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Marathon Special: Pannen verhindern Marathon Special: Pannen verhindern

Pannen bei MTB-Marathons verhindern

So sind Sie mit ihrem Bike schnell wieder im Rennen

Florentin Vesenbeckh am 17.08.2017

Ein Defekt kann bei MTB-Marathons die Arbeit von Monaten in Sekunden zunichte machen. Wir zeigen, wie sie Pannen vorbeugen können und ihr Bike im Ernstfall schnell wieder auf die Beine kommt.

1 Griffbereit
Wer im Pannenfall Zeit sparen will, platziert Ersatzteile griffbereit am Bike. Mit etwas Panzertape finden Kettenschloss, Schlauch und Reifenheber bequem am Rahmen, Vorbau oder Lenker Platz (Foto oben). Auch Schlauchlosfahrer sollten nicht auf den Ersatzschlauch verzichten, und Flickzeug darf für den Notfall ebenso auf keinem Marathon fehlen. Auch das passt prima an den Rahmen.

2 Notfall-Schicht
Gerissene Schnürung am Schuh, defekt am Helmgurtband oder dem Rucksackträger: In manchen Fällen hilft nur das gute alte Gaffa-Tape. Wer einige Lagen um seine Mini-Pumpe wickelt, spart Platz und Gewicht – und ist im Notfall für manch ausgefallenen Defekt gewappnet.

3 Reifenwahl
Nicht zu sparsam sein! Pannensicherheit und Bike-Kontrolle sind wichtiger als wenige Gramm Gewichtsersparnis. 2,25 Zoll sind eine gute Breite. Semi­slicks sollten Sie nur in Betracht ziehen, wenn die Strecke trocken ist und größtenteils über Forstwege führt.

4 Luftnummer
Profis haben meist einen leicht aufgepumpten Schlauch in der Trikottasche, das spart bei einem Plattfuß Zeit. Ebenso setzen sie bei der Jagd nach Sekunden auf Gaspatronen statt Luftpumpen. Aber Achtung: Misslingt das komplexe Handling, stehen Sie ohne Luft da. Amateure fahren mit Pumpe sicherer.

5 Pannenhelfer
Die erschwerte Reparatur ist das Hauptargument gegen Tubeless-Reifen. Die Pannensalami macht dieses Argument zunichte. Griffbereit in den Lenkerenden verstaut, lässt sich ein Leck im Schlauchlosreifen in Sekundenschnelle von außen beheben. www.maxalami.de, www.sahmurai-sword.de

Marathon Special: Pannen verhindern

Samurai S.W.O.R.D.

6 Sauber bleiben
Marathons machen nicht vor schlechtem Wetter halt. Stundenlanger Schlammbeschuss zehrt an den Nerven, und dreckige Brillengläser erhöhen Sturz- und Kollisionsrisiko. Wenn Schlamm droht, sollten sich Marathonisti nicht zu fein für einen Mudgard sein, der den gröbsten Dreck fernhält.

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Florentin Vesenbeckh am 17.08.2017

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