Pflege | SchmiermittelSo bleibt ihr E-Mountainbike in Form

Christoph Malin

 · 30.01.2018

So bleibt ihr E-Mountainbike in FormFoto: Christoph Malin
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In diesem Wartungs-Special finden E-Mountainbiker Tipps von Profi-Biker Andi Wittmann und EMTB-Autor Christoph Malin. Die beiden Experten erklären die wichtigsten Handgriffe für Werkstatt und Tour.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern! E-Biker fahren bekanntermaßen viel und gerne, das Material wird definitiv nicht geschont. Nicht wenige E-MTBs haben Laufleistungen in nur einem Sommer und Herbst, die doppelt so hoch liegen wie bei normalen Bikes.

Bremsbeläge schmelzen weg wie Butter in der Sonne, Ketten und Ritzel verschleißen wie im Zeitraffer, und auch Reifen verlieren ihre Profile in Rekordgeschwindigkeit.

Dabei ist das E-MTB ein hochtechnisches Sportgerät mit komplexer Mechanik und Elektronik. Um eine einwandfreie Funktion auch bei intensiver Nutzung zu gewährleisten, sind sorgsamer Umgang, Pflege und regelmäßige Wartung des Bikes notwendig.

Bei komplexen Problemen oder Software-Updates hilft natürlich der Fachhändler, doch viele Handgriffe können Endverbraucher aber selbst erledigen – auch ein elektronisch angetriebenes Fahrrad ist keine Raketenwissenschaft. Regelmäßige Wartung minimiert den Verschleiß, lässt eventuelle Wehwehchen des Materials schon frühzeitig erkennen. Und auch auf Tour ist Knowhow gefragt, wenn man sich bei technischen Problemen selbst behelfen will.

  Profi-Biker Andi Wittmann zeigt, wie man in der Werkstatt einfach und schnell sein EMTB wieder in Form bringt.Foto: Christoph Malin
Profi-Biker Andi Wittmann zeigt, wie man in der Werkstatt einfach und schnell sein EMTB wieder in Form bringt.


In diesem Wartungs-Special für EMTB findet Ihr diese Tipps:


1 Problemzonen
1.1 Die neuralgischen Punkte am E-MTB


2 PFLEGE
2.1 Gründlich reinigen


3 Wartung
3.1 Ritzel vorne
3.2 Ketten-check
3.3 Schaltauge und Schaltwerk
3.4 Kassette
3.5 Bremsen
3.6 Gabel, dämpfer, stütze
3.7 Steuersatz
3.8 Cockpit
3.9 Reifen-check
3.10 Akku und effizienz
3.11 Werkzeug


4 Trouble Shooting
4.1 Fehlertabelle
4.2 Defekt auf Tour

  Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 1/2017 können Sie in der EMTB App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/emtb-das-magazin-fur-e-mountainbiker/id1079396102?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">iTunes</a>  und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.delius_klasing.emtb" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Google Play</a> ) lesen oder die Ausgabe im <a href="https://www.delius-klasing.de/emtb-1-2017-emb-2017-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DK-Shop nachbestellen</a> .Foto: Markus Greber
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 1/2017 können Sie in der EMTB App (iTunes  und Google Play ) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen .


1 PROBLEMZONEN

E-Mountainbiker sind ausgesprochene Vielfahrer. Das erhöht den Verschleiß, und die Wartungsintervalle werden kürzer. Regelmäßige Checks und Pflege helfen enorm.


1 RITZEL VORNE
Mit dem vorderen Ritzel steht und fällt die Performance des E-MTBs. Deshalb ist eine regelmäßige Inspektion angesagt. Mit dem richtigen Werkzeug ist ein Tausch auf ein kleineres Ritzel zudem kein großes Thema.


2 KASSETTE
E-MTBs müssen doppelt so schnell geschaltet werden, die Kräfte, die dabei auftreten, sind immens. Zahnausfall oder verbogene Ritzel – hier lohnt es sich, ein Auge darauf zu haben.


3 STEUERSATZ
Die Umwelt ist nicht nett zu Steuersätzen – ständiges Gerüttel von oben und unten lockert auch die Besten der Besten. Regelmäßige Kontrolle hilft, eine Beschädigung der Lager zu vermeiden.


4 AKKU
Akkus sollten im Betriebsmodus richtig behandelt, aber auch richtig gelagert werden – nur so bringen sie lange Leistung. Ein paar einfache Tricks helfen dabei.


5 KETTE
Immer dieses Gezerre! Der Kettenzug beim E-MTB ist durch die Motorunterstützung um ein vielfaches höher, die Kette enormen Kräften ausgesetzt. Regelmäßige Schmierung bewirkt hier wahre Wunder.

Foto: EMTB Magazin


6 BREMSEN
Bremsen, Bremsbeläge und Scheiben stehen beim E-MTB unter Dauerstress. Bei den Stoppern sollten Sie daher immer mal wieder einen genauen Blick auf den Verschleiß werfen.


7 COCKPIT
Nicht nur Vielfahrer sollten auf die Details im Cockpit achten. Kleine, sinnvolle Veränderungen können die Performance steigern – und auf Tour viel Kraft sparen.


8 SCHALTAUGE
Felskontakt unerwünscht. Schon mal über eine krachende Schaltung gewundert, obwohl sie bisher perfekt funktioniert hat? Meist wurde das Schaltauge durch einen Schlag verbogen.


9 GABEL / DÄMPFER
Regelmäßige Reinigung hilft enorm, kostspieligen Verschleiß zu vermeiden. Besonders die Gleitflächen und Dichtungen der Dämpfer-elemente brauchen vor und nach der Fahrt Ihre Fürsorge.


10 SATTELSTÜTZE
Auf Tour und dem Trail sollte die Stütze immer per­fekt funktionieren, nichts nervt mehr als hakelnde Drop­per-Posts. Sie brauchen Wartung und regelmäßige Pflege.


11 REIFEN
Noch bietet der Markt nur wenige spezielle Reifen für E-Mountainbikes. Normale MTB-Reifen verschleißen daher an Pedelecs meist sehr schnell, hier ist regelmäßige Kontrolle auf Abrieb und Schäden sehr wichtig.


12 KABEL / ELEKTRONIK
Ein regelmäßiger Check der außen liegenden Kabel auf Brüche oder andere Beschädigungen schützt vor bösen Überraschungen. Betriebsstörungen auf Tour können echte Spaßverderber sein.


2 PFLEGE

Moderne E-Mountainbikes halten genauso viel aus wie ihre analogen Kollegen. Doch die regelmäßige Reinigung empfindlicher Teile wie Schaltung, Federung und Bremsen hält auch hier den Verschleiß niedrig.

Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen. Ein bisschen Sand, ein paar Dreckspritzer, ein paar Tröpfchen Ölverlust, ein feiner Riss in einer Dichtung. Das Ergebnis: Sand im Getriebe im doppelten Wortsinn. Vor allem Federelemente sind Feinmechanik. Sie müssen gehegt und gepflegt werden, wenn sie ihren Dienst anstandslos verrichten sollen. Da kann man sich nur wundern, wie viele Biker mit verdreckten Federgabeln und Dämpfern zur Tour starten. Am Ende wird der Biker dafür doppelt bestraft: Denn zum einen wird die Funktion von Gabel und Dämpfer beeinträchtigt, zum anderen verkürzt sich die Halbwertzeit: Schmutz verschlechtert nicht nur die Gleiteigenschaften der Federelemente, der Dreck wandert mit der Zeit auch an den Staubdichtungen vorbei in den Bereich der Gleitdichtungen, Ölabstreifringe und Tauchrohre. Schmirgel, wo er nicht sein soll, und zwar dort, wo filigrane mechanische Teile tausendfach bewegt werden. Erhöhter Verschleiß ist vorprogrammiert. Das kann ein oder auch mal zwei Saisons lang gutgehen, doch am Ende bezahlt man die Rechnung – dann, wenn an Gabeln dichtende Teile so weit verschlissen sind, dass Luft oder Öl entweichen. Oder wenn Sand im Antrieb so lange schmirgelt, bis Ritzel, Schaltung, Kette und Kettenblatt verschlissen sind.


2.1 GRÜNDLICH REINIGEN

   1 Rahmen: Das Bike erst mal mit Wasser, Bürste und Schlauch im Freien von grobem Schmutz befreien. Vorsicht bei Hochdruckreinigern, insbesondere an Tankstellen: je höher der Druck, desto größer muss der Abstand zum Bike sein! Dann mit Schwamm und Eimer im Detail reinigen.    Foto: Christoph Malin
1 Rahmen: Das Bike erst mal mit Wasser, Bürste und Schlauch im Freien von grobem Schmutz befreien. Vorsicht bei Hochdruckreinigern, insbesondere an Tankstellen: je höher der Druck, desto größer muss der Abstand zum Bike sein! Dann mit Schwamm und Eimer im Detail reinigen.  
   2 Gabel: Sind die Staubdichtungen sauber, geht’s der Gabel gut. Entfernen Sie Staub und Schmutz mit einem Tuch. Verwenden Sie keine Entfetter oder aggressiven Reiniger. Manche Hersteller raten auch davon ab, die Standrohre (hell) mit speziellen Kriechölen zu behandeln. Unser Tipp: Stellen Sie das Bike auf den Kopf – dadurch läuft das Gabelöl in Richtung der Dichtungen. Sie können die Dichtungen auch von außen mit etwas Gabelöl einfetten, dann die Gabel ein paar Mal einfedern. Das restliche Öl entfernen Sie mit einem sauberen Tuch, damit dort kein Schmutz haften bleibt.    Foto: Christoph Malin
2 Gabel: Sind die Staubdichtungen sauber, geht’s der Gabel gut. Entfernen Sie Staub und Schmutz mit einem Tuch. Verwenden Sie keine Entfetter oder aggressiven Reiniger. Manche Hersteller raten auch davon ab, die Standrohre (hell) mit speziellen Kriechölen zu behandeln. Unser Tipp: Stellen Sie das Bike auf den Kopf – dadurch läuft das Gabelöl in Richtung der Dichtungen. Sie können die Dichtungen auch von außen mit etwas Gabelöl einfetten, dann die Gabel ein paar Mal einfedern. Das restliche Öl entfernen Sie mit einem sauberen Tuch, damit dort kein Schmutz haften bleibt.  
   3 Dämpfer: Auch der Dämpfer hat es gerne, wenn im Bereich der Staubdichtung Sauberkeit herrscht. Sie gehen ähnlich vor wie bei der Gabel: Mit einem sauberen Tuch entfernen Sie Staub und Schmutz. Auf Dämpferkolben und Dichtung können Sie etwas Dämpferöl auftragen. Dann federn Sie den Dämpfer ein paar Mal ein, indem Sie von oben Druck auf den Sattel geben. Ansonsten gilt wie bei der Gabel: Bike auf den Kopf stellen.    Foto: Christoph Malin
3 Dämpfer: Auch der Dämpfer hat es gerne, wenn im Bereich der Staubdichtung Sauberkeit herrscht. Sie gehen ähnlich vor wie bei der Gabel: Mit einem sauberen Tuch entfernen Sie Staub und Schmutz. Auf Dämpferkolben und Dichtung können Sie etwas Dämpferöl auftragen. Dann federn Sie den Dämpfer ein paar Mal ein, indem Sie von oben Druck auf den Sattel geben. Ansonsten gilt wie bei der Gabel: Bike auf den Kopf stellen.  
   4 Lade-Port: Bei allen E-MTBs sind die On-Board-Lade-Ports der Akkus mit Abdeckungen versehen. Bei der Reinigung des Bikes sollten Sie darauf achten, dass die Abdeckungen geschlossen sind. Kommt doch einmal Wasser dran und schlimmstenfalls auf die Kontakte, entnehmen Sie den Akku, tupfen Sie die Feuchtigkeit ab und lassen das Bike in der Sonne trocknen. Grundsätzlich sind die Bikes spritzwasserfest gedichtet. Wenn der Lade- Port zu ist, kann also auch beim Durchfahren einer Pfütze oder bei einem Regenguss nichts passieren. Es empfiehlt sich allerdings, die Kontakte einmal im Jahr mit Kontaktfett (im Elektronik-Zubehörhandel erhältlich) zu pflegen.    Foto: Christoph Malin
4 Lade-Port: Bei allen E-MTBs sind die On-Board-Lade-Ports der Akkus mit Abdeckungen versehen. Bei der Reinigung des Bikes sollten Sie darauf achten, dass die Abdeckungen geschlossen sind. Kommt doch einmal Wasser dran und schlimmstenfalls auf die Kontakte, entnehmen Sie den Akku, tupfen Sie die Feuchtigkeit ab und lassen das Bike in der Sonne trocknen. Grundsätzlich sind die Bikes spritzwasserfest gedichtet. Wenn der Lade- Port zu ist, kann also auch beim Durchfahren einer Pfütze oder bei einem Regenguss nichts passieren. Es empfiehlt sich allerdings, die Kontakte einmal im Jahr mit Kontaktfett (im Elektronik-Zubehörhandel erhältlich) zu pflegen.  
   5 / 6 Trocknen und Kette reinigen: Das Bike reiben Sie mit einem weichen Tuch trocken. Eine gute Gelegenheit, den Rahmen und Anbauteile auf Risse und andere Schäden zu kontrollieren. Foto: Christoph Malin
5 / 6 Trocknen und Kette reinigen: Das Bike reiben Sie mit einem weichen Tuch trocken. Eine gute Gelegenheit, den Rahmen und Anbauteile auf Risse und andere Schäden zu kontrollieren. 
  Jetzt reinigen Sie die Kette: Halten Sie ein Tuch um die Kette und drehen Sie die Kurbel rückwärts – so gleitet die Kette durch das Tuch und wird gereinigt.    Foto: Christoph Malin
Jetzt reinigen Sie die Kette: Halten Sie ein Tuch um die Kette und drehen Sie die Kurbel rückwärts – so gleitet die Kette durch das Tuch und wird gereinigt.  
   7 Kette schmieren: Die Kette müssen Sie nach der Reinigung schmieren. Mit dem Tuch verhindert man, dass beim Aufsprühen Kettenöl auf die Bremsscheibe gelangt. Das Kettenöl auf die Innenseite der Kette aufsprühen und dabei die Kurbel drehen, damit sich das Öl über die gesamte Länge der Kette verteilt. Nachdem Sie das Kettenöl aufgebracht haben, drehen Sie an der Kurbel und schalten alle Gänge mehrfach durch. Danach mit dem Tuch das überschüssige Kettenöl von der Kette abstreifen. Idealerweise schmieren Sie die Kette eines E-MTBs vor jeder Fahrt. Der Antrieb wird bei E-Mountainbikes enorm strapaziert, und durch regelmäßige Schmierung wird der Verschleiß ein wenig vermindert.Foto: Christoph Malin
7 Kette schmieren: Die Kette müssen Sie nach der Reinigung schmieren. Mit dem Tuch verhindert man, dass beim Aufsprühen Kettenöl auf die Bremsscheibe gelangt. Das Kettenöl auf die Innenseite der Kette aufsprühen und dabei die Kurbel drehen, damit sich das Öl über die gesamte Länge der Kette verteilt. Nachdem Sie das Kettenöl aufgebracht haben, drehen Sie an der Kurbel und schalten alle Gänge mehrfach durch. Danach mit dem Tuch das überschüssige Kettenöl von der Kette abstreifen. Idealerweise schmieren Sie die Kette eines E-MTBs vor jeder Fahrt. Der Antrieb wird bei E-Mountainbikes enorm strapaziert, und durch regelmäßige Schmierung wird der Verschleiß ein wenig vermindert.


