Fahrtechnik

5 Moves für nasse Trails

Laurin Lehner

 · 29.03.2015

5 Moves für nasse TrailsFoto: Robert Niedring

Bei Nässe schwindet mit dem Grip auch schnell das Selbstvertrauen – und damit der Spaß. Hier lernen Sie den sicheren Weg durch Pfützen, über nasses Holz und den Scandinavian Flick.

Für das Bewältigen von nassen Trails rät Fahrtechnik-Guru Stefan Herrmann: "Wer die Nerven behält und sich ein paar Techniken aneignet, rockt mit Speed und Style auch auf glitschigen Trails."


1. MANUAL DURCH DIE PFÜTZE

Pfützen und Rinnsale überquert man am besten auf dem Hinterrad. Warum? 1. sicherer, 2. eleganter und 3. trockener.

SPANNUNG ERZEUGEN: Zügig anfahren: damit man ohne pedalieren ans rettende Ufer gelangt. Vorspannung: Beine und Arme beugen (tief über den Lenker). Kurbelstellung waagerecht. Ein Finger an der Hinterradbremse.Foto: Jörg Spaniol
SPANNUNG ERZEUGEN: Zügig anfahren: damit man ohne pedalieren ans rettende Ufer gelangt. Vorspannung: Beine und Arme beugen (tief über den Lenker). Kurbelstellung waagerecht. Ein Finger an der Hinterradbremse.
SPLASH: Beinahe geschafft. Sobald das Hinterrad die Pfütze überwunden hat, Schwerpunkt wieder in eine zentrale Position bringen. Die Front des Bikes neigt sich dann automatisch.Foto: Jörg Spaniol
SPLASH: Beinahe geschafft. Sobald das Hinterrad die Pfütze überwunden hat, Schwerpunkt wieder in eine zentrale Position bringen. Die Front des Bikes neigt sich dann automatisch.
STRECKEN: Kurz bevor das Vorderrad in die Pfütze fährt, lehnst Du Dich mit Hilfe einer dynamischen Arm- und Beinstreckung nach hinten. Folge: Dein Vorderrad steigt. Wichtig: Die Arme sind gestreckt! Foto: Jörg Spaniol
STRECKEN: Kurz bevor das Vorderrad in die Pfütze fährt, lehnst Du Dich mit Hilfe einer dynamischen Arm- und Beinstreckung nach hinten. Folge: Dein Vorderrad steigt. Wichtig: Die Arme sind gestreckt! 
SPANNUNG ERZEUGEN: Zügig anfahren: damit man ohne pedalieren ans rettende Ufer gelangt. Vorspannung: Beine und Arme beugen (tief über den Lenker). Kurbelstellung waagerecht. Ein Finger an der Hinterradbremse.Foto: Jörg Spaniol
SPANNUNG ERZEUGEN: Zügig anfahren: damit man ohne pedalieren ans rettende Ufer gelangt. Vorspannung: Beine und Arme beugen (tief über den Lenker). Kurbelstellung waagerecht. Ein Finger an der Hinterradbremse.
SPLASH: Beinahe geschafft. Sobald das Hinterrad die Pfütze überwunden hat, Schwerpunkt wieder in eine zentrale Position bringen. Die Front des Bikes neigt sich dann automatisch.Foto: Jörg Spaniol
SPLASH: Beinahe geschafft. Sobald das Hinterrad die Pfütze überwunden hat, Schwerpunkt wieder in eine zentrale Position bringen. Die Front des Bikes neigt sich dann automatisch.
SPLASH: Beinahe geschafft. Sobald das Hinterrad die Pfütze überwunden hat, Schwerpunkt wieder in eine zentrale Position bringen. Die Front des Bikes neigt sich dann automatisch.
STRECKEN: Kurz bevor das Vorderrad in die Pfütze fährt, lehnst Du Dich mit Hilfe einer dynamischen Arm- und Beinstreckung nach hinten. Folge: Dein Vorderrad steigt. Wichtig: Die Arme sind gestreckt! 
SPANNUNG ERZEUGEN: Zügig anfahren: damit man ohne pedalieren ans rettende Ufer gelangt. Vorspannung: Beine und Arme beugen (tief über den Lenker). Kurbelstellung waagerecht. Ein Finger an der Hinterradbremse.


