Wackeliger Untergrund & Anstiege beim Indoor-Training

Konstantin Rohé

, Stefan Loibl

 · 17.11.2020

Wackeliger Untergrund & Anstiege beim Indoor-TrainingFoto: Max Fuchs
Wackeliger Untergrund & Anstiege beim Indoor-Training

Wackelplattformen oder Steigungssimulatoren sollen das Fahrgefühl auf dem Smarttrainer realistischer machen. Wir zeigen, wie Sie ein wenig Schwung ins Indoor-Training bringen.

Wackelplattformen – sogenannte Rockerplates – sollen durch ihren Flex das Fahrgefühl beim Rollentraining realistischer machen, kosten aber meist mehrere hundert Euro. Viele YouTube-Tutorials erklären, wie man aufwändige Rockerplates auch selbst bauen kann, allerdings kostet dabei das Material meist 100 Euro und mehr. Wir zeigen zwei simple, günstige und effektive Alternativen zu teuren Rockerplates, mit denen man seinem Rollentrainer ein wenig mehr Beweglichkeit einhaucht.

  Einfach zwei Schaumstoffmatten mit mindestens fünf Zentimetern Dicke unter den Smarttrainer packen und schon kann der Smarttrainer seitlich etwas arbeiten. Preis: etwa 15 Euro.Foto: Georg Grieshaber
Einfach zwei Schaumstoffmatten mit mindestens fünf Zentimetern Dicke unter den Smarttrainer packen und schon kann der Smarttrainer seitlich etwas arbeiten. Preis: etwa 15 Euro.
Verlagssonderveröffentlichung
  Oder man nimmt <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14353&awinaffid=471469&clickref=B+Tennisb%C3%A4lle&ued=https%3A%2F%2Fwww.decathlon.de%2Fbrowse%2Fc0-alle-sportarten-a-z%2Fc1-tennis%2Fc3-tennisballe%2F_%2FN-1vz85yi&pref1=bike" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Tennisbälle</a> *, die man unter die Standfüßen mit Tape oder Spanngurten befestigt. Preis: etwa 10-15 Euro.
Oder man nimmt Tennisbälle *, die man unter die Standfüßen mit Tape oder Spanngurten befestigt. Preis: etwa 10-15 Euro.

Achtung: Für manche Rollentrainer-Modelle mit schmalen Standbeinen und geringer Standfläche – wie beispielsweise dem Tacx Neo 2T Smart – eignen sich Tennisbälle als Unterlage nicht, da der Smarttrainer dann zu instabil wird und umfallen kann! Vorteil dieser beiden Rockerplate-Imitationen: Sie vergrößern die Stellfläche des Trainers nicht und man kann sie ganz einfach und schnell wieder entfernen. Wer rund um seinen Smarttrainer mehr Platz zur Verfügung hat und gerne selbst schraubt, sollte sich die Anleitung „Rocker Plate selbst bauen“ beim TOUR Magazin anschauen.

  Der US-amerikanische Hersteller Saris stellt bei seiner MP1 Infinity Plate Rollentrainer und Rad auf eine Holzkonstruktion, die horizontal und vertikal beweglich ist. Die 28 Kilo schwere Plattform bringt spürbar mehr Bewegung ins Spiel, kostet allerdings auch fast 1000 Euro (z.B. <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=9057&awinaffid=471469&clickref=B+Saris+MP1+Infitnity+Trainingsplattform&ued=https%3A%2F%2Fwww.wigglesport.de%2Fsaris-mp1-infitnity-trainingsplattform" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">bei Wiggle erhältlich</a> *).Foto: Hersteller
Der US-amerikanische Hersteller Saris stellt bei seiner MP1 Infinity Plate Rollentrainer und Rad auf eine Holzkonstruktion, die horizontal und vertikal beweglich ist. Die 28 Kilo schwere Plattform bringt spürbar mehr Bewegung ins Spiel, kostet allerdings auch fast 1000 Euro (z.B. bei Wiggle erhältlich *).

Wahoo Kickr Climb

Mit dem Steigungssimulator von Wahoo lassen sich Anstiege und bergige Strecken im Wohnzimmer nachfahren. Dabei spannt man die Vorderradachse in den Kickr Climb und kann Steigungen bis zu 20% simulieren. Mit aktuellen Wahoo-Smarttrainern ab Baujahr 2017 fährt das Gerät sogar automatisch rauf und runter, wenn Anstiege oder Gefälle in den virtuellen ­Welten auftauchen. Sonst steuert man es mit einer Fernbedienung. Der Kickr Climb ist mit Schnellspannern kompatibel, passt aber auch für gängige Steckachsen (z.B. 12 x 100 oder 15 x 110). Das Fahrgefühl haben die Kollegen von TOUR getestet: „Die Erfahrung der Schwerkraft ist eindrücklich, bereits zehn Prozent Steigung fühlen sich im Stand steilwandmäßig an. Zur perfekten Illusion der Bergfahrt fehlt aber das Gefühl, wie in freier Fahrt am Berg mit jedem Tritt zu beschleunigen. Auch im Wiegetritt ist das Gefühl nicht ganz echt. Starre Einspannung hinten und ein bisschen Freiheit vorne – das passt nicht recht zusammen.“ Wer trotzdem im Winter verstärkt an seiner Bergform arbeiten will, kann virtuellen Strecken mit dem Kickr Climb (>> z.B. hier erhältlich*) noch mehr Leben einhauchen.

  Im Wiegetritt über den nächsten, simulierten Anstieg.Foto: Wahoo
Im Wiegetritt über den nächsten, simulierten Anstieg.
  Stolze 550 Euro kostet der Kickr ClimbFoto: Wahoo
Stolze 550 Euro kostet der Kickr Climb
  Hat man keinen aktuellen Wahoo-Smarttrainer, kann man die Neigung auch per Fernbedienung am Lenker regeln.Foto: Wahoo
Hat man keinen aktuellen Wahoo-Smarttrainer, kann man die Neigung auch per Fernbedienung am Lenker regeln.

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