Fahrtechnik

5 Fehler beim Biken und wie Sie sie vermeiden können

BIKE Magazin

 · 18.08.2015

5 Fehler beim Biken und wie Sie sie vermeiden könnenFoto: Robert Niedring

Fahrfehler schleichen sich gerne ein, weiß Fahr­technikexperte Stefan Herrmann. Doch sie lassen sich vermeiden. Kurvenfahrt, Wheelie, Bunny Hop oder steile Abfahrt: Wir zeigen, wie es richtig geht.

Kurvenfahrt

  So nicht! 70 Prozent aller Biker tun sich mit der Schräglage bei der Kurvenfahrt schwer. Viele haben Angst vor Traktionsverlust – die Folge sieht so aus. Der Sattel ist ganz ausgefahren, die Körperposition ist aufrecht und nach hinten verlagert. Die Arme sind gestreckt, und der Pilot hat keine Möglichkeit, seinem Bike die nötige Schräglage zu verpassen. Folge: kaum Druck aufs Vorderrad – Kontrollverlust.Foto: Robert Niedring
So nicht! 70 Prozent aller Biker tun sich mit der Schräglage bei der Kurvenfahrt schwer. Viele haben Angst vor Traktionsverlust – die Folge sieht so aus. Der Sattel ist ganz ausgefahren, die Körperposition ist aufrecht und nach hinten verlagert. Die Arme sind gestreckt, und der Pilot hat keine Möglichkeit, seinem Bike die nötige Schräglage zu verpassen. Folge: kaum Druck aufs Vorderrad – Kontrollverlust.

Erst die Kurven eines Trails machen den Ausritt zum Surf-Erlebnis. Und nur, wer sich in die Schräglage traut, kommt mit Speed durch den Turn.

  So geht’s richtig: Die Körperposition zentral über dem Tretlager. Durch den nahezu gestreckten kurveninneren Arm und den gebeugten kurvenäußeren Arm bekommst Du das Rad in Schräglage und kannst selbst enge Kurven mit hoher Geschwindigkeit durchfahren.   Der Sattel ist abgesenkt und liegt an der Oberschenkelinnenseite an. Das gibt Bewegungsfreiheit, einen tieferen Schwerpunkt und Führung. Der Kopf schaut in den Kurvenausgang und führt die komplette Fahrt.   TIPP!    Taste Dich langsam ran. Das geht am besten auf einer Teerstraße mit etwas Neigung. Simuliere die Kurvenfahrt und präge Dir zuvor die wichtigen Knackpunkte ein.Foto: Robert Niedring
So geht’s richtig: Die Körperposition zentral über dem Tretlager. Durch den nahezu gestreckten kurveninneren Arm und den gebeugten kurvenäußeren Arm bekommst Du das Rad in Schräglage und kannst selbst enge Kurven mit hoher Geschwindigkeit durchfahren. Der Sattel ist abgesenkt und liegt an der Oberschenkelinnenseite an. Das gibt Bewegungsfreiheit, einen tieferen Schwerpunkt und Führung. Der Kopf schaut in den Kurvenausgang und führt die komplette Fahrt.  TIPP!  Taste Dich langsam ran. Das geht am besten auf einer Teerstraße mit etwas Neigung. Simuliere die Kurvenfahrt und präge Dir zuvor die wichtigen Knackpunkte ein.

Basics – die Grundtechniken

  So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.Foto: Robert Niedring
So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.

Grundposition, Sattelstellung, Bremsen: Die Basics müssen sitzen, weiß Experte Stefan Herrmann. Leider ist das bei vielen Bikern nicht der Fall. Darauf musst Du achten.

