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Test 2019: Einsteiger-Bikes

8 Einsteiger-Bikes aller Kategorien im Vergleich

Ludwig Döhl am 12.01.2020

Viele Mountainbike-Einsteiger suchen zuerst nach günstigem Material. Wir haben acht preiswerte Einsteiger-Bikes aller Kategorien getestet. Taugen diese Bikes als Zündfunken für eine neue Leidenschaft?

Mountainbiken ist ein teurer Sport. Wer einen Marathon laufen will, kauft sich ein Paar Laufschuhe für 100 Euro und kann loslegen. Für ein neues Mountainbike muss man mindestens 460 Euro investieren. Ein Batzen Geld, für ein Rad, das den günstigsten Einstieg repräsentiert. Das Rockrider-St-540-Hardtail, unser günstigstes Test-Bike, hat eine Federgabel, Scheibenbremsen und sieht zumindest so aus, als könnte man damit über gemäßigte Trails fahren. Wer ein vollgefedertes Bike für gröberes Gelände und mehr Komfort sucht, muss mindestens mit 1600 Euro rechnen. Spezialisierte Räder wie Racefullys oder Enduros gibt es sogar erst ab 2200 Euro. Die Preisunterschiede in den verschiedenen Mountainbike-Kategorien sind extrem groß. Wie lange für das erste richtige Mountainbike gespart werden muss, hängt also zuallererst von einer Frage ab: Welche Bike-Kategorie ist die richtige für mich?

Hardtail, Marathon-Fully, Trailbike oder Enduro. Für einen Einsteiger klingen die verschiedenen Kategorien wie Namen böhmischer Dörfer. Im Prinzip steckt hinter allen Mountainbike-Gattungen aber die gleiche Grundidee: Mit einem Mountainbike will man abseits des Straßenverkehrs durch die Natur radeln. Die frische Luft soll einem helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Das Kurbeln hält den eigenen Körper fit. Wer sich der Mischung aus geistiger Ent- und körperlicher Belastung in der Natur hingibt, wird mit Glückshormonen belohnt. Dieses Bedürfnis kann bereits mit Hardtails, der einfachsten und günstigsten Mountainbike-Gattung, befriedigt werden. Die günstigen Einsteiger Hardtails aus unserem Duell auf Seite 50 kosten beide unter 700 Euro. Ab 1600 Euro kann man in dieser Kategorie sogar sehr gute Bikes aus Carbon erwarten.

Test 2019: Einsteiger-Bikes

Bergauf fordern fehlende Dämpferplattformen und das höhere Gewicht der Einsteiger-Bikes die Oberschenkel. 

Mit den Kategorien Racefully, Trailbike und Enduro steigt die Anforderung an den Sport und damit auch der Preis. Racefullys sollen neben der oben geschilderten Grundidee mit einem gefedertem Hinterbau vor allem den Komfort auf langen Touren erhöhen. Trailbikes oder All Mountains zähmen mit mehr Federweg an Front und Heck gröbere Trails. Sie sind ideale Partner für Singletrail-lastige Touren oder Alpenüberquerungen.
Enduros sind Downhill-Maschinen. Bergauf treiben einem der üppige Federweg und das hohe Gewicht die Schweißperlen auf die Stirn, bergab lechzen sie dafür nach Geschwindigkeit und schmeißen die körpereigene Adrenalinproduktion an. Je nachdem, was man mit dem Bike machen will, ändert sich auch der Preis für die Einsteiger-Bikes.

Wir haben pro Mountainbike-Kategorie jeweils zwei Vertreter getestet. Um herauszufinden, wie viel Geld man ausgeben muss, um im angepeilten Einsatzbereich Spaß zu haben, tritt immer eines der günstigsten Bikes am Markt gegen eines der nächst höheren Preisklasse an. Die Frage, die über allen Duellen schwebt: Taugt das günstigste Bike auf dem Markt bereits als Zündfunken für ein Feuer der Begeisterung? 

Test 2019: Einsteiger-Bikes

Erst die Abfahrt bringt die wahren Unterschiede bei den Fullys zum Vorschein. Bergauf hat man mit allen Einsteiger-Bikes seine Mühe. Der günstige Preis treibt das Gewicht in die Höhe. 


Den gesamten Artikel mit allen Testergebnissen inklusive Punktetabellen, technischen Daten und Noten gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

  • Hardtail-Duell: Rockrider ST 540* gegen Specialized Rockhopper Comp*
  • Marathon-Duell: Canyon Lux CF SL 6.0 Pro Race gegen Rocky Mountain Element A50
  • Trailbike-Duell: Marin Hawk Hill1 gegen Giant Trance 3
  • Enduro-Duell: Pulse RS 2 gegen YT Capra 27 AL Base

Fotostrecke: Test 2019: 8 Einsteiger-Bikes aller Kategorien im Vergleich


Den kompletten Vergleichstest inkl. aller Daten, Punktetabellen und der Notenübersicht finden Sie in BIKE 6/2019. Als PDF kostet der Vergleichstest 1,99 Euro. Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Hunderttausende Euro jedes Jahr.
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Ludwig Döhl am 12.01.2020
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