Deutschland

Trans-Bayerwald: 3 Etappen auf dem Pandurensteig

Stefan Loibl

 · 11.01.2022

Trans-Bayerwald: 3 Etappen auf dem PandurensteigFoto: Wolfgang Watzke

Slawische Söldner wählten sie einst als Raubroute, Wanderer sind selten: drei Tage auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald von Cham bis Passau.

An- und Abreise

Cham und Passau haben eine perfekte Bahnanbindung. Daher bietet sich die Anreise mit dem Zug an. Mit dem Auto nach Cham in der Oberpfalz: ab Regensburg 60 km, ab Nürnberg 140 km. Der Rücktransport von Passau nach Cham dauert mit dem Zug drei Stunden. Tipp: Man kann auch in Regensburg in den Zug steigen. Von hier aus sind die Verbindungen nach Cham und von Passau zurück besser. Infos: www.bahn.de

Den kompletten "Reisereport Trans-Bayerwald" aus BIKE 12/2021 können Sie bequem unten im Download-Bereich als PDF herunterladen.

Der Revier-Report kostet 1,99 Euro. Darin finden Sie den BIKE-Webcode, der Sie zum Download der kostenlosen GPS-Daten für diese Touren führt.

Cham und Passau haben eine perfekte Bahnanbindung. Daher bietet sich die Anreise mit dem Zug an.Foto: Wolfgang Watzke
Cham und Passau haben eine perfekte Bahnanbindung. Daher bietet sich die Anreise mit dem Zug an.
Von slawischen Söldnern einst als Raubroute gewählt, von Wanderern selten begangen: drei Tage auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald entlang eines versteckten Felsrückens von Cham bis Passau.Foto: Wolfgang Watzke
Von slawischen Söldnern einst als Raubroute gewählt, von Wanderern selten begangen: drei Tage auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald entlang eines versteckten Felsrückens von Cham bis Passau.
Erst leiden, dann lachen: Für die spaßigen Trails rund um den Wagensonnriegel muss man sich erst einen steilen Wanderpfad hinaufschinden.Foto: Wolfgang Watzke
Erst leiden, dann lachen: Für die spaßigen Trails rund um den Wagensonnriegel muss man sich erst einen steilen Wanderpfad hinaufschinden.
Die Ruine Weißenstein hinter Regen markiert den höchsten Punkt des Pfahl-Felsenzugs auf 
758 Metern. Die Burg wurde von den Panduren niedergebrannt.Foto: Wolfgang Watzke
Die Ruine Weißenstein hinter Regen markiert den höchsten Punkt des Pfahl-Felsenzugs auf 758 Metern. Die Burg wurde von den Panduren niedergebrannt.
Wie einzelne Treffer beim Boxen setzen die Bayerwald-Rampen den Oberschenkeln peu à peu zu. Wer nicht vorzeitig k.o. gehen will, schaltet einen Gang zurück.Foto: Wolfgang Watzke
Wie einzelne Treffer beim Boxen setzen die Bayerwald-Rampen den Oberschenkeln peu à peu zu. Wer nicht vorzeitig k.o. gehen will, schaltet einen Gang zurück.
Die Trails am Großen Pfahl vor Viechtach zählen zu den besten der Tour.Foto: Wolfgang Watzke
Die Trails am Großen Pfahl vor Viechtach zählen zu den besten der Tour.
Auf der zweiten Etappe bietet sich ein Mittagsstopp in Regen an.Foto: Wolfgang Watzke
Auf der zweiten Etappe bietet sich ein Mittagsstopp in Regen an.
An Waldlichtungen, Kapellen und Scheunenwänden: Totenbretter findet man immer wieder entlang der Route. Sie erinnern nach bayerischem Brauch an Verstorbene.Foto: Wolfgang Watzke
An Waldlichtungen, Kapellen und Scheunenwänden: Totenbretter findet man immer wieder entlang der Route. Sie erinnern nach bayerischem Brauch an Verstorbene.
Durchschnaufen beim finalen Abfahrtsrausch: Der Tiefblick in die von Donau und Inn eingekeilte Passauer Altstadt entschädigt für die allerletzte Rampe.Foto: Wolfgang Watzke
Durchschnaufen beim finalen Abfahrtsrausch: Der Tiefblick in die von Donau und Inn eingekeilte Passauer Altstadt entschädigt für die allerletzte Rampe.
Cham und Passau haben eine perfekte Bahnanbindung. Daher bietet sich die Anreise mit dem Zug an.Foto: Wolfgang Watzke
Cham und Passau haben eine perfekte Bahnanbindung. Daher bietet sich die Anreise mit dem Zug an.
Von slawischen Söldnern einst als Raubroute gewählt, von Wanderern selten begangen: drei Tage auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald entlang eines versteckten Felsrückens von Cham bis Passau.Foto: Wolfgang Watzke
Von slawischen Söldnern einst als Raubroute gewählt, von Wanderern selten begangen: drei Tage auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald entlang eines versteckten Felsrückens von Cham bis Passau.
Von slawischen Söldnern einst als Raubroute gewählt, von Wanderern selten begangen: drei Tage auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald entlang eines versteckten Felsrückens von Cham bis Passau.
Erst leiden, dann lachen: Für die spaßigen Trails rund um den Wagensonnriegel muss man sich erst einen steilen Wanderpfad hinaufschinden.
Die Ruine Weißenstein hinter Regen markiert den höchsten Punkt des Pfahl-Felsenzugs auf 
758 Metern. Die Burg wurde von den Panduren niedergebrannt.
Wie einzelne Treffer beim Boxen setzen die Bayerwald-Rampen den Oberschenkeln peu à peu zu. Wer nicht vorzeitig k.o. gehen will, schaltet einen Gang zurück.
Die Trails am Großen Pfahl vor Viechtach zählen zu den besten der Tour.
Auf der zweiten Etappe bietet sich ein Mittagsstopp in Regen an.
An Waldlichtungen, Kapellen und Scheunenwänden: Totenbretter findet man immer wieder entlang der Route. Sie erinnern nach bayerischem Brauch an Verstorbene.
Durchschnaufen beim finalen Abfahrtsrausch: Der Tiefblick in die von Donau und Inn eingekeilte Passauer Altstadt entschädigt für die allerletzte Rampe.
Cham und Passau haben eine perfekte Bahnanbindung. Daher bietet sich die Anreise mit dem Zug an.
  • Tag 1: Cham - Viechtach (39 km | 717 hm | 3:30 h)
  • Tag 2: Viechtach - Spiegelau (57,6 km | 1340 hm | 5:30 h)
  • Tag 3: Spiegelau - Passau (66 km | 761 hm | 4:30 h)
Foto: Kunth Verlag

