Christiane Bertelsmann
· 11.10.2024
Zugegeben, auch Reiseautorinnen haben Vorurteile. Irland gleich Regen, dachte ich. „Nimm alles an Regenklamotten mit, was du hast“, hatte mich meine in London lebende Freundin beschworen, „die Voraussage ist schrecklich!“ Was ich in Heinrich Bölls „Irischem Tagebuch“ gelesen hatte – der Schriftsteller lebte viele Jahre auf Achill Island, unserem Reiseziel – beruhigte auch nicht unbedingt. Böll hat dem Wetter ein komplettes Kapitel gewidmet, Überschrift: „Betrachtungen über den irischen Regen“, und was er schreibt, ist absolut nicht ermutigend. Ich sah mich schon durchnässt und schlotternd in Pubs Zuflucht suchen, die Tage statt radfahrend auf dem Wild Atlantic Way in Museen und an Kamin feuern verbringen, frierend, erkältet. Und dann – kam doch alles anders.
Am Tag eins unserer Reise treffen wir in Galway, einer lebhaften Stadt im Westen Irlands, John Kennedy, unseren Bike-Verleiher. John und seine Frau Shiobhain führen einen Fahrradladen und organisieren Bike-Touren. „Hier regnet’s meistens nur kurz“, beschwichtigt uns John, „und wenn der Wind zu stark ist, holen wir euch ab.“ Vorsichtige Gegenfrage: Ab wann ist er denn zu stark, der Wind? „Ab 40 Stundenkilometern wird es kritisch. Passiert aber nur selten“, sagt John.
Etwas beruhigt, starten wir im Dorf Cong unsere Tour Richtung Atlantik. Und können uns kaum trennen. Denn Cong ist wunderschön. Kleine Flüsschen schlängeln sich durch die parkähnliche Landschaft, vorbei an einer malerisch verfallenen Abtei aus dem 7. Jahrhundert und einem steinernen Fischerhäuschen in der Mitte des Flusses. Im Dörfchen Cong selbst stört kaum eine Bausünde das Gesamtbild. Ein Traum! Und tatsächlich eine Filmkulisse – nicht die einzige, die uns auf unserer Fahrt durch Irlands wilden Westen begegnen wird. 1951 wurde in Cong das Heimkehrer-Drama „Quiet Man“ gedreht mit John Wayne und Maureen O’Hara in den Hauptrollen. Mitten im Ort erinnert eine Statue daran.
Es hilft nichts, wir müssen weiter, erstmal durch einen Märchenwald, in dem, versteckt am Lough Corrib gelegen, das zum Nobelhotel umgebaute Ashford Castle liegt, ein burgähnlicher Bau aus dem 13. Jahrhundert und schon seit Jahrzehnten eines der schicksten und teuersten Hotels in Irland. Ein paar Kilometer später windet sich eine einsame Straße den Lough Na Fooey entlang – halt, ganz so einsam ist sie doch nicht, denn immer wieder kreuzen schwarzgesichtige, dunkelbeinige Connemara*-Schafe die Straße. Nach ein paar Begegnungen mit den wolligen Tieren haben wir gelernt: Vorsicht, wenn ein Lämmchen alleine auf einer Straßenseite steht – ziemlich sicher wird es unvermittelt zum Rest der Herde rennen, völlig egal, ob ein Radler oder ein Auto auf der Fahrbahn ist. Die älteren Tiere sind da etwas entspannter – meistens jedenfalls.
Am westlichen Ende des Lough Na Fooey stoppen wir bei Joyce Country Sheepdogs, einer Farm mit mehr als 200 Connemara-Schafen. Sie weiden verstreut an den Hängen des Sees, streng bewacht von Joe Joyces Hunden, insgesamt sechs bildhübschen, unglaublich tüchtigen schwarzweißen Border Collies. Drei Mal am Tag zu festen Zeiten zeigt Joe seinen Gästen, wie eindrucksvoll seine Hunde arbeiten, und berichtet über das Leben auf der Farm. „Wir machen unser Hauptgeschäft mit dem Fleisch der Schafe“, desillusioniert er uns, während er Hündin Becca krault, „für die Wolle bekommst du heute so gut wie gar nichts mehr. Aber das Fleisch lohnt sich – dank EU. Es ist ein bisschen so wie mit dem Wein aus Deutschland, der wird ja auch von der EU subventioniert.“
Nach diesem kleinen Exkurs in Sachen EU fahren wir weiter bis Leenane. Hat uns die Landschaft vorher schon begeistert – es geht noch mehr: Vor uns liegt der Killary Fjord, ein 16 Kilometer langer Meeresarm, an drei Seiten umschlossen von grünen Hügelketten und entstanden durch Talgletscher, die sich in Richtung Küste bewegten, wodurch der Atlantik das ehemalige Talbecken des Gletschers fluten konnte. Killary Fjord, auch Killary Harbour genannt, ist übrigens nicht der einzige Fjord Irlands, aber der einzige aus der Eiszeit.
