So bringen Sie die Kraft optimal aufs Pedal

Stefan Frey

 · 01.09.2021

So bringen Sie die Kraft optimal aufs Pedal

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Die Beine sind der Motor beim Mountainbiken. Nur, wenn Füße, Schuhe und Pedale ideal auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst sind, läuft der Antrieb richtig rund.

Wollen Sie Ihr Mountainbike einmal ganz anders spüren, von seiner sportlichen Seite? Dann empfehle ich den Umstieg von einem Touren-Schuh auf einen richtigen Rennschuh. Zur Probe auch gerne einen Straßenrennschuh, falls ein Rennrad in der Garage parkt. Der Unterschied ist frappierend. Sie werden merken, dass es nur zum Teil die Reifen sind, die bremsen. Auch Gummischuhe schlucken Kraft – und zwar reichlich. Das jedenfalls sagt das Beingefühl. Phantastisch fühlt sich das an, wenn die Beine über harte Sohlen direkt auf die Kette wirken. Schuhe und Pedale können den Charakter des Rades markant verändern. Das direkte Tretgefühl findet Anhänger, wo man es nicht vermutet: Im Zuge der Recherche ist uns sogar ein BMX-Fahrer begegnet, der im Rennen Shimano-SPD-SL-Pedale und dazugehörige Straßenschuhe trug. In Sachen Fahrgefühl ist die Sache ganz klar: Härter ist besser. Leichter auch.

ANTRIEB

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Kein Quäntchen Kraft soll im Schuh verpuffen, wenn die Uhr läuft. Deswegen tragen Rennfahrer leichte und harte Rennschuhe mit Carbon-Sohlen. Diese generieren maximalen Vortrieb – zu Lasten des Langstrecken- und Gehkomforts. In grobem Geläuf bieten minimalistische Rennschuhe wenig Grip und Schutz, sobald man nicht mehr auf dem Pedal steht. Einen Kompromiss aus Effizienz, Schutz und Komfort schaffen Touren-Schuhe in ihren unterschiedlichen Ausprägungen.

KONTROLLE

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Bloß nicht ausrutschen! Abseits der Rennstrecke und mit der Gravitation als treibende Kraft ist Kontrolle wichtiger als Effizienz. Die Schuhe müssen dann vor allem sicheren Stand auf und auch neben dem Pedal bieten. Dazu braucht es Sohlen mit möglichst viel Grip. Ein Knöchelschutz schont die Füße zusätzlich, wenn es über Stock und Stein geht. Das Gewicht spielt nur noch eine Nebenrolle. Gehkomfort, Wetterschutz und Haltbarkeit rücken nun ins Rampenlicht.

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DER SCHUH

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Ein Schuh kann unmöglich alle Anforderungen des Bikens optimal erfüllen. Kompromisse sind unausweichlich. Leicht und schnell, oder robust, sicher und wandertauglich?

DIE PASSFORM

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Fuß ist nicht gleich Fuss. Deshalb gibt es Schuhe in verschiedenen Formen, Längen und Breiten. Passt der Schuh von der Stange nicht, hilft die individuelle Anpassung des Innenlebens, um beschwerdefrei zu biken.

MASSARBEIT

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HighTech gegen Kribbeln und für mehr Power. Einlegesohlen helfen, den Druck optimal zu verteilen und die Stellung des Fußes im Schuh zu optimieren.

MTB-Pedale: KLICK ODER FLAT?

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Eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Vorlieben. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

CLEATS EINSTELLEN

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PEDALLÖSUNGEN

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Pedalbreite: Einige Pedale sind mit unterschiedlichen Achslängen erhältlich: SQlab bietet vier Achslängen. Das SPD-kompatible Pedal 511 ist in Standardlänge, −5 mm, +8 mm und +15 mm erhältlich. Crankbrothers hat eine Nachrüstachse mit +5 mm im Programm. Die XTR-Version des Shimano-SPD-Pedals ist in einer kurzen −3-mm-Variante erhältlich. Die XT-Flat-Pedals PD-M8140 gibt es in zwei Käfiggrößen. Die L-Version baut 10 mm breiter.

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Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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