Italien

Geheimtipps: Bike-Touren in San Martino di Castrozza

Gitta Beimfohr

 · 10.10.2016

Geheimtipps: Bike-Touren in San Martino di CastrozzaFoto: Jörg Reuther

San Martino liegt mitten in den Dolomiten, wo sich viele Touren-Klassiker um die Felsformationen ranken. Marc Schneider war nun im Herbst dort und hat sich die echten Geheimtipps zeigen lassen.

Das letzte Mal habe ich Maurizio inmitten des ganzen "Tschingderassa Bumm Bumm" der BIKE-Transalp getroffen. Lautsprecheransagen! Musik! In den Gassen von San Martino di Castrozza hat es vor Bikern nur so gewimmelt. Wir waren beide in die Organisation des Rennens so eingebunden, dass an eine gemeinsame Feierabendrunde nicht zu denken war. "Du musst halt im Herbst noch mal kommen, dann zeige ich Dir ein paar Trails abseits der Transalp-Strecke", hatte Maurizio zum Abschied gemeint. Und hier bin ich nun. Es ist bereits Ende September, die Bike-Saison in San Martino di Castrozza neigt sich dem Ende zu. Maurizio hat sein Hotel jetzt für ein paar Wochen zugesperrt. Neben den Renovierungsarbeiten bleiben ihm endlich ein paar Stunden Zeit, um selbst aufs Bike zu steigen. Doch nicht nur sein Haus, der ganze Ort, auf 1500 Metern Höhe an der Bergstraße zum Passo Rolle gelegen, ist in den Herbstschlaf gefallen. Fensterläden sind zugeklappt, die Straßen leergefegt. Ich habe wohl die ruhigste Zeit des Jahres erwischt, aber sicher nicht die schlechteste.

Unten im Tal, in Fiera di Primiero, habe ich ein Hotelzimmer bekommen. Und biken kann man hier noch überall. Das hat die Runde, die wir gerade gedreht haben, eindrucksvoll bewiesen. Die letzten zwei Stunden ging es zum Greifen nah an den Westwänden der Pale di San Martino entlang. Unterhalb des Sass Maor, einem der markantesten Zacken des Massivs und seiner Nachbarspitze, der Madonna, deren Schleierkante ihr die Umrisse einer Klosterfrau verleiht. Es ging über flowige Trails und ruppige Waldwege dahin, aber auch bissige Rampen hinauf. Genau, was ich sehen wollte: die andere, nicht Transalp-erprobte Seite von San Martino. Und nach eben dieser Essenz spuckt uns der Bergwald jetzt wieder aus. Die Sonne schickt endlich ein paar Strahlen auf die Almwiesen der Westseite. Erst jetzt, gegen Mittag, hat sie es um das Dolomitenmassiv herumgeschafft. Maurizio hält an, um die Wärme in die Poren eindringen und den Blick auf San Martino di Castrozza wirken zu lassen. Zwei Stunden lang haben wir keine Menschenseele getroffen. Da waren nur der Wald, die Trails und wir. Mein Magen knurrt. "Hunger? Dann komm!" Tatsächlich findet Maurizio in all den hochgeklappten Gassen von San Martino noch eine Pizzeria, die den Holzofen eingeschürt hat.

  So flowig beginnt der MTB-Trail von der Malga Tognola hinunter. Der weitere Weg ins Vanoi-Tal wird ruppiger.Foto: Joerg Reuther
So flowig beginnt der MTB-Trail von der Malga Tognola hinunter. Der weitere Weg ins Vanoi-Tal wird ruppiger.

