Pflege | Schmiermittel

Die richtige Pflege fürs Mountainbike

Stefan Frey

 · 11.12.2014

Die richtige Pflege fürs MountainbikeFoto: Ryan Creary

Schmuddeliges Wetter, schlammige MTB-Trails: Schaltung, Federung und Lager wollen bei feuchter Witterung besonders umsorgt werden. Tipps zur Fahrradreinigung und Helfer zur Mountainbike-Pflege.

Feuchtigkeit und der Beschuss mit Dreck und Matsch setzen der Technik Ihres Mountainbikes ordentlich zu. Damit Ihr Bike auch bei feuchter Witterung einwandfrei funktioniert, sollten Sie ihm etwas mehr Pflege zukommen lassen – insbesondere in Herbst und Winter. Wir zeigen in unserer Bilderstrecke, worauf Sie bei der MTB-Pflege besonders achten sollten. Zur Vergrößerung einfach auf die Bilder klicken.

5. Federelemente pflegen: Federgabel und Dämpfer sind Hightech-Produkte, die nur dann leichtgängig funktionieren, wenn Sie keinen Schmutz eindringen lassen. Davor schützen zwar O-Ringe und Schmutzabstreifer, eine angetrocknete Fango-Packung mögen die Federelemente am Mountainbike dennoch nicht. Spülen Sie groben Schmutz nach der Fahrt mit Wasser ab und reinigen Sie dann Standrohre und Staubringe mit einem weichen Tuch. Anschließend können Sie mit etwas Brunox-Deo die Federung noch etwas leichtgängiger machen.Foto: Georg Grieshaber
5. Federelemente pflegen: Federgabel und Dämpfer sind Hightech-Produkte, die nur dann leichtgängig funktionieren, wenn Sie keinen Schmutz eindringen lassen. Davor schützen zwar O-Ringe und Schmutzabstreifer, eine angetrocknete Fango-Packung mögen die Federelemente am Mountainbike dennoch nicht. Spülen Sie groben Schmutz nach der Fahrt mit Wasser ab und reinigen Sie dann Standrohre und Staubringe mit einem weichen Tuch. Anschließend können Sie mit etwas Brunox-Deo die Federung noch etwas leichtgängiger machen.
1. Fahrrad waschen: Feuchter Schlamm lässt sich direkt nach der Fahrt leicht mit dem Gartenschlauch abspülen. Angetrockneter Schmutz ist da schon hartnäckiger und will erst mal eingeweicht werden. Sprühen Sie dann das Bike mit einem Reiniger ein und lassen Sie ihn ein paar Minuten einwirken. Zum Abwaschen reicht meist Wasser, bei Ritzel und Kettenblättern helfen grobe Bürsten weiter. Finger weg vom Dampfstrahler, der hohe Wasserdruck ist der Killer für Lager und Dichtungen. Das saubere Rad kann zum Schluss noch gewachst werden, dann glänzt es auch noch nach der nächsten Ausfahrt.Foto: Ryan Creary
