Transalp

Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val Müstair

Moritz Ablinger

 · 07.09.2017

Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val MüstairFoto: Markus Greber

Wer sagt denn, dass eine Alpenüberquerung eine Woche dauern muss? Diese viertägige Route von Ischgl ins Schweizer Val Müstair führt durch epische Hochgebirgswelten und lässt keinen Singletrail aus.


Angeblich duscht Reinhold Messner schon sein ganzes Leben lang eiskalt. Aber ich bereue gerade, dass ich Markus meine letzte Münze fürs Warmwasser überlassen habe.

Abhärtung kann nicht schaden. Besser als Kaffeekochen. Normalerweise kann ich meinen Körper mit solchen Gedanken austricksen, aber das Duschwasser in der Heidelberger Hütte scheint direkt aus einer Eishöhle zu stammen. Bis ich die Seife endlich von mir gespült habe, schlottert mein ganzer Körper. Aber ich will mich nicht beschweren. Als ich meine Praktikantenstelle beim BIKE-Magazin antrat, hatte ich mit viel Schreibtischarbeit und den klassischen Laufjobs gerechnet. Doch ich saß gerade eine Woche im Bürostuhl, als plötzlich Fotograf Markus Greber in der Redaktionstür stand und mir von einem neuen Projekt vorschwärmte: eine Alpen-Route, die echte Supertrails und spektakuläre Landschaften vereint. Vier Tage von Ischgl ins Schweizer Val Müstair, mit Hüttenübernachtung, anspruchsvollen Trails – und vier Frauen. Meine Aufgaben wären: die Route mit GPS aufzeichnen und eine Reportage schreiben. Was für eine Frage – natürlich hatte ich Lust!


Die vier Etappen der Mini-Transalp (GPS-Daten am Ende des Artikels):


