Mit dem Mountainbike von der Ruhrquelle zur Mündung

Matthias Rotter

 · 07.06.2016

Mit dem Mountainbike von der Ruhrquelle zur MündungFoto: Matthias Rotter
Mit dem Mountainbike von der Ruhrquelle zur Mündung

Seit in den Zechen Schicht im Schacht ist, hüllen sich die Halden des Ruhrpotts in sattes Grün. Zahlreiche Trails verführen zu flowigen Spielchen. Hauptgewinn: eine Etappen-Tour auf dem Ruhrhöhenweg.

Stephan ist verzweifelt. 1799 Höhenmeter zeigt das Display seines Computers am Ende des Tages. Stattlich, für eine Mittelgebirgsetappe! Aber anscheinend gefällt ihm diese Zahl nicht. Anders sind seine merkwürdigen Leibesübungen kaum zu erklären. Er stemmt das Bike über den Kopf. Schaut aufs Gerät. 1799. Er klickt das widerspenstige Ding vom Lenker und schwenkt es durch die Luft. 1799. Wie eingefroren. Er klopft gegen das Display. Zwecklos. Die ersehnte 1800, eine seiner Meinung nach den Strapazen deutlich angemessenere Zahl, bleibt irgendwo in der Elektronik stecken. Seine Kumpels Klaus und Volker schmunzeln. "Wie wär’s mit einem kleinen Anstieg als Nachschlag?" Doch das kommt angesichts der malträtierten Beinmuskulatur heute nicht mehr in Frage. Der Ruhrhöhenweg hat uns fix und fertig gemacht.

Verlagssonderveröffentlichung


Die GPS-Daten der Tour können Sie im Downloadbereich weiter unten kostenlos herunterladen.

Schöne Aussichten: Mit 102 Metern zählt die Halde Hoheward zu den höchsten Schuttbergen des Ruhrgebietes.
Foto: Matthias Rotter

Viele Wege führen in den Pott – mal abgesehen von den vierspurig-betonierten. Der Logischste für Biker: Man folgt einfach dem Fluss, der für den Namen des Reviers verantwortlich ist. Und damit die Sache keine halbe ist, startet man am besten direkt an seiner Quelle. So weit, so logisch. Da jedoch Am-Fluss-entlang-Radwege kein besonders heldenhaftes Flair verströmen, habe ich den Ruhrhöhenweg für die Fahrt auserkoren, der sich schon alleine durch das „höhen“ im Namen für echte Mountainbiker qualifiziert.

Für Gesellschaft unterwegs sorgen Locals aus dem Ruhrgebiet, die mir quasi im Vorbeifahren ihre Lieblingstrails zeigen wollen. So weit der Plan. Für die erste Etappe brauchte es keine große Überredungskunst, um Klaus Stiller-Marl zu begeistern. „An dem alten Klassiker haben wir uns schon vor zwanzig Jahren mit Starrbikes die Zähne ausgebissen“, schwärmt der Chef des Vereins Haardbiker, als er mit Klaus und Stephan im Gefolge in Winterberg aus dem Zug steigt. Er hätte also wissen müssen, dass der Höhenweg alles andere ist als eine Spazierfahrt. Doch die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden.

Voller Tatendrang fädeln wir also an der Ruhrquelle in den "XR" ein. Aus diesem lächerlichen Rinnsal soll ein richtiger Fluss werden? Rein rechnerisch müsste es bis zur Mündung ab jetzt 650 Höhenmeter bergabgehen – was aber nur für Treibholz gilt. Den XR kümmert das selbstverständlich kein bisschen, und so lassen die ersten Rampen nicht lange auf sich warten. Gefühlte Ewigkeiten rotiert die Kette im kleinsten Gang. Im Gegensatz zu den Höhenmetern summieren sich die Kilometer in Zeitlupe. Auf den Singletrail-Passagen hakeln widerborstige Brombeersträucher nach Trikot und Hose, Brenn­nesseln brandmarken die Waden. Doch unser Forscherdrang, neue Pfade zu entdecken, ist geweckt: echte Perlen, wie der Höhenweg zwischen Meschede und Freienohl, der garantiert noch nicht viele Stollenreifen gesehen hat. Unglaublich, wie viele Trails sich in den deutschen Wäldern verstecken. Aber das permanente Auf und Ab saugt durstig unsere Akkus in den Beinen leer. 1799. In 50-Höhenmeter-Häppchen. Rhythmus? Vergiss es!