2. SCANDINAVIAN FLICK

Das Hinterrad bei Nässe schwänzeln zu lassen, macht Spaß und sieht stylisch aus. Wir zeigen die wohl lässigste Variante, um in einen Trail einzubiegen.

REIN IN DEN TRAIL: Im Idealfall zeigt die Front jetzt zum Trail-Einstieg. Genau dann musst Du die Bremse lösen, sonst bricht das Heck zu stark aus. Leichtes Gegenlenken hilft, um an Kontrolle zu gewinnen.Foto: Robert Niedring
REIN IN DEN TRAIL: Im Idealfall zeigt die Front jetzt zum Trail-Einstieg. Genau dann musst Du die Bremse lösen, sonst bricht das Heck zu stark aus. Leichtes Gegenlenken hilft, um an Kontrolle zu gewinnen.
Stefan Herrmann im Drift. Bei Nässe und auf Teer ist der Move politisch unbedenklich. "Auf Trails hinterlässt so ein Drift natürlich Spuren", warnt Stefan.Foto: Robert Niedring
Stefan Herrmann im Drift. Bei Nässe und auf Teer ist der Move politisch unbedenklich. "Auf Trails hinterlässt so ein Drift natürlich Spuren", warnt Stefan.
ANFAHRT: Dein Blick fixiert bereits den Trail-Einstieg. Denn da willst Du rein. Deine Position ist aufrecht, den Schwerpunkt hast Du weiter nach vorne verlagert, um das Heck für den Drift zu entlasten. Foto: Robert Niedring
ANFAHRT: Dein Blick fixiert bereits den Trail-Einstieg. Denn da willst Du rein. Deine Position ist aufrecht, den Schwerpunkt hast Du weiter nach vorne verlagert, um das Heck für den Drift zu entlasten. 
SCHWÄNZELN LASSEN: Lass Dein Heck erst mal zur "falschen" Seite driften. Das klappt, indem Du das Heck entlastest, das Hinterrad blockierst und Deine Hüfte in die gewünschte Richtung drehst. Folge: Das Heck bricht aus.Foto: Robert Niedring
SCHWÄNZELN LASSEN: Lass Dein Heck erst mal zur "falschen" Seite driften. Das klappt, indem Du das Heck entlastest, das Hinterrad blockierst und Deine Hüfte in die gewünschte Richtung drehst. Folge: Das Heck bricht aus.
RICHTUNGSWECHSEL: Jetzt in die andere Richtung. Dafür drehst Du Deine Hüfte einfach auf die andere Seite. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt! Die Bremse musst Du nämlich bald lösen.Foto: Robert Niedring
RICHTUNGSWECHSEL: Jetzt in die andere Richtung. Dafür drehst Du Deine Hüfte einfach auf die andere Seite. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt! Die Bremse musst Du nämlich bald lösen.
REIN IN DEN TRAIL: Im Idealfall zeigt die Front jetzt zum Trail-Einstieg. Genau dann musst Du die Bremse lösen, sonst bricht das Heck zu stark aus. Leichtes Gegenlenken hilft, um an Kontrolle zu gewinnen.Foto: Robert Niedring
REIN IN DEN TRAIL: Im Idealfall zeigt die Front jetzt zum Trail-Einstieg. Genau dann musst Du die Bremse lösen, sonst bricht das Heck zu stark aus. Leichtes Gegenlenken hilft, um an Kontrolle zu gewinnen.
Stefan Herrmann im Drift. Bei Nässe und auf Teer ist der Move politisch unbedenklich. "Auf Trails hinterlässt so ein Drift natürlich Spuren", warnt Stefan.Foto: Robert Niedring
Stefan Herrmann im Drift. Bei Nässe und auf Teer ist der Move politisch unbedenklich. "Auf Trails hinterlässt so ein Drift natürlich Spuren", warnt Stefan.
Stefan Herrmann im Drift. Bei Nässe und auf Teer ist der Move politisch unbedenklich. "Auf Trails hinterlässt so ein Drift natürlich Spuren", warnt Stefan.
ANFAHRT: Dein Blick fixiert bereits den Trail-Einstieg. Denn da willst Du rein. Deine Position ist aufrecht, den Schwerpunkt hast Du weiter nach vorne verlagert, um das Heck für den Drift zu entlasten. 
SCHWÄNZELN LASSEN: Lass Dein Heck erst mal zur "falschen" Seite driften. Das klappt, indem Du das Heck entlastest, das Hinterrad blockierst und Deine Hüfte in die gewünschte Richtung drehst. Folge: Das Heck bricht aus.
RICHTUNGSWECHSEL: Jetzt in die andere Richtung. Dafür drehst Du Deine Hüfte einfach auf die andere Seite. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt! Die Bremse musst Du nämlich bald lösen.
REIN IN DEN TRAIL: Im Idealfall zeigt die Front jetzt zum Trail-Einstieg. Genau dann musst Du die Bremse lösen, sonst bricht das Heck zu stark aus. Leichtes Gegenlenken hilft, um an Kontrolle zu gewinnen.


