Jörg Lohse
· 13.06.2026
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ADO bringt eine neue Generation von E-Falträdern und kompakten Cargo-Bikes nach Deutschland. Die Modellpalette umfasst drei Highlights: Das ADO Air 20 Ultra ist nach Herstellerangaben das erste E-Faltrad mit Dreiganggetriebe und bietet bis zu 100 km Reichweite, erweiterbar um weitere 60 km. Das Topmodell ADO Air Carbon Pro setzt auf einen Carbon-Rahmen und wiegt nur 16,2 kg. Als drittes Modell komplettiert das ADO Air One Ultra, ein kompaktes Cargo-Bike mit MIK-Klicksystem, das Portfolio. Alle Modelle setzen auf Bafang-Motoren mit automatischer Schaltung, Carbon-Riemenantrieb und einen ins Sattelrohr integrierten Akku. Die Falträder lassen sich laut ADO in unter 15 Sekunden zusammenklappen und per NFC entsperren.
Campingaz präsentiert neue Easy Clic Connect Technologie für sichereres Outdoor-Kochen. Kernstück ist ein intuitives Clic-System, das die Gaskartusche mit wenigen Handgriffen am Kocher befestigt – und ebenso leicht wieder löst, auch wenn sie noch nicht vollständig leer ist. Ein doppelter Verriegelungsmechanismus (Dual Lock) sorgt dabei für hohe Stabilität im Betrieb. Besonderes Merkmal ist eine visuelle Verriegelungsanzeige: Ein farbiges Schlosssymbol zeigt per Ampelprinzip den Verbindungsstatus an – Rot steht für entriegelt, Grün für sicher verbunden und einsatzbereit. Die Technologie ist in mehreren Campingaz-Produkten ab 29,99 Euro verfügbar, darunter kompakte Trekkingkocher sowie leistungsstarke Modelle für größere Outdoor-Küchen >> hier erhältlich.
Bei Decathlon gibt es sie komprimierbare Ein-Liter-Trinkflasche Simond (39,99 Euro), mit der sich unterwegs Wasser aus natürlichen Quellen nutzen lässt. Die 115 Gramm leichte Flasche besteht aus weichem TPU-Material und lässt sich vollständig zusammenfalten, was den Transport in kleinen Rucksäcken erleichtert. Der integrierte Hohlfaserfilter entfernt nach Herstellerangaben Bakterien und Protozoen zuverlässig aus Wasserquellen. Eine große Öffnung erleichtert das Befüllen der Flasche.
Dometic hat mit der Recon-Serie eine neue Linie robuster Kühlboxen vorgestellt. Die Hard Coolers sind in drei Größen (16, 41 und 69 Liter) ab 199 Euro erhältlich und setzen auf Isolierung im Spritzguss-Verfahren, was die Boxen leichter und kompakter machen soll. Alle drei Varianten sind stapelbar und verfügen über einen Deckel, der sich von beiden Seiten öffnen lässt. Optional lassen sich die Cooler mit einem Zapfhahn oder Auslaufkappe zu einer mobilen Trinkwasserstation umfunktionieren.
Mit der ADAC Mautbox lassen sich Mautstationen künftig ohne Anhalten passieren. Nach der Installation an der Windschutzscheibe können speziell gekennzeichnete Fahrspuren mit T-Symbol („Telepass") genutzt werden. Die anfallenden Mautgebühren werden monatlich abgerechnet. Die ADAC Mautbox ist in Standard- und Premium-Version (ab 23,80 Euro) für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen ausgelegt und deckt mautpflichtige Strecken in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Kroatien ab. Für Wohnmobile über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht bietet der ADAC eine separate Camper Mautbox an.
Truma bringt mit dem iNet X Connect (399 Euro) ein Remote-Modul auf den Markt, das beim Anschluss an das iNet X-System die Fernsteuerung von Camper-Geräten per App ermöglicht. Im Kaufpreis ist ein Zwei-Jahres-Paket für den Remote-Control-Service enthalten. Nach Ablauf können Nutzer Pakete für 30 Tage (7 Euro) oder 365 Tage (69 Euro) nachbuchen – ohne automatische Verlängerung. Die Installation ist laut Hersteller einfach gehalten und kann selbst durchgeführt werden.