3 WARTUNG: Verschleiß checken, Teile tauschen,

Schaltung, Fahrwerk und Cockpit einstellen, oder Bremsbeläge ersetzen – viele wartungs-arbeiten können Sie an Ihrem E-Mountainbike ganz easy selbst erledigen.


3.1 RITZEL VORNE

Der Ritzeltausch vorne ist keine Hexerei und macht Sinn, wenn die Originalübersetzung den individuellen Anforderungen nicht genügt. der Markt bietet mittlerweile Tuning-Zubehörritzel aller Art.

   1 Kurbel abnehmen: Wann nimmt man das Ritzel vorne ab? Um nach einer Saison den Zustand des Ritzels zu checken, oder um die Übersetzung des E-MTB zu verbessern. Wer in den Bergen viele, steile Anstiege fährt, greift vorne gerne zu kleineren Zubehörritzeln. Achtung: Erst mit der 2017er-Bosch-Software ist ein Ritzeltausch ohne Neuprogrammierung der Übersetzung beim Fachhändler möglich. Wer sich nicht sicher ist, lässt sich das Update beim Händler aufspielen. Um die Kurbel abzunehmen, mit dem Inbus die Kurbelschraube gegen den Uhrzeigersinn öffnen. Im Bild ist ein Abzieher in der Kurbel integriert, für Kurbeln ohne benötigt man einen separaten Kurbelabzieher.Foto: Christoph Malin
1 Kurbel abnehmen: Wann nimmt man das Ritzel vorne ab? Um nach einer Saison den Zustand des Ritzels zu checken, oder um die Übersetzung des E-MTB zu verbessern. Wer in den Bergen viele, steile Anstiege fährt, greift vorne gerne zu kleineren Zubehörritzeln. Achtung: Erst mit der 2017er-Bosch-Software ist ein Ritzeltausch ohne Neuprogrammierung der Übersetzung beim Fachhändler möglich. Wer sich nicht sicher ist, lässt sich das Update beim Händler aufspielen. Um die Kurbel abzunehmen, mit dem Inbus die Kurbelschraube gegen den Uhrzeigersinn öffnen. Im Bild ist ein Abzieher in der Kurbel integriert, für Kurbeln ohne benötigt man einen separaten Kurbelabzieher.
   2 Mit Bosch-Spider-Tool öffnen: Das im Fachhandel erhältliche Bosch-Tool hat zwei Drehrichtungen. Um den Lock-Ring zu öffnen, ist das Tool nach rechts zu drehen, allerdings läuft dann der Motorfreilauf mit. Bei vielen Bikes ist der Lock-Ring unserer Erfahrung nach jedoch mit geringem Kraftaufwand zu öffnen. Falls nicht, fixieren Sie die gegenüberliegende Kurbel (keine Angst, die Kraft geht auf das Stahl-Vorgelege, es schadet dem Motor nicht). Alternativ dazu Kette aushängen, und Ritzel mit Kettenpeitsche fixieren.Foto: Christoph Malin
2 Mit Bosch-Spider-Tool öffnen: Das im Fachhandel erhältliche Bosch-Tool hat zwei Drehrichtungen. Um den Lock-Ring zu öffnen, ist das Tool nach rechts zu drehen, allerdings läuft dann der Motorfreilauf mit. Bei vielen Bikes ist der Lock-Ring unserer Erfahrung nach jedoch mit geringem Kraftaufwand zu öffnen. Falls nicht, fixieren Sie die gegenüberliegende Kurbel (keine Angst, die Kraft geht auf das Stahl-Vorgelege, es schadet dem Motor nicht). Alternativ dazu Kette aushängen, und Ritzel mit Kettenpeitsche fixieren.
   3 Ritzel öffnen: Nun den Lock-Ring gegen den Uhrzeigersinn vorsichtig vom Gewinde drehen. Achtung auf den O-Ring, der hinter dem Lock-Ring Gewinde sitzt, seine Position merken, und den Ring vorsichtig abnehmen. Im Bild ist ein 18T-Haibike Ritzelschutz zu sehen, der nun ebenfalls abgenommen werden kann.Foto: Christoph Malin
3 Ritzel öffnen: Nun den Lock-Ring gegen den Uhrzeigersinn vorsichtig vom Gewinde drehen. Achtung auf den O-Ring, der hinter dem Lock-Ring Gewinde sitzt, seine Position merken, und den Ring vorsichtig abnehmen. Im Bild ist ein 18T-Haibike Ritzelschutz zu sehen, der nun ebenfalls abgenommen werden kann.
   4 / 5 Ritzel tauschen: Das alte Ritzel entfernen und mit dem neuen ersetzen (im Bild ein 15T FSA). Vorsichtig den O-Ring wieder aufbringen. Den Lock-Ring wieder auf das Gewinde drehen. Foto: Christoph Malin
4 / 5 Ritzel tauschen: Das alte Ritzel entfernen und mit dem neuen ersetzen (im Bild ein 15T FSA). Vorsichtig den O-Ring wieder aufbringen. Den Lock-Ring wieder auf das Gewinde drehen. 
  Zum Fixieren des Ritzels den Bosch-Spider am Lock-Ring montieren und gegen den Uhrzeigersinn drehen. Hierbei die Kurbel festhalten, beziehungsweise das Ritzel mit einer Kettenpeitsche fixieren. Kette wieder einhängen. Die Kette muss bei einem kleineren Ritzel nun neu abgelängt werden.  Foto: Christoph Malin
Zum Fixieren des Ritzels den Bosch-Spider am Lock-Ring montieren und gegen den Uhrzeigersinn drehen. Hierbei die Kurbel festhalten, beziehungsweise das Ritzel mit einer Kettenpeitsche fixieren. Kette wieder einhängen. Die Kette muss bei einem kleineren Ritzel nun neu abgelängt werden.  
   6 Kurbel sichern: Ein häufiger Fehler bei der Kurbelmontage nach Ritzeltausch: Die Kurbelschraube wird nicht mit Schraubensicherung fixiert. Dazu trägt man an der Innenseite der Achse am Gewinde Schraubensicherung auf. Foto: Christoph Malin
6 Kurbel sichern: Ein häufiger Fehler bei der Kurbelmontage nach Ritzeltausch: Die Kurbelschraube wird nicht mit Schraubensicherung fixiert. Dazu trägt man an der Innenseite der Achse am Gewinde Schraubensicherung auf. 
   7 Kurbelmontage; Andi Wittmanns Trick: Damit das Drehmoment nicht zu groß wird, verdreht man Kurbel und Inbus nicht gegeneinander. Stattdessen fixiert er die Kurbel mit der linken Hand an der Kettenstrebe, mit der rechten Hand dreht er den Kurbel-Inbus fest.Foto: Christoph Malin
7 Kurbelmontage; Andi Wittmanns Trick: Damit das Drehmoment nicht zu groß wird, verdreht man Kurbel und Inbus nicht gegeneinander. Stattdessen fixiert er die Kurbel mit der linken Hand an der Kettenstrebe, mit der rechten Hand dreht er den Kurbel-Inbus fest.