Am Nachmittag gibt es eine kleine Zugabe. Wir steigen ins Auto und kurven den Passo Rolle nördlich von San Martino hinauf. Von hier aus geht es mit den Bikes weiter zur Malga Juribello auf der anderen Seite des Passes. Ein buckeliger Teppich aus mittlerweile herbstlich angegilbten Almwiesen breitet sich vor uns aus. Darauf eine Hütte, die im Sommer bewirtschaftet wird, und ein paar Ställe. Selbst die Kühe wurden schon ins Tal getrieben. Wieder sind wir ganz allein hier oben. Maurizio zeigt auf die Waldgrenze unterhalb der Hütte: "Da hatte Stradivari das Holz für seine Geigen her." Gehört habe ich von dem edlen Holz "Legno di Risonanza" schon. Wobei ich jetzt ein bisschen enttäuscht bin, denn dieser Fichtenwald sieht aus wie jeder andere. Für satte Töne sorgt hier gerade nur das Farbenspiel der Natur. Ganz rechts zeigt uns die Marmolada, der mächtigste Dolomitengipfel, ihre rötliche Schulter. Hinter uns, an den Pale die San Martino, regelt die Nachmittagssonne bereits die Grauwerte herunter. Die Luft wird kälter, das Licht der Berge wärmer. Herbst eben. Unser Weg führt schließlich geradeaus durch den Wald ins Tal hinunter. Erst am Ende der Abfahrt setzt ein kurzer, ruppiger Trail ein fahrtechnisches Ausrufezeichen für diesen Tag. Eigentlich wollten wir übers Val Venegia zum Passo Rolle zurückfahren, doch wir haben uns verquatscht und die Zeit vertrödelt. So fällt der berühmte Transalp-Abschnitt für uns heute aus. Wir rollen auf direktem Weg auf der Pass-Straße zum Auto.

Beim Abendessen wird aus der für morgen geplanten Tour ein Projekt. Große Konferenz. Giuseppe ist dazugestoßen. Er ist der Kopf der Transalp-Organisation vor Ort. Etwas abgehetzt rutscht auch Massimo de Bertolis später mit seinem Stuhl an unseren Tisch. Der Marathon-Weltmeister von 2004 und Transalp-Sieger der Masters-Kategorie ist ebenfalls im Primiero-Tal zu Hause und wie alle anderen in dieser Runde ein ausgewiesener Kenner der Region. Schon nach der Vorspeise wird die Karte auf dem Tisch ausgebreitet. Finger wuseln über die eingezeichneten Wege. Ich mische mich nicht ein, nur einmal, als die Option "Trail oder nicht Trail?" auf den Tisch kommt, plädiere ich für den Fahrspaß, trotz eines Ex­trapacks an Höhenmetern. Alle nicken, die Karte wird zusammengeklappt, der Hauptgang serviert.

Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.Foto: Infochart
Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.
Geheimtipps für Bike-Touren um San Martino di CastrozzaFoto: Jörg Reuther
Geheimtipps für Bike-Touren um San Martino di Castrozza
Die Westflanke der Pale di San Martino. Ganz links der Sattel aus dem Val VenegiaFoto: Jörg Reuther
Die Westflanke der Pale di San Martino. Ganz links der Sattel aus dem Val Venegia
Vom Lago Calaita führt die Abfahrt über diverse

 Wegarten ins Tal zurück. Ein Überblick schadet nicht.

  Foto: Jörg Reuther
Vom Lago Calaita führt die Abfahrt über diverse Wegarten ins Tal zurück. Ein Überblick schadet nicht.  
Die Abfahrt von der Malga Tognola wird auch mal breiter. Dann aber auch steiler und rutschiger.Foto: Jörg Reuther
Die Abfahrt von der Malga Tognola wird auch mal breiter. Dann aber auch steiler und rutschiger.
San Martino di Castrozza liegt bereits auf 1500 Metern Höhe. Auf Tour hat man die Baumgrenze schnell hinter sich gelassen. Allerdings ziehen im Herbst dann die Nebel durchs Panorama. 

