Fitness

6 Rollentrainer im Vergleich

Björn Kafka

 · 09.09.2016

6 Rollentrainer im VergleichFoto: Oliver Soulas

Sechs Modellgattungen – hier findet jeder das Richtige: Wir haben verschiedene Rollentrainer in der Praxis getestet.

Hier finden Sie die Bewertungen der Rollentrainer von CycleOps, Elite, Kickr, Kurt Kinetic und Taxc:


Der Klassiker

Dauersiegerin Gunn-Rita Dahle Flesjå vertraut auf diesen Rollentyp. Kein Modell bietet ein realistischeres Fahrgefühl. Zudem wird die Koordination geschult. Harte Intervalle eignen sich nicht auf diesem System, da die Bremsleistung meist zu gering ist.


FAZIT: perfekt zum Warmfahren, schnell einsatzbereit. Sehr laut, wenn Stollenreifen genutzt werden.


Info CycleOps Aluminium-Trainer, Preis etwa 299 Euro

  CycleOps Aluminium-TrainerFoto: Hersteller
CycleOps Aluminium-Trainer


Die Unkomplizierte

Direktantriebsrollen, bei denen die Kette über eine Extrakassette gelegt wird, bieten gutes Fahrgefühl und sind leise. Ohne zusätzliche Software gehören diese Rollen zu den unkompliziertesten Produkten. Nachteil: der Wechsel von normalen zu Steckachsen.


FAZIT: Mit sehr gutem Bremswiderstand gehört diese Rollengattung zur besten Wahl, wenn ein zusätzliches Wattsystem genutzt wird.


Info Elite Turbo Muin, Preis etwa 399 Euro

  Elite Turbo MuinFoto: Hersteller
Elite Turbo Muin


Die App-Rolle

Der Klassiker im neuen Gewand. Über eine App oder ein PC-Programm wird die Leistung an die Rolle gefunkt. Nachteil, wie bei fast allen rechnerbasierten Bremssystemen, ist die ungenaue Wattanzeige, die während des Trainings schwankt. Zudem wird eine Steckdose benötigt. Vorteil: Das Training kann sofort hochgeladen werden.


FAZIT: Auch hier gibt es eine virtuelle Reality, die lange Trainingseinheiten interessanter macht.


Info Kickr Snap, Preis etwa 899 Euro

  Kickr SnapFoto: Hersteller
Kickr Snap


Sorgenfrei

Rad einspannen und loslegen. Klassische Rollentrainer gelten als unkompliziert und wartungsarm. Wichtig: einen Rennradreifen benutzen. Je nach Modell lassen sich die Geräte mit Apps verbinden, die die Leistung anzeigen (berechnen).


FAZIT: günstige, sehr robuste Rollen, die sich mit fast allen Bikes nutzen lassen.


Info Kurt Kinetic Trainer Road, Preis etwa 399 Euro

  Kurt Kinetic Trainer RoadFoto: Hersteller
Kurt Kinetic Trainer Road


Hightech-Training

Das Beste aus allen Welten: Direktantrieb, gesteuerte Trainingsprogramme und virtuelle Welten. Diese hochpreisigen Geräte lassen nichts zu wünschen übrig. Nachteil: je mehr Technik drinsteckt, desto nerviger kann die Installation und Verbindungssuche werden. Zudem müssen individuelle Programme erst geschrieben werden. Strom wird ebenfalls benötigt.


FAZIT: ideal für lange Workouts, um der Langeweile zu entfliehen.


Info Taxc Neo SMART, Preis 1399 Euro

  Taxc Neo SMARTFoto: Hersteller
Taxc Neo SMART


Die Handbremse

Anstatt über Bremsflüssigkeiten, die mit steigender Umdrehung den Rollenwiderstand generieren, können diese Rollen über einen Hebel mehr Beinkraft fordern. Dadurch kann schnell die Leistung geändert werden. Nachteil: hoher Reifenabrieb.


FAZIT: meist sehr günstige Produkte, die sich perfekt für kurze Workouts oder Warmfahren eignen.


Info Taxc Satori, Preis etwa 249 Euro

  Taxc SatoriFoto: Hersteller
Taxc Satori


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