Fahrtechnik

Fast schwerelos: E-MTB Fahrtechnik für Fortgeschrittene

Stefan Schlie

 · 10.01.2017

Fast schwerelos: E-MTB Fahrtechnik für FortgeschritteneFoto: Markus Greber
Powered by

Fast wie schwerelos: Das könnte man meinen, wenn man E-MTB-Fahrtechnik-Profi Stefan Schlie zuschaut. Aber mit ein bisschen Übung klappen auch die Fortgeschrittenen-Tricks in erstaunlich kurzer Zeit.

"Das Ding ist so schwer, das kriegt man ja nicht ums Eck!" – manch eingefleischter Mountainbiker kriegt beim ersten Ausflug mit dem E-MTB erst mal die Krise. So manches Manöver, das mit den Jahren in Fleisch und Blut übergegangen ist, will mit dem neuen Gerät einfach nicht so richtig funktionieren. Dabei sind es oft nur ein paar kleine Kniffe, und plötzlich flutscht die Fahrtechnik auf dem motorisierten Gerät. Beispiel Serpentine bergab: Das Umsetzen des Hinterrades funktioniert genauso wie beim klassischen Bike. Man braucht durch den tiefen Schwerpunkt und das höhere Gewicht nur etwas mehr Nachdruck.

Manche Techniken wiederum sind überhaupt erst mit dem E-MTB möglich. Bergauf mit Fullspeed im Wheelie aus der Kurve schießen zum Beispiel (Power Curve). Oder auch fast senkrechte Stufen bergauf ohne besondere
Trial-Kenntnisse. Oder der Uphill-Wheelie.

Wer gerne die steilsten Rampen in Angriff nehmen will, wird die Technik des Uphill-Wheelies zu schätzen wissen. Auch die unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Bike-Technik.

Wer sich diese Fortgeschrittenen-Techniken zu Gemüte führt, sollte sich jedoch bereits mit den Grundlagen aus EMTB Nr. 1 vertraut gemacht haben. Hier beschreibt Stefan, welches der "gute" und der "schlechte" Fuß ist, was er unter korrektem Pedal-Management versteht, und wie man den optimalen Übungsgang für alle Fahrtechnikfinessen herausfindet.

Wer die Motorunterstützung richtig einsetzt, den tiefen Schwerpunkt des E-MTBs einzuschätzen weiß und das Ganze mit der klassischen Bike-Fahrtechnik kombiniert, der wird sich schon bald fast wie schwerelos vorkommen...


... und zwar mit diesen Manövern:

• Enge Serpentine bergab
• Boost Drop
• Steiles Hindernis bergauf
• Power Curve

...


1. Enge Serpentine bergab

Ein neues Gefühl der Gewichtsverlagerung. Durch das höhere Gewicht bekommt der Anlupf-Impuls eine neue Bedeutung.