  Die Hertener Freerider rocken nach Feierabend ihre selbst gebauten Downhill-Strecken auf der Halde Hoppenbruch. Industrial-Ambiente inklusive.Foto: Matthias Rotter
Die Hertener Freerider rocken nach Feierabend ihre selbst gebauten Downhill-Strecken auf der Halde Hoppenbruch. Industrial-Ambiente inklusive.

Auf der zweiten Etappe steigt meine Spannung. Neheim, Menden, Schwerte – der berüchtigte Pott rückt näher. Was wird mich im Revier erwarten? "Hundert Schornsteine, aufgestreckte Zeigefinger, Säulen des Rauchhimmels, Altäre des Gottes Rauch. Schienen auf der Erde, korrespondierende Drähte in der Luft. Eine einzige, grausame Stadt aus Stadthäufchen, aus Städtchengruppen. Aber darüber wölbt sich ein einheitlicher Himmel aus Rauch, Rauch, Rauch." So dramatisch beschrieb der Schriftsteller Joseph Roth das Ruhrgebiet im Jahr 1930. Da darf man wohl ein bisschen gespannt sein. Doch alles, was ich auf dem XR weiterhin sehe, ist ein Dschungel aus explodierender Natur. Okay, wir haben 2015, und Klaus hatte mich bereits am ersten Tag meiner Illusionen beraubt: "Wenn Du Ruß und Kohle suchst, bist Du etwa 20 bis 30 Jahre zu spät gekommen. So grün wie jetzt war das Ruhrgebiet noch nie!" Ganze zwei Zechen von ehemals über zweihundert sind heute noch in Betrieb. Und auch deren Tage sind gezählt.

An der Hohensyburg werde ich von einem knappen Dutzend bunt gewandeter Biker herzlich begrüßt. Die Berge rund um das markante Kaiser-Wilhelm-Denkmal sind das Heimrevier der Truppe um Frank Reuber. Seit über 20 Jahren treffen sich die Locals aus dem Dortmunder Süden regelmäßig an Franks Bikeshop und machen die Trails unsicher. Ihre hochgezüchteten Maschinen lassen einiges befürchten. Aber anscheinend ist mein Anblick nach den Torturen auf dem Ruhrhöhenweg so mitleiderregend, dass es die Enduro-Fraktion auf der Sightseeing-Tour entspannt angehen lässt. Zur Einstimmung geht’s auf dem Steinbruch-Trail ordentlich durchs Unterholz, dann etwas ruppiger und serpentinenlastiger über "Klein Gardasee" zur Ruhr hinunter. Die Nordflanken des Ruhrtals weisen im Ardeygebirge eine beachtliche Steilheit auf. Ein natürlicher Abwehrwall, dem im Mittelalter sogar strategische Bedeutung zukam. Davon zeugen zahlreiche Burganlagen zwischen Syburg und Essen auf dem Kamm. Auch die Industrialisierung der Region begann an den Steilhängen des Ruhrtals. Im 16. Jahrhundert entdeckte man, dass die Kohleflöze hier direkt an die Erdoberfläche traten. Damit konnte der Rohstoff bequem abgebaut werden. Erst als die Vorräte am Fluss erschöpft waren, dehnte sich das Ruhrgebiet mit dem Untertagebau extrem nach Norden aus. Im idyllischen Ruhrtal erinnern heute noch alte Stollenportale und ein paar rostige Fördertürme an die alte Zeit.

Tapetenwechsel. Am dritten Tag unterbreche ich meine Fahrt auf dem Höhenweg. Ich freue mich darauf, mit den Jungs vom Freerideclub Herten eine Runde über die Halden zu drehen. Ich will nach der Überdosis Natur jetzt endlich einen Hauch urbane Atmosphäre schnuppern. Wenigstens einen Schornstein sehen! Von mir aus auch ohne Rauch. Und danach eine Currywurst am Imbiss verdrücken. "Alles machbar", begrüßt mich David Breuckmann am Fuß der Halde Hoppenbruch, umringt von einer Horde Freerider. Und schon pumpen die Jungs mit mir im Schlepptau heftig bergauf. Mit einem hässlichen, schwarzen Schuttberg hat Hoppenbruch aber schon lange nichts mehr gemein. Schwungvoll angelegte Singletrails schlängeln sich durch dichtes Grünzeug. Regelmäßig legen die Jungs vom Verein selbst Hand mit an, um die Strecken instand zu halten. Erst am Gipfel unter dem Windrad öffnet sich das erhoffte Panorama. Zwar keine Spur von grausamen Städten, wie Joseph Roth sie beschrieb, aber am Horizont, tief im Westen, qualmen sogar ein paar Schlote vor sich hin. Herrlich. Ich bedaure fast, dass es am nächsten Tag wieder zurück auf den Ruhrhöhenweg geht. Doch auch auf den verbleibenden zwei Etappen erwarten mich begeisterte Ruhr-Locals, die mir ihre Lieblingstrails zeigen wollen. Zum Beispiel Enduro-Pro Antje Kramer oder Bikeguide Melanie Hundacker, die den Pott kennt wie keine Zweite. Und am Ende werde ich über 5000 Höhenmeter auf der Uhr haben. Ganz schön stattlich – für ein Industriegebiet.

