Italien

Italien: Mythos Tremalzo-Pass

Henri Lesewitz

 · 30.07.2008

Italien: Mythos Tremalzo-PassFoto: Oliver Soulas

Tunnelblick als Höhepunkt eines 1863 Meter hohen Kletter-Epos. Kaum ein Anderer Alpenberg ist von größerem Mythos umweht als der Tremalzo-Pass am Gardasee. Wir waren einen Tag am Gipfel.

Kein anderer Pass am Gardasee ist von größerem Mythos umweht, keiner höher frequentiert, keiner öfter abgelichtet als der Tremalzo. Es gibt höhere und steilere. Aber keinen mit diesem einzigartigen Ensemble aus Felskulisse, Weitblick und Serpentinen-Epos. Wer die Naturgewalt einmal bezwungen hat, den lässt sie nicht mehr los. Der Traum in Schotter existiert nicht zufällig. Um die Festungsanlage Trient im ersten Weltkrieg rascher mit Nachschub versorgen zu können, wurde der Tremalzo einst mit einem gewaltigen Serpentinenband befahrbar gemacht. Acht Kilometer lang windet sich die eigentliche Tremalzo-Straße über die Südflanke. Zwölf Kilometer sind es auf der inzwischen fast vollständig asphaltierten Nordseite.


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  Tunnelblick am Tremalzo-PassFoto: Unbekannt
Tunnelblick am Tremalzo-Pass

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