Nach Beendigung der Bewegungsabläufe steht man dann im Kurvenausgang mit dem guten Fuß vorne. (Bild 4)Foto: Markus Greber
Nach Beendigung der Bewegungsabläufe steht man dann im Kurvenausgang mit dem guten Fuß vorne. (Bild 4)
Mit Nachdruck in die Kurve: An dieser Stelle mag man sich fragen, was das mit E-MTB-Fahrtechnik zu tun hat. Aber eine ganze Menge! Den Unterschied machen das Mehrgewicht und der tiefe Schwerpunkt. Das bedeutet etwas Umstellung in Kurven, die so eng sind, dass man das Hinterrad versetzen muss.
 Das Anlupfen des Hinterrades vergleiche ich mit dem Spielchen, die hinteren beiden Stuhlbeine eines Stuhls anzulupfen, während man die Lehne nach vorne drückt. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Je mehr man die Sitzfläche entlastet, desto einfacher fällt das Führen mit der Lehne.
 Aufs Bike übertragen: Je stärker der Impuls nach vorne die Pedale entlastet, desto leichter fällt das Führen mit dem Lenker. Angefahren wird die Kurve von außen nach innen (Bild 1).Foto: Markus Greber
Mit Nachdruck in die Kurve: An dieser Stelle mag man sich fragen, was das mit E-MTB-Fahrtechnik zu tun hat. Aber eine ganze Menge! Den Unterschied machen das Mehrgewicht und der tiefe Schwerpunkt. Das bedeutet etwas Umstellung in Kurven, die so eng sind, dass man das Hinterrad versetzen muss. Das Anlupfen des Hinterrades vergleiche ich mit dem Spielchen, die hinteren beiden Stuhlbeine eines Stuhls anzulupfen, während man die Lehne nach vorne drückt. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Je mehr man die Sitzfläche entlastet, desto einfacher fällt das Führen mit der Lehne. Aufs Bike übertragen: Je stärker der Impuls nach vorne die Pedale entlastet, desto leichter fällt das Führen mit dem Lenker. Angefahren wird die Kurve von außen nach innen (Bild 1).
Scheitelpunkt der Kurve erreicht hat, beginnt man mit dem Anlupfen (Bild 2) Noch stehen die Kurbeln waagerecht, und der Körperschwerpunkt liegt mittig über dem Bike, und die Arme sind angewinkelt.Foto: Markus Greber
Scheitelpunkt der Kurve erreicht hat, beginnt man mit dem Anlupfen (Bild 2) Noch stehen die Kurbeln waagerecht, und der Körperschwerpunkt liegt mittig über dem Bike, und die Arme sind angewinkelt.
Nun entlastet man den hinteren Teil des Bikes durch eine Bewegung nach vorne oben (Bild 3). Das ganze Gewicht liegt jetzt auf dem Vorderrad, das dadurch umso mehr Traktion gewinnt. Das Bike wird gleichzeitig in die Kurve gedrückt. Der kurveninnere Arm sollte dazu gestreckt sein. Durch den Anlupf-Impuls drängt die träge Masse ins Kurvenäußere.
 Durch dosiertes Betätigen der Vorderbremse wird es auch nicht lange dauern, bis man so auf dem Vorderrad um die Kurve zirkeln kann und nicht nur statisch versetzt. (Bild 3)
 Beim Vergleich mit einem klassischen Bike wird man feststellen, dass die Standfestigkeit des Vorderrads an-genehm ist und die Gefahr des Sturzes über den Lenker durch den tiefen Schwerpunkt des Bikes minimiert wird.Foto: Markus Greber
Nun entlastet man den hinteren Teil des Bikes durch eine Bewegung nach vorne oben (Bild 3). Das ganze Gewicht liegt jetzt auf dem Vorderrad, das dadurch umso mehr Traktion gewinnt. Das Bike wird gleichzeitig in die Kurve gedrückt. Der kurveninnere Arm sollte dazu gestreckt sein. Durch den Anlupf-Impuls drängt die träge Masse ins Kurvenäußere. Durch dosiertes Betätigen der Vorderbremse wird es auch nicht lange dauern, bis man so auf dem Vorderrad um die Kurve zirkeln kann und nicht nur statisch versetzt. (Bild 3) Beim Vergleich mit einem klassischen Bike wird man feststellen, dass die Standfestigkeit des Vorderrads an-genehm ist und die Gefahr des Sturzes über den Lenker durch den tiefen Schwerpunkt des Bikes minimiert wird.
Nach Beendigung der Bewegungsabläufe steht man dann im Kurvenausgang mit dem guten Fuß vorne. (Bild 4)Foto: Markus Greber
Nach Beendigung der Bewegungsabläufe steht man dann im Kurvenausgang mit dem guten Fuß vorne. (Bild 4)
Mit Nachdruck in die Kurve: An dieser Stelle mag man sich fragen, was das mit E-MTB-Fahrtechnik zu tun hat. Aber eine ganze Menge! Den Unterschied machen das Mehrgewicht und der tiefe Schwerpunkt. Das bedeutet etwas Umstellung in Kurven, die so eng sind, dass man das Hinterrad versetzen muss.
 Das Anlupfen des Hinterrades vergleiche ich mit dem Spielchen, die hinteren beiden Stuhlbeine eines Stuhls anzulupfen, während man die Lehne nach vorne drückt. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Je mehr man die Sitzfläche entlastet, desto einfacher fällt das Führen mit der Lehne.
 Aufs Bike übertragen: Je stärker der Impuls nach vorne die Pedale entlastet, desto leichter fällt das Führen mit dem Lenker. Angefahren wird die Kurve von außen nach innen (Bild 1).Foto: Markus Greber
Mit Nachdruck in die Kurve: An dieser Stelle mag man sich fragen, was das mit E-MTB-Fahrtechnik zu tun hat. Aber eine ganze Menge! Den Unterschied machen das Mehrgewicht und der tiefe Schwerpunkt. Das bedeutet etwas Umstellung in Kurven, die so eng sind, dass man das Hinterrad versetzen muss. Das Anlupfen des Hinterrades vergleiche ich mit dem Spielchen, die hinteren beiden Stuhlbeine eines Stuhls anzulupfen, während man die Lehne nach vorne drückt. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Je mehr man die Sitzfläche entlastet, desto einfacher fällt das Führen mit der Lehne. Aufs Bike übertragen: Je stärker der Impuls nach vorne die Pedale entlastet, desto leichter fällt das Führen mit dem Lenker. Angefahren wird die Kurve von außen nach innen (Bild 1).
Mit Nachdruck in die Kurve: An dieser Stelle mag man sich fragen, was das mit E-MTB-Fahrtechnik zu tun hat. Aber eine ganze Menge! Den Unterschied machen das Mehrgewicht und der tiefe Schwerpunkt. Das bedeutet etwas Umstellung in Kurven, die so eng sind, dass man das Hinterrad versetzen muss.
 Das Anlupfen des Hinterrades vergleiche ich mit dem Spielchen, die hinteren beiden Stuhlbeine eines Stuhls anzulupfen, während man die Lehne nach vorne drückt. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Je mehr man die Sitzfläche entlastet, desto einfacher fällt das Führen mit der Lehne.
 Aufs Bike übertragen: Je stärker der Impuls nach vorne die Pedale entlastet, desto leichter fällt das Führen mit dem Lenker. Angefahren wird die Kurve von außen nach innen (Bild 1).
Scheitelpunkt der Kurve erreicht hat, beginnt man mit dem Anlupfen (Bild 2) Noch stehen die Kurbeln waagerecht, und der Körperschwerpunkt liegt mittig über dem Bike, und die Arme sind angewinkelt.
Nun entlastet man den hinteren Teil des Bikes durch eine Bewegung nach vorne oben (Bild 3). Das ganze Gewicht liegt jetzt auf dem Vorderrad, das dadurch umso mehr Traktion gewinnt. Das Bike wird gleichzeitig in die Kurve gedrückt. Der kurveninnere Arm sollte dazu gestreckt sein. Durch den Anlupf-Impuls drängt die träge Masse ins Kurvenäußere.
 Durch dosiertes Betätigen der Vorderbremse wird es auch nicht lange dauern, bis man so auf dem Vorderrad um die Kurve zirkeln kann und nicht nur statisch versetzt. (Bild 3)
 Beim Vergleich mit einem klassischen Bike wird man feststellen, dass die Standfestigkeit des Vorderrads an-genehm ist und die Gefahr des Sturzes über den Lenker durch den tiefen Schwerpunkt des Bikes minimiert wird.
Nach Beendigung der Bewegungsabläufe steht man dann im Kurvenausgang mit dem guten Fuß vorne. (Bild 4)

...


