst würde der Freilauf mitdrehen. Meistens sitzt der Ritzel-Abschlussring sehr fest, das kostet viel Kraft. Zur Montage des neuen Ritzelpaketes brauchen Sie nur den Ritzelabzieher. Sortieren Sie die neue Kassette auf den Freilaufkörper. Achten Sie darauf, dass die Ritzel richtig zueinander stehen (die Führungen des Paketes lassen nur eine Stellung zu). Mit dem Ritzelabzieher ziehen Sie die Kassette fest.



(Text: Martin Miksch, Foto: UnbekanntFoto: Daniel Simon)
DIE RITZEL MONTIEREN Zur Demontage des Ritzelpaketes entfernen Sie den Schnellspanner. Setzen Sie den Ritzelabzieher ein und legen Sie die Kettenpeitsche an. Drehen Sie den Ritzelabzieher wie eine normale Schraube nach links. Mit der Kettenpeitsche halten Sie gegen, sonst würde der Freilauf mitdrehen. Meistens sitzt der Ritzel-Abschlussring sehr fest, das kostet viel Kraft. Zur Montage des neuen Ritzelpaketes brauchen Sie nur den Ritzelabzieher. Sortieren Sie die neue Kassette auf den Freilaufkörper. Achten Sie darauf, dass die Ritzel richtig zueinander stehen (die Führungen des Paketes lassen nur eine Stellung zu). Mit dem Ritzelabzieher ziehen Sie die Kassette fest. (Text: Martin Miksch, Foto: Unbekannt
BRINGEN SIE DAS SCHALTWERK IN DIE RICHTIGE POSITION

SCHRITT 1: UNTERER ANSCHLAG

Lösen Sie den Schaltzug. Stellen Sie den Schwenkbereich des Schaltwerks mit der Einstellschraube so ein, dass das obere Schaltröllchen exakt lotrecht unter dem kleinsten Ritzel steht. Bei inversen Schaltwerken gehen Sie genauso vor, nur dass das Schaltröllchen unter dem größten Ritzel steht.Foto: Unbekannt
BRINGEN SIE DAS SCHALTWERK IN DIE RICHTIGE POSITION SCHRITT 1: UNTERER ANSCHLAG Lösen Sie den Schaltzug. Stellen Sie den Schwenkbereich des Schaltwerks mit der Einstellschraube so ein, dass das obere Schaltröllchen exakt lotrecht unter dem kleinsten Ritzel steht. Bei inversen Schaltwerken gehen Sie genauso vor, nur dass das Schaltröllchen unter dem größten Ritzel steht.
SCHRITT 2: ZUGSPANNUNG

Befestigen Sie den Schaltzug: mit der Hand spannen, bevor Sie ihn festziehen. Testen Sie, ob die Spannung reicht. Klettert die Kette nur zäh, erhöhen Sie die Zugspannung: Drehen Sie die Einstellschraube am Schaltwerk nach links (Pfeil). Hüpft die Kette zu weit nach oben, verringern Sie den Zug: Drehen Sie die Einstellschraube nach rechts.Foto: Unbekannt
SCHRITT 2: ZUGSPANNUNG Befestigen Sie den Schaltzug: mit der Hand spannen, bevor Sie ihn festziehen. Testen Sie, ob die Spannung reicht. Klettert die Kette nur zäh, erhöhen Sie die Zugspannung: Drehen Sie die Einstellschraube am Schaltwerk nach links (Pfeil). Hüpft die Kette zu weit nach oben, verringern Sie den Zug: Drehen Sie die Einstellschraube nach rechts.
SCHRITT 3: OBERER ANSCHLAG

Schalten Sie auf das größte Ritzel (invers: kleinstes Ritzel). Nun begrenzen Sie den oberen Schwenkbereich des Schaltwerks, indem Sie den oberen Anschlag einstellen. Stellen Sie mit der mit “L” gekennzeichneten Schraube das Schaltwerk so ein, dass die Kette noch auf das größte Ritzel (invers: kleinstes Ritzel) klettern kann, aber nicht darüber hinaus.

PROFI-TIPPS:

•Zugeinstellschraube am Schaltwerk halb heraus drehen. So hat man am meisten Einstellspielraum.

•Mit der Schraube, die sich gegen das Schaltauge abstützt, stellen Sie die Umschlingung ein. Hier drehen Sie, falls das obere Schaltröllchen auf dem größten Ritzel “aufreitet”.