3.2 KETTEN-CHECK

Als Faustregel gilt: Die Kette sollte man am E-MTB alle 2000 km wechseln – sonst könnten Kassette und Ritzel Schaden nehmen. Eine Kettenlehre hilft dabei, den Verschleiß der Kette zu bestimmen.


Verschleiß prüfen

Auch wenn es mittlerweile spezielle E-MTB-Ketten gibt: Sie sind durch die hohen Kettenzugkräfte stärkeren Belastungen und durch die meist hohen Kilometerleistungen starkem Verschleiß ausgesetzt. Was passiert, wenn die Kette verschlissen ist und nicht getauscht wird? Sie arbeitet sich in Ritzel und Kassette so stark ein, dass beim nächsten Kettentausch auch diese beiden Teile ersetzt werden müssen – ein teurer Spaß.

Wann sollte die Kette getauscht werden? Das hängt von der Kettenlehre ab – checken Sie die Angaben zum Produkt. In unserer Werkstatt verwenden wir eine ProLink-Kettenlehre von ProGold. Ein Kettentausch ist bei einem Indikator von 7 bis 8 fällig. Zeit, die Kette zu tauschen, Andi!

Foto: Christoph Malin


3.3 SCHALTAUGE UND SCHALTWERK

Im Gelände befindet sich ein Bike ständig im Nahkampf – mit Felsen, Ästen und Gestrüpp. Schnell kann da das Schaltauge verbiegen. Wenn die Kette nur widerwillig die Gänge wechselt, oder Kettenrasseln die Fahrt begleitet, wird es Zeit, die Schaltung korrekt einzustellen.

   Verbogenes Schaltauge:  Wenn Sie die Schaltröllchen exakt von hinten anvisieren, erkennen Sie: Das Schaltauge ist verbogen. Sie können nun versuchen, das Schaltauge durch seitlichen Druck zurückzubiegen. Bei sehr stabilen Schaltaugen mag das nicht klappen. Dann hilft nur: neues Schaltauge montieren. Also: Auf langen Touren gehört ein Ersatzschaltauge in den Rucksack.Foto: Christoph Malin
Verbogenes Schaltauge:  Wenn Sie die Schaltröllchen exakt von hinten anvisieren, erkennen Sie: Das Schaltauge ist verbogen. Sie können nun versuchen, das Schaltauge durch seitlichen Druck zurückzubiegen. Bei sehr stabilen Schaltaugen mag das nicht klappen. Dann hilft nur: neues Schaltauge montieren. Also: Auf langen Touren gehört ein Ersatzschaltauge in den Rucksack.
   Unteres Limit einstellen: Rattert die Kette auf dem kleinsten Ritzel? Dann mit der (bei Sram-Schaltungen) inneren Begrenzungsschraube den Anschlag auf dem kleinen Ritzel so einstellen, dass das obere Leitröllchen des Schaltkäfigs direkt unterhalb des kleinsten Ritzels steht. Schraube nach links drehen, bewegt den Schaltkäfig nach rechts außen und umgekehrt.Foto: Christoph Malin
Unteres Limit einstellen: Rattert die Kette auf dem kleinsten Ritzel? Dann mit der (bei Sram-Schaltungen) inneren Begrenzungsschraube den Anschlag auf dem kleinen Ritzel so einstellen, dass das obere Leitröllchen des Schaltkäfigs direkt unterhalb des kleinsten Ritzels steht. Schraube nach links drehen, bewegt den Schaltkäfig nach rechts außen und umgekehrt.
   Oberes Ritzel einstellen: Richtig lästig wird es, wenn die Kette zwischen großes Ritzel und Speichen fällt. So stellen Sie den Anschlag korrekt ein: Schalten Sie auf das größte Ritzel und drehen Sie die äußere Begrenzungsschraube so weit, bis das Leitröllchen exakt unterhalb des großen Ritzels steht. Schraube nach rechts drehen, limitiert den Schaltkäfig nach links und umgekehrt.Foto: Christoph Malin
Oberes Ritzel einstellen: Richtig lästig wird es, wenn die Kette zwischen großes Ritzel und Speichen fällt. So stellen Sie den Anschlag korrekt ein: Schalten Sie auf das größte Ritzel und drehen Sie die äußere Begrenzungsschraube so weit, bis das Leitröllchen exakt unterhalb des großen Ritzels steht. Schraube nach rechts drehen, limitiert den Schaltkäfig nach links und umgekehrt.
   Umschlingung einstellen: Mit der sogenannten B-Schraube stellen Sie ein, wie weit die Kette das jeweilige Ritzel auf der Kassette umschlingt. Der Abstand des Leitröllchens zum großen Ritzel (roter Kreis) sollte 5–6 Millimeter (Sram) betragen. Von Hersteller zu Hersteller unterscheiden sich die Angaben dazu allerdings (Anleitung des Schaltungsherstellers checken!).    Foto: Christoph Malin
Umschlingung einstellen: Mit der sogenannten B-Schraube stellen Sie ein, wie weit die Kette das jeweilige Ritzel auf der Kassette umschlingt. Der Abstand des Leitröllchens zum großen Ritzel (roter Kreis) sollte 5–6 Millimeter (Sram) betragen. Von Hersteller zu Hersteller unterscheiden sich die Angaben dazu allerdings (Anleitung des Schaltungsherstellers checken!).  
   Zugspannung einstellen: Nach den ersten 50 km hat sich der Schaltzug gelängt, und die Schaltung ist nachzustellen. Mit der Zugspannschraube am Schalthebel erhöhen oder verringern Sie die Spannung am Schaltzug. Zur Einstellung nun auf das kleinste Ritzel schalten, und von dort zum zweiten und dritten Gang vor- und zurückschalten.    Foto: Christoph Malin
Zugspannung einstellen: Nach den ersten 50 km hat sich der Schaltzug gelängt, und die Schaltung ist nachzustellen. Mit der Zugspannschraube am Schalthebel erhöhen oder verringern Sie die Spannung am Schaltzug. Zur Einstellung nun auf das kleinste Ritzel schalten, und von dort zum zweiten und dritten Gang vor- und zurückschalten.  
   Feinjustage Zugspannung: Die Zugspannung sollte nur so hoch sein, dass die Kette geschmeidig auf das jeweils nächste Ritzel klettert. Rattert die Kette nun beim Runterschalten, verringern Sie die Spannung. So schalten Sie nacheinander alle Gänge durch und justieren die Schaltung, indem Sie über die Rändelschraube die Zugspannung am Schalthebel verringern oder erhöhen.Foto: Christoph Malin
Feinjustage Zugspannung: Die Zugspannung sollte nur so hoch sein, dass die Kette geschmeidig auf das jeweils nächste Ritzel klettert. Rattert die Kette nun beim Runterschalten, verringern Sie die Spannung. So schalten Sie nacheinander alle Gänge durch und justieren die Schaltung, indem Sie über die Rändelschraube die Zugspannung am Schalthebel verringern oder erhöhen.