2. Boost Drop

Auch der Drop bergab ist an sich keine spezielle E-MTB-Technik. Durch die Motorunterstützung und die damit einhergehende direkte Beschleunigung bekommt dieses Manöver jedoch eine ganz neue Qualität.

Die Geschwindigkeit, die man zuvor mit dem kurzen Tritt ins Pedal aufgebaut hat, sollte reichen, um mit dem Hinterrad die Kante "abzusurfen". Je stärker die Gewichtsverlagerung nach hinten erfolgt ist, desto eher wird das Hinterrad zuerst den Boden berühren. Optimal ist das Landen mit beiden Rädern gleichzeitig (Bild 4) Die Dosierung ist Übungssache. Üben können Sie überall. Fangen Sie klein an. Zum Beispiel an der nächsten Bordsteinkante.Foto: Markus Greber
Die Geschwindigkeit, die man zuvor mit dem kurzen Tritt ins Pedal aufgebaut hat, sollte reichen, um mit dem Hinterrad die Kante "abzusurfen". Je stärker die Gewichtsverlagerung nach hinten erfolgt ist, desto eher wird das Hinterrad zuerst den Boden berühren. Optimal ist das Landen mit beiden Rädern gleichzeitig (Bild 4) Die Dosierung ist Übungssache. Üben können Sie überall. Fangen Sie klein an. Zum Beispiel an der nächsten Bordsteinkante.
Beherzt abheben: Der Boost Drop ist eine der praktischsten Errungenschaften der neuen E-MTB-Fahrtechnik. Denn dieses Manöver hilft einem mal schnell in heiklen Situationen aus der Patsche. An Stufen, die zu steil sind, um sie fahrend zu überwinden, gibt man einfach kurz Gas und plumpst sicher auf beide Räder.
 Drops funktionieren normalerweise erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit. Nicht so beim E-MTB. Denn vor allem in höheren Unterstützungsstufen liefert der Motor ausreichend Kraft, um Schwung ins Bike zu bekommen. Wichtig ist nur das richtige Pedal-Management. Der Drop funktioniert so auch bei langsamen, technischen Fahrten im Trail.
 Kommt man nun an einen kritischen Absatz, den man nicht ohne Weiteres abrollen kann, dann sollte man eine Radlänge vor der Kante den "falschen" Fuß vorne haben (Bild 1).Foto: Markus Greber
Beherzt abheben: Der Boost Drop ist eine der praktischsten Errungenschaften der neuen E-MTB-Fahrtechnik. Denn dieses Manöver hilft einem mal schnell in heiklen Situationen aus der Patsche. An Stufen, die zu steil sind, um sie fahrend zu überwinden, gibt man einfach kurz Gas und plumpst sicher auf beide Räder. Drops funktionieren normalerweise erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit. Nicht so beim E-MTB. Denn vor allem in höheren Unterstützungsstufen liefert der Motor ausreichend Kraft, um Schwung ins Bike zu bekommen. Wichtig ist nur das richtige Pedal-Management. Der Drop funktioniert so auch bei langsamen, technischen Fahrten im Trail. Kommt man nun an einen kritischen Absatz, den man nicht ohne Weiteres abrollen kann, dann sollte man eine Radlänge vor der Kante den "falschen" Fuß vorne haben (Bild 1).
Mit der nächsten halben Pedalumdrehung beginnt man den Move. Schalten Sie dazu am besten in den Turbo-Modus und vergewissern Sie sich, dass der passende Gang eingelegt ist. Bringen Sie nun den Oberkörper nach vorne und winkeln Sie die Arme an. Nach einer halben Pedalumdrehung ist dann der "gute" Fuß wieder vorne (Bild 2).Foto: Markus Greber
Mit der nächsten halben Pedalumdrehung beginnt man den Move. Schalten Sie dazu am besten in den Turbo-Modus und vergewissern Sie sich, dass der passende Gang eingelegt ist. Bringen Sie nun den Oberkörper nach vorne und winkeln Sie die Arme an. Nach einer halben Pedalumdrehung ist dann der "gute" Fuß wieder vorne (Bild 2).
Jetzt ist das richtige Timing gefragt. Kurz bevor das Vorderrad über die Kante rollt, schnellt der Oberkörper nach hinten oben. Gleichzeitig strecken Sie die Arme und ziehen damit das Vorderrad hoch (Bild 3).Foto: Markus Greber
Jetzt ist das richtige Timing gefragt. Kurz bevor das Vorderrad über die Kante rollt, schnellt der Oberkörper nach hinten oben. Gleichzeitig strecken Sie die Arme und ziehen damit das Vorderrad hoch (Bild 3).
Die Geschwindigkeit, die man zuvor mit dem kurzen Tritt ins Pedal aufgebaut hat, sollte reichen, um mit dem Hinterrad die Kante "abzusurfen". Je stärker die Gewichtsverlagerung nach hinten erfolgt ist, desto eher wird das Hinterrad zuerst den Boden berühren. Optimal ist das Landen mit beiden Rädern gleichzeitig (Bild 4) Die Dosierung ist Übungssache. Üben können Sie überall. Fangen Sie klein an. Zum Beispiel an der nächsten Bordsteinkante.Foto: Markus Greber
