Tim Farin
· 15.07.2026
Wer auf langen Ausfahrten nach dem perfekten Snack sucht, landet früher oder später bei Nüssen – und sollte dabei die Cashew nicht unterschätzen. Streng genommen ist sie gar keine Nuss, sondern der Kern einer Steinfrucht, die ursprünglich aus Brasilien stammt. Was sie für Radsportler interessant macht, steckt in ihrer Nährstoffzusammensetzung. Cashewkerne liefern rund 21 Prozent pflanzliches Eiweiß – ein beachtlicher Wert, der Erhalt und Aufbau von Muskulatur unterstützt. Gerade nach intensiven Einheiten ist eine ausreichende Proteinversorgung entscheidend für die Regeneration.
Dazu kommen Magnesium (258 mg pro 100 g) und Kalium (689 mg) – zwei Mineralstoffe, die bei der Muskelkontraktion und im Elektrolythaushalt eine zentrale Rolle spielen. Wer viel schwitzt, verliert genau diese Stoffe. Die ungesättigten Fettsäuren liefern darüber hinaus eine Energiequelle, die auf langen Touren willkommen ist.
Der Haken: Mit rund 618 kcal und knapp 47 Prozent Fettanteil pro 100 Gramm sind Cashews kalorisch dicht. Eine Handvoll als Snack ist ideal – mehr sollte es im Alltag nicht sein. Wer sie gezielt um die Ausfahrt herum einsetzt, profitiert von ihren Stärken, ohne die Energiebilanz aus dem Gleichgewicht zu bringen.

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