3. WURZELABFAHRT BEI NÄSSE

Jeder Biker weiß, wie knifflig Wurzelteppiche bei Nässe sein können. Doch ins Straucheln kommt nur, wer sich falsch und ängstlich verhält. Mit diesen Ratschlägen schafft das jeder.


In fünf Stichpunkten:


+ Entschlossen sein
+ Mit genügend Schwung anfahren
+ Einen geraden Strich fahren
+ Nicht lenken
+ Finger weg von der Vorderradbremse

FAHRPOSITION: Genau wie bei der normalen Steilabfahrt, liegt auch bei der Wurzelabfahrt der Schwerpunkt hinter dem Sattel. Folge: wenig Druck auf dem Vorderrad. Arme und Beine sind gebeugt – so kannst Du jederzeit auf Unebenheiten reagieren.Foto: Robert Niedring
FAHRPOSITION: Genau wie bei der normalen Steilabfahrt, liegt auch bei der Wurzelabfahrt der Schwerpunkt hinter dem Sattel. Folge: wenig Druck auf dem Vorderrad. Arme und Beine sind gebeugt – so kannst Du jederzeit auf Unebenheiten reagieren.
Fahrtechnisch einfach – mental herausfordernd. Bei der Wurzelabfahrt gilt: alles oder nichts! Besonders, wenn sie nass ist. Mittendrin aufhören, ist nicht!Foto: Robert Niedring
Fahrtechnisch einfach – mental herausfordernd. Bei der Wurzelabfahrt gilt: alles oder nichts! Besonders, wenn sie nass ist. Mittendrin aufhören, ist nicht!
90°-STRATEGIE: Im Idealfall querst Du Wurzeln im 90°-Winkel. Bei richtigen Wurzelteppichen geht das kaum. Dann gilt es, in einem geraden Strich über das Wurzelfeld zu fahren. Foto: Robert Niedring
90°-STRATEGIE: Im Idealfall querst Du Wurzeln im 90°-Winkel. Bei richtigen Wurzelteppichen geht das kaum. Dann gilt es, in einem geraden Strich über das Wurzelfeld zu fahren. 
FAHRPOSITION: Genau wie bei der normalen Steilabfahrt, liegt auch bei der Wurzelabfahrt der Schwerpunkt hinter dem Sattel. Folge: wenig Druck auf dem Vorderrad. Arme und Beine sind gebeugt – so kannst Du jederzeit auf Unebenheiten reagieren.Foto: Robert Niedring
FAHRPOSITION: Genau wie bei der normalen Steilabfahrt, liegt auch bei der Wurzelabfahrt der Schwerpunkt hinter dem Sattel. Folge: wenig Druck auf dem Vorderrad. Arme und Beine sind gebeugt – so kannst Du jederzeit auf Unebenheiten reagieren.
Fahrtechnisch einfach – mental herausfordernd. Bei der Wurzelabfahrt gilt: alles oder nichts! Besonders, wenn sie nass ist. Mittendrin aufhören, ist nicht!Foto: Robert Niedring
Fahrtechnisch einfach – mental herausfordernd. Bei der Wurzelabfahrt gilt: alles oder nichts! Besonders, wenn sie nass ist. Mittendrin aufhören, ist nicht!
Fahrtechnisch einfach – mental herausfordernd. Bei der Wurzelabfahrt gilt: alles oder nichts! Besonders, wenn sie nass ist. Mittendrin aufhören, ist nicht!
90°-STRATEGIE: Im Idealfall querst Du Wurzeln im 90°-Winkel. Bei richtigen Wurzelteppichen geht das kaum. Dann gilt es, in einem geraden Strich über das Wurzelfeld zu fahren. 
FAHRPOSITION: Genau wie bei der normalen Steilabfahrt, liegt auch bei der Wurzelabfahrt der Schwerpunkt hinter dem Sattel. Folge: wenig Druck auf dem Vorderrad. Arme und Beine sind gebeugt – so kannst Du jederzeit auf Unebenheiten reagieren.