Die Geschwindigkeit, die man zuvor mit dem kurzen Tritt ins Pedal aufgebaut hat, sollte reichen, um mit dem Hinterrad die Kante "abzusurfen". Je stärker die Gewichtsverlagerung nach hinten erfolgt ist, desto eher wird das Hinterrad zuerst den Boden berühren. Optimal ist das Landen mit beiden Rädern gleichzeitig (Bild 4) Die Dosierung ist Übungssache. Üben können Sie überall. Fangen Sie klein an. Zum Beispiel an der nächsten Bordsteinkante.
Beherzt abheben: Der Boost Drop ist eine der praktischsten Errungenschaften der neuen E-MTB-Fahrtechnik. Denn dieses Manöver hilft einem mal schnell in heiklen Situationen aus der Patsche. An Stufen, die zu steil sind, um sie fahrend zu überwinden, gibt man einfach kurz Gas und plumpst sicher auf beide Räder.
 Drops funktionieren normalerweise erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit. Nicht so beim E-MTB. Denn vor allem in höheren Unterstützungsstufen liefert der Motor ausreichend Kraft, um Schwung ins Bike zu bekommen. Wichtig ist nur das richtige Pedal-Management. Der Drop funktioniert so auch bei langsamen, technischen Fahrten im Trail.
 Kommt man nun an einen kritischen Absatz, den man nicht ohne Weiteres abrollen kann, dann sollte man eine Radlänge vor der Kante den "falschen" Fuß vorne haben (Bild 1).Foto: Markus Greber
Beherzt abheben: Der Boost Drop ist eine der praktischsten Errungenschaften der neuen E-MTB-Fahrtechnik. Denn dieses Manöver hilft einem mal schnell in heiklen Situationen aus der Patsche. An Stufen, die zu steil sind, um sie fahrend zu überwinden, gibt man einfach kurz Gas und plumpst sicher auf beide Räder. Drops funktionieren normalerweise erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit. Nicht so beim E-MTB. Denn vor allem in höheren Unterstützungsstufen liefert der Motor ausreichend Kraft, um Schwung ins Bike zu bekommen. Wichtig ist nur das richtige Pedal-Management. Der Drop funktioniert so auch bei langsamen, technischen Fahrten im Trail. Kommt man nun an einen kritischen Absatz, den man nicht ohne Weiteres abrollen kann, dann sollte man eine Radlänge vor der Kante den "falschen" Fuß vorne haben (Bild 1).
Beherzt abheben: Der Boost Drop ist eine der praktischsten Errungenschaften der neuen E-MTB-Fahrtechnik. Denn dieses Manöver hilft einem mal schnell in heiklen Situationen aus der Patsche. An Stufen, die zu steil sind, um sie fahrend zu überwinden, gibt man einfach kurz Gas und plumpst sicher auf beide Räder.
 Drops funktionieren normalerweise erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit. Nicht so beim E-MTB. Denn vor allem in höheren Unterstützungsstufen liefert der Motor ausreichend Kraft, um Schwung ins Bike zu bekommen. Wichtig ist nur das richtige Pedal-Management. Der Drop funktioniert so auch bei langsamen, technischen Fahrten im Trail.
 Kommt man nun an einen kritischen Absatz, den man nicht ohne Weiteres abrollen kann, dann sollte man eine Radlänge vor der Kante den "falschen" Fuß vorne haben (Bild 1).
Mit der nächsten halben Pedalumdrehung beginnt man den Move. Schalten Sie dazu am besten in den Turbo-Modus und vergewissern Sie sich, dass der passende Gang eingelegt ist. Bringen Sie nun den Oberkörper nach vorne und winkeln Sie die Arme an. Nach einer halben Pedalumdrehung ist dann der "gute" Fuß wieder vorne (Bild 2).
Jetzt ist das richtige Timing gefragt. Kurz bevor das Vorderrad über die Kante rollt, schnellt der Oberkörper nach hinten oben. Gleichzeitig strecken Sie die Arme und ziehen damit das Vorderrad hoch (Bild 3).
Die Geschwindigkeit, die man zuvor mit dem kurzen Tritt ins Pedal aufgebaut hat, sollte reichen, um mit dem Hinterrad die Kante "abzusurfen". Je stärker die Gewichtsverlagerung nach hinten erfolgt ist, desto eher wird das Hinterrad zuerst den Boden berühren. Optimal ist das Landen mit beiden Rädern gleichzeitig (Bild 4) Die Dosierung ist Übungssache. Üben können Sie überall. Fangen Sie klein an. Zum Beispiel an der nächsten Bordsteinkante.