So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.Foto: Robert Niedring
So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.
Die richtige Grundposition: Die Beine sind fast gestreckt, die Arme leicht gebeugt und weitgehend entlastet. Die Schultern schweben über dem Lenker. In dieser Position kannst Du auf dem Trail alles einsehen, sparst Kraft durch die gestreckten Beine, hast genug Druck auf dem Vorderrad und kannst mit den gebeugten Armen auf Unebenheiten reagieren.Foto: Robert Niedring
Die richtige Grundposition: Die Beine sind fast gestreckt, die Arme leicht gebeugt und weitgehend entlastet. Die Schultern schweben über dem Lenker. In dieser Position kannst Du auf dem Trail alles einsehen, sparst Kraft durch die gestreckten Beine, hast genug Druck auf dem Vorderrad und kannst mit den gebeugten Armen auf Unebenheiten reagieren.
Auf die Sattelstellung kommt es an: Zeigt die Sattelnase zu weit nach oben, werden die Nervenbahnen im Schritt abgedrückt. Bei der waagerechten Sattelposition (leicht nach unten) können die Sitzknochen bequem auf dem Sattel aufliegen.Foto: Robert Niedring
Auf die Sattelstellung kommt es an: Zeigt die Sattelnase zu weit nach oben, werden die Nervenbahnen im Schritt abgedrückt. Bei der waagerechten Sattelposition (leicht nach unten) können die Sitzknochen bequem auf dem Sattel aufliegen.
Dosiertes Bremsen ist das A und O. Das klappt am besten mit der Fingerspitze des Zeigefingers. Stelle die Hebelweite so ein, dass der fast gestreckte Zeigefinger satt aufliegt und achte dabei auf ausreichend Abstand zum Lenkergriff.Foto: Robert Niedring
Dosiertes Bremsen ist das A und O. Das klappt am besten mit der Fingerspitze des Zeigefingers. Stelle die Hebelweite so ein, dass der fast gestreckte Zeigefinger satt aufliegt und achte dabei auf ausreichend Abstand zum Lenkergriff.
So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.Foto: Robert Niedring
So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.
Die richtige Grundposition: Die Beine sind fast gestreckt, die Arme leicht gebeugt und weitgehend entlastet. Die Schultern schweben über dem Lenker. In dieser Position kannst Du auf dem Trail alles einsehen, sparst Kraft durch die gestreckten Beine, hast genug Druck auf dem Vorderrad und kannst mit den gebeugten Armen auf Unebenheiten reagieren.Foto: Robert Niedring
Die richtige Grundposition: Die Beine sind fast gestreckt, die Arme leicht gebeugt und weitgehend entlastet. Die Schultern schweben über dem Lenker. In dieser Position kannst Du auf dem Trail alles einsehen, sparst Kraft durch die gestreckten Beine, hast genug Druck auf dem Vorderrad und kannst mit den gebeugten Armen auf Unebenheiten reagieren.
Die richtige Grundposition: Die Beine sind fast gestreckt, die Arme leicht gebeugt und weitgehend entlastet. Die Schultern schweben über dem Lenker. In dieser Position kannst Du auf dem Trail alles einsehen, sparst Kraft durch die gestreckten Beine, hast genug Druck auf dem Vorderrad und kannst mit den gebeugten Armen auf Unebenheiten reagieren.
Auf die Sattelstellung kommt es an: Zeigt die Sattelnase zu weit nach oben, werden die Nervenbahnen im Schritt abgedrückt. Bei der waagerechten Sattelposition (leicht nach unten) können die Sitzknochen bequem auf dem Sattel aufliegen.
Dosiertes Bremsen ist das A und O. Das klappt am besten mit der Fingerspitze des Zeigefingers. Stelle die Hebelweite so ein, dass der fast gestreckte Zeigefinger satt aufliegt und achte dabei auf ausreichend Abstand zum Lenkergriff.
So bitte nicht: Die Beine sind gebeugt, die Arme gestreckt. So übersäuert der Oberschenkel selbst bei Bahn-Sprintern in kürzester Zeit. Die gestreckten Arme können auf Stöße und Unebenheiten nicht reagieren. Folge: Kontrollverlust.

Abfahrt

  Falsch: Stefan Herrmann weiß, viele Biker sind zu defensiv und nehmen deshalb automatisch eine falsche Körperposition ein. Dann heißt es: Passagier statt Pilot. Der Köperschwerpunkt ist maximal nach hinten verlagert, die Arme dadurch gestreckt. Folge: Kaum Druck aufs Vorderrad, keine Möglichkeit, auf Unebenheiten zu reagieren – keine Kontrolle. Dazu liegt die Hauptlast auf dem hinteren Oberschenkel, der in der Stellung im Nu ermüdet.Foto: Robert Niedring
Falsch: Stefan Herrmann weiß, viele Biker sind zu defensiv und nehmen deshalb automatisch eine falsche Körperposition ein. Dann heißt es: Passagier statt Pilot. Der Köperschwerpunkt ist maximal nach hinten verlagert, die Arme dadurch gestreckt. Folge: Kaum Druck aufs Vorderrad, keine Möglichkeit, auf Unebenheiten zu reagieren – keine Kontrolle. Dazu liegt die Hauptlast auf dem hinteren Oberschenkel, der in der Stellung im Nu ermüdet.

Bei der Abfahrt nimmt die Geschwindigkeit zu. Um so wichtiger ist deshalb die richtige Körperposition. Stefan erklärt, warum.