1. Fahrrad waschen: Feuchter Schlamm lässt sich direkt nach der Fahrt leicht mit dem Gartenschlauch abspülen. Angetrockneter Schmutz ist da schon hartnäckiger und will erst mal eingeweicht werden. Sprühen Sie dann das Bike mit einem Reiniger ein und lassen Sie ihn ein paar Minuten einwirken. Zum Abwaschen reicht meist Wasser, bei Ritzel und Kettenblättern helfen grobe Bürsten weiter. Finger weg vom Dampfstrahler, der hohe Wasserdruck ist der Killer für Lager und Dichtungen. Das saubere Rad kann zum Schluss noch gewachst werden, dann glänzt es auch noch nach der nächsten Ausfahrt.
2. MTB-Schaltung reinigen: Mit jedem Kilometer im Schlamm setzt sich die Schaltung mehr zu, bis irgendwann nichts mehr geht. Besonders anfällig sind die kleinen Umlenkröllchen am Schaltkäfig. Um sie zu reinigen, drehen Sie die Kurbel langsam rückwärts und befreien die Röllchen mit einem stumpfen Schraubendreher oder einem Reifenheber vom Schmutz. Danach können Sie die sauberen Lager mit einem Schuss Öl wieder gängiger machen.Foto: Georg Grieshaber
2. MTB-Schaltung reinigen: Mit jedem Kilometer im Schlamm setzt sich die Schaltung mehr zu, bis irgendwann nichts mehr geht. Besonders anfällig sind die kleinen Umlenkröllchen am Schaltkäfig. Um sie zu reinigen, drehen Sie die Kurbel langsam rückwärts und befreien die Röllchen mit einem stumpfen Schraubendreher oder einem Reifenheber vom Schmutz. Danach können Sie die sauberen Lager mit einem Schuss Öl wieder gängiger machen.
3. MTB-Kette ölen: Regen und Pfützen können schon nach einer ausgedehnten Tour die Kette von ihrem Schmierfilm befreit haben. Wer hier nicht eingreift, riskiert nerviges Quietschen, rostende Kettenglieder und schlechtes Schaltverhalten. Säubern Sie die Kette nach der Ausfahrt mit einem Lappen. Schmieren Sie dann die Glieder der Kette sorgfältig nach. Einige Minuten einwirken lassen und dann mit einem Lappen die Schmiermittelreste abwischen. Übrigens: Bei feuchter Witterung eignet sich am besten ein Wet Lube, das mit seinem erhöhten Wachsgehalt nicht so leicht von der Kette abgewaschen wird.Foto: Georg Grieshaber
3. MTB-Kette ölen: Regen und Pfützen können schon nach einer ausgedehnten Tour die Kette von ihrem Schmierfilm befreit haben. Wer hier nicht eingreift, riskiert nerviges Quietschen, rostende Kettenglieder und schlechtes Schaltverhalten. Säubern Sie die Kette nach der Ausfahrt mit einem Lappen. Schmieren Sie dann die Glieder der Kette sorgfältig nach. Einige Minuten einwirken lassen und dann mit einem Lappen die Schmiermittelreste abwischen. Übrigens: Bei feuchter Witterung eignet sich am besten ein Wet Lube, das mit seinem erhöhten Wachsgehalt nicht so leicht von der Kette abgewaschen wird.
4. Züge pflegen: Laufen die Züge offen am Rahmen, kann an den Übergängen Schmutz in die Hülle eindringen. Schalten wird dadurch zunehmend schwergängiger.