...


3. Steiles Hindernis bergauf

Schon mal eine Motorrad-Trialshow gesehen? Scheinbar schwerelos fliegen die Akrobaten fast senkrechte Wände hoch. Dank Motorunterstützung schaffen Sie mit dem E-MTB ähnliche Kunststücke.

Uphill-Wheelie: Die Technik der Wahl, wenn es um maximale Steigfähigkeit im steilen Gelände geht. Wenn das Vorderrad weitgehend entlastet ist, dann herrscht maximaler Druck auf dem Hinterrad. Die Kunst ist es, das Bike genau an der Schwelle zwischen aufbäumendem Vorderrad und durchdrehendem Hinterrad zu halten. Dazu braucht man eine gute Portion Balance. Fest im Sattel sitzend lehnt man sich beherzt nach hinten, um Druck aufs Hinterrad zu bringen. Die Arme sind gestreckt oder leicht angewinkelt. Mit den Knien wird seitlich ausbalanciert. Blicken Sie nicht direkt vors Bike, sondern möglichst weit nach vorne. So kommen Sie nicht aus der Balance.
 TIPP: Üben Sie den Uphill-Wheelie erst mal in weniger steilem Gelände. Lupfen Sie absichtlich das Vorderrad an, fahren Sie dabei so langsam wie möglich. Der Gang sollte nicht zu leicht gewählt sein, als Unterstützungsstufe eignet sich meist der Sport- oder Tour-Modus. Wichtig: Richten Sie den Blick weit nach vorne!Foto: Markus Greber
Uphill-Wheelie: Die Technik der Wahl, wenn es um maximale Steigfähigkeit im steilen Gelände geht. Wenn das Vorderrad weitgehend entlastet ist, dann herrscht maximaler Druck auf dem Hinterrad. Die Kunst ist es, das Bike genau an der Schwelle zwischen aufbäumendem Vorderrad und durchdrehendem Hinterrad zu halten. Dazu braucht man eine gute Portion Balance. Fest im Sattel sitzend lehnt man sich beherzt nach hinten, um Druck aufs Hinterrad zu bringen. Die Arme sind gestreckt oder leicht angewinkelt. Mit den Knien wird seitlich ausbalanciert. Blicken Sie nicht direkt vors Bike, sondern möglichst weit nach vorne. So kommen Sie nicht aus der Balance. TIPP: Üben Sie den Uphill-Wheelie erst mal in weniger steilem Gelände. Lupfen Sie absichtlich das Vorderrad an, fahren Sie dabei so langsam wie möglich. Der Gang sollte nicht zu leicht gewählt sein, als Unterstützungsstufe eignet sich meist der Sport- oder Tour-Modus. Wichtig: Richten Sie den Blick weit nach vorne!
Wie mit dem Aufzug nach oben: Beim steilen Hindernis bergauf kommen wieder die schon vielfach erwähnten Grundsätze des Pedal-Managements zum Einsatz. Genau wie beim Hindernis im leichten Terrain, muss die Pedalabfolge angepasst werden und geländeoptimiert stimmen. Die Kunst, bei hohen Hindernissen ist es, mit der zusätzlichen Kraft des Motors umzugehen, denn der Bewegungsablauf beginnt im Stehen. Dabei muss man schauen, wie man die Motorkraft dosiert, um das Hinterrad nicht durchdrehen zu lassen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Unterstützungsstufe sehr entscheidend.
 Bei sehr gutem Grip bietet sich der Turbo-Modus an. Wenn's aber rutschig wird, kommt dieser schnell an seine unzähmbaren Grenzen, und man muss in den Sport-Modus oder in den Tour-Modus gehen. Der eigentliche Bewegungsablauf beginnt eine Radlänge vor dem Hindernis in einem Gang, wo man etwa eine Radlänge mit einer halben Pedalumdrehung zurücklegt. Von der Körperposition her ist man bei dieser Technik tendenziell weit vorne und hat somit eben weniger Druck am Hinterrad, um die Traktion auf den Boden zu bekommen (Foto 1 und 2) ...Foto: Markus Greber
Wie mit dem Aufzug nach oben: Beim steilen Hindernis bergauf kommen wieder die schon vielfach erwähnten Grundsätze des Pedal-Managements zum Einsatz. Genau wie beim Hindernis im leichten Terrain, muss die Pedalabfolge angepasst werden und geländeoptimiert stimmen. Die Kunst, bei hohen Hindernissen ist es, mit der zusätzlichen Kraft des Motors umzugehen, denn der Bewegungsablauf beginnt im Stehen. Dabei muss man schauen, wie man die Motorkraft dosiert, um das Hinterrad nicht durchdrehen zu lassen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Unterstützungsstufe sehr entscheidend. Bei sehr gutem Grip bietet sich der Turbo-Modus an. Wenn's aber rutschig wird, kommt dieser schnell an seine unzähmbaren Grenzen, und man muss in den Sport-Modus oder in den Tour-Modus gehen. Der eigentliche Bewegungsablauf beginnt eine Radlänge vor dem Hindernis in einem Gang, wo man etwa eine Radlänge mit einer halben Pedalumdrehung zurücklegt. Von der Körperposition her ist man bei dieser Technik tendenziell weit vorne und hat somit eben weniger Druck am Hinterrad, um die Traktion auf den Boden zu bekommen (Foto 1 und 2) ...