  Foto: Jörg Reuther
San Martino di Castrozza liegt bereits auf 1500 Metern Höhe. Auf Tour hat man die Baumgrenze schnell hinter sich gelassen. Allerdings ziehen im Herbst dann die Nebel durchs Panorama.   
Ausgesprochen leckere Pasta wartet zwischen dem Val Venegia und dem Passo Rolle: die Capanna Cervino.Foto: Jörg Reuther
Ausgesprochen leckere Pasta wartet zwischen dem Val Venegia und dem Passo Rolle: die Capanna Cervino.
So flowig beginnt der MTB-Trail von der Malga Tognola hinunter. Der weitere Weg ins Vanoi-Tal wird ruppiger.Foto: Joerg Reuther
So flowig beginnt der MTB-Trail von der Malga Tognola hinunter. Der weitere Weg ins Vanoi-Tal wird ruppiger.
Im Prinzip kann man sich rund um San Martino nicht verfahren. Bei freier Sicht ragen immer irgendwo die berühmten Spitzen der Pale hervor.Foto: Jörg Reuther
Im Prinzip kann man sich rund um San Martino nicht verfahren. Bei freier Sicht ragen immer irgendwo die berühmten Spitzen der Pale hervor.
An der Malga Tognola wachsen die offiziellen Abfahrtstrails. Teils sehr anspruchsvoll!Foto: Jörg Reuther
An der Malga Tognola wachsen die offiziellen Abfahrtstrails. Teils sehr anspruchsvoll!
Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.Foto: Infochart
Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.
Geheimtipps für Bike-Touren um San Martino di CastrozzaFoto: Jörg Reuther
Geheimtipps für Bike-Touren um San Martino di Castrozza
Geheimtipps für Bike-Touren um San Martino di Castrozza
Die Westflanke der Pale di San Martino. Ganz links der Sattel aus dem Val Venegia
Vom Lago Calaita führt die Abfahrt über diverse

 Wegarten ins Tal zurück. Ein Überblick schadet nicht.

  
Die Abfahrt von der Malga Tognola wird auch mal breiter. Dann aber auch steiler und rutschiger.
San Martino di Castrozza liegt bereits auf 1500 Metern Höhe. Auf Tour hat man die Baumgrenze schnell hinter sich gelassen. Allerdings ziehen im Herbst dann die Nebel durchs Panorama. 

  
Ausgesprochen leckere Pasta wartet zwischen dem Val Venegia und dem Passo Rolle: die Capanna Cervino.
So flowig beginnt der MTB-Trail von der Malga Tognola hinunter. Der weitere Weg ins Vanoi-Tal wird ruppiger.
Im Prinzip kann man sich rund um San Martino nicht verfahren. Bei freier Sicht ragen immer irgendwo die berühmten Spitzen der Pale hervor.
An der Malga Tognola wachsen die offiziellen Abfahrtstrails. Teils sehr anspruchsvoll!
Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.

Der Weltmeister muss am nächsten Morgen leider passen. Dafür steht Loris, mein italienischer Partner für die Transalp-Streckenplanung, auf der Matte. Der hat gleich Walter, seinen Nachbarn aus Arco, mitgebracht. Ein Anruf hatte genügt, und die beiden haben sich auf den Weg gemacht. Maurizio verzurrt die Bikes auf dem Dach seines Jeeps. Die Expedition kann beginnen. Es geht hinauf zur Malga Tognola, an der Panoramascheide zwischen Dolomiten und Lagorai. Da hinten noch kupferbraune Zacken, da vorne bereits graue Pyramiden – und rechts eine Hütte mit angeheizter Kaffeemaschine.

"Normalerweise shutteln Biker mit der Gondel hoch. Der Lift endet direkt am Eingang der Downhill-Strecke – nur jetzt ist er leider schon außer Betrieb", erklärt Maurizio bei einem Espresso. Wir interessieren uns aber ohnehin nicht für die Bikepark-Strecke nach San Martino zurück, sondern für das Neuland auf der anderen Seite des Passes. Zum Beispiel für die Malga Fiamena, die auf einem Aussichtsplateau über dem Vanoi-Tal thront. Hier gibt es leider keine Wirtschaft, nicht mal eine, die schon geschlossen hat. Dafür ein paar Holzstämme, die genügend Sitzkomfort für die mitgebrachte Brotzeit bieten. Dabei schweift der Blick ungestört über die Gipfel der Lagorai. Dann beginnt hier die Abfahrt nach Canal San Bovo mit eben diesem Trail, der gestern zur Diskussion stand. Der Einstieg ist holprig, doch dann folgt eine Spaßbahn durch den Bergwald, deren Flow nur durch ein paar Spitzkehren unterbrochen wird. Erst als wir im Tal wieder aus dem Wald rausschießen, merken wir, wie kühl und dunkel es schon ist. Gerade mal die Bergspitzen stehen jetzt am Nachmittag noch im Sonnenlicht.Heute kramt Maurizio aus seiner Hotelküche, was noch da ist: Rotwein,