Thule erweitert sein Portfolio um das Widesky (3599,95 Euro), ein Hartschalendachzelt, das mehr bieten soll als nur einen Schlafplatz für zwei Personen. Die Matratze lässt sich in eine Rückenlehne verwandeln und schafft so einen sofaähnlichen Sitzbereich. Zusätzliche Kopffreiheit im vorderen Bereich ermöglicht aufrechtes Sitzen, Panoramatüren und Mesh-Paneele sorgen für Ausblick und Belüftung. Mit unter 68 kg Gewicht und nur 20 cm Höhe im geschlossenen Zustand will das Widesky leichter und flacher als viele vergleichbare Aluminium-Hartschalenzelte sein. Zur Ausstattung gehören dimmbare LED-Beleuchtung, eine gesteppte Schaumstoffmatratze, isolierte Filzdecke und vier Innentaschen.
Von Hansaplast gibt es eine Alternative für Menschen, die keine herkömmlichen Pflaster mögen: Das „Zweite Haut Schutz Sprüh-Pflaster“ (8,95 Euro) und das „Zweite Haut Schutz Flüssig-Pflaster Konzentrat“ (9,95 Euro). Beide bilden einen unsichtbaren, flexiblen Film, der sich Bewegungen anpasst und vor Schmutz sowie Wasser schützt. Das Sprüh-Pflaster soll sich besonders für Sport, Outdoor-Aktivitäten und schwer erreichbare Körperstellen eignen, das Flüssig-Pflaster für präzises Auftragen bei kleinen Verletzungen.
Das Start-up Stuff Bubble präsentiert mit dem "Bubble Camper" (ab 1250 Euro) die weltweit erste vollwertig aufblasbare Camping-Küche. Die Innovation basiert auf dem Prinzip von Luftgestänge-Vorzelten: Aufblasbare Tubes stabilisieren stoffbespannte Module. Die Küche lässt sich in unter zwei Minuten aufpumpen und verwandelt jeden Transporter oder größeren PKW in einen Campervan. Mit den Transportmaßem 112 x 12 x 60 cm ist die Küche klein genug für das Sportgepäck am Flughafen. Aufgebaut ist die 46 cm hohe Küche mit elektrischem Wasserkreislauf inklusive Frisch- und Abwasserblasen sowie Faltwaschbecken. Highlight: Ein exklusiv entwickelter aufblasbarer Kühlschrank von Dometic, dazu mobiler Kocher und Magnet-Seilzug-Schiebetüren aus robustem Stoff.
Einst als Werkzeug für das Wirtschaftswunder erdacht, hat sich der VW-Bus in 75 Jahren zur waschechten Legende gemausert – und teilweise auch zum sündhaft teuren Sammlerobjekt. Wer einmal einen Camping-Trip im klassischen Bulli erleben, diesen aber nicht gleich besitzen möchte, dem sei die Bulli-Tour von Jochen Schweizer empfohlen: Im authentischen VW T2 Westfalia – Gutachten-Note 2 – geht’s bis zu 200 Freikilometer über vorgeschlagene Routen mehr oder weniger direkt zu einem Campingplatz an der Ostsee. Campingausstattung und Flower-Power-Musiksammlung sind ebenfalls inklusive, fünf Jahre Fahrpraxis und der B-Führerschein Voraussetzung. Der Spaß kostet knapp 350 Euro und ist bis November 2026 verfügbar.
Im MediaMarkt und bei Saturn finden TV-süchtige Camper und Outdoorfans mit dem Peaq Portable (239 Euro) einen 32-Zoll-Fernseher für mobile Einsätze. Dank integriertem Akku mit bis zu vier Stunden Laufzeit funktioniert der TV unabhängig von festen Stromquellen – ob auf dem Campingplatz, der Terrasse oder beim Public Viewing zur Fußball-WM 2026. Der portable Fernseher bietet Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) und JBL-zertifizierte Lautsprecher. Die Bedienung erfolgt wahlweise per Fernbedienung oder Sprachsteuerung. Mit 16 GB internem Speicher und „Chromecast built-in“ lassen sich Inhalte direkt vom Smartphone, Tablet oder Laptop streamen.