4. KURVE KRATZEN – AUCH BEI NÄSSE

Wer auf rutschigem Untergrund sein Bike in die Kurve legt, macht das meist sehr zaghaft und langsam. Dabei kann man auch bei Nässe mit Schmackes die Kurve kratzen. Voraussetzung: Timing und Feingefühl.

MIT SCHMACKES RAUS: Die Kurve ist geschafft! Richte Dein Bike wieder auf und nimm den Schwung mit. Jetzt kannst Du wieder in die Pedale treten und die nächste Kurve in Angriff nehmen. Am besten wieder: außen, innen, außen – was bei der Formel 1 funktioniert, gilt auch beim Biken.Foto: Robert Niedring
MIT SCHMACKES RAUS: Die Kurve ist geschafft! Richte Dein Bike wieder auf und nimm den Schwung mit. Jetzt kannst Du wieder in die Pedale treten und die nächste Kurve in Angriff nehmen. Am besten wieder: außen, innen, außen – was bei der Formel 1 funktioniert, gilt auch beim Biken.
KURVE EINSCHÄTZEN: Die Anfahrt solltest Du immer dazu nutzen, die Kurve zu scannen. Z. B. Kurvenradius, Hindernisse, Kurvenausgang, evt. Anlieger oder Kanten. Für eine bessere Einsicht richtest Du Dich in der Anfahrt auf. Wenn Hindernisse oder Kurvenverlauf nicht dagegensprechen, heißt die Ideallinie: außen, innen, außen.Foto: Robert Niedring
KURVE EINSCHÄTZEN: Die Anfahrt solltest Du immer dazu nutzen, die Kurve zu scannen. Z. B. Kurvenradius, Hindernisse, Kurvenausgang, evt. Anlieger oder Kanten. Für eine bessere Einsicht richtest Du Dich in der Anfahrt auf. Wenn Hindernisse oder Kurvenverlauf nicht dagegensprechen, heißt die Ideallinie: außen, innen, außen.
BIKE IN DEN TURN LEGEN: Je rutschiger der Untergrund, desto gefühlvoller musst Du die Bewegungen einleiten. Fahre außen an. Deine Geschwindigkeit solltest Du bis hierher bereits angepasst haben. Lege Dein Bike sachte in die Kurve, indem Du den kurveninneren Arm streckst – Du selber bleibst tendenziell aufrecht!Foto: Robert Niedring
BIKE IN DEN TURN LEGEN: Je rutschiger der Untergrund, desto gefühlvoller musst Du die Bewegungen einleiten. Fahre außen an. Deine Geschwindigkeit solltest Du bis hierher bereits angepasst haben. Lege Dein Bike sachte in die Kurve, indem Du den kurveninneren Arm streckst – Du selber bleibst tendenziell aufrecht!
DER BLICK FÜHRT: Im Kurvenscheitelpunkt liegt das Bike besonders schräg – jetzt musst Du Gefühl zeigen und sachte agieren, falls die Reifen an Traktion verlieren (driften). Bei rutschigem Untergrund solltest Du nur so viel Druck aufs Vorderrad ausüben, wie notwendig. Deine Augen blicken bereits in die Gerade.Foto: Robert Niedring
DER BLICK FÜHRT: Im Kurvenscheitelpunkt liegt das Bike besonders schräg – jetzt musst Du Gefühl zeigen und sachte agieren, falls die Reifen an Traktion verlieren (driften). Bei rutschigem Untergrund solltest Du nur so viel Druck aufs Vorderrad ausüben, wie notwendig. Deine Augen blicken bereits in die Gerade.