Käse, Salami, Speck. Mit dem altbackenen Weißbrot fabrizieren wir ein Krümelmeer am Tisch. Es ist halt keine Saison mehr in San Martino. Und genau diese Stimmung ist einfach unbezahlbar.

5 MTB-Touren rund um San Martino di Castrozza


1. Sass Maor / 15,8 km / 628 hm / 2 h
Kurze, spannende Spritztour nahe der gewaltigen Ostflanke der Pale di San Martino. Von der Rolle-Pass-Straße biegt man rechts Richtung "Dolomiti Lagorai Bike 263" ab. Bald beginnt ein Labyrinth aus Trails (GPS!). In Ronzi geht es schließlich auf einem schmalen Waldweg zurück Richtung Civerthage. Achtung, auch die Rampen sind knackig!


2. Val Noana / 38,6 km / 1150 hm / 4 h
Erfrischend andere Exkursion durch das südliche Primiero-Tal, es ist die Hausrunde von Weltmeister Massimo de Bertolis. Von der Schlucht des Val Scheners klettern Serpentinen zur Malga Vederna hinauf. Unterhalb des Monte Pavione und der Vette Feltrine geht’s über Almen und Wälder zum Lago di Noana und wieder nach Fiera di Primiero hinunter.


3. Valle del Primiero / 45,7 km / 1400 hm / 4:30 h
Die Runde ist eine ausgiebige Erkundung des gesamten Valle del Primiero. Startpunkt ist in Fiera di Primiero. Dann geht’s hautnah an der Pala-Gruppe vorbei, durch dichte Tannenwälder und über sonnenbeschienene Hochalmen. Bewirtschaftete Almen trifft man unterwegs immer, und die Tour lässt sich jederzeit abkürzen.


4. Valle del Vanoi / 54 km / 2212 hm / 6 h


5. Palarama / 45,5 km / 1630 hm / 4:30 h


Die GPS-Daten der beschriebenen MTB-Touren finden Sie unten zum kostenlosen Download.

  Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.Foto: Infochart
Die fünf Sternfahrten rund um die Pale di San Martino.


INFOS San Martino di Castrozza


Das Revier

Mit ihrem südlichsten Massiv, den Pale di San Martino, ziehen die Dolomiten in Sachen Schönheit noch mal alle Register. Zu deren Füßen liegen der Passo Rolle, die Verbindung ins Fleimstal, San Martino di Castrozza und weiter unten das Primiero-Tal. Ein Seitental, das Vanoi-Tal, erstreckt sich bis in die mächtige Lagorai-Kette mit ihren grauen Bergpyramiden, die sich von den Dolomiten deutlich unterscheiden. Deshalb gehört die Tourismusregion "S.Mart" – San Martino di Castrozza, Passo Rolle, Primiero und Vanoi – auch zum größeren Verbund von Dolomiti Lagorai Bike und bildet das Bindeglied zwischen Fleimstal und Valsugana.


Anreise

Komfortabler: auf der Etschtal-Autobahn vom Brenner bis Trento-Nord, dann Richtung Padova. Auf der teils vierspurigen Staatsstraße 47 durchs Valsugana bis zum Abzweig Feltre. Dann ab Fonzaso auf der SS50 ins Primiero-Tal und weiter hinauf nach San Martino. Kürzer: auf der Brenner-Autobahn bis Auer, durchs Fleimstal bis Predazzo und dann über Paneveggio und Passo Rolle nach San Martino


Karten und Touren-Infos

Kompass-Karte "Pale di San Martino, Fiera di Primiero (1:50000), 9,95 Euro, www.kompass.at
Mountainbike-Touren-Karte San Martino di Castrozza–Passo Rolle–Primiero–Vanoi, erhältlich im Tourismusverband


Bike-Hotels

  Vom Lago Calaita führt die Abfahrt über diverse   Wegarten ins Tal zurück. Ein Überblick schadet nicht.    Foto: Jörg Reuther
Vom Lago Calaita führt die Abfahrt über diverse Wegarten ins Tal zurück. Ein Überblick schadet nicht.  