  Richtig: Nur mit einer zentralen Körperposition behält man Kontrolle bei der Abfahrt. Der Körperschwerpunkt liegt über dem Tretlager, Beine und Arme sind leicht gebeugt, Dein Blick schaut voraus und sucht nach Unebenheiten, auf die Du so besser reagieren kannst. In dieser Position kannst Du mehr Geschwindigkeit zulassen und behältst trotzdem die Kontrolle über Dein Rad.Foto: Robert Niedring
Richtig: Nur mit einer zentralen Körperposition behält man Kontrolle bei der Abfahrt. Der Körperschwerpunkt liegt über dem Tretlager, Beine und Arme sind leicht gebeugt, Dein Blick schaut voraus und sucht nach Unebenheiten, auf die Du so besser reagieren kannst. In dieser Position kannst Du mehr Geschwindigkeit zulassen und behältst trotzdem die Kontrolle über Dein Rad.

Der Wheelie

  Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.Foto: Robert Niedring
Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.

Der Wheelie ist bei Bikern beliebt, doch beherrschen ihn nur die Wenigsten. Der Experte weiß: Es liegt an der falschen Herangehensweise und an zu wenig Übung.

Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.Foto: Robert Niedring
Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.
So geht der Wheelie richtig – 1: Wähle einen geeigneten Gang. Ein Finger liegt während der gesamten Fahrt auf der Bremse und greift, wenn nötig, dosiert zu. Der Sattel steht auf einer ¾-Position. Jetzt beugst Du Dich dynamisch in Liegestützmanier nach unten.Foto: Robert Niedring
So geht der Wheelie richtig – 1: Wähle einen geeigneten Gang. Ein Finger liegt während der gesamten Fahrt auf der Bremse und greift, wenn nötig, dosiert zu. Der Sattel steht auf einer ¾-Position. Jetzt beugst Du Dich dynamisch in Liegestützmanier nach unten.
Richtiger Wheelie – 2: Aus der zusammengekauerten Liegestützhaltung lehnst Du Dich durch Strecken der Arme schwungvoll nach hinten. Im gleichen Moment trittst Du kraftvoll in die Pedale. Folge: Das Vorderrad hebt ab, und Dein Schwerpunkt wandert in den sogenannten "Sweetspot". Achtung: Der liegt weiter hinten, als die meisten denken. Nun musst Du weiterhin gleichbleibend in die Pedale treten. Merke: Die Arme bleiben immer (!) gestreckt. Foto: Robert Niedring
Richtiger Wheelie – 2: Aus der zusammengekauerten Liegestützhaltung lehnst Du Dich durch Strecken der Arme schwungvoll nach hinten. Im gleichen Moment trittst Du kraftvoll in die Pedale. Folge: Das Vorderrad hebt ab, und Dein Schwerpunkt wandert in den sogenannten "Sweetspot". Achtung: Der liegt weiter hinten, als die meisten denken. Nun musst Du weiterhin gleichbleibend in die Pedale treten. Merke: Die Arme bleiben immer (!) gestreckt. 
Richtiger Wheelie – 3: Seitlich austariert wird nur durch die Knie (Foto). Die Balance nach vorne und hinten behältst Du durch dosierten Einsatz der hinteren Bremse und situativen Pedaltritt.Foto: Robert Niedring
Richtiger Wheelie – 3: Seitlich austariert wird nur durch die Knie (Foto). Die Balance nach vorne und hinten behältst Du durch dosierten Einsatz der hinteren Bremse und situativen Pedaltritt.
Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.Foto: Robert Niedring
Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.
So geht der Wheelie richtig – 1: Wähle einen geeigneten Gang. Ein Finger liegt während der gesamten Fahrt auf der Bremse und greift, wenn nötig, dosiert zu. Der Sattel steht auf einer ¾-Position. Jetzt beugst Du Dich dynamisch in Liegestützmanier nach unten.Foto: Robert Niedring
So geht der Wheelie richtig – 1: Wähle einen geeigneten Gang. Ein Finger liegt während der gesamten Fahrt auf der Bremse und greift, wenn nötig, dosiert zu. Der Sattel steht auf einer ¾-Position. Jetzt beugst Du Dich dynamisch in Liegestützmanier nach unten.
So geht der Wheelie richtig – 1: Wähle einen geeigneten Gang. Ein Finger liegt während der gesamten Fahrt auf der Bremse und greift, wenn nötig, dosiert zu. Der Sattel steht auf einer ¾-Position. Jetzt beugst Du Dich dynamisch in Liegestützmanier nach unten.
Richtiger Wheelie – 2: Aus der zusammengekauerten Liegestützhaltung lehnst Du Dich durch Strecken der Arme schwungvoll nach hinten. Im gleichen Moment trittst Du kraftvoll in die Pedale. Folge: Das Vorderrad hebt ab, und Dein Schwerpunkt wandert in den sogenannten "Sweetspot". Achtung: Der liegt weiter hinten, als die meisten denken. Nun musst Du weiterhin gleichbleibend in die Pedale treten. Merke: Die Arme bleiben immer (!) gestreckt. 
Richtiger Wheelie – 3: Seitlich austariert wird nur durch die Knie (Foto). Die Balance nach vorne und hinten behältst Du durch dosierten Einsatz der hinteren Bremse und situativen Pedaltritt.
Falsch: So klappt das nie. Jeden Moment schnappt das Vorderrad nach vorne. Denn die Arme werden beim Wheelie nie gebeugt, zudem ist der Sattel abgesenkt und erschwert so die Beinarbeit. Die häufigsten Fehler: undosierter Bremseinsatz, Schwerpunkt zu weit vorne, austarieren durch Beugen der Arme.