Fast mystisch schön ist er in jedem Fall, sogar Delfine und Seehunde soll es hier geben. Wir sehen leider keine, werfen aber dafür einen kurzen Blick ins örtliche Wollmuseum. Die Bestsellerautorin Leonie Swann hat sich von der Schwester der Museumschefin für ihren aus Schafsperspektive geschriebenen Krimi Glennkill fachkundig beraten lassen. Heute kommen vor allem amerikanische Touristen ins Museum, darunter viele, deren Familien ursprünglich aus Irland stammen und die sich wieder mit alten Traditionen wie Spinnen oder Stricken beschäftigen wollen.
Wir folgen dem Ufer des Fjords, zum ersten Mal entlang der Küstenstraße Wild Atlantic Way. Immer weiter kurbeln wir uns nach oben, bis zum Doo Lough-See. Sein irischer Name bedeutet auf Englisch Black Lake, deutsch Schwarzer See. Und so atemberaubend die Landschaft ist, diese Mischung aus Bergen, Hügeln, dem See und den weiten Tälern, so grausam ist die Geschichte dieser Gegend: zwischen 1845 und 1850 fielen zahlreiche Menschen der großen Hungersnot zum Opfer – die, anders als häufig kolportiert, durch das Verhalten der damals machthabenden Engländer eskalierte. In der Nacht des 30. März 1849 spitzte sich die Tragödie zu: Mehrere Hundert halbverhungerte Menschen hatten sich auf den Weg gemacht. Ihnen war versprochen worden, in Louisburgh bei den englischen Inspekteuren Arbeit oder zumindest Essen zu bekommen. 400 Menschen, Frauen, Männer, Kinder, starben auf dem Weg in der eiskalten Nacht. Ein Denkmal erinnert an dieses dunkle Kapitel.
Nachdenklich rollen wir bis Westport, unserem nächsten Etappenziel. Bevor es uns am nächsten Morgen Richtung Achill Island zieht, müssen wir uns noch unbedingt Westport House ansehen. Das von den Architekten Richard Cassels und James Wyatt im 18. Jahrhundert geplante Herrenhaus gilt als eines der schönsten öffentlich zugänglichen historischen Wohnhäuser Irlands, idyllisch in einem Park gelegen, mit See und Blick auf den Atlantik. Die Erbauer und auch die ehemaligen Besitzer, die Familie Browne, sind direkte Nachkommen der Piratenkönigin Grace O’Malley, die hier im 16. Jahrhundert ihre Piratenburg bauen ließ. „Bis Januar 2017 war das Haus der angestammte Sitz der Familie Browne“, erklärt uns Kathryn Connolly, die Kuratorin von Westport House, „dem letzten Besitzer, Jeremy Browne, 11. Marquess of Sligo, und seiner Familie war es sehr wichtig, dass das Haus für alle zugänglich ist.“ Weil aber das Geld knapp wurde, mussten sich die Brownes alles Mögliche einfallen lassen, um das historisch wertvolle Anwesen weiter erhalten zu können. „Wir hatten hier die unglaublichsten Dinge: Einen Zoo, einen Zirkus, einen Abenteuerpark mit Piratenschiff und Piratentauchstelle, eine Minieisenbahn und mehr“, zählt Kathryn auf.
Tretboote in Form weißer Schwäne schwimmen heute noch auf dem See. Der Pink Rabbit, ein in einem rosa Hasenplüschkostüm steckender Animateur, der zur Unterhaltung der Gäste übers Gelände und durchs Haus geisterte, ist allerdings schon länger im Ruhestand. „Jeremy hat nach seinem Tod das Anwesen an seine fünf Töchter vererbt – die es dann an die Familie Hughes, Geschäftsleute aus Westport, verkaufen mussten. Sie hätten die Instandhaltungskosten einfach nicht stemmen können“, erklärt uns Kathryn. Seit dem Besitzerwechsel geht es aber aufwärts mit Westport House. Stück für Stück wird es renoviert, und die Ausstellungen wurden neu konzipiert und erweitert. Kuratorin Kathryn plant, auch die Kellerräume umzugestalten. „Die meisten Besucher interessieren sich für die prunkvollen Räume der Herrschaften. Aber deren Leben war nur möglich durch die Arbeit der Dienstboten, die im Keller gelebt haben. Ihre Geschichten will ich erzählen.“ Ein Grund mehr, in ein paar Jahren wieder hierherzukommen.