• Checken Sie das Schaltauge. Es muss genau parallel zu den Ausfallenden stehen.Foto: Unbekannt
SCHRITT 3: OBERER ANSCHLAG Schalten Sie auf das größte Ritzel (invers: kleinstes Ritzel). Nun begrenzen Sie den oberen Schwenkbereich des Schaltwerks, indem Sie den oberen Anschlag einstellen. Stellen Sie mit der mit “L” gekennzeichneten Schraube das Schaltwerk so ein, dass die Kette noch auf das größte Ritzel (invers: kleinstes Ritzel) klettern kann, aber nicht darüber hinaus. PROFI-TIPPS: •Zugeinstellschraube am Schaltwerk halb heraus drehen. So hat man am meisten Einstellspielraum. •Mit der Schraube, die sich gegen das Schaltauge abstützt, stellen Sie die Umschlingung ein. Hier drehen Sie, falls das obere Schaltröllchen auf dem größten Ritzel “aufreitet”. • Checken Sie das Schaltauge. Es muss genau parallel zu den Ausfallenden stehen.
SO STELLEN SIE DEN UMWERFER EIN

SCHRITT 1: DIE RICHTIGE POSITION

Positionieren Sie den Umwerfer so, dass er zwei bis drei Millimeter über dem großen Kettenblatt steht. Die Leitbleche des Umwerfers müssen dabei exakt parallel zu den Kettenblättern ausgerichtet sein.Foto: Unbekannt
SO STELLEN SIE DEN UMWERFER EIN SCHRITT 1: DIE RICHTIGE POSITION Positionieren Sie den Umwerfer so, dass er zwei bis drei Millimeter über dem großen Kettenblatt steht. Die Leitbleche des Umwerfers müssen dabei exakt parallel zu den Kettenblättern ausgerichtet sein.
SCHRITT 2: ANSCHLAG UND ZUGSPANNUNG

Stellen Sie den Schwenkbereich an der mit “L” (“low gear”) markierten Schraube so ein, dass die Kette im kleinsten Gang gerade nicht schleift. Spannen Sie den Zug mit der Hand vor und befestigen Sie ihn. Checken Sie, ob die Zugspannung stimmt. Wenn der Umwerfer jetzt noch nicht korrekt schaltet, mit der Einstellschraube am Schalthebel nachstellen.Foto: Unbekannt
SCHRITT 2: ANSCHLAG UND ZUGSPANNUNG Stellen Sie den Schwenkbereich an der mit “L” (“low gear”) markierten Schraube so ein, dass die Kette im kleinsten Gang gerade nicht schleift. Spannen Sie den Zug mit der Hand vor und befestigen Sie ihn. Checken Sie, ob die Zugspannung stimmt. Wenn der Umwerfer jetzt noch nicht korrekt schaltet, mit der Einstellschraube am Schalthebel nachstellen.
SCHRITT 3: OBERER ANSCHLAG

Nehmen Sie sich jetzt den oberen Schwenkbereich vor. Stellen Sie ihn an der mit “H” (“high gear”) gekennzeichneten Schraube so ein, dass der Umwerfer die Kette auch im größten Gang noch auf das große Kettenblatt hievt. Dabei sollte hinten das kleinste Ritzel aufgelegt sein.Foto: Unbekannt
SCHRITT 3: OBERER ANSCHLAG Nehmen Sie sich jetzt den oberen Schwenkbereich vor. Stellen Sie ihn an der mit “H” (“high gear”) gekennzeichneten Schraube so ein, dass der Umwerfer die Kette auch im größten Gang noch auf das große Kettenblatt hievt. Dabei sollte hinten das kleinste Ritzel aufgelegt sein.
DIE NEUE KETTE MONTIEREN SCHRITT 1: DIE RICHTIGE LÄNGE Die richtige Kettenlänge ermitteln Sie so: Legen Sie die neue Kette vorne um das kleinste Kettenblatt. Fädeln Sie sie hinten um das kleine Ritzel durch das Schaltwerk. Ziehen Sie die Kettenenden so weit übereinander, bis das Schaltwerk leicht gespannt ist. Kürzen Sie die Kette um die Überlappung.Foto: Unbekannt
DIE NEUE KETTE MONTIEREN SCHRITT 1: DIE RICHTIGE LÄNGE Die richtige Kettenlänge ermitteln Sie so: Legen Sie die neue Kette vorne um das kleinste Kettenblatt. Fädeln Sie sie hinten um das kleine Ritzel durch das Schaltwerk. Ziehen Sie die Kettenenden so weit übereinander, bis das Schaltwerk leicht gespannt ist. Kürzen Sie die Kette um die Überlappung.
SCHRITT 2: HALTBAR VERNIETEN

