Deutschland

Revier-Guide Harz: Hart am Rand

Matthias Rotter

 · 30.11.2018

Revier-Guide Harz: Hart am RandFoto: Matthias Rotter
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Wer an den Harz denkt, dem kommt als erstes der Brocken in den Sinn. Für Biker hat dieser aber wenig zu bieten. Wir verraten, wo sich die Trails kilometerlang durch den Wald schlängeln.


Alte Schönheit: Die Fachwerk-Metropole Goslar zählt mit ihren engen Gassen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zahlreiche Cafés und Wirtshäuser laden nach der Tour zum Après-Bike ein. Die besten Tipps für Unterkunft und Kulinarisches.

Die GPS-Daten der BIKE-Touren aus dem Revier-Guide Harz können Sie im Download-Bereich direkt unterhalb dieses Artikels kostenlos herunterladen. Viel Spaß beim Nachfahren:

  • TOUR 1: Stausee-Runde (49 km, bergauf 1060 hm, Fahrzeit netto 3:30 h)
  • TOUR 2: Harzer Wasserregal (43 km, bergauf 834 hm, Fahrzeit netto 3:00 h)
  • TOUR 3: Nordrand-Trails (55 km, bergauf 1460 hm, Fahrzeit netto 4:30 h)
SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.Foto: Matthias Rotter
SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.
Der Harz kann auch anders. Rund um den Rammelsberg kerben sich die Pfade in sanfte Wiesenhänge.Foto: Matthias Rotter
Der Harz kann auch anders. Rund um den Rammelsberg kerben sich die Pfade in sanfte Wiesenhänge.
Von Weitem ein ganz schöner Brocken! Sein Gipfel ist berüchtigt als Kältepol und Hexen-Partymeile.Foto: Matthias Rotter
Von Weitem ein ganz schöner Brocken! Sein Gipfel ist berüchtigt als Kältepol und Hexen-Partymeile.
Vom Hexenklamauk bleibt man nirgends verschont.Foto: Matthias Rotter
Vom Hexenklamauk bleibt man nirgends verschont.
Der Charme vieler Orte im Harz schwankt zwischen Eiche Rustikal und Romantik.Foto: Matthias Rotter
Der Charme vieler Orte im Harz schwankt zwischen Eiche Rustikal und Romantik.
Die Grane-Talsperre verästelt sich wie ein norwegischer Fjord in den Tälern bei Goslar. Ein Ausblick wie dieser ist aber eher selten im dichten Wald.Foto: Matthias Rotter
Die Grane-Talsperre verästelt sich wie ein norwegischer Fjord in den Tälern bei Goslar. Ein Ausblick wie dieser ist aber eher selten im dichten Wald.
Die Abfahrt vom Bielstein nach Lautenthal zählt zu den Singletrail-Highlights im Westharz.Foto: Matthias Rotter
Die Abfahrt vom Bielstein nach Lautenthal zählt zu den Singletrail-Highlights im Westharz.
Das Oberharzer Wasserregal besteht aus über Einhundert historischen Teichen, die durch Gräben verbunden werden.Foto: Matthias Rotter
Das Oberharzer Wasserregal besteht aus über Einhundert historischen Teichen, die durch Gräben verbunden werden.
Bei allem Fahrspaß lautet das oberste Gebot auf den launigen Wegen dazwischen: Rücksicht auf Wanderer.Foto: Matthias Rotter
Bei allem Fahrspaß lautet das oberste Gebot auf den launigen Wegen dazwischen: Rücksicht auf Wanderer.
Was mit einem normalen Mountainbike bei Puls 180 und Verlust der Traktion endet, macht mit Booster richtig Spaß: der sacksteile Bielstein-Trail mal anders rum.Foto: Matthias Rotter
Was mit einem normalen Mountainbike bei Puls 180 und Verlust der Traktion endet, macht mit Booster richtig Spaß: der sacksteile Bielstein-Trail mal anders rum.
Die Narben des Bergbaus. Wo sich heute eine eigentümliche Heidelandschaft erstreckt, wurde einst
 nach Erzen geschürft. Heute möchte man die Locals von Goslar um die alten Halden beneiden. Flowtrails
 wie dieser enden direkt vor den Toren der Stadt.Foto: Matthias Rotter
Die Narben des Bergbaus. Wo sich heute eine eigentümliche Heidelandschaft erstreckt, wurde einst nach Erzen geschürft. Heute möchte man die Locals von Goslar um die alten Halden beneiden. Flowtrails wie dieser enden direkt vor den Toren der Stadt.
In der pittoresken Peterstraße kommt man sich vor wie in einer Puppenstube.Foto: Matthias Rotter
In der pittoresken Peterstraße kommt man sich vor wie in einer Puppenstube.
Der alte Förderturm am Rammelsberg steht schon lange still.Foto: Matthias Rotter
Der alte Förderturm am Rammelsberg steht schon lange still.
Mit dem Fully durch die Stadt. Das mittelalterliche Pflaster im Labyrinth von Goslar ist holpriger als mancher Wurzel-Trail.Foto: Matthias Rotter
Mit dem Fully durch die Stadt. Das mittelalterliche Pflaster im Labyrinth von Goslar ist holpriger als mancher Wurzel-Trail.
Über 1000 Jahre lang wurde am Rammelsberg gebuddelt. Die letzte mit Erz gefüllte Lore rollte 1988 aus dem Stollen. Das heutige Museum zählt zum Pflichtprogramm.Foto: Matthias Rotter
Über 1000 Jahre lang wurde am Rammelsberg gebuddelt. Die letzte mit Erz gefüllte Lore rollte 1988 aus dem Stollen. Das heutige Museum zählt zum Pflichtprogramm.
SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.Foto: Matthias Rotter
SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.
Der Harz kann auch anders. Rund um den Rammelsberg kerben sich die Pfade in sanfte Wiesenhänge.Foto: Matthias Rotter
Der Harz kann auch anders. Rund um den Rammelsberg kerben sich die Pfade in sanfte Wiesenhänge.
Der Harz kann auch anders. Rund um den Rammelsberg kerben sich die Pfade in sanfte Wiesenhänge.
Von Weitem ein ganz schöner Brocken! Sein Gipfel ist berüchtigt als Kältepol und Hexen-Partymeile.
Vom Hexenklamauk bleibt man nirgends verschont.
Der Charme vieler Orte im Harz schwankt zwischen Eiche Rustikal und Romantik.
Die Grane-Talsperre verästelt sich wie ein norwegischer Fjord in den Tälern bei Goslar. Ein Ausblick wie dieser ist aber eher selten im dichten Wald.
Die Abfahrt vom Bielstein nach Lautenthal zählt zu den Singletrail-Highlights im Westharz.
Das Oberharzer Wasserregal besteht aus über Einhundert historischen Teichen, die durch Gräben verbunden werden.
Bei allem Fahrspaß lautet das oberste Gebot auf den launigen Wegen dazwischen: Rücksicht auf Wanderer.
Was mit einem normalen Mountainbike bei Puls 180 und Verlust der Traktion endet, macht mit Booster richtig Spaß: der sacksteile Bielstein-Trail mal anders rum.
Die Narben des Bergbaus. Wo sich heute eine eigentümliche Heidelandschaft erstreckt, wurde einst
 nach Erzen geschürft. Heute möchte man die Locals von Goslar um die alten Halden beneiden. Flowtrails
 wie dieser enden direkt vor den Toren der Stadt.
In der pittoresken Peterstraße kommt man sich vor wie in einer Puppenstube.
Der alte Förderturm am Rammelsberg steht schon lange still.
Mit dem Fully durch die Stadt. Das mittelalterliche Pflaster im Labyrinth von Goslar ist holpriger als mancher Wurzel-Trail.
Über 1000 Jahre lang wurde am Rammelsberg gebuddelt. Die letzte mit Erz gefüllte Lore rollte 1988 aus dem Stollen. Das heutige Museum zählt zum Pflichtprogramm.
SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.