 Schalten Sie auf großes Ritzel und großes Blatt und danach wieder runter, ohne dabei die Kurbel zu drehen. Das entspannt den Zug, den Sie dann einfach aushängen können. Jetzt reinigen Sie den Zug einfach mit etwas Kriechöl und einem Lappen. Prüfen Sie dabei besonders die Übergänge auf Leichtgängigkeit. Wer stressfrei durch den Herbst radeln möchte, kann die Schaltzüge auch durchgängig verlegen. Das macht einmal Arbeit, danach hat man aber für lange Zeit Ruhe.Foto: Georg Grieshaber
4. Züge pflegen: Laufen die Züge offen am Rahmen, kann an den Übergängen Schmutz in die Hülle eindringen. Schalten wird dadurch zunehmend schwergängiger. Schalten Sie auf großes Ritzel und großes Blatt und danach wieder runter, ohne dabei die Kurbel zu drehen. Das entspannt den Zug, den Sie dann einfach aushängen können. Jetzt reinigen Sie den Zug einfach mit etwas Kriechöl und einem Lappen. Prüfen Sie dabei besonders die Übergänge auf Leichtgängigkeit. Wer stressfrei durch den Herbst radeln möchte, kann die Schaltzüge auch durchgängig verlegen. Das macht einmal Arbeit, danach hat man aber für lange Zeit Ruhe.
5. Federelemente pflegen: Federgabel und Dämpfer sind Hightech-Produkte, die nur dann leichtgängig funktionieren, wenn Sie keinen Schmutz eindringen lassen. Davor schützen zwar O-Ringe und Schmutzabstreifer, eine angetrocknete Fango-Packung mögen die Federelemente am Mountainbike dennoch nicht. Spülen Sie groben Schmutz nach der Fahrt mit Wasser ab und reinigen Sie dann Standrohre und Staubringe mit einem weichen Tuch. Anschließend können Sie mit etwas Brunox-Deo die Federung noch etwas leichtgängiger machen.Foto: Georg Grieshaber
5. Federelemente pflegen: Federgabel und Dämpfer sind Hightech-Produkte, die nur dann leichtgängig funktionieren, wenn Sie keinen Schmutz eindringen lassen. Davor schützen zwar O-Ringe und Schmutzabstreifer, eine angetrocknete Fango-Packung mögen die Federelemente am Mountainbike dennoch nicht. Spülen Sie groben Schmutz nach der Fahrt mit Wasser ab und reinigen Sie dann Standrohre und Staubringe mit einem weichen Tuch. Anschließend können Sie mit etwas Brunox-Deo die Federung noch etwas leichtgängiger machen.
1. Fahrrad waschen: Feuchter Schlamm lässt sich direkt nach der Fahrt leicht mit dem Gartenschlauch abspülen. Angetrockneter Schmutz ist da schon hartnäckiger und will erst mal eingeweicht werden. Sprühen Sie dann das Bike mit einem Reiniger ein und lassen Sie ihn ein paar Minuten einwirken. Zum Abwaschen reicht meist Wasser, bei Ritzel und Kettenblättern helfen grobe Bürsten weiter. Finger weg vom Dampfstrahler, der hohe Wasserdruck ist der Killer für Lager und Dichtungen. Das saubere Rad kann zum Schluss noch gewachst werden, dann glänzt es auch noch nach der nächsten Ausfahrt.Foto: Ryan Creary
1. Fahrrad waschen: Feuchter Schlamm lässt sich direkt nach der Fahrt leicht mit dem Gartenschlauch abspülen. Angetrockneter Schmutz ist da schon hartnäckiger und will erst mal eingeweicht werden. Sprühen Sie dann das Bike mit einem Reiniger ein und lassen Sie ihn ein paar Minuten einwirken. Zum Abwaschen reicht meist Wasser, bei Ritzel und Kettenblättern helfen grobe Bürsten weiter. Finger weg vom Dampfstrahler, der hohe Wasserdruck ist der Killer für Lager und Dichtungen. Das saubere Rad kann zum Schluss noch gewachst werden, dann glänzt es auch noch nach der nächsten Ausfahrt.
1. Fahrrad waschen: Feuchter Schlamm lässt sich direkt nach der Fahrt leicht mit dem Gartenschlauch abspülen. Angetrockneter Schmutz ist da schon hartnäckiger und will erst mal eingeweicht werden. Sprühen Sie dann das Bike mit einem Reiniger ein und lassen Sie ihn ein paar Minuten einwirken. Zum Abwaschen reicht meist Wasser, bei Ritzel und Kettenblättern helfen grobe Bürsten weiter. Finger weg vom Dampfstrahler, der hohe Wasserdruck ist der Killer für Lager und Dichtungen. Das saubere Rad kann zum Schluss noch gewachst werden, dann glänzt es auch noch nach der nächsten Ausfahrt.
2. MTB-Schaltung reinigen: Mit jedem Kilometer im Schlamm setzt sich die Schaltung mehr zu, bis irgendwann nichts mehr geht. Besonders anfällig sind die kleinen Umlenkröllchen am Schaltkäfig. Um sie zu reinigen, drehen Sie die Kurbel langsam rückwärts und befreien die Röllchen mit einem stumpfen Schraubendreher oder einem Reifenheber vom Schmutz. Danach können Sie die sauberen Lager mit einem Schuss Öl wieder gängiger machen.
3. MTB-Kette ölen: Regen und Pfützen können schon nach einer ausgedehnten Tour die Kette von ihrem Schmierfilm befreit haben. Wer hier nicht eingreift, riskiert nerviges Quietschen, rostende Kettenglieder und schlechtes Schaltverhalten. Säubern Sie die Kette nach der Ausfahrt mit einem Lappen. Schmieren Sie dann die Glieder der Kette sorgfältig nach. Einige Minuten einwirken lassen und dann mit einem Lappen die Schmiermittelreste abwischen. Übrigens: Bei feuchter Witterung eignet sich am besten ein Wet Lube, das mit seinem erhöhten Wachsgehalt nicht so leicht von der Kette abgewaschen wird.
4. Züge pflegen: Laufen die Züge offen am Rahmen, kann an den Übergängen Schmutz in die Hülle eindringen. Schalten wird dadurch zunehmend schwergängiger.