Ruhrhöhenweg – Die vier Etappen (249,9 km und 5258 hm) (max. 5 Punkte)


1. Winterberg – Arnsberg (76,8 km, 1568 hm)

Der Weg vom Bahnhof Winterberg zur wenige Kilometer nördlich liegenden Ruhrquelle ist ausgeschildert (Ruhr-Radweg). Bis Olsberg folgt man oft dem Ruhr-Radweg, aber es gibt abweichende Pfade! Ab Olsberg immer wieder Steilrampen. Nach einer Rast im Fachwerk-Örtchen Eversberg folgt die anstrengende Durchquerung von Meschede. Einige schöne Singletrail-Passagen zwischen Meschede und Freienohl. Der letzte Abschnitt bis Arnsberg ist gekennzeichnet von steilen Schiebestücken und lückenhafter Wegkennzeichnung. Deshalb sind wir ab Freienohl die letzten 15 Kilometer auf den Ruhr-Radweg ausgewichen. Übernachtung: www.arnsberg-info.de


2. Arnsberg – Syburg (56,7 km, 1244 hm)

Verrückt: Die Ruhr vollführt zwei 180-Grad-Kehren um die Stadt Arnsberg herum. Zunächst rollt man entspannt durch einige Vororte, dann dominieren wieder Waldwege. Kleiner Hirschberg, großer Hirschberg – kein Hügel wird ausgelassen. Ein herrlicher Trail führt hinunter nach Neheim. Anschließend kann man bis Menden auf Forstwegen Tempo machen. Mittagspause in der Fußgängerzone. Bald lässt man das Sauerland hinter sich, und das Terrain wird flacher. Geschickt umgeht der Weg die Zivilisation entlang des Elsebachs. Nach Überquerung der Ruhr bei Schwerte geht’s steil hinauf nach Syburg, das bereits zu Dortmund gehört. Übernachtungstipp: Gasthof Hunke, www.haus-hunke.de


3. Syburg – Baldeneysee/Werden (72,5 km, 1624 hm)

Die anstrengendste Etappe mit dem höchsten Anteil an Trails. Auftakt ist eine verzwickte Abfahrt vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal ins Ruhrtal, gefolgt von weiteren Trails am Hang entlang, zwischen Herdecke und Wetter freie Blicke vom Hochufer. Bis Witten pfadlastige Strecke, aber einige Steilrampen verzögern das Tempo. Sehenswert: alte Bergwerke im Muttental. Hügel um Hügel nähert man sich im Zickzack der Stadt Hattingen. Tolle Aussicht auf der Isenburg mit Trail-Abfahrt Richtung Essen. Etwas mühsame Passage durch die Südausläufer von Essen (evtl. auf Ruhr-Radweg fahren). Dann zur zweiten Isenburg. Übernachtung: Hüttenzauber, www.huettenzauber-essen.de


4.
Baldeneysee/Werden
– Duisburg (38,9 km, 822 hm)

Nach Durchfahrt von Werden kann man sich am Pastoratsberg warmfahren. Die ersten 100 Höhenmeter sind bald auf dem Zähler. Hinunter nach Essen-Kettwig macht die Route eine Schleife und nimmt noch einen hübschen Singletrail mit (Weg A2). Auch im Bereich von Schloss Landsberg lassen sich ein paar Trail-Abstecher einbauen. Bei Mintard unterquert man die markante Autobahnbrücke, die das Ruhrtal in rund 70 Metern Höhe überspannt. Der Duisburger Stadtwald trennt Duisburg und Mülheim. Damit lassen sich diese Ballungsgebiete im Grünen umfahren. Letzter Buckel ist der Kaiserberg, bevor der XR flach an der Ruhr entlang bis zur Mündung ausrollt.