1. Etappe 12,2 km / 641 hm / 1103 Tm


2. Etappe 37,0 km / 1452 hm / 1895 Tm


3. Etappe 53,5 km / 2076 hm / 1978 Tm


4. Etappe 42,2 km / 1043 hm / 1948 TM

Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.Foto: Markus Greber
Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.
Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val MüstairFoto: Markus Greber
Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val Müstair
Wildromantisch: Die Abfahrt durchs Val Sinestra hat es in sich. Ein endloser, recht anspruchsvoller Trail führt durch hochalpines Geläuf ins schweizerische Engadin.Foto: Markus Greber
Wildromantisch: Die Abfahrt durchs Val Sinestra hat es in sich. Ein endloser, recht anspruchsvoller Trail führt durch hochalpines Geläuf ins schweizerische Engadin.
Murmelbahn: Der Trail vom Pass da Costainas zur Alp Champatsch hoch über dem Val Müstair (Tag 3) ist gespickt mit unzähligen, natürlichen Anliegerkurven.Foto: Markus Greber
Murmelbahn: Der Trail vom Pass da Costainas zur Alp Champatsch hoch über dem Val Müstair (Tag 3) ist gespickt mit unzähligen, natürlichen Anliegerkurven.
Kritisch: Eine Reifenpanne kurz vor Sonnenuntergang kann fatal sein. Besonders, wenn man noch eine lange Trail-Abfahrt bis zur Heidelberger Hütte vor sich hat.Foto: Markus Greber
Kritisch: Eine Reifenpanne kurz vor Sonnenuntergang kann fatal sein. Besonders, wenn man noch eine lange Trail-Abfahrt bis zur Heidelberger Hütte vor sich hat.
Zäh: Der Anstieg zum Zeblasjoch ist so steil und verblockt, dass man gar nicht weiß, ob man lieber schieben oder tragen soll. Der Regen macht das Ganze nicht besser.Foto: Markus Greber
Zäh: Der Anstieg zum Zeblasjoch ist so steil und verblockt, dass man gar nicht weiß, ob man lieber schieben oder tragen soll. Der Regen macht das Ganze nicht besser.
Verblockt: Der Trail durchs Val Sinestra ist flowig, zeigt jedoch an mancher Schlüsselstelle seine Zähne.Foto: Markus Greber
Verblockt: Der Trail durchs Val Sinestra ist flowig, zeigt jedoch an mancher Schlüsselstelle seine Zähne.
Erleuchtung: Nach dem kräftezehrenden Tragestück zum Zeblasjoch folgt eine Szenerie wie aus Herr der Ringe: perfekt, wenn sich dann auch noch die Sonne blicken lässt.Foto: Markus Greber
Erleuchtung: Nach dem kräftezehrenden Tragestück zum Zeblasjoch folgt eine Szenerie wie aus Herr der Ringe: perfekt, wenn sich dann auch noch die Sonne blicken lässt.
Aufstiegshilfe: An der Auffahrt von Ischgl zum Idjoch haben sich schon Marathon-Profis die Zähne ausgebissen. Aber es gibt ja Gott sei Dank auch eine Gondel, die Biker transportiert.Foto: Markus Greber
Aufstiegshilfe: An der Auffahrt von Ischgl zum Idjoch haben sich schon Marathon-Profis die Zähne ausgebissen. Aber es gibt ja Gott sei Dank auch eine Gondel, die Biker transportiert.
Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.Foto: Markus Greber
Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.
Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val MüstairFoto: Markus Greber
Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val Müstair
Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val Müstair
Wildromantisch: Die Abfahrt durchs Val Sinestra hat es in sich. Ein endloser, recht anspruchsvoller Trail führt durch hochalpines Geläuf ins schweizerische Engadin.
Murmelbahn: Der Trail vom Pass da Costainas zur Alp Champatsch hoch über dem Val Müstair (Tag 3) ist gespickt mit unzähligen, natürlichen Anliegerkurven.
Kritisch: Eine Reifenpanne kurz vor Sonnenuntergang kann fatal sein. Besonders, wenn man noch eine lange Trail-Abfahrt bis zur Heidelberger Hütte vor sich hat.
Zäh: Der Anstieg zum Zeblasjoch ist so steil und verblockt, dass man gar nicht weiß, ob man lieber schieben oder tragen soll. Der Regen macht das Ganze nicht besser.
Verblockt: Der Trail durchs Val Sinestra ist flowig, zeigt jedoch an mancher Schlüsselstelle seine Zähne.
Erleuchtung: Nach dem kräftezehrenden Tragestück zum Zeblasjoch folgt eine Szenerie wie aus Herr der Ringe: perfekt, wenn sich dann auch noch die Sonne blicken lässt.
Aufstiegshilfe: An der Auffahrt von Ischgl zum Idjoch haben sich schon Marathon-Profis die Zähne ausgebissen. Aber es gibt ja Gott sei Dank auch eine Gondel, die Biker transportiert.
Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.

Zwei Tage später luden wir in Ischgl die Bikes in die Gondel der Silvrettabahn. Johanna, Lisa, Tina und Katrin sind ein eingespieltes Team – da funktioniert alles Hand in Hand. Man merkt, dass die Freundinnen schon öfter gemeinsam auf Trail-Tour waren. Oben auf der Idalpe hieß es umsteigen in den Sessellift – doch der bärtige Liftwart drückte gerade das Eingangsgatter vor unseren Nasen ins Schloss. "15 Minuten zu spät!" Keine Ahnung, was am Ende überzeugender war – Markus’ gereizt vorgetragene Terminlage, die flehenden Blicke der Mädels, oder die aufziehenden Regenwolken. Nach einigem Hin und Her schwebten wir die letzten 500 Höhenmeter zum Idjoch doch noch hinauf. Oben blies ein eisiger Wind. Nur vereinzelt konnte sich die tief stehende Sonne noch durch die Wolkendecke bohren. Es war schon spät, und es waren noch satte 650 Höhenmeter bis zur Heidelberger Hütte, dem ersten Etappenziel. Ich sah uns schon viel zu spät ankommen und das Abendessen verpassen. Doch meine Begleiter sahen ganz andere Dinge. Nämlich einen unfassbaren Trail, der auf dem Felsgrat gen Süden dahinmäandert, überspannt von einem dramatisch beleuchteten Wolkenhimmel. Trotz drohendem Regen, Blitz und Donnerwetter waren die Mädels voll im Rausch. "S’isch sooo flowig!", rief Lisa begeistert, bevor sie zusammen mit Tina hinter der nächsten Kuppe entschwand – und ja, wir wurden natürlich doch noch ziemlich nass.