...(Foto 2)Foto: Markus Greber
...(Foto 2)
Nach der halben Pedalumdrehung setzt das Vorderrad dann auf dem Hindernis auf, und mit dem Körperschwerpunkt vorne gibt's dann einen Impuls nach vorne oben, den man mit seinem Körper unterstützen kann (Bild 3).Foto: Markus Greber
Nach der halben Pedalumdrehung setzt das Vorderrad dann auf dem Hindernis auf, und mit dem Körperschwerpunkt vorne gibt's dann einen Impuls nach vorne oben, den man mit seinem Körper unterstützen kann (Bild 3).
Das "gute" Pedal ist nun wieder vorne, und das Bike rollt mit dem stark entlasteten Hinterrad weiter. Sobald es wieder Bodenkontakt oder Grip hat, muss man dosiert weitertreten. (Bild 4)Foto: Markus Greber
Das "gute" Pedal ist nun wieder vorne, und das Bike rollt mit dem stark entlasteten Hinterrad weiter. Sobald es wieder Bodenkontakt oder Grip hat, muss man dosiert weitertreten. (Bild 4)
Wenn alles richtig läuft, bleibt man in einer solchen Situation, die man vorher für unmöglich gehalten hat, sehr schön im Flow. (Bild 5)Foto: Markus Greber
Wenn alles richtig läuft, bleibt man in einer solchen Situation, die man vorher für unmöglich gehalten hat, sehr schön im Flow. (Bild 5)
Uphill-Wheelie: Die Technik der Wahl, wenn es um maximale Steigfähigkeit im steilen Gelände geht. Wenn das Vorderrad weitgehend entlastet ist, dann herrscht maximaler Druck auf dem Hinterrad. Die Kunst ist es, das Bike genau an der Schwelle zwischen aufbäumendem Vorderrad und durchdrehendem Hinterrad zu halten. Dazu braucht man eine gute Portion Balance. Fest im Sattel sitzend lehnt man sich beherzt nach hinten, um Druck aufs Hinterrad zu bringen. Die Arme sind gestreckt oder leicht angewinkelt. Mit den Knien wird seitlich ausbalanciert. Blicken Sie nicht direkt vors Bike, sondern möglichst weit nach vorne. So kommen Sie nicht aus der Balance.
 TIPP: Üben Sie den Uphill-Wheelie erst mal in weniger steilem Gelände. Lupfen Sie absichtlich das Vorderrad an, fahren Sie dabei so langsam wie möglich. Der Gang sollte nicht zu leicht gewählt sein, als Unterstützungsstufe eignet sich meist der Sport- oder Tour-Modus. Wichtig: Richten Sie den Blick weit nach vorne!Foto: Markus Greber
Uphill-Wheelie: Die Technik der Wahl, wenn es um maximale Steigfähigkeit im steilen Gelände geht. Wenn das Vorderrad weitgehend entlastet ist, dann herrscht maximaler Druck auf dem Hinterrad. Die Kunst ist es, das Bike genau an der Schwelle zwischen aufbäumendem Vorderrad und durchdrehendem Hinterrad zu halten. Dazu braucht man eine gute Portion Balance. Fest im Sattel sitzend lehnt man sich beherzt nach hinten, um Druck aufs Hinterrad zu bringen. Die Arme sind gestreckt oder leicht angewinkelt. Mit den Knien wird seitlich ausbalanciert. Blicken Sie nicht direkt vors Bike, sondern möglichst weit nach vorne. So kommen Sie nicht aus der Balance. TIPP: Üben Sie den Uphill-Wheelie erst mal in weniger steilem Gelände. Lupfen Sie absichtlich das Vorderrad an, fahren Sie dabei so langsam wie möglich. Der Gang sollte nicht zu leicht gewählt sein, als Unterstützungsstufe eignet sich meist der Sport- oder Tour-Modus. Wichtig: Richten Sie den Blick weit nach vorne!
Wie mit dem Aufzug nach oben: Beim steilen Hindernis bergauf kommen wieder die schon vielfach erwähnten Grundsätze des Pedal-Managements zum Einsatz. Genau wie beim Hindernis im leichten Terrain, muss die Pedalabfolge angepasst werden und geländeoptimiert stimmen. Die Kunst, bei hohen Hindernissen ist es, mit der zusätzlichen Kraft des Motors umzugehen, denn der Bewegungsablauf beginnt im Stehen. Dabei muss man schauen, wie man die Motorkraft dosiert, um das Hinterrad nicht durchdrehen zu lassen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Unterstützungsstufe sehr entscheidend.