3.4 KASSETTE

An einem E-Mountainbike wird der gesamte Antrieb besonders beansprucht. Daher sollte auch die Kassette regelmäßig gereinigt, auf Verschleiß inspiziert und bei Bedarf gegen eine neue getauscht werden.

Egal, welche Übersetzung Sie am Bike fahren – ein E-MTB beschleunigt mehr als doppelt so schnell wie ein normales Mountainbike, und auch die Schaltvorgänge erfolgen in kürzeren Intervallen. Damit die Kassette diese anspruchsvolle Aufgabe tadellos erfüllen kann, muss sie in einwandfreiem Zustand gehalten werden. Sprich: Die Zähne dürfen nicht zu weit abgenutzt und die Zwischenräume zwischen den Ritzeln nicht verschmutzt sein.

  KassetteFoto: Christoph Malin
Kassette
   Kassette kontrollieren: Verbogene Ritzel sind eher selten, können beim E-MTB aber mal vorkommen. Dazu die Kassette drehen und optisch kontrollieren, ob alles rundläuft. Die Zähne bei den Schaltgassen werden im Laufe tausender Schaltvorgänge besonders beansprucht. Foto: Christoph Malin
Kassette kontrollieren: Verbogene Ritzel sind eher selten, können beim E-MTB aber mal vorkommen. Dazu die Kassette drehen und optisch kontrollieren, ob alles rundläuft. Die Zähne bei den Schaltgassen werden im Laufe tausender Schaltvorgänge besonders beansprucht. 
  Um den Verschleiß zu prüfen, die Kassette am besten mit einer neueren vergleichen: Sind die Zahnlücken weit ausgenommen, die Steigrampen oder Zähne stark verschlissen? Wer’s ganz genau wissen will: Von Rohloff gibt es einen Ritzelprüfer, den Rohloff-HG Check.    Foto: Christoph Malin
Um den Verschleiß zu prüfen, die Kassette am besten mit einer neueren vergleichen: Sind die Zahnlücken weit ausgenommen, die Steigrampen oder Zähne stark verschlissen? Wer’s ganz genau wissen will: Von Rohloff gibt es einen Ritzelprüfer, den Rohloff-HG Check.  


3.5 BREMSEN

Wer die Beläge bis auf die Trägerplatte runterschmirgelt, riskiert auch die Bremsscheiben. Also: regelmäßig checken, rechtzeitig wechseln! am Beispiel einer Magura zeigen wir, wie’s geht.