Nach der eiskalten Dusche auf der Heidelberger Hütte teilen wir nun den Tisch beim Abendessen mit einer Gruppe Archäologen. Sie pinseln in den Felsen rund ums Haus nach Spuren der ersten Siedler. Tonscherben und Holzkohlereste deuten bereits darauf hin, dass hier schon vor mehreren Tausend Jahren eine wichtige Route über die Alpen führte. Erstaunlich, was damals mit einfachsten Mitteln schon möglich war. Oh, da fällt mir siedend heiß ein, dass ich das GPS-Gerät noch ausschalten muss, wenn die Batterie bis morgen Abend durchhalten soll.

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker drei Stunden früher als sonst. Frühstück fällt aus. Der Grund ist Lisas Quengeln: "Wenn die Sonne aufgeht, müssen wir am Fimberpass stehen. Der Sonnenaufgang da oben ist einzigartig." Lisa muss es wissen, denn hier sind wir schon mitten in ihrem Revier. Seit drei Jahren betreibt die Wahl-Schweizerin eine Bike-Schule im Engadin. Und der Fimberpass ist auch von dort aus ein spannendes Ziel. Für uns geht’s jedoch erst mal bergauf. 300 Höhenmeter im Zickzack die noch stockdunkle Bergflanke hinauf. Wir schieben, fahren ein Stück, schieben wieder. Die Passhöhe erreichen wir pünktlich zum Sonnenaufgang. Doch angesichts der Aussicht, die uns erwartet, interessiert sich niemand wirklich für das Naturschauspiel. Vor uns tut sich das wild-romantische Val Sinestra auf. Ebenfalls wild, aber für Geübte extrem spaßig, schlängelt sich ein kilometerlanger Felsen-Trail talwärts, in den sich die Mädels jetzt mit wildem Gejohle stürzen.

  Murmelbahn: Der Trail vom Pass da Costainas zur Alp Champatsch hoch über dem Val Müstair (Tag 3) ist gespickt mit unzähligen, natürlichen Anliegerkurven.Foto: Markus Greber
Murmelbahn: Der Trail vom Pass da Costainas zur Alp Champatsch hoch über dem Val Müstair (Tag 3) ist gespickt mit unzähligen, natürlichen Anliegerkurven.

"Haaaaalt, stooopp!" Mitten in der genialen Abfahrt, als wir gerade durch die jetzt runden Trail-Kurven nur so dahingleiten, ist es Tina, die den Anker wirft. Hungerast! Sie bestehe jetzt auf die Einkehr in der Tanna da Muntanella. Markus blickt zögernd zum Himmel, weil schon wieder Wolken aufziehen, aber das ist allen vier Mädels jetzt egal. Pasta à la "Wilde Wiese & Gartenkräuter", Fichtensirupsaft und Ruebli-Torte haben gewonnen. Erst danach steigen die Mädels wieder gut gelaunt in die Sättel. Dafür gibt sich hinter der Hütte der Trail jetzt zickig. Leicht verblockt schlägt er nun in unrhythmischen Kehren gen Tal. Es dauert eine Weile, bis sich der Weg wieder entspannt, doch am Ende verwandelt er sich in eine spaßige Pumptrack-Spur, die eindeutig von Menschenhand gepflegt wird. Ganz anders der naturbelassene "Brennessel-Trail", in den uns Lisa später von Sent nach Scuol hinunterführt. Als Local weiß sie genau, wie man die tückischen Spitzkehren des Trails anfahren muss. Ich dagegen muss wohl eine der Kehren falsch angefahren sein, jedenfalls schieße ich plötzlich geradeaus in die Botanik. Die ist zwar weich, aber äußerst unangenehm, wie der Name des Trails schon verrät. Lisa hat meinen Abflug gar nicht bemerkt, aber Katrin hält an. "Ja, ja, ich helf’ Dir gleich. Nur schnell noch ein Foto machen ...!" Es wird der Lacher beim Abendessen, denn aus dem Brennnesseldickicht ragt nur noch mein rechter Schuh.

