BeschleunigerDiese 6 Tools machen Mountainbiker schneller

Laurin Lehner

 · 31.10.2023

Auch DH-Weltemeisterin Vali Höll soll mit den Praep Pods trainieren.
Foto: Hersteller

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Beim Biken sind Koordination, Balance und Reaktion gefragt. Kurz: Wer schnell sein will, der muss schnell sehen, verstehen und entscheiden. Diese sechs Tools sollen dabei helfen und dabei noch jede Menge Spaß garantieren.

Wackel-Hufe

Mit diesen zwei Wackel-Trittflächen schult man die Balance und trainiert die Bänderstabilität. Im Gegensatz zum Wackelbrett sind die beiden Trittflächen entkoppelt, wodurch die Bewegungen auf dem Bike noch realistischer nachempfunden werden. Klassische Übung: Kniebeugen. Eine App gibt’s natürlich auch: Damit lassen sich Gleichgewicht und Reaktionsvermögen verbessern. Praep Pods. Preis: 99 Euro >> bei Amazon oder Maciag Offroad erhältlich.

Auch DH-Weltemeisterin Vali Höll soll mit den Praep Pods trainieren.Foto: HerstellerAuch DH-Weltemeisterin Vali Höll soll mit den Praep Pods trainieren.

Multi-Talent

Mit kaum einem anderen Fitnessgerät lassen sich so viele Übungen durchführen wie mit dem Pezziball. Sei es für Bauch, Rumpf, Rücken, Beine oder Schultern. Anleitungen gibt es im Internet zuhauf. Checker hüpfen von Pezziball zu Pezziball und beweisen dabei ein nahezu maximales Gleichgewichtsgefühl. Preis: ab 25 Euro >> hier erhältlich.

Extrem vielfältig einsetzbar: der Gynastikball.Foto: Maren CarusoExtrem vielfältig einsetzbar: der Gynastikball.

Samurai-Spielzeug

Kendama nennt sich dieses Geschicklichkeitsspiel. Angeblich schulten damit japanische Samurai schon vor 400 Jahren ihre Augen-Hand-Koordination. Das, was aussieht wie ein kleiner Holzhammer, besitzt drei Auffangflächen und einen Spieß für den Ball. Je nachdem, wie Du das Kendama greifst, desto kniffliger wird’s. Check die Videos auf YouTube. Preis: 20 Euro.

Downhill-Weltmeister (2020) Reece Wilson schult seine Augen-Hand-Koordination mit Kendama.Foto: HerstellerDownhill-Weltmeister (2020) Reece Wilson schult seine Augen-Hand-Koordination mit Kendama.

Schatten-Boxer

Hier baumelt ein Ball am Gummiseil vor der Brust, befestigt an einem Stirnband. Ziel: Auf den Ball boxen – der immer wieder zurückschnellt. Eigentlich trainieren Boxer damit, doch auch uns Bikern hilft das. „Eine gute Augen-Hand-Koordination steigert die Reaktionsfähigkeit – das ist super fürs Biken“, weiß Neurowissenschaftler Dr. Axel Kupfer von der Deutschen Sporthochschule Köln. Preis: ab 15 Euro - z. B. der YMX Boxing Reflex Ball .

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Tipp aus der FREERIDE-Redaktion: Der Reflexball ist auch super für zwischendurch an langen Bürotagen und viel Bildschirm-Geglotze.Foto: Laurin LehnerTipp aus der FREERIDE-Redaktion: Der Reflexball ist auch super für zwischendurch an langen Bürotagen und viel Bildschirm-Geglotze.

Ballspiele

„Ich schwöre auf dieses Buch“, sagt Race-Ikone Marcus Klausmann. Sportwissenschaftler Horst Lutz (Siehe Interview rechts) stellt in „Life Kinetik“ Übungen mit Bällen vor, die unterschiedliche Gehirnareale aktivieren und dem Auge blitzschnelle Reaktionen abverlangen. Eine Kombination aus Bewegung, Wahrnehmung und Kognition. Preis: 17 Euro, ISBN: 3485011878

Das Buch mit Übungen vom Life Kinetik Erfinder Horst Lutz.Foto: BLV VerlagDas Buch mit Übungen vom Life Kinetik Erfinder Horst Lutz.

Wackelband

Kein anderes Gerät schult den Gleichgewichtssinn so spielerisch wie Slacklines. Leider braucht man dafür viel Platz – und zwei stabile Bäume, um das Band zu befestigen. Ähnlich viel Spaß will das Giboard garantieren – aber auf kleinerem Raum. So balanciert man darauf auf den Knien, dem Rücken, den Händen oder eben den Füßen. Preis 200 Euro >> hier erhältlich.

Das Giboard von den Slackline-Experten Gibbon ist made in Europe. Eine App gibt Anleitung für Übungen.Foto: HerstellerDas Giboard von den Slackline-Experten Gibbon ist made in Europe. Eine App gibt Anleitung für Übungen.

Laurin Lehner

Laurin Lehner

Redakteur

Der gebürtige Südbadener Laurin Lehner ist laut eigenen Angaben ein lausiger Racer. Vielleicht fasziniert ihn deshalb kreatives, verspieltes Biken. Für ihn zählt nicht, wie schnell man von A nach B kommt, sondern was dazwischen passiert. Lehner schreibt Reportagen, interviewt Szene-Größen und testet Produkte und Bikes - am liebsten welche mit viel Federweg.

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