   Bremsbeläge tauschen: Checken Sie den Belagverschleiß regelmäßig, insbesondere bevor Sie zu einer längeren Tour aufbrechen. Wenn die Beläge einmal bis auf die Trägerplatte runtergebremst sind, können sie verkanten und die Scheibe schädigen. 0,5 Millimeter Restbelag sollte man nicht unterschreiten.      Foto: Christoph Malin
Bremsbeläge tauschen: Checken Sie den Belagverschleiß regelmäßig, insbesondere bevor Sie zu einer längeren Tour aufbrechen. Wenn die Beläge einmal bis auf die Trägerplatte runtergebremst sind, können sie verkanten und die Scheibe schädigen. 0,5 Millimeter Restbelag sollte man nicht unterschreiten.    
   1 Kolben zurückdrücken: Der Verschleißnachstellmechanismus sorgt dafür, dass der Druckpunkt bei Magura-Bremsen trotz Belagverschleiß immer gleichbleibt. Daher müssen beim Belagtausch erst einmal die Kolben auseinandergedrückt werden. Das geht am besten mit den alten Belägen, die dazu noch in der Bremse verbleiben. Niemals die empfindlichen Kolben direkt zurückdrücken! Mit einem Schraubendreher drückt man die Beläge auseinander und die Kolben zurück. Tipp: Das ist auch der Nullzustand für eine Belüftung der Bremsen, um eine Überfüllung zu vermeiden.      Foto: Christoph Malin
1 Kolben zurückdrücken: Der Verschleißnachstellmechanismus sorgt dafür, dass der Druckpunkt bei Magura-Bremsen trotz Belagverschleiß immer gleichbleibt. Daher müssen beim Belagtausch erst einmal die Kolben auseinandergedrückt werden. Das geht am besten mit den alten Belägen, die dazu noch in der Bremse verbleiben. Niemals die empfindlichen Kolben direkt zurückdrücken! Mit einem Schraubendreher drückt man die Beläge auseinander und die Kolben zurück. Tipp: Das ist auch der Nullzustand für eine Belüftung der Bremsen, um eine Überfüllung zu vermeiden.    
   2 Bremsbeläge herausdrücken: Lösen Sie die Sicherungsschraube.Drücken Sie von der Rückseite des Bremssattels auf die kleinen Haltenasen der Beläge, schieben Sie jetzt die Beläge nach hinten durch, sodass die Haltenasen am Brems-sattel vorbeikommen. Foto: Christoph Malin
2 Bremsbeläge herausdrücken: Lösen Sie die Sicherungsschraube.Drücken Sie von der Rückseite des Bremssattels auf die kleinen Haltenasen der Beläge, schieben Sie jetzt die Beläge nach hinten durch, sodass die Haltenasen am Brems-sattel vorbeikommen. 
   3 Beläge entnehmen: Lassen sich die magnetisch gehaltenen Beläge in diesem Moment nicht leicht entnehmen, sind die Kolben möglicherweise doch noch nicht weit genug auseinandergedrückt. In diesem Fall wiederholen Sie Vorgang 1, und probieren es erneut. Klappt es immer noch nicht, entnehmen Sie die Bremsbeläge einzeln. Foto: Christoph Malin
3 Beläge entnehmen: Lassen sich die magnetisch gehaltenen Beläge in diesem Moment nicht leicht entnehmen, sind die Kolben möglicherweise doch noch nicht weit genug auseinandergedrückt. In diesem Fall wiederholen Sie Vorgang 1, und probieren es erneut. Klappt es immer noch nicht, entnehmen Sie die Bremsbeläge einzeln. 
   4 Bremssattel säubern: Beim Bremsen entsteht Belagsabrieb, dieser feine Staub setzt sich im Bereich des Bremssattels und an der Gabel ab. Durch große Hitzeentwicklung kann sich dieser Staub dort richtiggehend festbacken. Reinigen Sie den Bremssattel gründlich mit einem trockenen Tuch, verzichten Sie aber trotzdem auf Reinigungsmittel. Foto: Christoph Malin
4 Bremssattel säubern: Beim Bremsen entsteht Belagsabrieb, dieser feine Staub setzt sich im Bereich des Bremssattels und an der Gabel ab. Durch große Hitzeentwicklung kann sich dieser Staub dort richtiggehend festbacken. Reinigen Sie den Bremssattel gründlich mit einem trockenen Tuch, verzichten Sie aber trotzdem auf Reinigungsmittel. 
   5 Neue Bremsbeläge rein: Die neuen Bremsbeläge nun einzeln in umgekehrter Reihenfolge in den Bremssattel schieben. Das kann auch mal ein bisschen hakeln. Ruhe bewahren, dann klappt’s. Welche Beläge am besten bremsen und welche am wenigsten verschleißen, lesen Sie in unserem <a href="komponenten/bremsen/test-mountainbike-bremsbelaege-2017/a37195-page1.html#start"  rel="noopener noreferrer">Schwester-Magazin BIKE, in Ausgabe 4/2017</a> . Foto: Christoph Malin
5 Neue Bremsbeläge rein: Die neuen Bremsbeläge nun einzeln in umgekehrter Reihenfolge in den Bremssattel schieben. Das kann auch mal ein bisschen hakeln. Ruhe bewahren, dann klappt’s. Welche Beläge am besten bremsen und welche am wenigsten verschleißen, lesen Sie in unserem Schwester-Magazin BIKE, in Ausgabe 4/2017
   6 Belagdistanz einstellen: Normalerweise ist bei Kolben in Nullstellung der Belagstausch damit abgeschlossen. Sollten die Beläge ein klein wenig zu nah zueinander stehen, müsse Sie noch mal Hand anlegen. Dazu nehmen Sie die Orginial-Transportsicherungen, die den Bremsen beigelegt sind, und drücken diese zwischen die Beläge. Foto: Christoph Malin
6 Belagdistanz einstellen: Normalerweise ist bei Kolben in Nullstellung der Belagstausch damit abgeschlossen. Sollten die Beläge ein klein wenig zu nah zueinander stehen, müsse Sie noch mal Hand anlegen. Dazu nehmen Sie die Orginial-Transportsicherungen, die den Bremsen beigelegt sind, und drücken diese zwischen die Beläge. 
   7 Scheibendicke kontrollieren: Bevor Sie das Laufrad wieder einsetzen, messen Sie die Mindeststärke der Bremsscheibe. Diese beträgt bei Magura 1,8 mm. Exakt bestimmen können Sie die Mindeststärke nur mit einer Schublehre. Bei Unterschreiten dieses Wertes ist die Bremsscheibe zu tauschen. Ebenso, wenn die Schreibe deutliche Riefen aufweist. Foto: Christoph Malin
7 Scheibendicke kontrollieren: Bevor Sie das Laufrad wieder einsetzen, messen Sie die Mindeststärke der Bremsscheibe. Diese beträgt bei Magura 1,8 mm. Exakt bestimmen können Sie die Mindeststärke nur mit einer Schublehre. Bei Unterschreiten dieses Wertes ist die Bremsscheibe zu tauschen. Ebenso, wenn die Schreibe deutliche Riefen aufweist. 
   8 Druckpunkt kontrollieren: Mit eingebautem Vorderrad können Sie nun den Druckpunkt kontrollieren. Dazu ziehen Sie den Bremshebel für ein paar Sekunden. Wenn alles passt, viel Spaß auf Tour! Ansonsten empfehlen wir, die Bremse beim Fachhändler entlüften zu lassen. Ein Tutorial, wie Sie Bremsen selbst entlüften, finden Sie unter <a href="service/schrauber_tipps/bremse-entlueften-+-kolben-zentrieren-+-leitungen-kuerzen/a14299.html"  rel="noopener noreferrer">www.bike-magazin.de, Webcode #14299</a>Foto: Christoph Malin
8 Druckpunkt kontrollieren: Mit eingebautem Vorderrad können Sie nun den Druckpunkt kontrollieren. Dazu ziehen Sie den Bremshebel für ein paar Sekunden. Wenn alles passt, viel Spaß auf Tour! Ansonsten empfehlen wir, die Bremse beim Fachhändler entlüften zu lassen. Ein Tutorial, wie Sie Bremsen selbst entlüften, finden Sie unter www.bike-magazin.de, Webcode #14299


3.6 GABEL, DÄMPFER, STÜTZE

Gabeln, Dämpfer und Teleskopstütze sollten regelmäßig gecheckt werden: Haben die Buchsen zu viel Spiel? Finden sich Kratzer an den Standrohren? Sind die Federelemente noch dicht?

   Auf Kratzer und Undichtigkeit prüfen: Kratzer an den Gabelstandrohren (im Bild hell) sind keine Schönheitsfehler – sie können die Staubdichtungen verschleißen. Folge: Das System wird undicht. Spezielle Suspension-Service-Center können kleinere Kratzer herauspolieren. Bei größeren Scharten muss die Gabelkrone getauscht werden, was teuer werden kann. Hier im Einzelfall den Zeitwert der Gabel prüfen.    Foto: Christoph Malin
Auf Kratzer und Undichtigkeit prüfen: Kratzer an den Gabelstandrohren (im Bild hell) sind keine Schönheitsfehler – sie können die Staubdichtungen verschleißen. Folge: Das System wird undicht. Spezielle Suspension-Service-Center können kleinere Kratzer herauspolieren. Bei größeren Scharten muss die Gabelkrone getauscht werden, was teuer werden kann. Hier im Einzelfall den Zeitwert der Gabel prüfen.  
   Buchsenspiel prüfen: Wer viel fährt, bekommt irgendwann Buchsenspiel am Bike. Gleitbuchsenspiel an der Gabel kontrolliert man mit gezogener Vorderbremse und dem Daumen bei Tauchrohr und Standrohr. Für den Buchsenspiel Check am Dämpfer (obere und untere Dämpferaufnahme) das Bike am Sattel hochheben. Klackert es, ist ein Gabel- oder Dämpfer-Service beim Fachmann notwendig. Gleiches gilt für die Teleskopsattelstütze. Foto: Christoph Malin
Buchsenspiel prüfen: Wer viel fährt, bekommt irgendwann Buchsenspiel am Bike. Gleitbuchsenspiel an der Gabel kontrolliert man mit gezogener Vorderbremse und dem Daumen bei Tauchrohr und Standrohr. Für den Buchsenspiel Check am Dämpfer (obere und untere Dämpferaufnahme) das Bike am Sattel hochheben. Klackert es, ist ein Gabel- oder Dämpfer-Service beim Fachmann notwendig. Gleiches gilt für die Teleskopsattelstütze. 


