5 MTB-Moves für alpines Gelände

Laurin Lehner

 · 14.08.2016

5 MTB-Moves für alpines GeländeFoto: Robert Niedring
5 MTB-Moves für alpines Gelände

Alpines Gelände fordert spezielles Können. Wir zeigen die fünf wichtigsten Fahrtechniken. Wer diese Manöver beherrscht, dem ist kein Trail mehr zu technisch, keine MTB-Abfahrt zu steil.



ACHTUNG: Alpines Gelände lässt keine Patzer zu. Trainiere diese Manöver unbedingt in einfachem Terrain. Beachte:
Manöver am Abgrund erfordern Konzentration und Vernunft
:


1. Hinterrad versetzen

Bei der Spitzkehre das Hinterrad zu versetzen, ist die eleganteste Variante, enge Kurven zu bezwingen.


2. Spitzkehre

Die Spitzkehre zu meis­tern, fordert viel Feingefühl, ist aber zügig gelernt. Stefan erklärt die wichtigsten Knackpunkte.


3. Steilabfahrt

Scheitern oder Gelingen – im zahmen Terrain liegt das zu 70 Prozent am Kopf, sagt Experte Stefan Herrmann. Im alpinen Gelände ist jedoch mehr gefragt.

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4. Bike tragen

Ja, auch das muss gekonnt sein. Mit dem Vertride-Griff lässt sich das Bike am bequemsten schultern. Experte Stefan Herrmann sagt, worauf Du achten musst.


5. Blitz-Drop

Der Blitz-Drop kann Biker retten. Mit diesem Manöver verhindert man den gefürchteten Abflug über den Lenker. So funktioniert der Notfallplan.

Darauf kommt es an: Das Hinterrad bei Spitzkehren zu versetzen, beweist echtes Fahrkönnen und macht jede noch so enge Kurve machbar. Wichtig: Man sollte auf keinen Fall im alpinen Gelände, sondern im Idealfall auf einer Teerabfahrt üben. Die Schräge sorgt dafür, dass man sein Heck leichter in die Höhe bekommt, und der Teer sorgt für genug Grip. Eine Kurve kann aufgemalt werden oder man stellt sie sich einfach vor. Übt man tüchtig, macht man schon spätestens nach zwanzig Versuchen deutliche Fortschritte. Wichtig: dranbleiben!  So geht es: 1. Anfahrt: Fahre langsam und mit gebeugten Armen und Beinen an. Der Sattel ist komplett abgesenkt – das gibt Freiraum. Scanne jetzt bereits die Kurve nach Grip und Radius. 
Foto: Robert Niedring


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