In der Gaststube des Crusch Alba in S-charl hängt aber noch ein anderes Foto aus dem Jahre 1905 an der Wand: der letzte Schweizer Bär – erlegt. Gerade als uns der Wirt Jon Duri stolz erzählt, dass inzwischen wieder Bären durch diese Wälder streifen, klopfen Regentropfen ans Fenster. Sie prasseln noch, als wir uns später die Daunendecken überwerfen, und sie rauschen auch noch, als wir mitten in der Nacht von einem Donnerschlag aus dem Schlaf gerissen werden. "Die Straß’ ins Tal isch leid’r g’sperrt!", berichtet Jon Duri fast beiläufig beim Frühstück. Ob wir den Donner heute Nacht gehört hätten? Das sei eine Mure gewesen. Der einzige Weg ins Tal ist nun verschüttet. Nur gut, dass unsere Bike-Route sowieso obenrum führt. Als wir die Bikes aus dem Keller holen, reißt der Wolkenvorhang kurz auf und gewährt uns einen Blick auf die umliegenden Dreitausender. Gestern leuchteten ihre Felsspitzen noch im Abendrot, heute sind sie schneebedeckt. Der Bach, der am Vortag noch tiefblau dahinplätscherte, hat sich in ein wild peitschendes, graues Monster verwandelt.

Warm eingepackt kurbeln wir am Tamangur vorbei, dem höchstgelegenen Zirbenwald Europas und weiter zur Alp Astras hinauf. Für mich persönlich geht hier die Sonne auf. Wie gern wäre ich bei Maria, der 23-jährigen Sennerin, wenigstens zum Mittagessen eingekehrt. Aber heute stehen 2000 Höhenmeter auf dem Plan, wir müssen weiter. Erst am Ofenpass kehren wir auf einen Teller Capuns ein. Die Bündner Spezialität aus Spätzleteig, Mangold und viel Bergkäse ist sehr gehaltvoll. Dieser Hinweis, der bei Mädels sonst immer funktioniert, ist unseren weiblichen Begleiterinnen völlig egal. Sie wissen, dass nach dem Essen der steile Anstieg zum Passo Gallo hinauf ansteht und lassen auf ihren Tellern nichts für uns übrig. Die Etappe zieht sich über die Bilderbuch-Trails vom Passo Gallo hinunter zum Livigno-See und von dort aus in ständigem Auf und Ab dem Tagesziel Livigno entgegen. Und die Marathon-Etappe hinterlässt Spuren. Nur Johanna hat noch ein Grinsen im Gesicht. Die Allgäuerin war eine der besten deutschen Cross-Country-Fahrerinnen, bis sie im Februar 2012 ein Rodelunfall fast in den Rollstuhl brachte. Während der Reha entdeckte Johanna ihr Feuer fürs Freeriden, doch die Ausdauergene stecken natürlich noch in ihr. Die Sonne steht schon tief, als wir Stunden später den Passo Trela erklimmen. Völlig erschöpft können wir den Trail mit seinen Anliegerkurven und Jumps nach Livigno kaum genießen. Doch wir haben ja morgen Früh noch mal die Gelegenheit, Livignos Flowtrails abzukurven.

"Drüben im Val Müstair sind die Trails wieder ganz anders", verspricht Lisa, als wir am nächsten Tag Livigno hinter uns lassen und am Lago di San Giacomo kurz Pause machen. Stimmt! In diesem Schweizer Tal setzt man auf naturbelassene Pfade. Alte, teils verwilderte Schmugglerwege werden hier wieder freigelegt, ein bisschen geshaped und Bike-tauglich gemacht. Lisa wählt für unsere finale Abfahrt nach Santa Maria hinunter ihren Favoriten und stellt uns im Ort noch Sergio vor. Er ist einer der Trail-Verantwortlichen des Ortes und würde uns morgen gern noch mehr von seinen Trails zeigen. Ich will schon begeistert "au ja!" rufen, da erinnert mich Markus ans Büro: GPS-Daten auswerten, Höhenprofile erstellen, die Reportage schreiben – ach ja, fast vergessen: Das Praktikum hat ja auch noch eine Schreibtischseite.


