ElbaKleine Insel, großes Trail-Vergnügen

BIKE Magazin

 · 15.10.2021

Elba: Kleine Insel, großes Trail-VergnügenFoto: Max Draeger
Elba: Kleine Insel, großes Trail-Vergnügen

Berge, Trails und Buchten? Gibt es am Gardasee und in der Toskana auch. Dachte unser Autor und wäre auf der Fahrt nach Elba fast den Verlockungen am Wegesrand erlegen. Zum Glück konnten er und seine Clique widerstehen.

Auf Elba gibt es quasi überall Trails. Ganz im Westen ist das Terrain steil, die Trails etwas oldschool, die Auffahrten anstrengend. Auf der Ostseite des Monte Capannes hingegen findet sich eine Art Trailcenter für alle Könnensstufen mit einer Asphaltstraße als Zubringer.

Zentral gelegen bietet der Monte San Martino eine Handvoll Natur-Tails rund um die Villa Napoleone sowie an der Südküste mit dem Serro del Pero ein echtes Highlight.

Im südöstlichen Ausläufer der Insel befindet sich neben dem beschaulichen Ort Capoliveri der "Bikepark". Die Bezeichnung ist tatsächlich etwas unpassend, Cross-Country-Fahrer kommen auf der Legends-Cup-Strecke aber auf ihre Kosten. Die Bergkette im Nordosten bietet noch einige klasse Trails, allen voran der Buca del Bandito.

Verlagssonderveröffentlichung

Die Insel

Elba liegt rund zehn Kilometer vom toskanischen Festland entfernt und ist deutlich kleiner als die benachbarten Inseln Korsika und Sardinien. Die höchste Erhebung, der Monte Capanne, misst 1019 Meter, befindet sich im Westen der Insel und ist sogar durch eine historische Seilbahn erschlossen. Weiter östlich ragen die Hügelketten nur rund 300 bis 500 Meter in den Himmel.

Das Revier

Biken auf Elba ist extrem vielfältig: von gebauten Strecken im dschungelartigen Wald bis zum Rockgarden-Intermezzo à la Finale Ligure und gutmütigen Cross-Country-Strecken ist auf engstem Raum alles geboten. Umrahmt wird das Trail-Erlebnis von einer fantastischen Aussicht auf das Mittelmeer und dem typisch italienischen Lifestyle.

Shuttle-Unternehmen gibt es vor Ort nur wenige. Einige Reiseanbieter aus Deutschland und Österreich bieten ihren Gästen diesen Luxus aber auch auf Elba an. Wer selbst in die Pedale tritt, braucht starke Beine: Die Höhenmeter wollen im losen Schotter und auf steilen Rampen zum Teil mühsam erkämpft werden. Bergab zeigt sich die Insel in der Regel ebenfalls eher von der rauen und steinigen Seite. Klassische "Murmelbahnen" sucht man hier vergebens.

Foto: Kunth Verlag

Beste Reisezeit

Idealerweise macht man sich im Frühling oder Herbst auf den Weg nach Elba. Der Hochsommer ist einfach zu heiß zum Radfahren. Das insgesamt milde Klima macht Biken auch im Winter möglich.

Anreise und Übernachtung

Mit dem Auto zum Fährhafen in Piombino und anschließend in rund einer Stunde Überfahrt nach Portoferraio, Elbas Hauptstadt. Auf der Insel gibt es viele preiswerte Ferienwohnungen. Am besten sucht man sich ein Domizil in der Mitte der Insel.

Wer es bevorzugt, im Wohnmobil zu nächtigen, findet in der östlichen Hälfte der Insel zahlreiche Campingplätze, die meisten davon rund um die Ortschaft Lacona. Wildes Campen ist verboten.

Berge, Trails und Buchten? Gibt es am Gardasee und in der Toskana auch. Dachte unser Autor und  wäre auf der Fahrt nach Elba fast den Verlockungen am Wegesrand erlegen. Zum Glück konnten er und seine Clique widerstehen.
Foto: Max Draeger

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Lesen wie ich will: Den kompletten Reisereport Elba finden Sie in BIKE 10/2021.

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