PremiereE-MTB-Etappenrennen im Aostatal

Premiere: E-MTB-Etappenrennen im AostatalFoto: Mario Pierguidi
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Beim All Around eMTB Race im italienischen Aostatal ging es vier Tage lang gegen die Uhr. Insgesamt 200 Kilometer und rund 8000 Höhenmeter standen bei dem Etappenrennen speziell für E-MTBs auf dem Programm – dem ersten seiner Art.

Als das erste Etappenrennen speziell für E-Mountainbikes will das All Around eMTB Race in die Geschichte eingehen. Vier Etappen, 200 Kilometer und 8000 Höhenmeter standen vom 5. bis 9. Juli 2022 auf dem Programm. Eine halb so lange Kurz-Variante bot die Möglichkeit, sich erst mal in das neue Format reinschnuppern.

Die Kulisse der Hatz gegen die Uhr stellte die malerische Hochgebirgslandschaft des Aostatals. Die Strecke verband die Orte Cogne, Antey-Saint Andrè, Gressoney, Valpelline und Pila – mit einer Passage durch die Altstadt von Aosta.

Das Haushalten mit der eigenen Akkuladung war genauso tägliche Aufgabe wie die Navigation. Im Unterschied zu anderen Rennen orientierte man sich beim All Around eMTB Race nicht an Flatterband und Wegweisern, sondern anhand der zuvor aufs GPS geladenen Tracks.

Motto des All Around eMTB Race: anspruchsvoll bergauf und vergnüglich bergab, dazu eine unvergleichliche Landschaft im Angesicht der bekanntesten Alpengipfel – im Aostatal alles kein Problem.Foto: Morgan Bodet
Motto des All Around eMTB Race: anspruchsvoll bergauf und vergnüglich bergab, dazu eine unvergleichliche Landschaft im Angesicht der bekanntesten Alpengipfel – im Aostatal alles kein Problem.

Mit 88 Teilnehmenden aus 6 Ländern war das Startfeld zwar nicht übermäßig groß, doch das war mit der Premiere offenbar mehr als glücklich. Eine Fortsetzung soll es auf jeden Fall geben. Luca Santini, der Organisator: «Wir sind sehr zufrieden und schon bereit, an das nächste Mal zu denken. Stay tuned!»

Der Ligure Andrea Garibbo holte sich den Sieg des All Around eMTB Bosch ePowered 2022 auf der vollständigen Strecke AA200 (Foto ganz oben). Das kürzere Variante AA100 über die letzten beiden Etappen gewann Vittorio Gambirasio.

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