Von Westport aus führt uns der Great Western Greenway, ein neuer Radweg entlang der ehemaligen Bahntrasse, nach Mulranny ans Meer. Eine sehr entspannte Strecke, eher flach, auf feinem, glattem Asphalt über Schafsweiden – bis es dann in Mulranny wieder interessanter wird: wir sind jetzt wirklich am Atlantik, auf dem Wild Atlantic Way. Der Wind fegt mit Macht vom Meer übers Land. Die von Radverleiher John erwähnten 40 Stundenkilometer hat er noch nicht erreicht, aber wir müssen ordentlich ankämpfen, besonders, als wir die schützenden Rhododendrenalleen verlassen und die Insel Achill schon in Sicht ist. Fünf Kilometer vor unserem Ziel Achill Sound regnet es erstmals richtig los. Zum Glück sind wir schnell im Trockenen.
Am nächsten Tag: bestes Sonnenwetter, das Riesenlust macht, die Insel zu erkunden. Also über die Moorebene auf nach Keel, Drehorte gucken: Hier hat Regisseur Martin McDonagh 2022 den Spielfilm „The Banshees of Inisherin“ gedreht, ein leises, zeitweise verstörendes Drama über das abrupte Ende einer lebenslangen Freundschaft zwischen zwei irischen Männern. Das Haus von Hauptfigur Colm hat McDonagh in die Bucht von Keem platziert. Nachdem wir uns die spektakulär steile Küstenstraße hochgequält haben, schauen wir uns das von oben an – und kurven noch mal zurück nach Keel. Der Küstenort könnte mit seinen schmucken weißen Häusern auch irgendwo am Mittelmeer liegen.
Und der Strand! Wild branden die Wellen ans Ufer, die Surfer haben beste Bedingungen. Das kurze Gras ist so fein und gepflegt, dass jeder Gartenbesitzer neidisch werden könnte. Dabei ist das pure Natur – der Wind, die See und natürlich die allgegenwärtigen Schafe halten den Rasen kurz. In Doogort ganz im Norden ist der Strand fast noch schöner, am Fuß des Bergs Slievemore gelegen, goldgelb und feinsandig. Auf unserem Weg dorthin kommen wir an den Ruinen eines Dorfs vorbei, des Deserted Village, verlassen in der Zeit der großen Hungersnot. Gespenstisch, wie das „Skelett einer menschlichen Siedlung“ erschien dem Schriftsteller Heinrich Böll das verlassene Dorf. Die bedrückende Stimmung kann man noch immer nachempfinden.
Böll lebte mit seiner Familie in Doogort selbst. Das eher unscheinbare Cottage ist nach wie vor im Familienbesitz und zeitweise Schriftstellerresidenz. Ein absolut inspirierender Ort, dieses Küstendörfchen. Das finden auch Francis van Maele und Antic-Ham, ein belgisch-koreanisches Künstlerpaar, das schon seit 19 Jahren hoch überm Atlantik in einem Haus in Doogort die wahrscheinlich weltweit am schönsten gelegene Druckerei betreiben. Redfoxpress nennt sie sich, und die beiden verlegen fast ausschließlich Künstlerbücher. Das schmale Bändchen über Bölls Zeit auf Achill läuft besonders gut. Mit vielen eskapistischen Ideen im Kopf rollen wir zurück – froh, dass uns John doch nicht vorm Wind retten musste, und mit dem sicheren Vorsatz, eines Tages wieder hierherzukommen.
*Anmerkung: Es gibt häufig mehrere Schreibweisen für Orts-, Regionen- oder Gewässernamen in Irland, eine irische Version und eine englische Übersetzung ( beispielsweise Connemara (englisch) und Conamara (irisch). Dazu kommt oft noch eine irisch-gälische Version. Alle sind korrekt.
Tourdaten: Ireland - Gesamtlänge 239 km - Höhenmeter gesamt 1.790 hm
Untergrund/Straßen: fast durchgehend Asphalt, teils autofreie Fahrradwege. Achtung, Linksverkehr und häufig frei laufende Schafe!
Tourenverlauf:
Die GPS-Daten finden Sie im DK-Tourenportal:
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Flugzeug: Von vielen Flughäfen aus gibt es Direktflüge nach Dublin, z. B. mit Aer Lingus oder Ryanair. Von dort aus weiter mit dem Bus nach Galway: www.citylink.ie
Fähre: Es bestehen direkte Fährverbindungen nach Dublin mit Irish Ferries, DFDS, Stena Line, Brittany Ferries von Cherbourg, Dünkirchen, Roscoff aus.
Zug und Fähre: Zugreisende fahren am Besten via London. Infos z. B. hier: wirsindanderswo.de/anreise/irland-per-zug-und-faehre
Jocye Country Sheepdogs: In der familiengeführten Farm direkt am Lough Na Fooey kann man den Sheepdogs beim Hüten der Connemara-Blackface-Schafe zuschauen – und mit Glück süße Lämmchen mit der Flasche füttern. joycecountrysheepdogs.ie
Westport House: Zählt zu den schönsten noch erhaltenen öffentlich zugänglichen Landhäusern mit historischen Räumen und einer wechselvollen Geschichte, idyllisch gelegen in einem weitläufigen Park. westporthouse.ie
Louisburgh: Wer sich noch eingehender mit dem Leben der legendären Piratin Grace O‘Malley beschäftigen möchte, kann im Granuaile Visitor Centre in der Chapel Street in Louisburgh mehr erfahren.