Ketten reißen immer an einer schlecht vernieteten Stelle. Verwenden Sie deshalb immer den speziellen Shimano-Nietstift oder das “Power Link” von SRAM. Den Stift von Shimano drücken Sie mit dem Nieter durch die Kette, bis er wie auf dem Bild abschließt. Brechen Sie den herausstehenden Teil mit einer Zange ab.

PROFI-TIPPS

• Halten Sie immer einen Nietstift oder Powerlink in Reserve, falls das Nieten nicht auf Anhieb klappt.

• Werfen Sie das vom Kürzen übrig gebliebene Kettenstück nicht weg. Sie können es brauchen, wenn auf der Tour die Kette reißt.

• Kette nicht völlig entfetten. So verschwinden nur die Fettpolster im Inneren: der Verschleiß steigtFoto: Unbekannt
SCHRITT 2: HALTBAR VERNIETEN Ketten reißen immer an einer schlecht vernieteten Stelle. Verwenden Sie deshalb immer den speziellen Shimano-Nietstift oder das “Power Link” von SRAM. Den Stift von Shimano drücken Sie mit dem Nieter durch die Kette, bis er wie auf dem Bild abschließt. Brechen Sie den herausstehenden Teil mit einer Zange ab. PROFI-TIPPS • Halten Sie immer einen Nietstift oder Powerlink in Reserve, falls das Nieten nicht auf Anhieb klappt. • Werfen Sie das vom Kürzen übrig gebliebene Kettenstück nicht weg. Sie können es brauchen, wenn auf der Tour die Kette reißt. • Kette nicht völlig entfetten. So verschwinden nur die Fettpolster im Inneren: der Verschleiß steigt
NEUE ZUGHÜLLEN VERLEGEN

Nehmen Sie die alten Hüllen als Maß und schneiden Sie die neuen Hüllen auf die gleiche Länge zu. Grundsätzlich gilt: Die Hüllen sollten immer so kurz wie möglich liegen, aber nicht knicken. Achten Sie darauf, bei vollem Lenkeinschlag und ein- und ausgefedertem Zustand des Hinterbaus zu messen. Schützen Sie die Hüllenenden mit den entsprechenden Käppchen.

PROFI-TIPPS

• Verwenden Sie zum Aufweiten der Zughüllen-

Enden eine angefeilte Speiche.

• Gedichtete Hülsenkappen halten den Schmutz lange aus den Zughüllen.

• Züge und Hüllen mit einer “Papageienschnabel”-Zange abknpisen. Die quetscht Zug und Hülle nicht so stark.Foto: Unbekannt
NEUE ZUGHÜLLEN VERLEGEN Nehmen Sie die alten Hüllen als Maß und schneiden Sie die neuen Hüllen auf die gleiche Länge zu. Grundsätzlich gilt: Die Hüllen sollten immer so kurz wie möglich liegen, aber nicht knicken. Achten Sie darauf, bei vollem Lenkeinschlag und ein- und ausgefedertem Zustand des Hinterbaus zu messen. Schützen Sie die Hüllenenden mit den entsprechenden Käppchen. PROFI-TIPPS • Verwenden Sie zum Aufweiten der Zughüllen- Enden eine angefeilte Speiche. • Gedichtete Hülsenkappen halten den Schmutz lange aus den Zughüllen. • Züge und Hüllen mit einer “Papageienschnabel”-Zange abknpisen. Die quetscht Zug und Hülle nicht so stark.
DIE RITZEL MONTIEREN

Zur Demontage des Ritzelpaketes entfernen Sie den Schnellspanner. Setzen Sie den Ritzelabzieher ein und legen Sie die Kettenpeitsche an. Drehen Sie den Ritzelabzieher wie eine normale Schraube nach links. Mit der Kettenpeitsche halten Sie gegen, sonst würde der Freilauf mitdrehen. Meistens sitzt der Ritzel-Abschlussring sehr fest, das kostet viel Kraft. Zur Montage des neuen Ritzelpaketes brauchen Sie nur den Ritzelabzieher. Sortieren Sie die neue Kassette auf den Freilaufkörper. Achten Sie darauf, dass die Ritzel richtig zueinander stehen (die Führungen des Paketes lassen nur eine Stellung zu). Mit dem Ritzelabzieher ziehen Sie die Kassette fest.