PushRack präsentiert die dritte Generation seines modularen Heckträgersystems – konzipiert für sicheren, platzsparenden Fahrradtransport am Campervan. Der V3 ist „made in Germany“ und wird an Airline-, Thule- oder Fiamma-Schienen montiert und transportiert Fahrräder, die vertikal eingehängt werden. Das System trägt bis zu vier Fahrräder, die sich unabhängig von den anderen entnehmen und separat gegen Diebstahl sichern lassen. Der neu konzipierte Reifenhalter ermöglicht den Transport unterschiedlichster Fahrradtypen – vom Gravelbike bis zum Fatbike – ohne Umbauten am Rad. Basis ist ein Airline-Schienen-Set 200 Euro, Träger ab 180 Euro.
Das Camper Jarvis-System verzichtet bewusst auf ständige App-Kontrolle und manuelle Eingriffe. Stattdessen arbeitet es intelligent im Hintergrund: Die Druckwasserpumpe aktiviert sich nur bei Anwesenheit, Solarüberschüsse heizen automatisch den Boiler oder optimieren die Kühlung. Herzstück ist der SmartKnob (399 Euro) – ein haptisches Bedienelement für alle Bordfunktionen, das sich wie ein hochwertiger Lautstärkeregler anfühlt. Eine App ist optional, aber nicht notwendig. Das System verbindet Module für Energie-, Wasser-, Heizungs- und Schaltsteuerung zu einer Gesamtlösung. "Der echte Luxus beim Camping ist, dass alles läuft, ohne dass du dich darum kümmern musst", erklärt Rico, Gründer von Jarvis Labs aus Konstanz. Vorteile für DIY-Ausbauer: Weniger Verkabelung, schnellere Installation, geringeres Gewicht.
Hymer kombiniert in dem Grand Canyon S 700 CrossTrail (ab 148.900 Euro) eine markante Offroad-Optik mit funktionaler Ausstattung für Expeditionslustige. Äußerlich fällt das Fahrzeug durch die markante CrossTrail-Beklebung auf. Im Innenraum sorgt die Lederpolsterung „Tallinn" mit orangefarbenen Kontrastnähten und gestepptem Rautenmuster für einen sportlichen Akzent. Technisch wartet die Edition mit robuster 18-Zoll-Bereifung und einem mit Raptor-Lack geschützten Stoßfänger-Chassis auf. Zur Serienausstattung gehört zudem ein 5G-Router, der auch in abgelegenen Regionen für stabile Internetverbindung sorgen soll.
Der Knaus Yaseo-Wohnwagen (ab 23.860 Euro) ist konsequent für E-Autos optimiert. Er ist ultraleicht und nutzt die V2L-Technologie (Vehicle-to-Load), um den Strom direkt aus dem Zugfahrzeug zu ziehen – perfekt für Sportler, die autark stehen wollen. Dank der optionalen variablen Sitzgruppe und bis zu zwei Garagentüren will der Yaseo als echtes Stauraumwunder überzeugen, in dem sich auch problemlos Fahrräder transportieren lassen. Foto: Knaus Tabbert
Dethleffs erweitert seine Allrad-Baureihe um den kompakten Globebus Performance T16 (ab 94.999 Euro), der problemlos mit dem Standard-PKW-Führerschein Klasse B gefahren werden kann. Mit 6,25 Metern Länge ist das teilintegrierte Reisemobil 60 Zentimeter kürzer als das größere Schwestermodell. Die Abmessungen und das reduzierte Gewicht ermöglichen eine Zulassung mit 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht – laut Hersteller bei weiterhin praxisgerechten Zuladungswerten. Gleichzeitig übernimmt die neue Version viele technische Merkmale und Offroad-Eigenschaften des größeren Allrad-Modells. Die kompaktere Bauweise soll die Wendigkeit im Gelände und im städtischen Verkehr verbessern.
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