Kein anderer Pass am Gardasee ist von größerem Mythos umweht, keiner höher frequentiert, keiner öfter abgelichtet als der Tremalzo. Es gibt höhere und steilere. Aber keinen mit diesem einzigartigen Ensemble aus Felskulisse, Weitblick und Serpentinen-Epos. Wer die Naturgewalt einmal bezwungen hat, den lässt sie nicht mehr los. Der Traum in Schotter existiert nicht zufällig. Um die Festungsanlage Trient im ersten Weltkrieg rascher mit Nachschub versorgen zu können, wurde der Tremalzo einst mit einem gewaltigen Serpentinenband befahrbar gemacht. Acht Kilometer lang windet sich die eigentliche Tremalzo-Straße über die Südflanke. Zwölf Kilometer sind es auf der inzwischen fast vollständig asphaltierten Nordseite.
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