 Schalten Sie auf großes Ritzel und großes Blatt und danach wieder runter, ohne dabei die Kurbel zu drehen. Das entspannt den Zug, den Sie dann einfach aushängen können. Jetzt reinigen Sie den Zug einfach mit etwas Kriechöl und einem Lappen. Prüfen Sie dabei besonders die Übergänge auf Leichtgängigkeit. Wer stressfrei durch den Herbst radeln möchte, kann die Schaltzüge auch durchgängig verlegen. Das macht einmal Arbeit, danach hat man aber für lange Zeit Ruhe.
5. Federelemente pflegen: Federgabel und Dämpfer sind Hightech-Produkte, die nur dann leichtgängig funktionieren, wenn Sie keinen Schmutz eindringen lassen. Davor schützen zwar O-Ringe und Schmutzabstreifer, eine angetrocknete Fango-Packung mögen die Federelemente am Mountainbike dennoch nicht. Spülen Sie groben Schmutz nach der Fahrt mit Wasser ab und reinigen Sie dann Standrohre und Staubringe mit einem weichen Tuch. Anschließend können Sie mit etwas Brunox-Deo die Federung noch etwas leichtgängiger machen.

Helfer für die richtige Fahrradpflege & Bike-Reinigung

Muc-Off Wet Lube: Das Bio-Öl für schlechtes Wetter holte im letzten Test einen BIKE-Tipp und überzeugt durch hohe Schmierfähigkeit und Korrosionsschutz. UVP: 4,99 Euro – im Rose-Onlineshop ab 3,95 Euro*.Foto: Georg Grieshaber
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Aqua2Go Pro Druckreiniger: Die tragbare Fahrraddusche reinigt das Bike mit einem Druck von 3-10 bar. Mit einer Tankfüllung schafft man bis zu drei Bikes. Preis: 190 Euro. Etwas günstiger ist der Aqua2Go Pro Druckreiniger beim Rose-Onlineshop, er kostet 160 Euro*. Foto: Hersteller
Aqua2Go Pro Druckreiniger: Die tragbare Fahrraddusche reinigt das Bike mit einem Druck von 3-10 bar. Mit einer Tankfüllung schafft man bis zu drei Bikes. Preis: 190 Euro. Etwas günstiger ist der Aqua2Go Pro Druckreiniger beim Rose-Onlineshop, er kostet 160 Euro*. 
Dr. Wack F100: Der Sieger aus dem letzten Reinigertest löst auch gröbste Verschmutzungen. Preis: 14,99 Euro (z.B. bei Rosebikes erhältlich*).Foto: Georg Grieshaber
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Muc-Off Wet Lube: Das Bio-Öl für schlechtes Wetter holte im letzten Test einen BIKE-Tipp und überzeugt durch hohe Schmierfähigkeit und Korrosionsschutz. UVP: 4,99 Euro – im Rose-Onlineshop ab 3,95 Euro*.Foto: Georg Grieshaber
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Dr. Wack F100: Der Sieger aus dem letzten Reinigertest löst auch gröbste Verschmutzungen. Preis: 14,99 Euro (z.B. bei Rosebikes erhältlich*).
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