Biken macht gute Laune. Das ist keine Satzhülse, sondern wissenschaftlich erwiesen. Das Naturerlebnis entschleunigt den arbeitsgestressten Alltag. Man kappt die Verbindungen zur Außenwelt und gibt sich der wohl reichsten Energiequelle hin: der Natur.
Beim Joggen ist das ähnlich. Doch Fitnessexperte Lorenz Westner, der unter anderem Trialstar Danny MacAskill betreut, weiß, warum das Bike gerade auch für Sportanfänger die beste Wahl ist. Anders als beim Joggen, sagt er, seien die Gelenke keinen direkten Stoßbelastungen ausgesetzt. Reifen, Rahmen und das Fahrwerk entschärfen selbst gröbsten Untergrund.
Doch damit nicht genug. Nur wenig andere Sportarten schulen die fünf Kriterien für einen gesunden Körper so ausgewogen wie das Mountainbiken: Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit. Alles wird in gleicher Weise gefordert. "Werden ein oder zwei dieser Fähigkeiten verstärkt in Anspruch genommen, kommen die anderen oft zu kurz", betont Westner und fügt hinzu: "Beim Biken im Gelände hingegen sind ständige Tempo- und Belastungswechsel vorprogrammiert. Hier kommen Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft gleichermaßen zum Einsatz."
In der Abfahrt, so Westner weiter, werde dann der Oberkörper verstärkt beansprucht. Hindernisse, Kurven oder Sprünge prägen zusätzlich Koordination und Beweglichkeit. Worauf man trotz aller Vorzüge dieser tollen Sportart als Anfänger achten müsse, fasst Lorenz Westner in unserem gut 20-seitigen Themen-Special "Einfach biken – Alles für Einsteiger" zusammen.
Das gesamte Themen-Special "Einfach biken" aus BIKE 4/2020 gibt es als PDF für 3,99 Euro unten im Download-Bereich.
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Redakteur