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CoPro Lilienthal: neue Carbon-Felgen

Felgen aus der Luftfahrt

  • Tim Folchert
 • Publiziert vor 5 Monaten

Leicht und gleichzeitig robust sollen Werkstoffe für Flugzeuge sein. Am Bike gilt das gleiche Prinzip. CoPro überträgt modernste Flugzeugtechnik auf Carbon-Felgen.

Angefangen haben die Gründer von CoPro in der Luft- und Raumfahrttechnik. Dort entwickelten sie eine neuartige Fertigungstechnik für Faserverbundstoffe wie Carbon. Doch nicht nur ultraleichte und stabile Flugzeugteile lassen sich mit diesem Verfahren herstellen, sondern auch Felgen fürs Mountainbike. Drei Modelle bietet CoPro bisher an – alle „made in Germany“.

CoPro Die Lilienthal Carbon-Felgen von CoPro werden in Braunschweig gefertigt, sollen leicht und gleichzeitig extrem robust sein.

Otto Lilienthal, der größte deutsche Luftfahrtpionier, ist der Namensgeber für die leichten Carbon-Felgen aus Braunschweig. CoPro bietet die Lilienthal in drei Versionen an. Die Lilienthal AM richtet sich mit ihren 480 Gramm an All-Mountain- und Enduro-Biker, die eine leichte und gleichzeitig robuste Felge suchen. Cross-Country-Fahrer greifen besser zur leichteren Lilienthal XC, die gerade einmal 410 Gramm auf die Waage bringen soll. E-Biker sollen mit der Lilienthal XE, mit einem zulässigen Systemgewicht von 150 Kilogramm bei einem Gewicht von 495 Gramm, glücklich werden. Die Felgen sind für 449 Euro zu haben.

CoPro Drei Ausführungen gibt es von der Lilienthal. Zwischen All Mountain, XC und E-Bike kann man wählen.

Bisher gab es die leichten Felgen nur in 29 Zoll. Doch ab Frühjahr 2021 soll es alle Varianten auch in 27,5 Zoll geben. Das geringe Gewicht bei höchster Stabilität will CoPro durch sein patentiertes, automatisiertes Herstellungsverfahren erreichen, das man den schlichten, 22 Millimeter hohen Felgen auf den ersten Blick nicht ansieht. Im Inneren der Felge versteckt sich zudem ein Kern aus speziellem Schaum, der Vibrationen und Stöße verringern soll. Die edlen Carbon-Felgen werden komplett in Braunschweig gefertigt, das sorgt für kurze Wege zum Kunden.

CoPro Die Lilienthal-AM-Felge im Querschnitt: Hier kann man den Schaumkern gut erkennen.

CoPro Sowohl die Farbe der Zierstreifen, als auch die der Decals können individuell gewählt werden.

Von der Dauerhaltbarkeit und Robustheit seiner Rundlinge ist die junge Marke dermaßen überzeugt, dass Kunden eine lebenslange Garantie erhalten. Zudem bietet CoPro sogar ein kostenloses Crash Replacement auf die Felgen. Komplette Laufradsätze gibt es wahlweise mit DT Swiss 350 Classic-Naben für 1299 Euro, mit HopePro 4 Boost-Naben ebenfalls für 1299 Euro und mit Tune KillHill/ClimbHill-Naben für 1449 Euro. Auf Wunsch baut CoPro auch individuelle Laufräder auf. Im Konfigurator können die Decal-Farben der Tubeless-Ready-Felgen individuell angepasst werden.

CoPro Auf Anfrage verbaut CoPro Naben und Speichen vom Wunschhersteller.

CoPro Die Carbon-Felgen fertigt CoPro automatisiert mit Endlosfasern. So kann die Faserausrichtung optimiert werden, es fallen keine Kosten für Formen an und der Verschnitt wird auf ein Minimum reduziert.

Die Fakten zur CoPro Lilienthal im Überblick:

  • Laufradgröße: 29 Zoll und 27,5 Zoll
  • Felgeninnenbreite: 30 Millimeter
  • Gewicht Felgen: 410 Gramm (XC); 480 Gramm (AM); 495 Gramm (XE)
  • zulässiges Systemgewicht: 130 Kilogramm (XC und AM); 150 Kilogramm (XE)
  • Farben: individuell wählbar
  • Preise: 449 Euro (Felge einzeln); 1299 Euro (LRS mit DT Swiss 350 oder Hope Pro 4 Boost); 1449 Euro (LRS Tune KillHill/ClimbHill)
  • Tubeless ready: Ja
  • Info: www.copro.bike

Themen: CarbonCarbon-LaufradFelgenLaufrädermade in germanyTubeless


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