MIT SCHMACKES RAUS: Die Kurve ist geschafft! Richte Dein Bike wieder auf und nimm den Schwung mit. Jetzt kannst Du wieder in die Pedale treten und die nächste Kurve in Angriff nehmen. Am besten wieder: außen, innen, außen – was bei der Formel 1 funktioniert, gilt auch beim Biken.Foto: Robert Niedring
MIT SCHMACKES RAUS: Die Kurve ist geschafft! Richte Dein Bike wieder auf und nimm den Schwung mit. Jetzt kannst Du wieder in die Pedale treten und die nächste Kurve in Angriff nehmen. Am besten wieder: außen, innen, außen – was bei der Formel 1 funktioniert, gilt auch beim Biken.
KURVE EINSCHÄTZEN: Die Anfahrt solltest Du immer dazu nutzen, die Kurve zu scannen. Z. B. Kurvenradius, Hindernisse, Kurvenausgang, evt. Anlieger oder Kanten. Für eine bessere Einsicht richtest Du Dich in der Anfahrt auf. Wenn Hindernisse oder Kurvenverlauf nicht dagegensprechen, heißt die Ideallinie: außen, innen, außen.Foto: Robert Niedring
KURVE EINSCHÄTZEN: Die Anfahrt solltest Du immer dazu nutzen, die Kurve zu scannen. Z. B. Kurvenradius, Hindernisse, Kurvenausgang, evt. Anlieger oder Kanten. Für eine bessere Einsicht richtest Du Dich in der Anfahrt auf. Wenn Hindernisse oder Kurvenverlauf nicht dagegensprechen, heißt die Ideallinie: außen, innen, außen.
KURVE EINSCHÄTZEN: Die Anfahrt solltest Du immer dazu nutzen, die Kurve zu scannen. Z. B. Kurvenradius, Hindernisse, Kurvenausgang, evt. Anlieger oder Kanten. Für eine bessere Einsicht richtest Du Dich in der Anfahrt auf. Wenn Hindernisse oder Kurvenverlauf nicht dagegensprechen, heißt die Ideallinie: außen, innen, außen.
BIKE IN DEN TURN LEGEN: Je rutschiger der Untergrund, desto gefühlvoller musst Du die Bewegungen einleiten. Fahre außen an. Deine Geschwindigkeit solltest Du bis hierher bereits angepasst haben. Lege Dein Bike sachte in die Kurve, indem Du den kurveninneren Arm streckst – Du selber bleibst tendenziell aufrecht!
DER BLICK FÜHRT: Im Kurvenscheitelpunkt liegt das Bike besonders schräg – jetzt musst Du Gefühl zeigen und sachte agieren, falls die Reifen an Traktion verlieren (driften). Bei rutschigem Untergrund solltest Du nur so viel Druck aufs Vorderrad ausüben, wie notwendig. Deine Augen blicken bereits in die Gerade.
MIT SCHMACKES RAUS: Die Kurve ist geschafft! Richte Dein Bike wieder auf und nimm den Schwung mit. Jetzt kannst Du wieder in die Pedale treten und die nächste Kurve in Angriff nehmen. Am besten wieder: außen, innen, außen – was bei der Formel 1 funktioniert, gilt auch beim Biken.


