Kanaren-AbenteuerWeihnachten auf dem Gran Guanche Trail

Tobias Störch

 · 12.09.2026

Lanzarote: Die Mondlandschaften der Caletade Famara sind grandios, der Gegenwind bläst aber fast vom Bike.
Foto: Tobias Stoerch
​Fotograf Tobias Stoerch macht sich selbst ein Weihnachtsgeschenk: Fünf Kanaren-Inseln in 12 Tagen - eine Bikepacking-Solotour auf dem Gran Guanche Trail. Zwischen Vulkanlandschaften, Atlantikstürmen und Trails in allen Farben.

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​Vom Ultrabikepacking-Event „Gran Guanche“ hatte ich schon viel gehört, doch besonders die Trail-Variante ließ mich nicht mehr los: Mehrere Inseln, verbunden durch Fähren, dazwischen Schotterpisten, Trails, Übernachtungen im Freien und eine Prise Unvorhersehbarkeit – genau mein Wunschprogramm. Nach nächtelangen Planungssessions stand der Plan für meinen Weihnachtsurlaub fest: eine persönliche Gran-Guanche-Trail-Tour quer über die Kanarischen Inseln. Nicht als Rennen, sondern als Expedition. Mit Fokus auf Trails, aber offen für das, was da kommen würde. Und dass da so einiges kommen würde, war mir klar: Wetter, Einsamkeit und die eigenen körperlichen Grenzen würden mich auf die Probe stellen. Aber genau deshalb macht man ja eine Solo-Tour. Es ist ein Abenteuer, bei dem jeder Kilometer zählt und jede Entscheidung Konsequenzen hat.

Lanzarote - wo mich der Wind empfängt

Schon am Flughafen von Arrecife beginnt die Reise anders als ein klassischer Kanaren Urlaub. Während andere auf ihren Bus warten, baue ich direkt vor dem Terminal mein Bike auf. Dafür steht sogar ein Montageständer bereit. Ein Flughafenmitarbeiter bleibt stehen und fragt interessiert nach meiner geplanten Route. Stolz zeigt er mir die Fotos seiner eigenen Touren – ein Vorgeschmack auf das, was kommt. Gegen Mittag rolle ich los. Der Track folgt der Ostküste gen Norden, überrascht mit mehr Trail-Anteil als erwartet. Auf flache, flowige Passagen folgt immer wieder tiefer Sand, der jeden Antritt verschluckt.

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Rechts brandet der tiefblaue Atlantik an, draußen auf den Wellen tanzen die Surfer. Kurzer Stopp in einer Bar, dann weiter nach Órzola, Proviant auffüllen. Am späten Nachmittag pedaliere ich zur Batería del Río hinauf. Der Wind bläst stärker und das Tageslicht schwindet schneller als gedacht. Meinen zuhause geplanten Biwak-Schlafplatz erreiche ich in völliger Dunkelheit. Ein komisches Gefühl, nicht sehen zu können, was einen gerade umgibt.

Goldenes Licht & Mondwelten

Ich wache mit der Sonne auf – und mit einem Panorama, das alles rechtfertigt. Das goldene Morgenlicht taucht die Küste und das Meer in eine fast unwirkliche Stimmung. Lanzarote ist eine einzige Gratwanderung: Wüste und Ozean, rau und doch lebendig. Meinen Tag prägt der Gegenwind. Trails, Schotter und Asphalt leiten mich bei Caleta de Famara durch karge, mondähnliche Landschaften, die tosender Brandung standhalten.

Später verschluckt mich der Nationalpark Timanfaya mit seinen kilometerweiten Lavafeldern. Alles trocken und ohne Vegetation. Umso mehr überrascht mich ein Regenschauer am höchsten Punkt. Die Temperaturen kippen. Ich entscheide mich daher für den direkten Weg nach Playa Blanca, wo ich Weihnachten allein verbringe, aber in einem luxuriösen Hotel. Den Atlantik vor Augen, die Gedanken bei meiner Familie. Ein stiller Abend, bevor die nächste Insel ruft.