Anreise mit dem Auto:
Von Süden und Norden am schnellsten über die A7. An der Ausfahrt 66 (Rhüden/Harz) nach Goslar. Aus Osten ab Leipzig auf der A14 bis Bernburg und weiter auf der B6 nach Goslar. Aus dem Raum Ruhrgebiet auf der A44 nach Kassel, dort weiter auf der A7 (siehe Nord/Süd). Entfernung Goslar von: Dortmund 290 km, Fankfurt/M. 310 km, Leipzig 185 km. Anreise mit der Bahn Goslar ist mit eigenem Bahnhof gut ans Bahnnetz angebunden. Der Harz-Elbe-Express bedient den Nordrand des Harz’ im Stundentakt. Anschluss ans Fern-/Schnellbahnnetz in Hannover, Braunschweig und Halle.


Beste Reisezeit:
Regelmäßig sorgt der Brocken für Schlagzeilen in den Wetterportalen. Berüchtigt sind vor allem die Kälteeinbrüche im Winter. Der Schnee hält sich in der Gipfelregion manchmal bis weit ins Frühjahr hinein. Auch im Sommer wirkt der Brocken wie ein Wetter-Stauwehr, und man muss im Westharz durchaus mit der einen oder anderen Regenperiode rechnen. Im Gegensatz zum rauen Klima im Zentrum des Gebirges, zeigt sich der Nordrand jedoch generell milder. Bike-Saison herrscht von Juni bis in den Oktober hinein.


Unterkunft:
Hotel Schiefer, Markt 6, Goslar, Telefon 05321/3822700, www.schiefer-erleben.de: altehrwürdiges Hotel in modernem Style, mitten im Herzen Goslars. Hotelchef Alex ist selbst leidenschaftlicher E-Biker und hat interessante Pauschalen im Angebot.


Restaurants:
• Sehr zu empfehlen ist auch die Küche im Schiefer, von Pizza bis zu traditionell-regionalen Gerichten.
• Frühstücks-Tipp: Tims 5 Tageszeiten, www.tims-5tageszeiten.de
• Originell: Wildfang, Bier & Wirtshaus, Rosentorstr. 2
• Traditionell: Die Butterhanne, www.butterhanne.de

  SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.Foto: Matthias Rotter
SCHIEFER: Currywurst statt Grünkohl. Nicht nur in der Küche möchte der bikende Hotelier Alexander Scharf dem angestaubten Harz-Image eine Frischzellenkur verordnen. Am liebsten wären ihm Steckdosen im Wald.


Bikeshop / Verleih:
E-Bike Kasten, Petersilienstr. 33, Goslar, www.ebike-kasten.de, Chef Guido Kasten hat eine Top-Auswahl an Leih-Bikes im Angebot.


Tourist-Information Goslar, Markt 7, 38640 Goslar, Telefon 05321/78060, E-Mail: marketing@goslar.de, www.goslar.de


Touren & Kartentipp:
Volksbank Arena Harz, 74 ausgeschilderte Routen, insgesamt 2200 km/59000 hm, www.volksbank-arena-harz.de Offizielles Karten-Set "Der Harz für Mountainbiker", reiß- und wetterfestes Papier, ISBN 978-3-935806-28-2, 16,80 Euro

  GPS-Daten zu allen Touren finden Sie unten im Download-Bereich.Foto: Infochart
GPS-Daten zu allen Touren finden Sie unten im Download-Bereich.
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