Weltrekordversuch80 Meter MTB-Sprung von Skischanze

Sebastian Brust

 · 11.10.2019

Weltrekordversuch: 80 Meter MTB-Sprung von SkischanzeFoto: Johannes Fischbach
Weltrekordversuch: 80 Meter MTB-Sprung von Skischanze
Downhill-Profi Johannes Fischbach wollte im MTB-Weitsprung die 80-Meter-Marke knacken und brauste mit seinem MTB über die große Skischanze in Klingenthal. Ein Versuch mit Horror-Happy-End.

Johannes Fischbach spukte schon seit einigen Jahren die Idee im Kopf herum, den weitesten Sprung der Welt mit einem MTB zu machen, sprich: Weltrekord! Bei Testsprüngen von einer 85 Meter Skisprungschanze erreichte er schon mal eine beachtliche Weite von 50 Metern. Es sah gut aus, der bestehende, offizielle Rekord lag zu diesem Zeitpunkt bei 42,11 Metern.

Dann traf Fischi eine folgenschwere Entscheidung: Er wollte "die Sache komplett auszureizen" und setzte sich ein verrücktes Ziel: "Wenn ich von einer 85-Meter-Schanze 50 Meter springen kann, dann muss es doch auf der 140-Meter-Schanze deutlich weiter gehen!"

Es sieht nicht so aus, aber Fischbach hat den Horror-Crash ziemlich gut überstanden – zumindest verglichen mit dem, was hätte passieren können. Bereits eine Woche später stand er bei der deutschen Downhill-Meisterschaft wieder an der Startlinie. Ein abschließender Hinweis war ihm besonders wichtig: "Don’t try this on your own!" Ja, das sehen wir auch so. Aber so was von.

  Johannes Fischbach blickt hinauf zum 140 Meter weiter oben liegenden Startpunkt der Weltcup-Skisprungschanze in Klingenthal. Der Sprung mit dem MTB über diese Großschanze ist lebensgefährlich.Foto: Johannes Fischbach Johannes Fischbach blickt hinauf zum 140 Meter weiter oben liegenden Startpunkt der Weltcup-Skisprungschanze in Klingenthal. Der Sprung mit dem MTB über diese Großschanze ist lebensgefährlich.

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Sebastian Brust ist Jahrgang 1979 und ursprünglich vom Klapprad der Oma sozialisiert, seit seinem fünften Geburtstag aber hauptsächlich auf Stollenreifen unterwegs. Liebt alle Arten Bikes – und das Verschmelzen mit der Natur. Findet, dass Scheibenbremsen heute viel sicherer sind als vor 15 Jahren und glaubt, mit seinen Bremsen- und Belagstests dabei geholfen zu haben. Dass sich die Fahrradindustrie an anderer Stelle ausgerechnet an für ihn falschen Idealen der Autobranche orientiert, bedauert der gelernte Ingenieur für Fahrzeugtechnologie allerdings sehr. Bei BIKE korrigiert, produziert und organisiert er digitalen Content auf der Webseite.

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