Die schönsten MTB-Touren in Livigno

Gitta Beimfohr

 · 09.08.2017

Die schönsten MTB-Touren in LivignoFoto: Armin Walcher
Die schönsten MTB-Touren in Livigno

Umzingelt von Passo- und Piz-Paraden empfängt Livigno winters wie sommers Freerider. Duty Free-Shopper freuen sich über Sprit und Schnaps, Flow-Freunde über ein gigantisches Pfadnetz im Hauptkamm.


Auf der langen Schlangenfahrt durch die engen Graubündner Täler schraubt sich unsere Erwartungshaltung nach oben. Livigno sollte mal lieber halten, was es verspricht.

Im Download-Bereich unterhalb dieses Artikels können Sie die GPS-Daten der in BIKE 3/2017 beschriebenen Livigno-Touren kostenlos herunterladen.

Buon gusto, trails perfetti und billig tabacco. Auch wenn wir nicht rauchen, bei so einer Anreise geht es ums Prinzip. Einen einfachen Zugang zu Livigno gibt es nämlich nicht. Umzingelt von Zwei- und Dreitausendern kuschelt sich der Ort in seine italienisch-schweizerische Kuhle zwischen Stilfserjoch und Berninapass. In das Hochtal gelangte man früher nur über zwei Pässe. Über die Schneemonate war man hier sogar komplett von der restlichen Welt abgeschnitten – bis 1952 der Pass von Bormio auch im Winter befahrbar wurde. Doch so richtig zugänglich wurde Livigno erst 1968 durch den Munt-la-Schera-Tunnel, vor dem wir nun stehen und auf Einlass warten. Dieser Stollen inmitten des Svizzer Parc Naziunal war einst der wortwörtliche Durchbruch für das isolierte Livigno. Was die Schweizer hier in den Berg geklopft haben, ist nämlich ein Stollen, der nur einspurig befahrbar ist und die Autos im 15-Minuten-Takt abwechselnd hinein- oder herauslässt. Die Fahrt durch die schmale Röhre ist ein Erlebnis, das unsere Laune deutlich hebt und Vorfreude weckt. Unser erster Eindruck von Livigno ist so etwas wie ein kultiger Singletrack ins "Land of the Freerider". Wie passend.

Verlagssonderveröffentlichung

Auf der anderen Seite begrüßt uns mit einem Strahlen der Lago di Livigno, und wir strahlen zurück. Eine weite Hochebene breitet sich vor uns aus, die nicht viel gemein hat mit den steilen Bergflanken, die uns in der Schweiz noch so nahe gerückt sind. Wir entspannen uns und grinsen beim Blick auf die Tankstellenpreise. Benvenuto a Livigno, paradiso dello shopping. Napoleon hat den Ort 1805 zur zollfreien Zone erklärt, damit die paar Einwohner wenigstens einigermaßen überleben konnten. Heute können die inzwischen 6500 Livigner bestens von der Steuerbefreiung leben. Von Alkohol bis Zigaretten wird gekauft, was der Grenzbeamte noch durchwinkt. 364 Tage im Jahr – nur an Heiligabend sind die Läden geschlossen. Doch uns interessiert die Wegefreiheit mehr als die Zollfreiheit. Schön, dass der Rubel rollt, aber rollende Räder gefallen uns eben noch deutlich besser.

  Auf dem Rollercoaster-Ride kann man abheben und dabei einen Sprung in den Lago di Livigno vortäuschen.Foto: Armin Walcher
Auf dem Rollercoaster-Ride kann man abheben und dabei einen Sprung in den Lago di Livigno vortäuschen.

Und es wird gerollt in Livigno! Zig Biker sind unterwegs. Die Federwegsfraktion zieht es zum Bikepark von Mottolino linkerhand, die Freunde des Flows auf die gegenüberliegende Seite zum Skigebiet Carosello 3000. Dazu kommen massig Touren-Runden, die Grenzen überschreiten und samt Trails absolut legal befahrbar sind. Un misto ideale. Eine gute Mischung ist auch unser Guide Nicola Giacomelli: italienischer Charme, Südtiroler Akzent, Schweizer Zuverlässigkeit. Nico kennt alle Seiten des Bike-Reviers Livigno und will sie uns alle zeigen.

