Deutschland

Bike-Spots im Pott: Die Haard

Matthias Rotter

 · 06.06.2016

Bike-Spots im Pott: Die HaardFoto: Matthias Rotter

Die auf den ersten Blick harmlos anmutende Haard ist nicht zu unterschätzen. Das Auf und Ab bietet wenig Zeit zum Verschnaufen.

Die Haard ist ein etwa sechs mal zehn Kilometer großes Waldrevier im Norden des Ruhrgebiets, zwischen Oer-Erkenschwick und dem Halterner Stausee. Ihre vielen Hügel erreichen am Stimberg eine maximale Höhe von 160 Metern. Typisch ist der sandige Boden, der selbst nach längeren Regenperioden schnell wieder trocknet. Ein engmaschiges Singletrail-Netz verzweigt sich zwischen knorrigen Bäumen und Farnfeldern. Die Taktik: am besten jeden verlockenden Pfad ausprobieren! Verirren ist kaum möglich, nur die Orientierung kann man im Gewirr der Pfade schon mal verlieren. Die Anstiege in der Haard sind kurz und knackig. Auf 30 Kilometern Strecke können 1000 Höhenmeter zusammenkommen. Fahrtechnische Herausforderungen findet man am Stimberg, auf dessen Anhöhe eine ehemalige militärische Funkstation steht. Die besten Aussichten bieten zwei für die Öffentlichkeit zugängliche Feuerwachtürme auf dem Rennberg und dem Farnberg. Wer zwischendurch eine Abkühlung braucht, plant seine Tour vorbei am Halterner Stausee. Der Natursandstrand lässt fast karibische Stimmung aufkommen. Haltern ist übrigens die Heimat von Markus Schulte-Lünzum, dem Deutschen Meister 2014 im Cross Country.

An Sonn- und Feiertagen um 10.30 Uhr am Wanderparkplatz an der Gaststätte "Mutter Wehner" (Haardstr. 195, Oer-Erkenschwick). Infos und GPS-Tracks: www.haardbiker.de

  Klaus Stiller-Marl, Haard-Biker der ersten Stunde und VereinsvorstandFoto: Matthias Rotter
Klaus Stiller-Marl, Haard-Biker der ersten Stunde und Vereinsvorstand


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