 Bei sehr gutem Grip bietet sich der Turbo-Modus an. Wenn's aber rutschig wird, kommt dieser schnell an seine unzähmbaren Grenzen, und man muss in den Sport-Modus oder in den Tour-Modus gehen. Der eigentliche Bewegungsablauf beginnt eine Radlänge vor dem Hindernis in einem Gang, wo man etwa eine Radlänge mit einer halben Pedalumdrehung zurücklegt. Von der Körperposition her ist man bei dieser Technik tendenziell weit vorne und hat somit eben weniger Druck am Hinterrad, um die Traktion auf den Boden zu bekommen (Foto 1 und 2) ...Foto: Markus Greber
Wie mit dem Aufzug nach oben: Beim steilen Hindernis bergauf kommen wieder die schon vielfach erwähnten Grundsätze des Pedal-Managements zum Einsatz. Genau wie beim Hindernis im leichten Terrain, muss die Pedalabfolge angepasst werden und geländeoptimiert stimmen. Die Kunst, bei hohen Hindernissen ist es, mit der zusätzlichen Kraft des Motors umzugehen, denn der Bewegungsablauf beginnt im Stehen. Dabei muss man schauen, wie man die Motorkraft dosiert, um das Hinterrad nicht durchdrehen zu lassen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Unterstützungsstufe sehr entscheidend. Bei sehr gutem Grip bietet sich der Turbo-Modus an. Wenn's aber rutschig wird, kommt dieser schnell an seine unzähmbaren Grenzen, und man muss in den Sport-Modus oder in den Tour-Modus gehen. Der eigentliche Bewegungsablauf beginnt eine Radlänge vor dem Hindernis in einem Gang, wo man etwa eine Radlänge mit einer halben Pedalumdrehung zurücklegt. Von der Körperposition her ist man bei dieser Technik tendenziell weit vorne und hat somit eben weniger Druck am Hinterrad, um die Traktion auf den Boden zu bekommen (Foto 1 und 2) ...
Wie mit dem Aufzug nach oben: Beim steilen Hindernis bergauf kommen wieder die schon vielfach erwähnten Grundsätze des Pedal-Managements zum Einsatz. Genau wie beim Hindernis im leichten Terrain, muss die Pedalabfolge angepasst werden und geländeoptimiert stimmen. Die Kunst, bei hohen Hindernissen ist es, mit der zusätzlichen Kraft des Motors umzugehen, denn der Bewegungsablauf beginnt im Stehen. Dabei muss man schauen, wie man die Motorkraft dosiert, um das Hinterrad nicht durchdrehen zu lassen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Unterstützungsstufe sehr entscheidend.
 Bei sehr gutem Grip bietet sich der Turbo-Modus an. Wenn's aber rutschig wird, kommt dieser schnell an seine unzähmbaren Grenzen, und man muss in den Sport-Modus oder in den Tour-Modus gehen. Der eigentliche Bewegungsablauf beginnt eine Radlänge vor dem Hindernis in einem Gang, wo man etwa eine Radlänge mit einer halben Pedalumdrehung zurücklegt. Von der Körperposition her ist man bei dieser Technik tendenziell weit vorne und hat somit eben weniger Druck am Hinterrad, um die Traktion auf den Boden zu bekommen (Foto 1 und 2) ...
...(Foto 2)
Nach der halben Pedalumdrehung setzt das Vorderrad dann auf dem Hindernis auf, und mit dem Körperschwerpunkt vorne gibt's dann einen Impuls nach vorne oben, den man mit seinem Körper unterstützen kann (Bild 3).
Das "gute" Pedal ist nun wieder vorne, und das Bike rollt mit dem stark entlasteten Hinterrad weiter. Sobald es wieder Bodenkontakt oder Grip hat, muss man dosiert weitertreten. (Bild 4)
Wenn alles richtig läuft, bleibt man in einer solchen Situation, die man vorher für unmöglich gehalten hat, sehr schön im Flow. (Bild 5)
Uphill-Wheelie: Die Technik der Wahl, wenn es um maximale Steigfähigkeit im steilen Gelände geht. Wenn das Vorderrad weitgehend entlastet ist, dann herrscht maximaler Druck auf dem Hinterrad. Die Kunst ist es, das Bike genau an der Schwelle zwischen aufbäumendem Vorderrad und durchdrehendem Hinterrad zu halten. Dazu braucht man eine gute Portion Balance. Fest im Sattel sitzend lehnt man sich beherzt nach hinten, um Druck aufs Hinterrad zu bringen. Die Arme sind gestreckt oder leicht angewinkelt. Mit den Knien wird seitlich ausbalanciert. Blicken Sie nicht direkt vors Bike, sondern möglichst weit nach vorne. So kommen Sie nicht aus der Balance.
 TIPP: Üben Sie den Uphill-Wheelie erst mal in weniger steilem Gelände. Lupfen Sie absichtlich das Vorderrad an, fahren Sie dabei so langsam wie möglich. Der Gang sollte nicht zu leicht gewählt sein, als Unterstützungsstufe eignet sich meist der Sport- oder Tour-Modus. Wichtig: Richten Sie den Blick weit nach vorne!


