Die Insel Lefkas im Ionschen Meer, westlich des griechischen Festlandes, bietet ein perfektes Jagdrevier – auch für Mountainbiker. Nur halb so groß wie ihre berühmte Schwester Korfu, besteht sie zu 90 Prozent aus Bergen. Unterirdische Wasserläufe bescheren ihr dichte Wälder und fruchtbare Felder. Das Tal von Vassiliki, im Süden der Insel, gleicht einem Garten Eden: Riesige Olivenbäume säumen die Talstraße. Ihre Stämme und Äste krümmen sich in den skurrilsten Figuren und werfen ihr Schattenspiel auf uns. Hinter den Oliven erstreckt sich die fruchtbare Ebene des Vassiliki-Tals: Orangen, Zitronen, Wein, Oliven, Feigen und Nüsse. Im saftigen Grün blitzen hin und wieder weiße Lehmhütten auf. Irgendwo schreit ein Esel, wir scheuchen eine kleine Ziegen-Herde auf.
Auch Aristoteles Onassis, der wohl reichste Grieche der Neuzeit, verliebte sich in dieses Fleckchen Erde. Er wusste, wo Griechenland am schönsten ist, denn er kaufte sich nicht etwa ein Haus auf Lefkas. Nein, er kaufte gleich die komplette Nachbarinsel Skorpios.
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