Foto: Infochart


Fazit des Autors

"Ich war fast ein bisschen enttäuscht vom Ruhrgebiet: keine Schlote, keine dicke Luft, sondern alles fast so grün wie daheim in Bayern – nur so viele Singletrails habe ich nicht vor meiner Haustür."

  Matthias Rotter, BIKE-Touren-Autor: Die Touren mit Pro Thomas Dietsch zehrten gehörig an seinen Kräften. Doch dank Elsässer Flammkuchen war der Kalorienhaushalt stets gut gedeckt.Foto: Privatfoto
Matthias Rotter, BIKE-Touren-Autor: Die Touren mit Pro Thomas Dietsch zehrten gehörig an seinen Kräften. Doch dank Elsässer Flammkuchen war der Kalorienhaushalt stets gut gedeckt.

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ZECHE-SZENE

Trail ist nicht Trail und Currywurst eben auch nicht Currywurst. Die Ruhrpott-Biker wissen auch vor und nach der Tour ganz genau, welche Adressen sich lohnen. Hier ihre Top-Liste.


FRÜHSTÜCKEN

• Cafe Extrablatt Jeden Tag Mega-Frühstücks­Buffet. Marktstr. 42, Oberhausen, Tel. 0208/8106950, www.cafe-extrablatt.com
• Citybäcker Bester Bäcker der Stadt mit direkter Anbindung an die Trails der Dortmunder Bittermark! Hagener Str. 229a, Dortmund-Kirchhörde
• Starcafé Original französische Croissants und Baguettes. Rentforter Str. 14 in Gladbeck, Tel. 02043/21886, www.starcafe-gladbeck.de
• Am Handweiser Landidyll mitten zwischen den Halden. Frühstückscafé und Restaurant. Herner Str. 198 in Herten, Tel. 02366/937180, www.gaststaette-herten.de

  Ein Leben ohne Currywurst ist möglich – aber sinnlos! Neben unzähligen Imbissbuden und Trinkhallen (= Kiosk) wird man im Ruhrgebiet an jeder Ecke satt. Foto: Matthias Rotter
Ein Leben ohne Currywurst ist möglich – aber sinnlos! Neben unzähligen Imbissbuden und Trinkhallen (= Kiosk) wird man im Ruhrgebiet an jeder Ecke satt. 


CAFÈ | SNACKS | IMBISS

• Pommeserei Mehr Ruhrpott geht nicht, und wenn man will, sogar vegan! Ludgeriplatz 39, Duisburg-Neudorf, Tel. 0203/40639707, www.pommeserei.de
• Bratwursthaus (im Bermudadreieck) Von dieser Currywurst schwärmt sogar Grönemeyer. Kortumstr. 18 in Bochum, Tel. 0234/684270, www.bratwursthaus.com
• Dorstfelder Frittenranch Kult-Currywurst beim Trucker-Imbiss. Lindenhorster Str. 38 in Dortmund, Tel. 0231/614046, www.frittenranch.de
• Café Blond Originelles spanisches Restaurant und Tapas-Bar. Heilige-Geist-Str. 5 in Recklinghausen, Tel. 02361/49040874.
• Central Kebab Haus Dieser Döner ist eine echte Alternative zur Currywurst. Bochumer Str. 129 in Recklinghausen, Tel. 02361/61832.

  Imbissbuden gibt es an jeder Ecke im Ruhrgebiet.Foto: Matthias Rotter
Imbissbuden gibt es an jeder Ecke im Ruhrgebiet.


ESSEN UND TRINKEN

• Brandenburger Hof Schnitzelparadies mit Biergarten. Kirchstr. 67 in Essen, Tel. 0201/5718837, www.landgasthaus-brandenburg.de
• Restaurant Chamai Kleines Fischrestaurant mit erlesenen Weinen zu humanen Preisen. Elsa-Brändström-Str. 54, Oberhausen, Tel. 0208/22445, www.restaurant-chamai.de
• Roter Hirsch Leckere Küche nach einer Trail-Runde auf dem Ruhrhöhenzug. Hagener Str. 199, Dortmund, Tel. 0231/28678441, www.roterhirsch.com


PARTY | MUSIK | SZENE

Bermuda3eck Bochum Im Partyzentrum zwischen Südring und Konrad-Adenauer-Platz kann man in über 80 Kneipen abfeiern. Wer hier verschollen geht, taucht so schnell nicht wieder auf! Tipp: Anfang Juli steigt hier jedes Jahr das viertägige Musikfestival Bochum Total.
• Räuber & Rebellen Derzeit schwer angesagter Music-Club. Große-Perdekamp-Straße 2, Recklinghausen, www.raeuberundrebellen.de
• Café Nord Rockmusik, Kneipe und Biergarten. Sonntags: Pizza-Flatrate. Viehofer Platz 1, Essen, Tel. 0201/231207.
• FZW Konzerte und Partys unterm Dortmunder U. Ritterstr. 20, Dortmund, Tel. 0231/286808910, www.fzw.de

  ... und jede der einzelnen Städte hat ihre Partymeile.Foto: Matthias Rotter
... und jede der einzelnen Städte hat ihre Partymeile.