Fuerteventura - Weite, Hunger & Improvisation

Mit der Fähre geht es nach Fuerteventura, Ankunft in Corralejo gegen Mittag. Rückenwind, Sonne, perfekte Bedingungen. Kilometerlange Schotterpisten ziehen sich an der Nordwestküste entlang, zunächst noch touristisch, dann zunehmend einsam. Erst spät merke ich meinen Fehler: Ich habe keinen Resupply geplant. In Ajuy angekommen, gibt es genau ein geöffnetes Restaurant – alle Tische belegt. Nach einigem Bitten bekomme ich doch noch eine Lasagne. Die Bedienung empfiehlt mir sogar, am Strand zu übernachten. Dort gibt es Duschen. Kleine Begegnungen, die große Wirkung haben. Mit vollgeschlagenem Bauch genieße ich am Abend den Sonnenuntergang und plane den nächsten Tag.

Der Weg zum Fährhafen Morro Jable am nächsten Morgen beginnt entspannt, bis ein scharfer Stein meinen Hinterreifen aufschlitzt. Das Tubeless-Setup ist nicht zu retten. Widerwillig montiere ich meinen einzigen Ersatzschlauch. Die verbleibenden Kilometer nach Morro Jable werden zum Drahtseilakt. Nur keinen weiteren Platten riskieren, aber rechtzeitig um 16 Uhr die Fähre nach Las Palmas erwischen. Ich habe Glück, keine weiteren Pannen. Die Fährüberfahrt nach Gran Canaria klappt problemlos und ich habe abends noch genug Zeit, um mich um einen neuen Hinterreifen in Las Palmas zu kümmern. Wäre das Ganze am Wochenende passiert, hätten die meisten Radläden geschlossen gehabt.

Gran Canaria - Berge, Zweifel und ein Schreck

Gran Canaria empfängt mich mit Asphalt: 60 Kilometer rollen sich zügig aus der Stadt in die Natur. Kurz vor Maspalomas biegt der Track scharf nach Norden ab und führt in die Berge. Die karge Berglandschaft wird in diesem Anstieg nur einmal von einem magisch anmutendem Palmenhain unterbrochen. Fasziniert genieße ich diese kleine Oase und kann kaum glauben, dass ich die 2000 Tageshöhenmeter bereits fast geknackt habe.

Bei Sonnenuntergang erreiche ich San Bartolomé de Tirajana, wo ich die besten Orangen meines Lebens esse und meine Vorräte auffülle. Doch mein Biwakplatz liegt auf einem Grat: Weitere 300 Höhenmeter, die ich mit Stirnlampe, schiebenderweise zurücklegen muss. Kaum liege ich im Schlafsack, trifft mich ein greller Lichtkegel. Für einen kurzen Moment gefriert mir das Blut in den Adern. Aus der Dunkelheit taucht eine Person auf, bleibt auf Distanz stehen und sagt kein Wort. Erst nach ein paar angespannten Sekunden wechseln wir wenige Sätze – woher, wohin, ob ich hier übernachte. Mehr erfahre ich nicht. Mit einem knappen „Good Night“ verschwindet der Fremde im Wald, genauso lautlos wie er aufgetaucht ist. Die Begegnung lässt mich nicht los. Mein Kopfkino läuft, an Schlaf ist in dieser Nacht kaum zu denken.

Trails, Tejeda & echte Begegnungen

Der Sonnenaufgang vertreibt die Nachtgedanken – zumindest langsam. Noch sitzt die nächtliche Begegnung wie ein Stachel in mir, doch mit den ersten flowigen Trails und einsamen Gravel-Wegen durch die Bergwelt Gran Canarias rückt sie in den Hintergrund. Klares Highlight heute ist der Trail Richtung Tejeda. Nach den langen Schottermeilen verlangt er noch einmal volle Konzentration. Doch ich erreiche meine reservierte Unterkunft oberhalb von Tejeda sturzfrei.

Ein Hostel, das von einer unglaublich netten Familie betrieben wird. Ob sie meine verdreckte Kleidung waschen dürfen? Beim Abendessen sitze ich mit anderen Reisenden zusammen, wir tauschen Geschichten aus und haben einen entspannten Abend. Nach all den einsamen Stunden auf dem Bike fühlt sich dieser Ort genau richtig an.