Zum Auftakt steigen wir in die Gondeln von Mottolino, obwohl wir kein Downhill-Geschirr für Black Eye, DH WC oder SIC LINE angelegt haben. Aber Nico weiß offensichtlich, was er tut. Er will uns über den Bikepark hinaus führen. Denn: "Da oben gibt es auch entspanntes Trail-Material", erklärt er und prompt starten wir mit dem Flowtrack, den Hans Rey bereits 2005 hier angelegt hat. Schnell geht es aber weiter in Richtung Valle Delle Mine. So schmalspurig, wie uns Livigno begrüßt hat, geht es am Berg weiter. Der Natur-Trail zieht sich in das Seitental, will gar nicht mehr aufhören – und nur immer noch schöner werden. Wir zirkeln um Bäume, rauschen an einem idyllischen Bach entlang. Als wir unsere Sättel schließlich für den Anstieg Richtung Forcola wieder nach oben schnalzen lassen, überlegen wir, ob das womöglich einer der schönsten Trails war, den wir je gefahren sind. Nico schmunzelt, zuckt mit einer Augenbraue und murmelt: "Abwarten."

Der steile Schluss-Stich auf den Scheitel des Passo Forcola lässt uns etwas leiden. Doch so richtig leid können einem die Schweizer tun. Wir sind wohl kaum die einzigen, die noch auf der italienischen Seite in der Foresteria 2315 einkehren. In Livigno sitzen die Euros locker, während man an Franken erst gar nicht gedacht hat. Dazu kommt, dass sich die Foresteria, die von außen wie eine klassische, plastikbestuhlte Passo-Schenke wirkt, als cooles Café mit hervorragender Küche entpuppt. Die Einstellung von Nicola, eine Tour ohne richtige Einkehr sei tabu, kommt uns sehr entgegen. Als wir schließlich aufbrechen, überlegen wir, ob das der womöglich längste Kurzstopp unseres Lebens war. Nico zuckt wieder vielsagend mit der Augenbraue.

Italien: Mountainbike Revierguide Livigno
Foto: Armin Walcher

Der Val-Minor-Trail startet direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite in die Schweiz hinein, ist aber alles andere als eine Grenzerfahrung. Hochalpin in Sachen grandioser Aussicht, aber kein bisschen ruppig, ausgesetzt oder bedrohlich. Die Luft ist dünn, die Landschaft spektakulär. Wir sind umgeben von einer einzigen Piz-Parade. Was eigentlich der Plural von Piz sei, wollen wir von Nico wissen. "Pizza!" antwortet er, duckt sich aber vor seinem eigenen Scherz und zieht auf dem nun folgenden Auf und Ab Richtung Ospizio Bernina davon. Die Bahnstation auf dem gleichnamigen Pass stellt den Höhepunkt des Bernina-Express’ dar, der hier seit 1910 die Alpen traversiert und inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Für uns geht es hier weiter mit dem Sammeln von feinen Trail-Kilometern. Wir queren die Bahntrasse, umrunden den See am Pass, rollen am Fuße des Palü-Gletschers entlang, finden entlang der berühmten Gleis-Serpentinen den ersten technisch fordernden Abschnitt der Tour und rollen schließlich mit randvoll erfülltem Biker-Herz in das kleine Örtchen Poschiavo. Was war das denn, bitte? Nico grinst und wirft sein Bike auf das schon wartende Shuttle. "Das war ein geiler Ride", sagt er. Ja, so sehen wir das auch.

