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Eigentlich wollte Rose Bikes 2021 fünf neue Modelle vorstellen, doch durch die Lieferengpässe wurde es nur ein Bike-Launch – nämlich das Backroad+ E-Gravelbike. Das soll sich 2022 ändern. Rose sei besser vorbereitet und die Produktion sichergestellt, sagt Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose in einer Pressemitteilung. Für das neue Jahr hat Rose sieben neue Bike-Plattformen geplant, davon sind vier elektrisiert. Dadurch erhofft sich Rose einen Jahresumsatz von 190 Millionen Euro.
Außerdem ist der Ausbau neuer Stores und des Service-Angebots geplant. In Kürze wird auch in Köln ein eigener Rose-Store eröffnet. Auf dem Plan steht auch der Ausbau von Kooperationen, wie etwa mit Intersport. In allen Stores und Verkaufsflächen soll außerdem das Einkaufserlebnis optimiert werden. Produkte werden stärker digital inszeniert und eine 3D-Körpervermessung.
Auch der Faktor „Nachhaltigkeit“ steht bei Rose auf der Agenda. Der Online-Versender will bis 2025 klimaneutral werden und dabei helfen, Deutschland zu einem Fahrradpendlerland umzugestalten. Um die Klimabelastung zu senken, will das Unternehmen beispielsweise nachhaltigere Verpackungen nutzen und seine Lieferketten verbessern.
Wie viele andere Bike-Hersteller will sich auch Rose unabhängiger von asiatischen Lieferanten machen. Dafür wird mehr Zeit in Forschung und Entwicklung gesteckt, damit in Zukunft das ein oder andere Produkt innerhalb Europas entstehen kann. 2022 soll das „ROSE+“-Jahr werden, in dem 40 Prozent mehr Bikes zur Verfügung stehen sollen.