Risco-Trail & die dramatische Küste

Gestärkt geht es zunächst mit einem kurzen Trailstück rund um Tejeda weiter, dann auf einer ruhigen Bergstraße Richtung Artenara. Die Aussichten hier haben Ähnlichkeiten mit dem Monument Valley in den USA: schroffe Felswände, tiefe Schluchten und das endlos erscheinende Meer. Dann folgt der bisher längste Trail der Reise: vom Gipfel des Risco Alto hinunter nach El Risco – rund 1300 Tiefenmeter durch anspruchsvolles, teils stark verblocktes Gelände, enge Spitzkehren, kurze Gegenanstiege und dann auch wieder flowige Passagen.

Der Trail ist solide, aber nicht überragend. Er fordert mehr Konzentration als er mit Flow belohnt. Der Ausblick auf den Atlantik und die Silhouette des Teide auf Teneriffa entschädigt jedoch für die Mühen. Nach einer verdienten Cappuccino-Pause in El Risco rolle ich weiter über eine alte, inzwischen für den Autoverkehr gesperrte Küstenstraße Richtung Agaete. Diese ausgewaschene, dramatische Straße wirkt wie ein postapokalyptisches Monument – sichtbar vom Verfall bedroht.

Auf der Fähre werfe ich einen Blick auf die noch kommenden Etappen und beschließe, auf Teneriffa mein Setup wieder auf tubeless umzurüsten und auch vorne auf einen Enduro-Reifen aufzuziehen. Sicherheitshalber.

Teneriffa - Erwartungen & Realität

Der Morgen in Santa Cruz de Tenerife beginnt fast schon verdächtig entspannt. Ich lasse mir Zeit, schlendere durch die Altstadt, setze mich in eines der zahlreichen Cafés und bestelle ein großes Frühstück. Nach den vergangenen Tagen fühlt sich urbanes Leben fast fremd an. Doch mittags packt mich der Ehrgeiz. Ziel ist der Anaga-Landschaftspark im Nordosten der Insel. Die Erwartungen sind hoch: üppige Vegetation, mystische Wälder, versteckte Wege.

Landschaftlich wird man hier tatsächlich nicht enttäuscht – der Anstieg führt rund 1200 Höhenmeter durch eine beeindruckend grüne Bergwelt. Allerdings gibt es nur diese Parkstraße, die man sich mit Ausflugsverkehr teilen muss. Der Gedanke des Gran-Guanche-Trails, möglichst abseits des Verkehrs unterwegs zu sein, gerät hier erstmals in den Hintergrund.

Oben angekommen zeigt sich Teneriffa erneut von seiner landschaftlich starken, fahrtechnisch jedoch zurückhaltenden Seite: Viele der Trail-Optionen sind für Mountainbiker gesperrt, sodass ich Schotterabfahrten mit kurzen Trail-Passagen kombiniere.

Am Nachmittag erreiche ich San Cristóbal de La Laguna. Die Altstadt mit ihren lebendigen Bars und Cafés würde sich hervorragend für eine längere Auszeit eignen. Doch es liegen noch 600 Höhenmeter vor mir und ich muss in La Esperanza noch vor Ladenschluss meine Vorräte auffüllen. Kurz vor Sonnenuntergang erreiche ich schließlich den offiziellen, aber unbewirtschafteten Campingplatz „Zona de Acampada de Las Calderetas“. Kein Handyempfang, geschlossene Sanitäranlagen – dafür gibt es wieder angenehme Gesellschaft. Mit einer Gruppe von Wanderern treffen am Abend auch Andrea und Florian aus Augsburg ein, mit denen ich noch lange zusammensitze.

Ein folgenschwerer Fehler

Silvester. Die Wetterprognose ist schlecht, also will ich den letzten guten Tag nutzen, um das Teide-Plateau zu überqueren. Die ersten zehn Kilometer durch das Reserva Natural Especial de las Palomas sind traumhaft: dichte Wälder, weicher Untergrund, Ruhe. Dann ignorierte ich die Warnschilder. Was folgt, ist eine der härtesten Passagen der gesamten Reise. Drei Kilometer, knapp drei Stunden. Ein ehemaliger Waldbrand, gefolgt von Sturm, hat Hunderte Bäume quer über den Trail gelegt. Anfangs noch motiviert, klettere ich über Stämme, trage das Bike, zwänge mich durchs Geäst. Doch es hört nicht auf. Jeder Meter kostet Kraft, Zeit und Nerven.