(Text: Martin Miksch, Foto: UnbekanntFoto: Daniel Simon)
DIE RITZEL MONTIEREN Zur Demontage des Ritzelpaketes entfernen Sie den Schnellspanner. Setzen Sie den Ritzelabzieher ein und legen Sie die Kettenpeitsche an. Drehen Sie den Ritzelabzieher wie eine normale Schraube nach links. Mit der Kettenpeitsche halten Sie gegen, sonst würde der Freilauf mitdrehen. Meistens sitzt der Ritzel-Abschlussring sehr fest, das kostet viel Kraft. Zur Montage des neuen Ritzelpaketes brauchen Sie nur den Ritzelabzieher. Sortieren Sie die neue Kassette auf den Freilaufkörper. Achten Sie darauf, dass die Ritzel richtig zueinander stehen (die Führungen des Paketes lassen nur eine Stellung zu). Mit dem Ritzelabzieher ziehen Sie die Kassette fest. (Text: Martin Miksch, Foto: Unbekannt
BRINGEN SIE DAS SCHALTWERK IN DIE RICHTIGE POSITION

SCHRITT 1: UNTERER ANSCHLAG

Lösen Sie den Schaltzug. Stellen Sie den Schwenkbereich des Schaltwerks mit der Einstellschraube so ein, dass das obere Schaltröllchen exakt lotrecht unter dem kleinsten Ritzel steht. Bei inversen Schaltwerken gehen Sie genauso vor, nur dass das Schaltröllchen unter dem größten Ritzel steht.Foto: Unbekannt
BRINGEN SIE DAS SCHALTWERK IN DIE RICHTIGE POSITION SCHRITT 1: UNTERER ANSCHLAG Lösen Sie den Schaltzug. Stellen Sie den Schwenkbereich des Schaltwerks mit der Einstellschraube so ein, dass das obere Schaltröllchen exakt lotrecht unter dem kleinsten Ritzel steht. Bei inversen Schaltwerken gehen Sie genauso vor, nur dass das Schaltröllchen unter dem größten Ritzel steht.
BRINGEN SIE DAS SCHALTWERK IN DIE RICHTIGE POSITION

SCHRITT 1: UNTERER ANSCHLAG

Lösen Sie den Schaltzug. Stellen Sie den Schwenkbereich des Schaltwerks mit der Einstellschraube so ein, dass das obere Schaltröllchen exakt lotrecht unter dem kleinsten Ritzel steht. Bei inversen Schaltwerken gehen Sie genauso vor, nur dass das Schaltröllchen unter dem größten Ritzel steht.
SCHRITT 2: ZUGSPANNUNG

Befestigen Sie den Schaltzug: mit der Hand spannen, bevor Sie ihn festziehen. Testen Sie, ob die Spannung reicht. Klettert die Kette nur zäh, erhöhen Sie die Zugspannung: Drehen Sie die Einstellschraube am Schaltwerk nach links (Pfeil). Hüpft die Kette zu weit nach oben, verringern Sie den Zug: Drehen Sie die Einstellschraube nach rechts.
SCHRITT 3: OBERER ANSCHLAG

Schalten Sie auf das größte Ritzel (invers: kleinstes Ritzel). Nun begrenzen Sie den oberen Schwenkbereich des Schaltwerks, indem Sie den oberen Anschlag einstellen. Stellen Sie mit der mit “L” gekennzeichneten Schraube das Schaltwerk so ein, dass die Kette noch auf das größte Ritzel (invers: kleinstes Ritzel) klettern kann, aber nicht darüber hinaus.

PROFI-TIPPS:

•Zugeinstellschraube am Schaltwerk halb heraus drehen. So hat man am meisten Einstellspielraum.

•Mit der Schraube, die sich gegen das Schaltauge abstützt, stellen Sie die Umschlingung ein. Hier drehen Sie, falls das obere Schaltröllchen auf dem größten Ritzel “aufreitet”.