Neuer Tag, neue Seite. Nach der langen gestrigen Tour wird heute viel geliftelt. Klingt entspannt, wäre da nicht Nicos Plan, uns so ziemlich alle Trails von Carosello 3000 zu zeigen. Die Ziele hat man hier hoch gesteckt. Das Trail-Netz "Tutti Frutti" steht kurz vor der Vollendung: 45 Kilometer und 3800 Tiefenmeter auf naturbelassenen Pfaden und frisch geshapten Lines. Und Nico will mit uns den fast kompletten Obstkorb abfahren. "Die Schmankerl sind schon alle da. Wir fahren viele Frutti heute. Banane, Ananas, Melone, Blaubeeren." Wir werden also satt werden? Er lacht: "Ja, dafür werde ich schon sorgen." Wir haben keine Zweifel. Mit Gusto kennt sich Nico schließlich aus. Und so lassen wir uns mit der Bahn in die Höhe tragen, um auf Hans Reys vier Kilometer langer Spaßbahn, dem Rollercoaster, wieder bergab zu surfen. Wir reiten die Wellen mit wunderschönem Lago-Blick, bevor wir in den Wald abtauchen, um dort weite Kurven zu ziehen. Wieder oben beginnt das Spiel aufs Neue: Hairy Cow, Blueberry, Hutr, Coast 2 Coast – ein saftiges Flow-Früchtchen reiht sich an das andere.

Stunden später haben wir uns einiges an Kilo- und Tiefenmetern angefuttert. "Zeit für die Rückseite", meint Nico beim abschließenden Espresso in der Gipfelstation – wo nicht Frittierfett, sondern Caffè und Crema die Luft bestäuben. Danach führt uns Nico über den Scheitel des Carosellos, und auf einmal sehen wir nichts mehr von Leuten, Lines und Liftanlagen. Stattdessen fahren wir auf einem Natur-Trail in das wilde, einsame Tal hinab zur Agriturismo Federia. Idylle pur: Auf dem flachen Dach der Stein-Alpe meckert die Ziege, die Katze streicht um die Beine, und die piatti tipici schmecken sensationell. Rund und glücklich rollen wir durch das Tal zurück nach Livigno, vorbei an den alten Häusern mit ihren sonnenverbrannten Holzfronten.

Eine ganz andere Front trifft uns schließlich in Livigno wieder. Beim Abschlussgetränk mitten im Ort wuselt der Mix aus Freeridern und Duty-free-Ridern um uns herum. Bei manchen baumelt der Vollvisierhelm am Unterarm, bei anderen knautschen sich die Henkel praller Armani-, Moncler- und Sigarette-Tüten in den Händen. Jeder nach seinem Gusto eben. Passenderweise sitzen wir auf der Terrasse eines Cafés, das "So What?" heißt.

  Die hübschen Stein- und Holzhäuser von Livigno beherbergen zum größten Teil Duty-free-Shops. Die Fassaden zieren üppige Geranien und noch üppigere Logos. 364 Tage im Jahr wird hier geshoppt und getankt, was der Grenzbeamte so gerade noch durchwinkt. Foto: Armin Walcher
Die hübschen Stein- und Holzhäuser von Livigno beherbergen zum größten Teil Duty-free-Shops. Die Fassaden zieren üppige Geranien und noch üppigere Logos. 364 Tage im Jahr wird hier geshoppt und getankt, was der Grenzbeamte so gerade noch durchwinkt. 

Nicola hatte sich zum Ziel gesetzt, uns Livigno von allen Seiten zu zeigen. Es fehlt noch der Süden. Und so lassen wir uns am nächsten Tag durch den Munt-la-Schera-Tunnel zurück auf die Schweizer Seite zum Ofenpass hinaufshutteln. Wieder geht es am höchsten Punkt direkt in einen Trail. Das fängt ja schon wieder gut an. Doch wir wurden vor den steilen Stichen gewarnt, die uns heute auf dem Weg Richtung Passo Gallo und Passo Trela noch fordern würden. Der erste lässt nicht lange auf sich warten. Wir schieben, Nico tritt schnaufend weiter, Biker mit E-Antrieb ziehen höflich grüßend an uns vorbei. Nach 200 harten Höhenmetern öffnet sich schließlich eine weite Hochebene. Die Landschaft präsentiert sich wieder ganz anders als die Tage zuvor. Über weiche Wiesen pedalieren wir Richtung Passo Gallo. Und wie einige Tage zuvor, nur deutlich weiter unten, begrüßt uns erneut der Lago di Livigno mit seinem Strahlen auf der italienischen Seite. Es folgt eine Trail-Abfahrt mit Blick ins Türkis, die nur von einigen Spitzkehren und Foto-Stopps ausgebremst wird. Der See begleitet uns noch eine Weile auf dem Weg immer tiefer hinein ins Tal. Um die Superlative vom ersten Tag aufzugreifen, erklären wir die Tour zum wohl abwechslungsreichsten All-Mountain-Klassiker, den wir je gefahren sind. Kein Augenbrauenzucken bei Nico. Entweder, weil wir uns gerade mitten in der zweiten fiesen Steigung zur Alpe Trela befinden oder weil er weiß, dass wir recht haben. Aber wer braucht schon All-Time-Ranglisten? Wir sind in Italien! Hier sollte man einfach nur genießen. Den kilometerlangen Trail zum Beispiel, der vom Pass bis nach Livigno führt. Oder den Käse, den wir uns in der Latteria holen. Oder das finale Après-Bike-Bier in der höchsten Brauerei Europas. Oder einfach das Gesamtpaket im Land der Freerider.


