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Test 2017: Cube AMS 100 C:68 29 Race

Marathonfully: Cube AMS 100 C:68 29 Race im Test

  • Florentin Vesenbeckh
 • Publiziert vor 3 Jahren

Wer auf dem Cube AMS Platz nimmt, erfährt sofort, wohin die Reise geht: Die gestreckte Sitzposition schreit förmlich nach harten Anstiegen, ordentlich Watt auf dem Pedal und Kampf um Sekunden.

Der steile Sitzwinkel bringt zusätzlich einen effektiven Tritt und Druck auf dem Vorderrad. Bei so deutlichen Race-Genen erstaunt es fast ein wenig, dass der Hinterbau sehr sensibel anspricht und kleine Unebenheiten fleißig aufsaugt – der Racer versprüht ungeahnten Komfort. Geht es auf dem Trail ruppiger zur Sache, kann der progressive Hinterbau jedoch nicht leugnen, dass er eben doch nur 108 Millimeter Federweg zur Verfügung hat. Ein echtes Racebike eben. Im technischen Gelände und auf Abfahrten beschneidet der lange 100-Millimeter-Vorbau der ansonsten sehr ausgewogenen Geometrie etwas das Potenzial. Ein etwas kürzeres Cockpit würde das Handling verbessern. Gerade Racer werden sich über die Fernbedienung für die Federelemente freuen: Gabel und Dämpfer lassen sich gemeinsam vom Lenker aus verhärten: Die Front wird nahezu starr, das Heck strafft sich, bleibt aber aktiv. Das bringt Traktion am Hinterrad, aber auch ein etwas unausgewogenes Fahrwerk in diesem Modus. Marathon- und Touren-Fahrer werden den Zweifach-Antrieb lieben: Die Übersetzung hält Reserven für steilste Anstiege parat. Auch die sehr gut rollenden Reifen sparen Kraft, kommen im Gelände aber schnell an ihre Grenzen, insbesondere bei Nässe. Das Gewicht von fahrfertigen 11,6 Kilo muss sich in dieser Preisklasse nicht verstecken, an die Klassenbesten kommt das AMS damit aber nicht heran. Knausrigen Grammfeilschern empfehlen wir einen Blick auf das Top-Modell AMS 100 SLT, das Cube mit einem Gesamtgewicht von lediglich 8,9 Kilo angibt.



Florentin Vesenbeckh, BIKE-Testredakteur: Für ein Racefully kommt das Cube AMS mit erstaunlich sensiblem Fahrwerk, das bereitet auch auf gemäßigten Touren Freude. Leider ist der Lockout-Modus etwas unharmonisch. Für ein noch besseres Handling würden wir einen kürzeren Vorbau montieren, dann schöpft der Racer auch auf technischen und verwinkelten Kursen sein Potenzial voll aus.

BIKE-Redakteur Florentin Vesenbeckh


Cube AMS 100 C:68 29 Race: Was aussieht wie eine komplizierte Dämpferanlenkung, soll schlicht für klares Design sorgen.  

Cube AMS 100 C:68 29 Race: Der Remote-Hebel strafft Dämpfer und Gabel. Leider lässt er sich in dieser Kombination nicht nah am Griff montieren.

Cube AMS 100 C:68 29 Race

Cube AMS 100 C:68 29 Race



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Test: Cube AMS 100 C:68 29 Race

Hersteller/Modell/Jahr
Cube AMS 100 C:68 29 Race / 2017
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
ZPG GmbH & Co. KG / Cube-Bikes, 09231/9700780, www.cube.eu
Material/Grössen/Testgrösse
Carbon / H: 16, 18, 20, 22 / 20 "
Preis
3999.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
11280.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
70.00
Vorbau-/Oberrohrlänge
100.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1149.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/101, -/108
Übersetzung
2
BB Drop/Reach/Stack
-44.00/445.00/612.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Rock Shox SID Solo Air XX/Rock Shox Monarch XX, Xloc
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
Shimano XT FC-M 8000/Shimano XT/Shimano XT SL-M 8000
Bremsanlage/Bremshebel
Shimano BR-M 8000/Shimano XT BR-M 8000
Laufräder/Reifen
Fulcrum Red 44 Fulcrum Fulcrum - -/Schwalbe Rocket Ron EVO Light Skin Pace Star 2,25 Schwalbe Thunder Burt EVO Light Skin Pace Star 2,25
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. BIKE-Urteile: super (250–205 P.), sehr gut (204,75–170 P.), gut (169,75–140 P.), befriedigend (139,75–100 P.), mit Schwächen, ungenügend.

Themen: AMSCubeMartahonfullyTest


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