Galway: Ein angenehmes größeres Hotel ist das Salthill Hotel, direkt am Strand gelegen. Ins Zentrum dauert es zu Fuß ca. 20 Min. 190 Euro/DZ/Frühstück. salthillhotel.com
Leenane: Das hübsche, am einzigen Fjord Irlands gelegene Leenane Hotel diente ursprünglich als Poststation. Viele Zimmer mit Meerblick. Ausgezeichnetes Essen im angeschlossenen Restaurant. Ab 130 Euro/DZ/Frühstück. leenanehotel.com
Westport: Das Westport Plaza Hotel liegt mitten im Ort. Ein neueres Haus, lebhaft und komfortabel. Mit Spa und Restaurant. DZ ca. 180 Euro/Frühstück (auf Spezialangebote achten!). westportplazahotel.ie
Achill Sound: Ein freundliches größeres Familienhotel findet sich im Achill Island Hotel. Am Wochenende oft Veranstaltungen im Festsaal, bodenständiges Essen im hauseigenen Pub. Ab 140 Euro/DZ/Frühstück. achillislandhotel.com
Stichwort nahrhaft – und das fängt schon beim Frühstück an. Ein klassisches Full Irish Breakfast ersetzt locker eine Mahlzeit, vielleicht sogar zwei: mit Porridge, Toast, Marmelade, knusprig gebratenem Speck, Blut-und Leberwurst und Schweinswürstchen. Dazu gibt’s Spiegel- oder Rührei, gebackene Bohnen in Tomatensoße, gebratene Champignons und Tomaten mit Sodabrot oder dem leicht süßlichen Brown Bread.
Fisch- und Meeresfrüchte-Fans kommen in Irland auf ihre Kosten: Austern, Miesmuscheln, fangfrischer Fisch oder ein wärmender Fish-Chowder, eine dickflüssige Fischsuppe, machen den Fish and Chips Konkurrenz. Außerdem steht häufig Fleisch von heimischen Weiderindern oder Irish Stew mit Lamm auf der Karte. Auch in Pubs kann man nicht nur zahlreiche Biersorten vom Guinness bis zum rötlich-braunen etwas leichteren Ale probieren, sondern oft auch eine Kleinigkeit essen – am Besten am Tresen nachfragen, nicht alle Pubs haben Speisekarten.
Falls der Magen zwischendurch doch mal knurren sollte, lohnt sich ein Stopp im Tea Room oder Coffeeshop – Stichwort Scones! Zu den leicht süßen Teigklassikern isst man vor allem Marmelade und Butter.
Galway: Ausgezeichnete Fische und Meeresfrüchte findet man im Dinner and Seafood Bar @Kirwan’s Lane. Feine Adresse, dennoch bezahlbar. kirwanslane.ie
Louisburgh: Das TIA at the Square ist ein sehr sympathischer Deli mit hausgemachtem Kuchen, Bars, Scones und kleinen Speisen in der Long Street. Das Schwester-Lokal Tia by the River liegt in der Bridge Street und hat abends geöffnet.
Die Bibel für Irland-Reisende: der Irland-Reiseführung von Ralph-Raymond Braun, erschienen im Michael Müller Verlag. Locker geschrieben, mit umfangreichen Infos, die so persönlich sind, als kämen sie von einem guten Freund. 800 Seiten, 90 Karten und Pläne. 32,90 Euro, Michael Müller Verlag.
West Ireland Cycling: Fahrradverleih und Tour-Operator John Kennedy und sein Team verleihen nicht nur bestens gewartete, robuste Tourenräder, Gravelbikes und E-Bikes, sondern haben auch detaillierte Streckenbeschreibungen, super Kartenmaterial und helfen schnell und unkompliziert bei Pannen unterwegs. Absolute Empfehlung! westirelandcycling.com
Die berühmte Küstenstraße feiert in diesem Jahr (2024) zehnjähriges Bestehen. Mit mehr als 2.600 km Länge gilt der Wild Atlantic Way als eine der längsten ausgewiesenen Küstenstraßen der Welt. Er führt entlang der irischen Westküste von der Halbinsel Inishowen im Norden des County Donegals bis ins Küstenstädtchen Kinsale im Süden des County Cork. Informationen und Tourenvorschläge: wild-atlantic-way.de
Weitere hilfreiche Informationen zum Reisen in Irland bietet die offizielle Webseite www.irland.com