Hotel Paladin, Via Passo Rolle 253, San Martino, www.hotelpaladin.it, mit dem Bike-verrücktesten Chef im Ort Hotel Luis, Viale Piave 20, 38054, Fiera di Primiero, www.hotelluis.it. Radsportbegeisterte Chefin und leckeres Abendmenü. Adressen weiterer Dolomiti S.Mart Bike-Hotels unter www.sanmartino.com.ts
Weitere Bike-Hotels: www.bike-holidays.com


Bike-Shops

Sportecke, San Martino di Castrozza, www.sportecke.eu. Ciclibettega, Mezzano di Primiero, www.ciclibettega.com


Geführte Touren

Primiero Bike School, Via Guadagnini 29, 38054 Fiera di Primiero (TN) Italia, www.primierobike.com


Infos allgemein

Azienda per il Turismo San Martino di Castrozza, Via Passo Rolle 165, San Martino di Castrozza, www.sanmartino.com


Fünf Dinge, die man rund um San Martino nicht verpassen darf.


1. Bikepark San Martino

Der Lift auf die Malga Tognola (2200 Meter) bietet den Zugang zum Bikepark San Martino Bike Arena. Seit 2013 bauen Locals hier an diversen Abfahrtsvarianten. Neben dem Downhill UNO gibt es inzwischen einen zweiten: den DH DUE mit großen Wallrides vor der beeindruckenden Kulisse der Pale. Abfahrtslänge: ca. 10 Kilometer und 700 Höhenmeter. Tagesticket ab 21 Euro. Infos zum Park und dem Campo Base Bikers Village: www.sanmartinobikearena.com


2. Käse & Co.

Die Käsestraße der Dolomiten führt durch das Primiero-Tal und San Martino. Bergbauern hegen höchste Qualitätsansprüche an ihre Produkte. Am besten kauft man die regionalen Käsesorten wie Nostrano, Toséla oder Botìro in der Caseificio Sociale Comprensoriale in Mezzano (eines der schönsten mittelalterlichen Dörfer Italiens). Infos: www.caseificioprimiero.com


3. Pala-Klettern

Die Pale di San Martino bieten einige der aufregendsten Klettersteige und Wander-Routen der Dolomiten. Es lohnt sich, auch mal die mit dem Bike nicht zugänglichen Ecken der Berggruppe zu erkunden. Zudem bietet das Altipiano delle Pale, ein Steinplateau auf 2700 Metern Höhe mit 50 Quadratkilometern nacktem Fels ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Infos zu den Klettersteigen und zum Pala-Ronda-Trek unter www.sanmartino.com


4. Regina-Lounge-Bar

In der Lounge des Hotels Regina bekommt man das Gefühl, Ende des 19. Jahrhunderts auf die Rückkehr der englischen Lords von den Gipfeln der Dolomiten zu warten. Die Einrichtung ist so edel und verspielt, wie man es auch von einem Landsitz des Berg­adels erwarten würde. Ein entspann­ter Afternoon-Tea oder ein Gin-Tonic im Regina weckt Erinnerungen an die Gründerzeit der Bergsportgemeinde. www.hregina.it


5. Canyoning im Val Noana

In eine ganz andere Welt kann man beim Canyoning im Val Noana vordringen. Das Seitental erstreckt sich von Imer im südlichen Primiero-Tal in Richtung Osten und zeigt sich im unteren Abschnitt als enge, verschlungene und mystische Schlucht. Türkisfarbenes Quellwasser spült die angeleinten Teilnehmer hier durch skurrile Felsformationen von einer Badegumpe in die nächste. Preis pro Person: 55 Euro. Infos: www.sanmartino.com

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