Am Ende bleibt nur die Exitstrategie auf einem Forstweg, der mich 700 Tiefenmeter nach unten zwingt – komplett entgegen meiner geplanten Route. Frustriert, ausgelaugt und mental angeschlagen lege ich eine lange Pause ein und überdenke den Tag. Ursprünglich wollte ich Silvester auf einem Campground nahe Vilaflor verbringen, doch nach diesem Umweg ist klar: Das schaffe ich heute nicht mehr. Es bleiben zwei Optionen: Entweder breche ich Teneriffa vorzeitig ab und fahre am nächsten Tag mit dem Bus Richtung Los Cristianos – oder ich versuche es noch einmal auf der Parkstraße zum Teide-Plateau hoch. Ich entscheide mich für Letzteres.

Kurz vor Sonnenuntergang erreiche ich einen Rastplatz auf etwa 1700 Metern Höhe. Die Aussicht auf den Küstenort Puerto de la Cruz und das Mitternachtsfeuerwerk bleiben mir zwar verwehrt, dafür bietet der Platz Ruhe und klare Bergluft. Ich genieße ich die stille Nacht und lasse die Eindrücke des Tages in aller Ruhe nachwirken.

Schnee & Sturm

Noch vor Sonnenaufgang breche ich am nächsten Morgen auf. Der Wind ist eisig, die Temperaturen knapp über Null. Nach den ersten Höhenmetern lichtet sich der Wald – und plötzlich liegt er vor mir: der schneebedeckte Teide, Spaniens höchster Berg. Majestätisch, einschüchternd, wunderschön. Oben auf der Höhe bläst mir der Wind brutal entgegen, zerrt am Lenker. Erst auf einer Schotterpiste lässt er nach und ich kann die vulkanische Hochlandschaft genießen. Landschaftlich spektakulär, erstaunlich spaßig zu fahren – auch wenn die offizielle Parkstraße das „größere“ Vulkanerlebnis bietet.

Punkt 12 Uhr, kurz vor Vilaflor, setzt Regen ein. Aus Niesel wird innerhalb von Minuten ein massiver Dauerregen, der selbst meine Goretex-Jacke überfordert. Klitschnass erreiche ich den Ort, weiß aber: Jetzt kommt noch eine 1500-Tiefenmeter-Abfahrt. Den geplanten Supertrail lasse ich liegen – zu gefährlich bei diesen Bedingungen. Stattdessen rolle ich auf der Bergstraße ins Tal, erreiche halb erfroren mein Hotel und verbringe eine gefühlte Stunde unter der heißen Dusche. Erst abends kümmere ich mich um Essen und Wäsche.

La Palma - Feuer in der Nacht

Früh am Morgen rolle ich die letzten Kilometer zum Hafen von Los Cristianos und nehme die Fähre nach La Palma. Die Überfahrt ist ruppig, viele Passagiere kämpfen mit der schweren See. Bei der Ankunft regnet es, daher starte ich mit einer Pause im Café, bevor ich den Uphill zur Hütte am Fuße des Roque de los Muchachos angehe. 1800 Höhenmeter auf einer 4x4-Piste, aber: Die Hütte existiert – samt Feuerstelle. Ich sammle Holz, entzünde mit extra noch gekauften Streichhölzern ein Feuer. Eine schöne warme Nacht. Allein in der Höhe und mit meinen Gedanken fühlt sich das Abenteuer plötzlich wieder ursprünglich an.

Wind, Regen & Lava

Am Morgen ist die Wärme verschwunden. Je höher ich komme, desto stärker bläst der Wind. Auf der exponierten Passstraße fahre ich bewusst mit Abstand zum Abgrund – Böen reißen am Lenker. Kurz vor dem Gipfel setzt wieder Regen ein, die Sicht verschwindet im Grau. Der geplante La-Palma-Supertrail über mehrere Gipfel erscheint unter diesen Bedingungen sinnlos. Stattdessen stürze ich mich in eine alternative Trail-Abfahrt. Leider ist diese stark ausgewaschen, von Wasserrinnen zerfurcht.