5. SCHMIERIGES HOLZ

Die Traktion auf feuchtem Holz liegt nahe Null. Auslassen muss man die Schreinerarbeiten deswegen nicht. Vorausgesetzt, man berücksichtigt drei Dinge.

WORST CASE: Wer stark einlenkt und dabei die Vorderradbremse zieht, hat alles falsch gemacht und wird garantiert auf der Nase landen. Trichter Dir das vor Deinem Versuch ein! Das Wichtigste: locker bleiben, denn dann klappt die Fahrt auf der feuchten Holzleiter bestimmt.Foto: Robert Niedring
WORST CASE: Wer stark einlenkt und dabei die Vorderradbremse zieht, hat alles falsch gemacht und wird garantiert auf der Nase landen. Trichter Dir das vor Deinem Versuch ein! Das Wichtigste: locker bleiben, denn dann klappt die Fahrt auf der feuchten Holzleiter bestimmt.
Immer schön locker bleiben! Stefans Tipp: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken, nicht denken, nicht atmen – einfach machen!Foto: Robert Niedring
Immer schön locker bleiben! Stefans Tipp: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken, nicht denken, nicht atmen – einfach machen!
FINGER WEG … von den Bremsen. Nimm die nötige Geschwindigkeit schon vor der Holzfahrt auf. Danach solltest Du auf alles verzichten, was Unruhe in die Fahrt bringt. Also: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken. Sei entschlossen! Entweder ganz oder gar nicht. Mittendrin aufhören, geht hier nicht. Foto: Robert Niedring
FINGER WEG … von den Bremsen. Nimm die nötige Geschwindigkeit schon vor der Holzfahrt auf. Danach solltest Du auf alles verzichten, was Unruhe in die Fahrt bringt. Also: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken. Sei entschlossen! Entweder ganz oder gar nicht. Mittendrin aufhören, geht hier nicht. 
WORST CASE: Wer stark einlenkt und dabei die Vorderradbremse zieht, hat alles falsch gemacht und wird garantiert auf der Nase landen. Trichter Dir das vor Deinem Versuch ein! Das Wichtigste: locker bleiben, denn dann klappt die Fahrt auf der feuchten Holzleiter bestimmt.Foto: Robert Niedring
WORST CASE: Wer stark einlenkt und dabei die Vorderradbremse zieht, hat alles falsch gemacht und wird garantiert auf der Nase landen. Trichter Dir das vor Deinem Versuch ein! Das Wichtigste: locker bleiben, denn dann klappt die Fahrt auf der feuchten Holzleiter bestimmt.
Immer schön locker bleiben! Stefans Tipp: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken, nicht denken, nicht atmen – einfach machen!Foto: Robert Niedring
Immer schön locker bleiben! Stefans Tipp: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken, nicht denken, nicht atmen – einfach machen!
Immer schön locker bleiben! Stefans Tipp: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken, nicht denken, nicht atmen – einfach machen!
FINGER WEG … von den Bremsen. Nimm die nötige Geschwindigkeit schon vor der Holzfahrt auf. Danach solltest Du auf alles verzichten, was Unruhe in die Fahrt bringt. Also: nicht pedalieren, nicht bremsen, nicht lenken. Sei entschlossen! Entweder ganz oder gar nicht. Mittendrin aufhören, geht hier nicht. 
WORST CASE: Wer stark einlenkt und dabei die Vorderradbremse zieht, hat alles falsch gemacht und wird garantiert auf der Nase landen. Trichter Dir das vor Deinem Versuch ein! Das Wichtigste: locker bleiben, denn dann klappt die Fahrt auf der feuchten Holzleiter bestimmt.


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