BIKE-Autorin Sissi Pärsch strotzte nach dem Trip vor lauter roten Blutkörperchen und Koffein:

"Bei der Anreise habe ich mich gefragt, ob Duty-free-Livigno das Richtige für mich ist. Doch die Mischung ist grandios: Bike und Birra, Flow und Fun, Caffè und Cucina, Trails und Touren. All das in einer hochalpinen Landschaft, die von italienischer Gelassenheit geprägt ist. Perfetto."

  Sissi Pärsch, BIKE-Testerin und -AutorinFoto: Wolfgang Watzke
Sissi Pärsch, BIKE-Testerin und -Autorin


REVIER-HIGHLIGHTS

Die spezielle Lage prägt: ­­­Livigno hat seinen eigenen Charakter – und mag es frei. Im Winter wie im Sommer setzt man konsequent auf Freeride, auf Duty-free sowieso, und dazu ist man trotz Höhenlage gern tiefenentspannt. Hier ein paar Tipps, wo es wann was zu tun gibt:


Das Revier
Livigno liegt in der italienischen Lombardei und grenzt im Westen und Norden an den Schweizer Kanton Graubünden. Trotz Höhe, Duty-free-Status und dem Drumherum an Pässen ist das Tal angenehm weit und offen und die Touren alles andere als eingeschränkt. Nicht nur die Grenzüberschreitung sorgt für Abwechslung, die Gegend ist auch landschaftlich vielseitig.

Neben den vielen Touren und Natur-Trails kann man an den Hängen von Mottolino und Carosello mit Liftunterstützung biken. Ersterer ist bereits seit Jahren für seinen Worldcup-tauglichen Bikepark bekannt. Auf der Carosello-Seite hingegen sieht man selten Vollvisierhelme. Trial-Legende Hans Rey hat hier seinen Flow-Einfluss walten lassen. Da Livigno (1816 m) die höchste Hochebene Europas ist, fällt das Atmen schon etwas schwerer. Perfekt fürs Höhentraining.


Anreise
Von Norden am schnellsten durch den 3,4 Kilometer langen Munt-la-Schera-Tunnel. Dorthin gelangt man über Landeck und weiter Richtung Zernez / St. Moritz, bis der Tunnel angeschrieben ist. Er ist ganzjährig 24 Stunden am Tag befahrbar, allerdings nur einspurig und mautpflichtig. Sommertarife ab 1.5.: PKW 15 Euro, Nachttarif ab 20 Uhr: 17 Euro. Radfahrer dürfen nur im Shuttlebus passieren.


Beste Reisezeit
Livigno liegt auf 1816 Metern Meereshöhe, und der Carosello führt bis auf fast 3000 Meter hinauf. Entsprechend ist die Reisezeit auf die Sommermonate begrenzt. Die Liftanlagen von Mottolino und Carosello haben von Juni bis Mitte September geöffnet – genaue Daten und Preise unter: www.mottolino.com und www.carosello3000.com


Guides und Shuttle
Bike-Schulen und Guides haben sich zu einer Organisation zusammengeschlossen. Am Bike-Info-Point mitten in Livigno trifft man sich, gibt Auskunft und startet auf Tour mit und ohne Shuttle. Es lohnt sich auch, nach Kombi-Paketen zu suchen, die individuell mit Bike-Hotels angeboten werden. Infos: Tel. 0039/329/4908364, www.bikelivigno.com