Am Nachmittag erreiche ich Los Llanos. Die versteinerten Lavaströme des Vulkanausbruchs von 2021 liegen noch immer wie Narben in der Landschaft – eindrücklich, erschütternd. Auch der Wetterbericht lässt für diese Nacht nichts Gutes erwarten, widerwillig buche ich ein überteuertes Apartment und verbringe die Nacht in der Kleinstadt.

Ein würdiger Abschluss

Der letzte Tag beginnt mit etwas Sonne. Ich rolle durch kleine Siedlungen entlang der Lavaströme Richtung Berge. Oberhalb von El Paso öffnet sich eine märchenhafte Vulkanlandschaft – diese wird leider im Laufe des Vormittags erneut von Wolken verschluckt. Doch der Abschluss-Trail Richtung Santa Cruz entschädigt für alles: dichter Wald, fast wie im Amazonasgebiet, feuchte Erde, perfekter Grip. Flow, Rhythmus. Ein letzter Regenschauer kurz vor dem Ziel – dann rolle ich tropfnass, aber überglücklich in Santa Cruz ein.

​Mein Fazit zum Gran Guanche Trail

Der Gran Guanche Trail fordert alles: Fitness, Material, mentales Durchhaltevermögen – und nicht zuletzt die eigenen Erwartungen. Die Inseln belohnen nicht immer mit perfektem Flow, viele Trails verlangen volle Konzentration und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen. Genau darin liegt der Charakter dieser Route.

Unterwegs verändert sich der Blick auf die Dinge, auf die eigenen Ansprüche und auf das, was wirklich zählt. Und doch ist der Gran Guanche Trail für mich noch nicht abgeschlossen. Barfuß im Sand von Santa Cruz, das Bike neben mir, wird mir klar: Zwischen Sperrungen, Stürmen und vernünftigen Entscheidungen habe ich etliche Abschnitte ausgelassen. Auf den Inseln warten noch viele Trails, die ich auf dieser Tour nicht fahren konnte. Die Route endet hier – die Neugier auf das Unvollendete bleibt.

Infos zum Gran Guanche Trail

​Wetter und Ausrüstung

Die Kanarischen Inseln gelten zwar als Ganzjahresziel, dennoch kann es insbesondere im Winter überraschend kalt und regnerisch werden. Warme und regenfeste Kleidung gehört daher unbedingt ins Gepäck. Auf La Palma und Teneriffa führt die Route durch Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern. In diesen Regionen sind im Winter Schneefälle möglich.

Unterkünfte

Auf den Kanaren gibt es Unterkünfte in nahezu jeder Preiskategorie – von einfachen Pensionen bis hin zu gehobenen Hotels. Wer flexibel reist, kann Übernachtungen meist problemlos einen Tag im Voraus über Buchungsplattformen reservieren. Allerdings ist die Auswahl an beliebten oder abgelegenen Orten oft deutlich eingeschränkt.

Sicherheit unterwegs

Auch auf den Kanaren gibt es sehr abgelegene Regionen mit geringer Infrastruktur und wenig Verkehr. Besonders für Alleinreisende kann ein Navigationsgerät mit Live-Tracking und automatischer Unfallerkennung sinnvoll sein. So bleiben Notfallkontakte zu Hause über den aktuellen Standort informiert und können im Ernstfall schneller reagieren.

GPS-Daten

Die GPS-Daten zur Tour gibt es auf granguanche.com

Informationen zu aktuellen Wegbedingungen

Vor längeren Wanderungen oder Bikepacking-Etappen empfiehlt es sich, die aktuellen Weg- und Streckenbedingungen zu prüfen:

  • La Palma: Informationen zu Sperrungen und Einschränkungen unter visitlapalma.es/la-palma/estado-incidencias/
  • Teneriffa: Aktuelle Routeninformationen unter tenerifeon.es/en/routes
  • Gran Canaria: Offizielle Informationen zum aktuellen Wegezustand sind nur eingeschränkt verfügbar. Allgemeine Informationen zu Wanderwegen bietet grancanaria.com/turismo/en/nature/mountain-sports/trekking
  • Lanzarote & Fuerteventura: Hier gibt es leider keine offiziellen aktuellen Informationen zu Wegsperrungen oder Streckenzuständen.

Eine aktuelle Prüfung der Bedingungen vor Ort bleibt auf allen Inseln empfehlenswert, da Wetterereignisse oder Erdrutsche kurzfristig zu Sperrungen führen können.

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