Hardtail

Kona Fire Mountain im Test

Florentin Vesenbeckh

 · 09.09.2017

Kona Fire Mountain im TestFoto: Georg Grieshaber

Eigentlich sollte das Kona alle Tester umhauen: langer Reach, tiefe Front, kurze Kettenstreben und breiter Lenker. Damit trifft die Geometrie den Zahn der Zeit – zumindest auf dem Papier.

Im Gelände fährt sich das 27,5-Zoll-Bike aber erstaunlich träge, was auch an den schweren Laufrädern (trotz 27,5 Zoll) liegt. Den schmalen Reifen fehlen bissigere Außenstollen, das kostet Kontrolle im Gelände. Auch die Gabel arbeitet nur widerwillig, immerhin ist die Zugstufe einstellbar. Die Ausstattung und die Neunfach-Altus-Gruppe rangieren am unteren Ende, und auch die Tektro-Bremsen können mit der soliden Konkurrenz von Shimano nicht ganz mithalten. Hier machen sich die 100 Euro bemerkbar, die das Kona im Vergleich zu den meisten Kontrahenten einspart. Der breite, stark gepolsterte Sattel wirkt an einem sportlichen Mountainbike deplatziert, er schränkt die Bewegungsfreiheit etwas ein. Im Anstieg nimmt man sportlich auf dem Fire Mountain Platz, allerdings dämpfen die zäh rollenden Reifen den Vorwärtsdrang.


Fazit: langes Bike mit moderner Geometrie und mäßiger Ausstattung, dafür noch mal günstiger.


PLUS Angenehmes Cockpit
MINUS Breiter Sattel, schwache Gabel, schwere Laufräder

  Kona Fire MountainFoto: BIKE Magazin
Kona Fire Mountain
  Kona Fire MountainFoto: BIKE Magazin
Kona Fire Mountain


Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe BIKE 5/2017 können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen:

Meistgelesene Artikel