Bike-Shops
6500 Einwohner, 2 Bikeparks, 11 Bikeshops. Livigno ist auf Bike-Sport spezialisiert und entsprechend zahlreich sind Verleihstationen und Service. Unter anderem:
• Vertigo Livigno mit zwei Läden, www.vertigolivigno.com
• Mountain Riders, ein Bike- & Boards-Shop, wo sich speziell die Gravity-Fraktion wohlfühlt. Tel. 0039/0342/974708, info@mountainriders.it


Unterkünfte
An Unterkünften mangelt es Livigno nicht. Vom Campingplatz über Apartments bis hin zum Chalet ist alles geboten. Natürlich gibt es auch einige Bike-Hotels. Generell ist Livigno sehr gut darin, finanziell reizvolle Packages zu schnüren, und das ist auch bei den Bike-Hotels so. Bei Buchung gibt es deutlich Nachlass auf Touren, Leih-Bikes, Tickets, Shuttle etc. Infos: www.mtblivigno.eu/de/bike-hotels
Zum Beispiel:
• Hotel Paradiso, nettes, familiäres 3-Sterne-Hotel in ruhiger Lage. Tel. 0039/0342/996633, www.hparadiso.info
• Hotel Concordia und Hotel Lac Salin zählen zu den guten Adressen des Ortes. Guide Nicola ist einer der 18 Hotelgründer-Enkel und hat dafür gesorgt, dass auch der Service für Biker stimmt. Infos: www.lungolivigno.com


Infos Allgemein
Azienda di Promozione Turistico, Via Saroch, 1098/a, Livigno, Tel. 0039/0342/977800, www.livigno.eu


SZENE-SPECIALS

  Frisch gezapftes Bier...Foto: Armin Walcher
Frisch gezapftes Bier...


Essen & Trinken
• 1816 Brauerei: An der höchst gelegenen Brauerei Europas führt kein Weg vorbei. Chef Andrea Rocca ist ehemaliger Ski-Profi und FC-Bayern-Fan. Er bietet neben exzellentem Bier auch sehr gute Kost. www.1816.it
• Foresteria 2315: Die Einkehr am Passo Forcola sieht von außen unspektakulär aus, serviert aber ausgezeichnetes Essen und Espresso für 1,20 Euro in kreativer Einrichtung.
• Alpe Federia: wunderschön auf der Rückseite des Carosellos gelegen. Um den Steinbau mit Terrasse tummeln sich viele Tiere, und das Essen ist top. www.agriturismo-federia.it
• Marcos Pub: Oben gibt es Frühstück, selbst gemachte Pasta und saftige Steaks. Unten rocken abends die Live-Bands. Täglich 8–24 Uhr, www.marcospub.it
• Why Not?: Bestens verarbeitete lokale Produkte, die hauptsächlich in Gourmet-Burgern landen. Von der Terrasse schöner Blick auf das Livigno-Treiben. Tel. 0039/366/4652399.
• Pizzeria Bait Dal Ghet: Hinter der rustikalen Holzfassade wartet die womöglich beste Pizza des Ortes. Bait dal Ghet auf Facebook.
• Camino: In das Hotelrestaurant kommen auch viele Einheimische wegen der traditionellen Küche. www.hotelcamino.com
• Latteria: Die Latteria am Dorfeingang von Livigno ist ein Verbund der Milchbauern der Region. In dem Gebäude befindet sich die Käserei, eine riesige Theke mit jeglichen Molkereiprodukten sowie ein kleines Café. www.latterialivigno.eu


Wellness & Fitness
Ein ganzes Areal an Saunen, Massagen und Pools findet sich im Aquagrande direkt am Dorfeingang. Und weil sich hier auch viele Profisportler zum Höhentraining treffen, ist der 350-m²-Fitness-Bereich top ausgestattet. www.aquagrandalivigno.com


Shopping
Die 150 Duty-free- und Outlet-Shops sind 364 Tage im Jahr geöffnet.

  Die Livigno-Touren in der ÜbersichtskarteFoto: Infochart
Die Livigno-Touren in der Übersichtskarte


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