INFOS MINI-TRANSALP


Die Tour
Diese viertägige Route klettert hinter Ischgl über den Alpenhauptkamm und führt extrem Singletrail-lastig vom österreichischen Paznauntal über das schweizerische Engadin ins italienische Livigno und von dort in das einsame Schmugglertal Val Müstair. Unterwegs helfen Lifte und wirklich gute Einkehrstationen über die oft langen Hochgebirgsanstiege hinweg. Strecke gesamt: 144,9 km / 5212 hm / 6924 tm.


1. Etappe 12,2 km / 641 hm / 1103 Tm
Ischgl – Silvrettabahn – Idalpe – Flimjochbahn – Viderjoch – Idjoch – Salaaser Kopf – Zeblasjoch – Heidelberger Hütte.
Lift: Ischgl – Idalpe + Flimjochbahn, letzte Bergfahrt: 16 Uhr, Sessellift 15:30 Uhr. Preis: 16,60 Euro (Ticket gratis ab einer Übernachtung im Paznauntal).
Übernachtung: Heidelberger Hütte (2264 m), Tel. 0043/664/4253070, www.heidelberger-huette.at


2. Etappe 37,0 km / 1452 hm / 1895 Tm
Heidelberger Hütte – Fimberpass – Val Sinestra – Sent – Scuol – S-charl – Crusch Alba.
Einkehr-Tipps: super Kuchen in der Tanna da Muntanella, "Munggenäscht" in Griosch im Val Sinestra.
Übernachtung: Alpengasthof Crusch Alba in S-charl. Bike-Hotel mit urgemütlicher Atmosphäre und leckerer Engadiner Küche. Besitzer Jon Duri Sutter ist ein Bike-Urgestein. Tel. 0041/81/8641405, www.cruschalba.ch


3. Etappe 53,5 km / 2076 hm / 1978 Tm
S-charl – Alp Astras – Pass da Costainas – Alp Champatsch – Alp da Munt – Ofenpass – Buffalora – Passo del Gallo – Ponta Acqua del Gallo – Passo di Fraele – Lago San Giacomo di Fraele – Passo Trela – Livigno.
Einkehr: Alp Astras, kurz vorm Costainas-Pass. Käse noch nach uraltem Engadiner Rezept.
Alp Champatsch: vor heftigem Anstieg zum Ofenpass. Alp Trela: typisch norditalienisch, (z. B. Polenta mit Kaninchen). Übernachtung: Hotel Concordia, Tel: 0039/0342/990200, www.lungolivigno.com


4. Etappe 42,2 km / 1043 hm / 1948 TM
Livigno – Mottolino – Trepalle – Trelapass – Lago San Giacomo die Fraele – Val Mora – Döss Radond – Santa Maria.
Unterkunft und Restaurant: Biohof Pauraria Puntetta, Müstair, Tel. 0041/81/8587135, www.puntetta.ch

  Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.Foto: Markus Greber
Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.

Hier finden Sie die Höhenprofile der einzelnen Etappen der Mini-Transalp von Ischgl über die Heidelberger Hütte, S-charl und Livigno nach Santa Maria. Unterhalb des Artikels können Sie die GPS-Daten der Vier-Tage-Transalp-Tour aus BIKE 5/2017 kostenlos herunterladen.

  Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 1: Ischgl – Heidelberger HütteFoto: BIKE Magazin
Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 1: Ischgl – Heidelberger Hütte
  Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 2: Heidelberger Hütte – S-charlFoto: BIKE Magazin
Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 2: Heidelberger Hütte – S-charl
  Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 3: S-charl – LivignoFoto: BIKE Magazin
Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 3: S-charl – Livigno
  Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 4: Livigno – Santa MariaFoto: BIKE Magazin
Mini-Transalp, Höhenprofil Etappe 4: Livigno – Santa Maria


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