TIPP!
Den Wheelie erlernt man nur durch: üben, üben, üben. Verinnerliche die richtige Herangehensweise und übe mit Bärentatzenpedalen auf einem glatten Untergrund, leicht bergauf.

Bunny-Hop

  So nicht: Beim "Schweine-Hop" hebt man mit Vorder- und Hinterrad gleichzeitig ab. Dafür geht man von der Beugung in die Streckung. Für den Trail-Einsatz und höhere Hindernisse ist diese Technik unzweckmäßig. Einzig und alleine bei hoher Geschwindigkeit und sehr kleinen Hindernissen ist der Schweine-Hop nützlich. Zum Beispiel bei Abfahrten, bei denen man Wasserrinnen oder Mulden überwinden will.Foto: Robert Niedring
So nicht: Beim "Schweine-Hop" hebt man mit Vorder- und Hinterrad gleichzeitig ab. Dafür geht man von der Beugung in die Streckung. Für den Trail-Einsatz und höhere Hindernisse ist diese Technik unzweckmäßig. Einzig und alleine bei hoher Geschwindigkeit und sehr kleinen Hindernissen ist der Schweine-Hop nützlich. Zum Beispiel bei Abfahrten, bei denen man Wasserrinnen oder Mulden überwinden will.

Gute Mountainbiker beherrschen den Bunny-Hop. Denn nur so kann man Hindernisse auf dem Trail spielend überwinden.