3.7 STEUERSATZ

Auch der beste Steuersatz fängt irgendwann einmal an zu wackeln. am besten kommt es aber erst gar nicht dazu!

   Steuersatz-Check: Nicht nur bei normalen Bikes ist der Steuersatz ständig unter Druck. Durch das etwas höhere Eigengewicht legen E-Mountainbikes hier sogar noch einen drauf! Ist das Bike zu lange mit Steuersatzspiel im Einsatz, können die Lager auf Dauer Schaden nehmen. Deshalb gilt: Kontrollieren Sie den Steuersatz regelmäßig auf Spiel und stellen Sie ihn bei Bedarf nach.     1 Spiel prüfen: Bei gezogener Vorderbremse legt man die Finger um Steuerrohr und oberen Lagerdeckel und schiebt das Bike gegen den Bremswiderstand nach vorne und zurück. Lagerspiel wird hier in der Regel sofort spürbar. Natürlich können Sie dasselbe auch am unteren Lager prüfen.  Foto: Christoph Malin
Steuersatz-Check: Nicht nur bei normalen Bikes ist der Steuersatz ständig unter Druck. Durch das etwas höhere Eigengewicht legen E-Mountainbikes hier sogar noch einen drauf! Ist das Bike zu lange mit Steuersatzspiel im Einsatz, können die Lager auf Dauer Schaden nehmen. Deshalb gilt: Kontrollieren Sie den Steuersatz regelmäßig auf Spiel und stellen Sie ihn bei Bedarf nach.   1 Spiel prüfen: Bei gezogener Vorderbremse legt man die Finger um Steuerrohr und oberen Lagerdeckel und schiebt das Bike gegen den Bremswiderstand nach vorne und zurück. Lagerspiel wird hier in der Regel sofort spürbar. Natürlich können Sie dasselbe auch am unteren Lager prüfen.  
   2 / 3 Spiel einstellen: Zum Einstellen des Lagerspiels den Vorbau an den Schaftschrauben öffnen. Dann mit der Schraube an der Top-Kappe das Lagerspiel nachstellen und die Schaftschrauben wieder schließen. Der Steuersatz ist dann korrekt eingestellt, wenn sich der Lenker ohne spürbaren Widerstand bei angehobenem Bike drehen lässt und der Steuersatz dabei kein Spiel aufweist. Foto: Christoph Malin
2 / 3 Spiel einstellen: Zum Einstellen des Lagerspiels den Vorbau an den Schaftschrauben öffnen. Dann mit der Schraube an der Top-Kappe das Lagerspiel nachstellen und die Schaftschrauben wieder schließen. Der Steuersatz ist dann korrekt eingestellt, wenn sich der Lenker ohne spürbaren Widerstand bei angehobenem Bike drehen lässt und der Steuersatz dabei kein Spiel aufweist. 
Foto: Christoph Malin


3.8 COCKPIT

Kleine Ursache, grosse Wirkung. kleine Veränderungen in der Einstellung der Bedienelemente können die Performance und den Spass auf Tour erheblich steigern. Geringere Handkräfte und einfachere Bedienung sind das Ergebnis.

   Wahlschalter positionieren: Ob Bosch Purion oder Intuvia, oder die Schalter der anderen Anbieter – für eine optimale Bedienung sollte man den Wahlschalter für die Unterstützungsstufen so positionieren, dass man beide Tasten mit dem Daumen intuitiv erreichen kann, ohne dass dafür die Position der Hand am Lenkergriff verändert werden muss.Foto: Christoph Malin
Wahlschalter positionieren: Ob Bosch Purion oder Intuvia, oder die Schalter der anderen Anbieter – für eine optimale Bedienung sollte man den Wahlschalter für die Unterstützungsstufen so positionieren, dass man beide Tasten mit dem Daumen intuitiv erreichen kann, ohne dass dafür die Position der Hand am Lenkergriff verändert werden muss.
   Abstand zum Handgriff: Den Abstand zum Handgriff stellt man über die Inbus-Schraube auf der Unterseite des Purions ein. Dazu die Schraube so weit öffnen, dass der Purion am Lenker verschoben werden kann. Es empfiehlt sich, die Schraube nach Erreichen der gewünschten Position nur so stark anzuziehen, dass sich der Schalter im Falle eines Sturzes verdrehen kann.    Foto: Christoph Malin
Abstand zum Handgriff: Den Abstand zum Handgriff stellt man über die Inbus-Schraube auf der Unterseite des Purions ein. Dazu die Schraube so weit öffnen, dass der Purion am Lenker verschoben werden kann. Es empfiehlt sich, die Schraube nach Erreichen der gewünschten Position nur so stark anzuziehen, dass sich der Schalter im Falle eines Sturzes verdrehen kann.  
   Bremshebel positionieren:  An 99 % unserer Test Bikes liegen die Bremshebelschellen ab Werk direkt am Lenkergriff an – eine Todsünde in Sachen Ergonomie. Für die ideale Positionierung montiert man die Bremshebelschelle so weit nach innen am Lenker, dass der Zeigefinger den Bremshebel angenehm ziehen kann, ohne dass die Hand zu weit außen ans Griffende rutscht.    Foto: Christoph Malin
Bremshebel positionieren:  An 99 % unserer Test Bikes liegen die Bremshebelschellen ab Werk direkt am Lenkergriff an – eine Todsünde in Sachen Ergonomie. Für die ideale Positionierung montiert man die Bremshebelschelle so weit nach innen am Lenker, dass der Zeigefinger den Bremshebel angenehm ziehen kann, ohne dass die Hand zu weit außen ans Griffende rutscht.  
   Sattelstützen-Remote: Auf und nieder, immer wieder – auf manchen Touren kommt die Teleskopstütze nur selten zur Ruhe. Blöd, wenn der Remote-Hebel links neben dem Wahlschalter für den Unterstützungsmodus sitzt. Dann senkt man gerne die Stütze ab, anstatt in den Turbomodus zu schalten. Deshalb den Sattelstützen-Remote (Foto) besser nach rechts versetzen, und zwar so, dass man ihn mit dem Daumen leicht bedienen kann.Foto: Christoph Malin
Sattelstützen-Remote: Auf und nieder, immer wieder – auf manchen Touren kommt die Teleskopstütze nur selten zur Ruhe. Blöd, wenn der Remote-Hebel links neben dem Wahlschalter für den Unterstützungsmodus sitzt. Dann senkt man gerne die Stütze ab, anstatt in den Turbomodus zu schalten. Deshalb den Sattelstützen-Remote (Foto) besser nach rechts versetzen, und zwar so, dass man ihn mit dem Daumen leicht bedienen kann.


3.9 REIFEN-CHECK

Als Schnittstelle zwischen Bike und boden kommt den Reifen eine zentrale Bedeutung zu. Umso wichtiger ist nicht nur die Wahl des Reifenmodells, sondern auch der Zustand der Pneus: Seitenwand, Profil und Luftdruck.