• Checken Sie das Schaltauge. Es muss genau parallel zu den Ausfallenden stehen.
SO STELLEN SIE DEN UMWERFER EIN

SCHRITT 1: DIE RICHTIGE POSITION

Positionieren Sie den Umwerfer so, dass er zwei bis drei Millimeter über dem großen Kettenblatt steht. Die Leitbleche des Umwerfers müssen dabei exakt parallel zu den Kettenblättern ausgerichtet sein.
SCHRITT 2: ANSCHLAG UND ZUGSPANNUNG

Stellen Sie den Schwenkbereich an der mit “L” (“low gear”) markierten Schraube so ein, dass die Kette im kleinsten Gang gerade nicht schleift. Spannen Sie den Zug mit der Hand vor und befestigen Sie ihn. Checken Sie, ob die Zugspannung stimmt. Wenn der Umwerfer jetzt noch nicht korrekt schaltet, mit der Einstellschraube am Schalthebel nachstellen.
SCHRITT 3: OBERER ANSCHLAG

Nehmen Sie sich jetzt den oberen Schwenkbereich vor. Stellen Sie ihn an der mit “H” (“high gear”) gekennzeichneten Schraube so ein, dass der Umwerfer die Kette auch im größten Gang noch auf das große Kettenblatt hievt. Dabei sollte hinten das kleinste Ritzel aufgelegt sein.
DIE NEUE KETTE MONTIEREN SCHRITT 1: DIE RICHTIGE LÄNGE Die richtige Kettenlänge ermitteln Sie so: Legen Sie die neue Kette vorne um das kleinste Kettenblatt. Fädeln Sie sie hinten um das kleine Ritzel durch das Schaltwerk. Ziehen Sie die Kettenenden so weit übereinander, bis das Schaltwerk leicht gespannt ist. Kürzen Sie die Kette um die Überlappung.
SCHRITT 2: HALTBAR VERNIETEN

Ketten reißen immer an einer schlecht vernieteten Stelle. Verwenden Sie deshalb immer den speziellen Shimano-Nietstift oder das “Power Link” von SRAM. Den Stift von Shimano drücken Sie mit dem Nieter durch die Kette, bis er wie auf dem Bild abschließt. Brechen Sie den herausstehenden Teil mit einer Zange ab.

PROFI-TIPPS

• Halten Sie immer einen Nietstift oder Powerlink in Reserve, falls das Nieten nicht auf Anhieb klappt.

• Werfen Sie das vom Kürzen übrig gebliebene Kettenstück nicht weg. Sie können es brauchen, wenn auf der Tour die Kette reißt.

• Kette nicht völlig entfetten. So verschwinden nur die Fettpolster im Inneren: der Verschleiß steigt
NEUE ZUGHÜLLEN VERLEGEN

Nehmen Sie die alten Hüllen als Maß und schneiden Sie die neuen Hüllen auf die gleiche Länge zu. Grundsätzlich gilt: Die Hüllen sollten immer so kurz wie möglich liegen, aber nicht knicken. Achten Sie darauf, bei vollem Lenkeinschlag und ein- und ausgefedertem Zustand des Hinterbaus zu messen. Schützen Sie die Hüllenenden mit den entsprechenden Käppchen.

PROFI-TIPPS

• Verwenden Sie zum Aufweiten der Zughüllen-

Enden eine angefeilte Speiche.

• Gedichtete Hülsenkappen halten den Schmutz lange aus den Zughüllen.

• Züge und Hüllen mit einer “Papageienschnabel”-Zange abknpisen. Die quetscht Zug und Hülle nicht so stark.
DIE RITZEL MONTIEREN

Zur Demontage des Ritzelpaketes entfernen Sie den Schnellspanner. Setzen Sie den Ritzelabzieher ein und legen Sie die Kettenpeitsche an. Drehen Sie den Ritzelabzieher wie eine normale Schraube nach links. Mit der Kettenpeitsche halten Sie gegen, sonst würde der Freilauf mitdrehen. Meistens sitzt der Ritzel-Abschlussring sehr fest, das kostet viel Kraft. Zur Montage des neuen Ritzelpaketes brauchen Sie nur den Ritzelabzieher. Sortieren Sie die neue Kassette auf den Freilaufkörper. Achten Sie darauf, dass die Ritzel richtig zueinander stehen (die Führungen des Paketes lassen nur eine Stellung zu). Mit dem Ritzelabzieher ziehen Sie die Kassette fest.



(Text: Martin Miksch, Foto: Unbekannt

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