...


4. Power Curve

Das "Braaap"-Erlebnis, das man mit dem klassischen Bike immer vermisst hat. Mit Speed und hocherhobenem Vorderrad aus der Kurve beschleunigen. Mit dem E-MTB und der richtigen Technik kein Problem.

In ganz engen Kehren erledigt man das mit einer halben Pedalumdrehung, um anschließend rollend mit dem "guten" Fuß vorne auf das nächste Manöver vorbereitet zu sein. Wenn man mehr Platz hat, kann man aber auch eine ganze oder anderthalb Kurbelumdrehungen mit dem angelupften Vorderrad in der Kurve machen.Foto: Markus Greber
In ganz engen Kehren erledigt man das mit einer halben Pedalumdrehung, um anschließend rollend mit dem "guten" Fuß vorne auf das nächste Manöver vorbereitet zu sein. Wenn man mehr Platz hat, kann man aber auch eine ganze oder anderthalb Kurbelumdrehungen mit dem angelupften Vorderrad in der Kurve machen.
Mit Vollgas durch die Kurve: Bergauf ist es mit dieser Technik nun nicht nur möglich, überhaupt die Kurve zu kriegen, sondern sogar mit mehr Schwung weiterzufahren. Auf Foto 1 sieht man, wie der "falsche" Fuß vorne und leicht oben ist. Die genaue Stellung hängt vom gewählten Gang ab. Der Oberkörper ist leicht über den Lenker gebeugt. Das Bike ist ins Kurvenäußere gedrückt. Der kurvenäußere Arm ist gestreckt. Die Kurvenlinie wird klassisch von außen nach innen gewählt.
 Die Technik der Power Curve eignet sich nur auf einem Untergrund, der es erlaubt, im Grenzbereich die Kraft noch auf den Boden zu bringen. Das bedeutet somit, dass die Power Curve in der höchstmöglichen Unterstützungsstufe gefahren wird.Foto: Markus Greber
Mit Vollgas durch die Kurve: Bergauf ist es mit dieser Technik nun nicht nur möglich, überhaupt die Kurve zu kriegen, sondern sogar mit mehr Schwung weiterzufahren. Auf Foto 1 sieht man, wie der "falsche" Fuß vorne und leicht oben ist. Die genaue Stellung hängt vom gewählten Gang ab. Der Oberkörper ist leicht über den Lenker gebeugt. Das Bike ist ins Kurvenäußere gedrückt. Der kurvenäußere Arm ist gestreckt. Die Kurvenlinie wird klassisch von außen nach innen gewählt. Die Technik der Power Curve eignet sich nur auf einem Untergrund, der es erlaubt, im Grenzbereich die Kraft noch auf den Boden zu bringen. Das bedeutet somit, dass die Power Curve in der höchstmöglichen Unterstützungsstufe gefahren wird.
Auf Foto 2 und ...Foto: Markus Greber
Auf Foto 2 und ...
... Foto 3 sieht man nun gut, wie mit der nächsten halben Pedalumdrehung das Vorderrad angelupft wird und das Bike mit angelupftem Vorderrad ins Kurveninnere gedrückt wird. In dem Moment, wo das Vorderrad in der Luft ist, hat man maximale Traktion am Hinterrad. Währenddessen verlagert sich der Körperschwerpunkt schon wieder von hinten Richtung Mitte/vorne des Bikes.Foto: Markus Greber
... Foto 3 sieht man nun gut, wie mit der nächsten halben Pedalumdrehung das Vorderrad angelupft wird und das Bike mit angelupftem Vorderrad ins Kurveninnere gedrückt wird. In dem Moment, wo das Vorderrad in der Luft ist, hat man maximale Traktion am Hinterrad. Währenddessen verlagert sich der Körperschwerpunkt schon wieder von hinten Richtung Mitte/vorne des Bikes.
In ganz engen Kehren erledigt man das mit einer halben Pedalumdrehung, um anschließend rollend mit dem "guten" Fuß vorne auf das nächste Manöver vorbereitet zu sein. Wenn man mehr Platz hat, kann man aber auch eine ganze oder anderthalb Kurbelumdrehungen mit dem angelupften Vorderrad in der Kurve machen.Foto: Markus Greber
In ganz engen Kehren erledigt man das mit einer halben Pedalumdrehung, um anschließend rollend mit dem "guten" Fuß vorne auf das nächste Manöver vorbereitet zu sein. Wenn man mehr Platz hat, kann man aber auch eine ganze oder anderthalb Kurbelumdrehungen mit dem angelupften Vorderrad in der Kurve machen.
Mit Vollgas durch die Kurve: Bergauf ist es mit dieser Technik nun nicht nur möglich, überhaupt die Kurve zu kriegen, sondern sogar mit mehr Schwung weiterzufahren. Auf Foto 1 sieht man, wie der "falsche" Fuß vorne und leicht oben ist. Die genaue Stellung hängt vom gewählten Gang ab. Der Oberkörper ist leicht über den Lenker gebeugt. Das Bike ist ins Kurvenäußere gedrückt. Der kurvenäußere Arm ist gestreckt. Die Kurvenlinie wird klassisch von außen nach innen gewählt.
 Die Technik der Power Curve eignet sich nur auf einem Untergrund, der es erlaubt, im Grenzbereich die Kraft noch auf den Boden zu bringen. Das bedeutet somit, dass die Power Curve in der höchstmöglichen Unterstützungsstufe gefahren wird.Foto: Markus Greber
Mit Vollgas durch die Kurve: Bergauf ist es mit dieser Technik nun nicht nur möglich, überhaupt die Kurve zu kriegen, sondern sogar mit mehr Schwung weiterzufahren. Auf Foto 1 sieht man, wie der "falsche" Fuß vorne und leicht oben ist. Die genaue Stellung hängt vom gewählten Gang ab. Der Oberkörper ist leicht über den Lenker gebeugt. Das Bike ist ins Kurvenäußere gedrückt. Der kurvenäußere Arm ist gestreckt. Die Kurvenlinie wird klassisch von außen nach innen gewählt. Die Technik der Power Curve eignet sich nur auf einem Untergrund, der es erlaubt, im Grenzbereich die Kraft noch auf den Boden zu bringen. Das bedeutet somit, dass die Power Curve in der höchstmöglichen Unterstützungsstufe gefahren wird.
Mit Vollgas durch die Kurve: Bergauf ist es mit dieser Technik nun nicht nur möglich, überhaupt die Kurve zu kriegen, sondern sogar mit mehr Schwung weiterzufahren. Auf Foto 1 sieht man, wie der "falsche" Fuß vorne und leicht oben ist. Die genaue Stellung hängt vom gewählten Gang ab. Der Oberkörper ist leicht über den Lenker gebeugt. Das Bike ist ins Kurvenäußere gedrückt. Der kurvenäußere Arm ist gestreckt. Die Kurvenlinie wird klassisch von außen nach innen gewählt.
 Die Technik der Power Curve eignet sich nur auf einem Untergrund, der es erlaubt, im Grenzbereich die Kraft noch auf den Boden zu bringen. Das bedeutet somit, dass die Power Curve in der höchstmöglichen Unterstützungsstufe gefahren wird.
Auf Foto 2 und ...
... Foto 3 sieht man nun gut, wie mit der nächsten halben Pedalumdrehung das Vorderrad angelupft wird und das Bike mit angelupftem Vorderrad ins Kurveninnere gedrückt wird. In dem Moment, wo das Vorderrad in der Luft ist, hat man maximale Traktion am Hinterrad. Währenddessen verlagert sich der Körperschwerpunkt schon wieder von hinten Richtung Mitte/vorne des Bikes.
In ganz engen Kehren erledigt man das mit einer halben Pedalumdrehung, um anschließend rollend mit dem "guten" Fuß vorne auf das nächste Manöver vorbereitet zu sein. Wenn man mehr Platz hat, kann man aber auch eine ganze oder anderthalb Kurbelumdrehungen mit dem angelupften Vorderrad in der Kurve machen.
  Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 2/2016 können Sie in der EMTB App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/emtb-das-magazin-fur-e-mountainbiker/id1079396102?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">iTunes</a>  und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.delius_klasing.emtb" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Google Play</a> ) lesen oder die Ausgabe im <a href="http://www.delius-klasing.de/zeitschriften/EMTB.215962.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DK-Shop nachbestellen</a> .Foto: Markus Greber
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 2/2016 können Sie in der EMTB App (iTunes  und Google Play ) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen .

Meistgelesene Artikel