   Profilschäden: Ein regelmäßiger Check der Reifen kann gröberes Ungemach verhindern. Angerissene Stollen können ganz abreißen und halb eingetriebene Dornen auf den Todesstoß lauern. Checken Sie deshalb die Karkasse Ihrer Reifen nach dem Ausritt.    Foto: Christoph Malin
Profilschäden: Ein regelmäßiger Check der Reifen kann gröberes Ungemach verhindern. Angerissene Stollen können ganz abreißen und halb eingetriebene Dornen auf den Todesstoß lauern. Checken Sie deshalb die Karkasse Ihrer Reifen nach dem Ausritt.  
   Seitenwandschäden: Schnitte und sonstige Beschädigungen an der Seitenwand – egal, ob klein oder groß – sind besonders kritisch. Plötzlicher Luftverlust kann zu gefährlichen Fahrsituationen führen.Foto: Christoph Malin
Seitenwandschäden: Schnitte und sonstige Beschädigungen an der Seitenwand – egal, ob klein oder groß – sind besonders kritisch. Plötzlicher Luftverlust kann zu gefährlichen Fahrsituationen führen.


3.10 AKKU UND DRUMHERUM

Der Akku ist Tank und Energiequelle des E-Mountainbikes in einem und Teil eines komplexen Systems. Richtig verwendet lassen sich die Effizienz und Lebensdauer dieser Kraftpakete durchaus steigern. Aber auch das Drumherum zählt. Hier sind die besten TippsL


1 Trittfrequenz
So spart man Akku: Jeder Motor hat eine optimale Drehzahl, diese liegt als Trittfrequenz in Umdrehungen/Minute am Getriebeausgang an. Bosch-Motoren sind bei 80 U/Min am effizientesten.


2 Gesamtgewicht
Das Pilotengewicht zu optimieren, senkt ebenfalls den Akku-Verbrauch. Es empfiehlt sich also, den Rucksack immer clever zu packen.


3 Mehr schalten
Wer schaltfaul ist, verplempert Energie. Um den Motor bei Drehzahl und Laune zu halten, öfter mal schalten. Grundsätzlich sollte die Übersetzung dem Einsatzbereich angepasst sein, also Ritzel und ggf. Kassette tauschen, wenn ab Werk zuwenig Bums bei alpinen Rampen geliefert wird.


4 Fahrwerks-Setup
Auf Trails minimiert ein gut eingestelltes Fahrwerk die sogenannten Anprall- und Anfahrverluste und erhöht die Effizienz und den Wirkungsgrad des Motors um bis zu 30 %.


5 Übersetzung
Srams EX1 ist derzeit das Nonplusultra im alpinen Bereich. Die 12–48-Kassette hinten und ein 14er-Ritzel vorne ermöglichen optimale Kadenz auch an steilen Abschnitten. Das spart auch Akku-Kapazität.


6 Reifendruck
Der richtige Reifendruck minimiert ebenfalls Anprallverluste und Rollwiderstand. Der beste Kompromiss aus Komfort und Durchschlagschutz hängt vom Reifen ab – je breiter der Pneu, desto weniger Luftdruck ist nötig.


7 Temperatur
Mit sinkender Umgebungstemperatur nimmt die Leistungsfähigkeit des Akkus ab, der Innenwiderstand der Akku-Zellen erhöht sich. Akku-Thermo-Schutzhülle verwenden. Achtung im Sommer: Bike niemals in der prallen Sonne stehen lassen.


8 Laden
Eiskalte (Winterbetrieb) oder heiße Akkus (Hochsommer) zuerst auf Raumtemperatur bringen, dann erst laden. Ein Ladezyklus ist das vollständige Aufladen des Akkus mit einer Einzelladung oder zwei Teilladungen.


9 Lagern
Akkus trocken und bei Raumtemperatur (ca. 15–20 °C) lagern. Bei längeren Lagerzeiten sollte der Akku mit ca. 50–60 % geladen sein.


3.11 WERKZEUG

Viel Werkzeug braucht unser Special nicht. Ausser der Bosch-Spinne für den Wechsel des Ritzels sollte sich alles eigentlich in einer gut sortierten Bike-Werkstatt finden.

  RatscheFoto: Christoph Malin
Ratsche
  Bosch-Spider    Foto: Christoph Malin
Bosch-Spider  
  Bosch SpiderFoto: Christoph Malin
Bosch Spider
  Kettenlehre    Foto: Christoph Malin
Kettenlehre  
  SchieblehreFoto: Christoph Malin
Schieblehre
  Schraubensicherung mittelfestFoto: Christoph Malin
Schraubensicherung mittelfest
  FlachkopfschraubendreherFoto: Christoph Malin
Flachkopfschraubendreher
  Inbus-SchlüsselsatzFoto: Christoph Malin
Inbus-Schlüsselsatz


4 TROUBLESHOOTING


Die wichtigsten Fehler-Codes von Bosch-E-Bike-Motoren sollten sie kennen, um auf Tour die richtigen Maßnahmen einleiten zu können.


4.1 FEHLERTABELLE

Über die interne Motordiagnose ist ein Bosch-System in der Lage, per Fehler-Code seinen Unmut mitzuteilen, wenn was nicht passt. Hier die bekanntesten Fehler-Codes aus der Praxis und der passende Workaround.

  Fehler-Code-Tabelle des Bosch E-Bike-MotorsFoto: EMTB Magazin
Fehler-Code-Tabelle des Bosch E-Bike-Motors


4.2 NOTFALL-MANAGEMENT

Die wichtigste Regel bei einem Defekt auf Tour: Bleiben Sie ruhig und analysieren Sie die Situation nüchtern – nur so treffen Sie die richtigeEntscheidung. Und die kann auch heißen: Tour beenden und umkehren.


1 Akku-Schlüssel vergessen
Das ist jedem schon passiert. Auf der krassen Höhenmeter-Tour ist der erste Akku leer. Man fischt den zweiten Akku aus dem Rucksack … und der Schlüssel ist ... zu Hause. Da hilft nur abwägen: Wie weit ist es noch zur nächs­ten Hütte, gibt es dort ein passendes Ladegerät? Naht die Dämmerung oder ein Unwetter? Dann rasch abfahren. Den Schlüssel ab sofort immer im gleichen Rucksack lassen.


2 Sensor abgerissen
Leider kommt auch das vor. Ein Ast reißt ein paar Speichen und den Geschwindigkeitssensor ab. Damit ist die Tour praktisch zu Ende, das agile E-MTB zum trägen DH-Bike mutiert. Es folgt die Abfahrt ins Tal am besten auf einer Route, die am Talboden nicht mehr viel Treten erfordert.


3 Akku wird zu früh leer
Schalten Sie sofort in die niedrigste Unterstüt­zungsstufe, passen Sie das Tempo an, und schät­zen Sie nach ein paar Minuten, ob die Reichweitenanzeige ein Erreichen des Touren-Ziels plausibel macht, inklusive Reserve für die Rückfahrt. Ansonsten Vorgehensweise wie bei 1.

  im Notfall: Gewusst wie!Foto: Christoph Malin
im Notfall: Gewusst wie!
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