Unterkünfte

Beide Orte bieten vielfältige Möglichkeiten vom Wellness-Hotel bis zur einfachen Pension.

Einkehr

In den größeren Orten Viechtach, Regen, Rinchnach, Spiegelau und Grafenau hat man die Wahl zwischen Gasthäusern, Bäckereien und Supermärkten. Dazwischen kommt über weite Strecken nichts, unter der Woche haben einzelne Gasthäuser mittags zudem geschlossen. Auf der dritten Etappe an der Ilz kann man an der Schrottenbaummühle und in der Ilzstuben (Fischhaus) einkehren.

Alternativen und Erweiterungen

Wer mehr Zeit mitbringt oder schneller unterwegs ist, kann an den Pandurensteig ein weiteres Teilstück von Waldmünchen nach Cham dranhängen (23 km/740 hm). Zudem lässt sich der Pandurensteig mit der klassischen Trans-Bayerwald-Südroute kombinieren. Von Passau über Eging am See, Bischofsmais und Sankt Englmar kann man so in 3–4 Tagesetappen zum Startpunkt zurückfahren. Als weitere Verlängerung des Pandurensteigs bietet sich auch der Nurtschweg von Waldsassen durch den Oberpfälzer Wald bis Waldmünchen an.

Mehr Infos unter www.bike-magazin.de

Infos allgemein

Arberland Regio Tourismus-Center in Regen, www.mountainbiken.arberland-bayerischer-wald.de

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