Das Fargo gehört seit Jahren zu den wichtigsten Adventure-Bikes überhaupt. Dass Salsa ausgerechnet dieses Modell als Plattform für den Einstieg in die 32-Zoll-Welt nutzt, ist alles andere als Zufall. Die größere Laufradgröße passt perfekt zur Philosophie des Bikes: lange Distanzen, viel Gepäck, unterschiedlichste Untergründe und maximaler Vortrieb. Gleichzeitig stellt sich natürlich die zentrale Frage, ob sich 32 Zoll in Zukunft als echte Alternative zu 29 Zoll etablieren kann.
Fest steht: Salsa bringt eines der ersten wirklich serienreifen Bikepacking-Bikes für das neue Format auf den Markt und schafft gleichzeitig das nötige Ökosystem aus Laufrädern und Reifen. Damit ist das Fargo 32 weit mehr als nur reine Modellpflege, sondern ein Blick in die Zukunft der Adventure- und Bikepacking-Bikes. Stefan Frey, BIKE-Redakteur
Das Fargo zählt seit fast zwei Jahrzehnten zu den prägenden Bikes der Bikepacking-Szene. Als eines der ersten echten Dropbar-Mountainbikes kombinierte es die Langstreckentauglichkeit eines Reiserads mit den Geländeeigenschaften eines Mountainbikes. Für 2026 erhält der Klassiker nun seine bislang tiefgreifendste Überarbeitung.
Im Mittelpunkt stehen die neuen 32-Zoll-Laufräder, die laut Salsa für mehr Geschwindigkeit, zusätzliche Stabilität und verbesserte Traktion sorgen sollen. Gerade auf langen Touren über wechselnde Untergründe verspricht sich der Hersteller Vorteile beim Überrollverhalten und beim Erhalt des Tempos.
Die Idee hinter dem 32-Zoll-Format ist einfach: Größere Räder überwinden Unebenheiten leichter und halten Geschwindigkeit besser. Genau darauf zielt das Fargo 32 ab. Salsa beschreibt das Bike als Plattform für lange Abenteuer auf Schotter, Waldwegen und technischen Singletrails.
Die Geometrie wurde speziell für das neue Laufradformat angepasst. Trotz der großen Räder soll das Bike bereits Fahrern und Fahrerinnen ab einer Körpergröße von etwa 1,57 Meter passen. Möglich wird das durch eine konsequente Überarbeitung der Rahmenproportionen. Zudem sorgt die sogenannte Multi-Fit Geometry dafür, dass sich das ursprünglich für Rennradlenker und kurze Vorbauten ausgelegte Bike besonders leicht auf Flat-Bars umrüsten lässt.
Trotz neuer Laufradgröße bleibt das Fargo unverkennbar ein Fargo. Der Rahmen besteht weiterhin aus dreifach konifizierten Chromoly-Stahlrohren, die für eine ausgewogene Mischung aus Komfort, Haltbarkeit und Beladungsstabilität sorgen sollen. Wer es gerne etwas edler hat, kann das Salsa demnächst auch mit Titanrahmen ordern.
Dazu kommt eine speziell entwickelte Carbon-Gabel mit:
Wie gewohnt eignet sich das Rad damit sowohl für minimalistische Overnighter als auch für ausgedehnte Expeditionen mit umfangreicher Gepäckausstattung.
Bikepacking-Fans dürften besonders die zahlreichen Montagepunkte schätzen. Der Rahmen bietet mehrere Flaschenhalteraufnahmen sowie zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten am Unterrohr. An der Gabel finden sich zwei Three-Pack-Mounts für Taschen oder Zusatzausrüstung.
Hinzu kommt die weiterhin verbaute Alternator 1.0 Ausfallende, die unterschiedliche Antriebs- und Hinterradkonfigurationen erlaubt. Auch Singlespeed-Aufbauten oder verschiedene Hinterbaulängen lassen sich realisieren. Zudem ist das System bereits mit SRAM UDH kompatibel.
Mit dem Fargo 32 geht Salsa einen Schritt, den bislang nur wenige Hersteller wagen. Parallel zur Markteinführung stellt das Unternehmen auch passende Laufräder, Felgen und Reifen für das neue Format bereit. Zur Auswahl stehen unter anderem Reifen von Teravail und Maxxis mit Breiten bis 2,4 Zoll.
Ob sich 32 Zoll langfristig durchsetzt, bleibt offen. Erste Erfahrungen deuten jedoch darauf hin, dass die Räder insbesondere bei langen Distanzen, rauem Untergrund und voll beladenen Bikes Vorteile bieten können.
Das Fargo gehört seit Jahren zu den wichtigsten Adventure-Bikes überhaupt. Dass Salsa ausgerechnet dieses Modell als Plattform für den Einstieg in die 32-Zoll-Welt nutzt, ist alles andere als Zufall.
Die größere Laufradgröße passt perfekt zur Philosophie des Bikes: lange Distanzen, viel Gepäck, unterschiedlichste Untergründe und maximaler Vortrieb. Gleichzeitig stellt sich natürlich die zentrale Frage, ob sich 32 Zoll in Zukunft als echte Alternative zu 29 Zoll etablieren kann.
Fest steht: Salsa bringt eines der ersten wirklich serienreifen Bikepacking-Bikes für das neue Format auf den Markt und schafft gleichzeitig das nötige Ökosystem aus Laufrädern und Reifen. Damit ist das Fargo 32 weit mehr als nur reine Modellpflege, sondern ein Blick in die Zukunft der Adventure- und Bikepacking-Bikes. Stefan Frey, BIKE-Redakteur

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