Seit fünf Jahren komme ich im Frühjahr zum Training nach San Remo. Wobei San Remo eigentlich nicht ganz richtig ist. Von San Romolo nämlich, einem kleinen Bergdörfchen, etwa 15 Kilometer nördlich von San Remo gelegen, windet sich die schmale Asphaltstraße zum Gipfel des Monte Bignone hinauf. Dieser 1299 Meter hohe Berg gilt in einschlägigen Internetforen bereits als “Bikepark”. Obwohl es für die zwei Strecken keinen offiziellen Shuttle gibt. Aber den braucht man unbedingt. Außer man wählt ein leichtes Freeridebike, das man mit viel Schmackes auch wieder bergauf treten kann. Ich mache das manchmal, wenn ich gut drauf bin. Aus Trainingszwecken. Aber die Straße wird oben, dort wo sie der Sonne besonders ausgesetzt ist, nochmal ziemlich fies steil. Ein echter Kraftakt eben.
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