Basic Quick GravelWenn du keine Zeit für den Ride hast: Gravel-Dreck aus der Tüte

BASIC Bikes präsentiert Quick Gravel
Foto: Basic Bikes
BASIC Bikes' Innovationslabor präsentiert seine neueste Kreation: Gravel Spray On - das erste Sprühmittel, um Fahrräder künstlich zu verschmutzen.

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Hendrik und Jost, die Gründer von BASIC BIKES, hatten zuletzt das Monster Gravel präsentiert - eine Mischung aus Mountainbike und Gravelbike. Klar, dass die beiden keine Angst vor Schmutz und Schlamm an ihren Rad haben. Jetzt haben sie als Neuzugang in ihrem Produktportfolio ein Accessoire, dass allen hilft, die wenig Zeit haben. Quick Gravel ist die perfekte Gravel-Mischung aus Staub und Dreck - zum Aufsprühen! Keine Zeit zum Ausfahren - aber das Rad soll den richtigen Look haben? Einfach eine der drei Sorten wählen und nach Bedarf auf Rahmen und Reifen aufbringen.

“Wir haben immer wieder Anfragen von Freunden bekommen, wie wir das machen, dass unsere Bikes so schön schmutzig aussehen”, sagt Jost. Freundinnen und Freunde bekommen immer wieder die gleiche Antwort: “Wir fahren unsere Bikes selbst extrem viel und testen sie hart im Gelände. Da sehen die Räder auch mal ordentlich dreckig aus.”

Einige sind weiterhin zurückhaltend. Besonders in der kalten Jahreszeit bevorzugen es viele, drinnen zu trainieren. Einige finden nicht die Zeit, mit dem Fahrrad aus der Stadt herauszukommen, und ein wichtiger Grund dafür, erklärt BASIC Bikes, ist die Angst vieler vor Schäden am Lack und den kostspieligen Komponenten. Doch ohne diese Erlebnisse kann das Fahrrad keine Abenteuergeschichten erzählen. Hier kommt BASIC Bikes Quick Gravel ins Spiel: Ein aufsprühbarer Schotter.

Die Idee zum Quick Gravel Sprühdreck

Nach einer langen Tour durch den Grunewald in Berlin hatten die Gründer Hendrik und Jost die zündende Idee. Der Schmutz an Josts Fahrrad war fast nicht zu entfernen. Genau da kam ihnen der Gedanke, dass dies die Antwort auf ihr Problem sein könnte. Also machten sie sich ans Werk und experimentierten im Labor mit Mikropartikeln und einer speziellen Nano-Flüssigkeit, die zusammen eine Schutzschicht erzeugen sollten. Wenn diese Mischung auf das Fahrrad aufgetragen wird, sorgt sie dafür, dass der Schotterstaub aus dem Beutel optimal am Rad haftet.

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Das Ergebnis: 3 verschiedene Quick Gravel-Sets

Die 3 Quick Gravel-SetsFoto: BASIC BikesDie 3 Quick Gravel-Sets

Neben Mikropartikeln, Spezial-Fluid und Schotterstaub gehören auch ein Pinsel-Set und eine Spezial-Pinzette zum Lieferumfang. Damit können Staub- und Schotterkörner präzise aufgebracht und verwischt werden, bevor eine Versiegelung den Schmutz am Rahmen fixiert.

Super dirty - und noch nie einen Waldweg gefahren

Hättet ihr es geglaubt? Das Rad hat noch nie eine Matschpfütze geschweige denn einen Waldweg gesehen. Hier wurden drei Tüten des Gravel Spray Ons verarbeitet, um dieses täuschend echte Ergebnis zu erzielen.Foto: BASIC BikesHättet ihr es geglaubt? Das Rad hat noch nie eine Matschpfütze geschweige denn einen Waldweg gesehen. Hier wurden drei Tüten des Gravel Spray Ons verarbeitet, um dieses täuschend echte Ergebnis zu erzielen.

Je genauer die Arbeit, desto realistischer das Endergebnis. Werft einen Blick auf das obige Bild. Wer würde glauben, dass dieses Rad noch nie schlammige Wege befahren hat?

Ausführungen und Preise

Special ist vor allem die California Fire-Road-Edition!Foto: Basic BikesSpecial ist vor allem die California Fire-Road-Edition!

BASIC Bikes führt das Gravel Spray On Quick Gravel in den zwei beliebten Varianten „Brandenburg Powder Dust“ und „Allgäu Alpine Rock Garden“. Neu im Angebot ist die limitierte Edition „California Fire-Road“, die für die ersten 100 Besteller gratis beigelegt wird. Wer also schnell ist, profitiert. Dies ist ideal für Gravelbiker, die von ihren großen Abenteuern in Amerika schwärmen möchten, ohne dafür einen (umweltschädlichen) Langstreckenflug antreten zu müssen.

  • Brandenburg Powder Dust: 39,99 Euro
  • Allgäu Alpine Rock Garden: 39,99 Euro
  • Sonderedition: California Fire-Road: 39,99 Euro

Wir haben ein Testpaket von BASIC Bikes erhalten und es spontan ausprobieren lassen. Unser Tester hat uns folgende Bilder und Kommentare geschickt.

Ich war erst vorsichtig beim Dosieren. Ich wollte ja nicht übertreiben.
Foto: Marc Strucken

Sandra Schuberth

Sandra Schuberth

Redakteurin

Sandra Schuberth, mal Feierabendrunde, mal Trainingsride, mal unsupported Bikepacking-Challenge. Hauptsache sie und ihr Gravelbike – abseits vom Verkehr. Seven Serpents, Badlands oder Bright Midnight: Sie hat anspruchsvolle Bikepacking-Rennen gefinisht. Gravel und Bikepacking sind ihre Herzensthemen, ihr Anspruch an Equipment ist hoch. Was sie fährt, nutzt und empfiehlt, muss draußen bestehen: nicht im Marketing, sondern im echten Leben.

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