Diese 5 Trails musst Du fahren!

Steffi Marth

 · 06.06.2021

Diese 5 Trails musst Du fahren!Foto: Erwin Haiden
Diese 5 Trails musst Du fahren!
Powered by

Das Leben ist zu kurz, um die Zeit mit Gurken-Trails zu verdaddeln. Tippgeber dieses Mal: Weltenbummlerin und Freeride-Pro Steffi Marth.

„Einen Must-Ride-Trail zu empfehlen, ist gefährlich, denn es kommt auf Tagesform, Begleitung und Gusto an!“ (Steffi Marth)

Trotzdem gibt es Trails, die man einmal im Leben gefahren sein muss, drum tun wir's trotzdem...

Fernar-Trail (AUT)

Wer meint, in der Bike Republic Sölden gibt es nur Murmelbahnen, den wird der Fernar-Trail ziemlich überraschen. Zu diesem abgelegenen Trail auf 2800 Metern am Tiefenbach-Gletscher kommst Du nur mit einem Shuttle oder sehr viel Muskelkraft. Dort oben stehst Du dann auf dem Dach der Alpen und hast bei guter Sicht (und meist ist gute Sicht!) einen Blick, der Dir den Atem raubt. Da kannst Du nur staunen bei all den Bergspitzen, die sich wie Drachenzähne in den Himmel bohren. Der recht naturbelassene Fernar-Trail ist sehr technisch und birgt einige knifflige Stellen, wo Du nicht stürzen willst. # Alpines Freeriden. Das fordert Konzentration, doch verstärkt das Erleben. Checkt mal YouTube! www.bikerepublik.soelden.com

Verlagssonderveröffentlichung
  Bike Republic Sölden: Fernar-TrailFoto: Wolfgang Watzke
Bike Republic Sölden: Fernar-Trail

Låktatjåkka (Swe)

Etwa 200 Kilometer nördlich des Polarkreises ist es ungeahnt genial zum Biken – solange Hochsommer herrscht. Dann klebt die Sonne fast den ganzen Tag am Himmel. Die Tour zur Berghütte Låktatjåkka oder zum klarsten See Schwedens, dem Trollsjön, ist beschwerlich, aber beeindruckend. Glaubt mir! Wer keine Angst vor nassen Schuhen, Schneefeldern und kaltem Wind hat, wird belohnt mit epischen Abfahrten, einer Traumlandschaft und leckeren Waffeln mit Moltebeer-Marmelade. Die Tour in Schwedisch Lappland ist ein Abenteuer. Dafür leg’ ich meine Hand ins Lagerfeuer! Einmal im Leben solltest Du da oben gewesen sein.

  LåktatjåkkaFoto: Privatfoto
Låktatjåkka

Fleckalm-Trail (AUT)

Kirchberg in Tirol – ja die Kitzbüheler Alpen allgemein – sind nicht gerade als Bike-Mekka für Abfahrtsfreudige bekannt. Doch mich hat der Fleckalm-Trail ziemlich geflasht. 7,1 Kilometer lang (1100 Tiefenmeter) und voller Abwechslung: easy Panoramaweg, saftige Waldsektionen mit gebauten Holzelementen, Wurzelteppiche, fetzige Anlieger, High-Speed-Passagen – alles drin, alles dran. Das Beste: Ab der zweiten, dritten Abfahrt kann man richtig Gas geben und einige Absprünge finden, wo eigentlich keine geplant waren. Zweiter Pluspunkt: Noch ist da eher wenig los. www.trailforks.com

  Fleckalm-TrailFoto: Erwin Haiden
Fleckalm-Trail

Box of Birds (NZ)

Neuseeland?! Ich weiß: weiter weg geht kaum. Doch träumen darf man, oder? Gerade zu Corona-Zeiten. Eins ist klar: Wenn man auf die andere Seite der Welt fliegt, muss man mindestens einen Monat in Kiwi-Land verbringen. Für Rotorua gilt: Einen Trail zweimal fahren musst Du nicht, wenn Du nicht willst. Die Stadt auf der Nordinsel ist ein wahrgewordener Biker-Traum. Dort gibt es ein dichtes Geflecht von Supertrails. Meine Favoriten sind Box of Birds wegen dem irren Dschungelerlebnis und Split Enz wegen der traumhaft flowigen Sonnen­untergangsszenerie. www.trailforks.com

  Box of BirdsFoto: Cameron Mackenzie
Box of Birds

Schwarzleo (Aut)

Es fällt mir schwer zu entscheiden, welcher Trail in Leogang der beste ist. Das hängt von meiner Stimmung ab. Will ich mich erschrecken (Worldcup-DH), will ich Airtime (Flying Gangster), will ich spielen (Flow Link). Fakt ist, in diesem Bikepark gibt’s ’ne Menge. Und seit die Leoganger aufgerüs­tet haben – noch viel mehr! Mein wohl spaßigstes Trail-Stück überhaupt ist der Flow Link. Leider ist der Trail verdammt kurz. Außerhalb der Hauptstrecken kannst Du auch auf dem Schwarzleo oder dem neuen Knappen-Trail viel Spaß haben. In Leogang wird’s nicht so schnell langweilig! www.bikepark.saalfelden-leogang.com

  Schwarzleo-Trail
Schwarzleo-Trail
  Steffi Marth: Sie tingelt durch die Welt von Foto-Shoot zu Foto-Shoot, von einem Adventure-Trip zum nächs­ten. Freeride-Profi Steffi Marth „is living the dream“. Da können wir den Neid nur runterschlucken.Foto: Markus Greber
Steffi Marth: Sie tingelt durch die Welt von Foto-Shoot zu Foto-Shoot, von einem Adventure-Trip zum nächs­ten. Freeride-Profi Steffi Marth „is living the dream“. Da können wir den Neid nur runterschlucken.

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element