Mit dieser "Schweine-Hop"-Variante stimmt wirklich gar nichts. Beeindrucken kann man damit nicht mal Dreijährige.Foto: Robert Niedring
Mit dieser "Schweine-Hop"-Variante stimmt wirklich gar nichts. Beeindrucken kann man damit nicht mal Dreijährige.
Gute Mountainbiker beherrschen den Bunny-Hop. Denn nur so kann man Hindernisse auf dem Trail spielend überwinden.Foto: Robert Niedring
Gute Mountainbiker beherrschen den Bunny-Hop. Denn nur so kann man Hindernisse auf dem Trail spielend überwinden.
Bunny-Hop – 1: Fahre mit etwas Schwung an. Der Sattel ist ganz abgesenkt. Die Beine und Arme gehen in die Beugung. Die Brust neigt sich tief über den Lenker.Foto: Robert Niedring
Bunny-Hop – 1: Fahre mit etwas Schwung an. Der Sattel ist ganz abgesenkt. Die Beine und Arme gehen in die Beugung. Die Brust neigt sich tief über den Lenker.
Bunny-Hop – 2: Nun musst Du den Manual-Impuls ein­leiten: Arme und Beine strecken. Folge: Der Schwerpunkt wandert nach hinten oben, das Vorderrad hebt ab. Foto: Robert Niedring
Bunny-Hop – 2: Nun musst Du den Manual-Impuls ein­leiten: Arme und Beine strecken. Folge: Der Schwerpunkt wandert nach hinten oben, das Vorderrad hebt ab. 
Bunny-Hop – 3: Nun muss das Hinterrad in die Luft. Deine Hüfte wandert dafür schwungvoll Richtung Vorbau. Die Beine werden dabei gestreckt.Foto: Robert Niedring
Bunny-Hop – 3: Nun muss das Hinterrad in die Luft. Deine Hüfte wandert dafür schwungvoll Richtung Vorbau. Die Beine werden dabei gestreckt.
Bunny-Hop – 4: Im Idealfall hast Du es über das Hindernis geschafft. Bleibst Du mit dem Hinterrad hängen, liegt es am zu schwachen Hüftschwung zum Vorbau oder dem falschen Timing. Gelandet wird im Idealfall mit beiden Reifen gleichzeitig.Foto: Robert Niedring
Bunny-Hop – 4: Im Idealfall hast Du es über das Hindernis geschafft. Bleibst Du mit dem Hinterrad hängen, liegt es am zu schwachen Hüftschwung zum Vorbau oder dem falschen Timing. Gelandet wird im Idealfall mit beiden Reifen gleichzeitig.
Kein Bunny-Hop: Beim "Schweine-Hop" hebt man mit Vorder- und Hinterrad gleichzeitig ab. Dafür geht man von der Beugung in die Streckung. Für den Trail-Einsatz und höhere Hindernisse ist diese Technik unzweckmäßig. Einzig und alleine bei hoher Geschwindigkeit und sehr kleinen Hindernissen ist der Schweine-Hop nützlich. Zum Beispiel bei Abfahrten, bei denen man Wasserrinnen oder Mulden überwinden will.Foto: Robert Niedring
Kein Bunny-Hop: Beim "Schweine-Hop" hebt man mit Vorder- und Hinterrad gleichzeitig ab. Dafür geht man von der Beugung in die Streckung. Für den Trail-Einsatz und höhere Hindernisse ist diese Technik unzweckmäßig. Einzig und alleine bei hoher Geschwindigkeit und sehr kleinen Hindernissen ist der Schweine-Hop nützlich. Zum Beispiel bei Abfahrten, bei denen man Wasserrinnen oder Mulden überwinden will.
Mit dieser "Schweine-Hop"-Variante stimmt wirklich gar nichts. Beeindrucken kann man damit nicht mal Dreijährige.Foto: Robert Niedring
Mit dieser "Schweine-Hop"-Variante stimmt wirklich gar nichts. Beeindrucken kann man damit nicht mal Dreijährige.
Gute Mountainbiker beherrschen den Bunny-Hop. Denn nur so kann man Hindernisse auf dem Trail spielend überwinden.Foto: Robert Niedring
Gute Mountainbiker beherrschen den Bunny-Hop. Denn nur so kann man Hindernisse auf dem Trail spielend überwinden.
Gute Mountainbiker beherrschen den Bunny-Hop. Denn nur so kann man Hindernisse auf dem Trail spielend überwinden.
Bunny-Hop – 1: Fahre mit etwas Schwung an. Der Sattel ist ganz abgesenkt. Die Beine und Arme gehen in die Beugung. Die Brust neigt sich tief über den Lenker.
Bunny-Hop – 2: Nun musst Du den Manual-Impuls ein­leiten: Arme und Beine strecken. Folge: Der Schwerpunkt wandert nach hinten oben, das Vorderrad hebt ab. 
Bunny-Hop – 3: Nun muss das Hinterrad in die Luft. Deine Hüfte wandert dafür schwungvoll Richtung Vorbau. Die Beine werden dabei gestreckt.
Bunny-Hop – 4: Im Idealfall hast Du es über das Hindernis geschafft. Bleibst Du mit dem Hinterrad hängen, liegt es am zu schwachen Hüftschwung zum Vorbau oder dem falschen Timing. Gelandet wird im Idealfall mit beiden Reifen gleichzeitig.
Kein Bunny-Hop: Beim "Schweine-Hop" hebt man mit Vorder- und Hinterrad gleichzeitig ab. Dafür geht man von der Beugung in die Streckung. Für den Trail-Einsatz und höhere Hindernisse ist diese Technik unzweckmäßig. Einzig und alleine bei hoher Geschwindigkeit und sehr kleinen Hindernissen ist der Schweine-Hop nützlich. Zum Beispiel bei Abfahrten, bei denen man Wasserrinnen oder Mulden überwinden will.
Mit dieser "Schweine-Hop"-Variante stimmt wirklich gar nichts. Beeindrucken kann man damit nicht mal Dreijährige.


TIPP!
Der Bunny-Hop setzt sich aus drei Hauptaktionen zusammen. Die Kunst ist es, diese fließend und mit dem richtigen Timing auszuführen.


Die häufigsten Fehler
Die Grundvoraussetzung für den Bunny-Hop ist, dass Du das Vorderrad angehoben bekommst. Das klappt mit dem
Manual-Impuls. Die meisten tun sich allerdings beim Timing schwer. Du musst die Aktionen flüssig und zur richtigen Zeit zusammenführen. Das klappt nur durch Übung. Tipp: Sage Dir die Bewegungsaktionen bei der Anfahrt laut auf.


Diese Fahrtechnik aus BIKE 9/2015 können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen:

Meistgelesene Artikel