ÜBERNACHTEN

• Eine Übersicht über alle Bett+Bike-Betriebe entlang des Ruhrtalradwegs: www.ruhrtalradweg.de
• Revier komplett: www.ruhr-tourismus.de
• Linuxhotel (Villa Vogelsang) mit Sonderpreisen für Gruppen ab 4 Personen. Antonienallee 1, Essen-Horst,
Tel. 0201/8536600, www.linuxhotel.de
• Camping Hohensyburg Mitten im Singletrail-Mekka. Syburger Dorfstraße 69, Dortmund, Tel. 0231/774374,
www.camping-hohensyburg.de
• In Hostel Veritas Originelles Budget-Hostel in einer ehemaligen Zeche. Essener Str. 259, Oberhausen,
Tel. 0208/8690884, www.in-hostel-veritas.de
• Naturfreundehaus Ebberg Biker-freundliche Unterkunft am Ruhrhöhenweg. Ebberg 1, 58239 Schwerte, Tel. 02304/67164, www.nfh-ebberg.de


BIKE-SHOPS

• Reuber-Bike Eine der ältesten und renommiertesten Adressen im Pott. Wellinghofer Amtsstr. 2, Dortmund,
Tel. 0231/487461, www.reuberbike.de
• WatzUp Feinste Bikes im Herzen von Oberhausen. Ebertstr. 90, Oberhausen, Tel. 0208/620162900,
www.watzup-oberhausen.de
• Loco Cycles Pascal und Thomas sind Biker mit Herz und Seele. Alfredstr. 399, Essen, Tel. 0201/61588346,
www.loco-cycles.de
• Rockers Bikeshop Engagiertes Team, hochwertige Bikes, Espresso-Bar und Chill-Zone. Nordring 47, Bochum,
Tel. 0234/925 6330, www.rockers-bikeshop.de


GEFÜHRTE TOUREN

• Mountainbike-Ruhrgebiet heißt die ehemalige MTB-Fraktion von Simply Out Tours. Die Guides um Karsten und Melanie kennen den Pott wie ihre Trikottasche. Dahlhauser Str. 103, Essen-Ruhr,
Tel. 0171 426 9026, www.mountainbike-ruhrgebiet.de
• Bikeride Mountainbikeschule Von Fahrtechnik bis zur Bike-Reise. Auf Steinhausen 28, Dortmund-Witten,
Tel. 02302/9829979, www.bikeride.de
• Berg Rad Touren Geführte Touren, Bike-Verleih und Workshops. Am Bleckmannshof 38, Bochum, Tel. 0234/76724, www.bergradtouren.de

  Fährbetrieb im RuhrpottFoto: Matthias Rotter
Fährbetrieb im Ruhrpott


KARTEN

Supertrail-Map "Ruhr Süd/Ennepetal", Maßstab 1:25.000, delius-klasing.de
Kompass Wanderkarten-Set 821 "Ruhrgebiet" und Wanderkarte 841 "Hochsauerland" (1:50.000), www.kompass.at


INFOS ALLGEMEIN

Ruhr Tourismus Centroallee 261, Oberhausen, Tel. 01806/181620, www.ruhr-tourismus.de


UNBEDINGT SEHEN

Hochöfen, Fördertürme und Zechen haben weit über 100 Jahre lang das Ruhrgebiet geprägt. Nach dem Ende der Kohleförderung wurden zahlreiche Industrieanlagen vor dem Abriss bewahrt und erzählen noch heute ihre Geschichten aus der Vergangenheit. Besonders sehenswert:

• Zeche Zollverein das UNESCO-Welterbe gilt als die schönste Zeche der Welt. Gelsenkirchener Str. 181, Essen, www.zollverein.de
Deutsches Bergbau-Museum mit 2,5 km- Stollennetz unter Tage. Am Bergbaumuseum 28, Bochum, www.bergbaumuseum.de


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